gesrzk, c:n Freund der Unrerth.rnen,und besonders der arbeitsamen Land-leute zu se^n , denen er , so langeer mit den höher« Staatsgcschäften zuthun gehabt, allen möglichen Vorschub ge-than hatte. Jedermann war hievon durchviel Thakbewcise überzeugt- Jedoch unterdiesen Umständen, da ein sterbender Guts-bestzer für seine Bauern seinen Fürsten bat,dieser das Gut , sammt den Bauern ver-schenkte, und dem Manne , dem er esschenkte, in Gewährung der Bitte des Ver-storbenen , und in Ausübung der Mensch-lichkeit, ausdrücklich nicht vorgreifen woll-te, würde Ehrenfeld , wenn er auch sonstnicht menschlich genug gedacht hätte, dochdiesmal so zu denken, sich zur Pflicht ha-ben machen müßen-
War er nun gleich noch nicht vermögend,seinen ganzen gegenwärtigen Zustand zuübersehen: so wollte er doch seinen Bau-ern die Hofoungen nicht vorcnthaltcn, wel-che sie sich nun von Rechtswegen von ihmzu machen hatten. Zu redlich, Lob sichallein beyzumessen, woran ein anderer, undzwar ein edler Todtcr, den größten An-thell hatte, ließ er sogleich am zweytenTage , den er zu Hainrode verlebte, alleseine Bauern, mit ihren ganzen Familien
bey