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Agnes Bernauerin : Ein vaterländisches Trauerspiel
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daß Bayern allemal an seinem Herzoge haben wird,was Agnes an Albrechccn fand. Zu Pferde, werMuth hat!

Ernst. Halt! ich verbiete den tollkühnen Kampf.

Vrccdom. Um einer bürgerlichen Dirne wegen wirdkein Ritter fechten.

Albr. Ehre genug, wenn ich mit ihm fechte — «ziehtund schlagt den Vicedom mit dem Rücken des Schwerdts»Ihr aber. Verwegener! fechtet nimmer; ich entehresuch; Ich: euer Herzog!

Ernst, «zieht und schlägt Albrechten eben so> Undich dich, dein Vater! mit dir ficht Niemand mehr.

-noch größerer Lärm; Zusammenlauf der Ritter, Auf,rühr des Volks; die Schranken werden eingestoßen;das Volk deckt den ganzen Platz«

ZIbr. Ihr werdet fechten, ihr! ehemals mein Va-ter! an der Spitze einer Rotte von Trohköpfen, diehinter eurem Ansehen verborgen, wie Schurken aufmich ihre giftigen Bolze schießen: gegen Albrechten werdetihr fechten, dem die Nation, gewohnt unter seinemBefehle zu siegen, folgen wird. Auf, meine Bauern,wer Ortend Enkel liebt! wer mit mir schon für Reli-gion und Vaterland gesümpft hat, folge mir! —«Menge Ritter und Volks umgeben Albrcchten« Rotteteuch! werbet Kricgshecre! ein Wittclspacher, hinterdem seine Bayern stehen, kann auch Deutschland Trotzbieten. Auf! fort!

«ab, mit Perzifal Zenger, und allen, dje ihn umgaben.

Das Volk läuft ihm nach, und lärmet. Ernst bleibt