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Erster Theil (1786)
Entstehung
Seite
209
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der Beerdigung seines Vaters , in Be-gleitung seiner Schwester nach Hainrobekam, konnte sie schon wieder von der Ge-sellschaft seyn.

Lange war der Gegenstand ihrer linker»rtduugen kein anderer, als der alte Albrechtund sein tragisches Ende. Ehrenfeld hörteanfangs größtentheils nur zu, und bewun-derte im Stillen die Sanftmüthigkeit, mitwelcher ein so äußerst gemlshandclter Sohn,von seinem unmenschlichen Vater sprach.Anton bemühet« sich recht eigentlich, dieschrecklichsten Züge auf dem Bilde desselbenzu mildern, und sein Angedenken dadurch,in den Seelen der Freunde seines Sohns,weniger gröblich zu machen. Er sprach ba-bey sehr herrlich über Erziehung, Tempera-ment, Gewohnheit, unüberwindlich gewor-dene Leidenschaft und äußerliche Lagen, undempfing Ehrenfclds ganzen Beyfall. Zulezthat er diesen ehrwürdigen Greis, aus Lie-he für ihn, seinem Vater zu verzeihen, undder Unruhen zu vergessen, welche ihm sel-biger wiver alle Vernunft und Billigkeit,am Abend seines Lebens gemacht habe. Eh-renfeld lies sichs nicht enssallen, einen soedelmüthigen Sohn, durch Erzählung derizren Bosheit, welche sein Da-er ihmdurchfeinen Bruder bey Hofe zu spielen, nochlistig genug gewesen war, noch mehr züO krän-