Acht und zwanzigstes Kapitel.
worinn die Leser eine große Gesellschaftbeisammen finden, der das Wemennäher als das Lachen ist.
Unter Ehrenfelds Kindern herrschte einerecht stille Traurigkeit. Jeder bcmühete sichdas lezte Gebot des Greises zu erfüllen, undnicht überfeinen Tod zu klagen; aber jedemsah man es an, wie viel Kampf ihm die Zu-rückhaltung seiner Klagen kostete.
Die edlen Kinder kniccten vor dem All-mächtigen nieder, dankten ihm für die Gna-de, die er dem Verblichenen erwiesen, undverbanden sich unter einander zu ewiger Recht-schaffenheit , und zu ewiger Liebe unter ein-ander.
Stille wechselseitige Umarmungen, krön-ten dis einmüthigc Gebet; als auch der wür-dige Prediger in die Laube trat, und demToben die Hand drückte. Männlich geseztüber den Anblick, welchen er hier vorfand,wie über jeden andern natürlichen Vorgang,erzählte er seinen jungen Freunden nur dieBemerkungen» welche er in de» lezken Ta-gen, über die recht eigentliche Sehnsucht desGreises, nach seinem Ende gemacht.