In seiner Jugend hatte er sich mithinlänglichen Kenntnissen bereichert, einVolk glücklich zu machen. Zwar schien erin seinen Knabcnalrcr, bcy seinem außer-ordentlichen Feuer, bey seiner raschen Ent-schlossenheit in seinen Jugendhandlungen,mehr zerstreut, mehr nur oberflächlich mitden Wissenschaften beschäftigt. Seine niezu befriedigende Begierde, alles zu wissen,seine Lebhaftigkeit mit der er alles, waSihm aufstlcß, untersuchte, und in demselbenAugenblicke wieder neue Gegenstände auf-faßte, über die er Aufklärung federte, ließseine Lehrer bald jenes glückliche Genie ver-muchen, das in der Folge mit Adlerblicken,die wicht« istcn Geschäfte, schnell zu über-schauen , im Stande seyn würde. Oftschweifte seine noch junge Seele in neuenRegionen herum, wenn seine Lehrer vontrocknen Gegenständen sprachen, — kaumschloßen sie den Mund, so stürzten schonhundert Fragen von den Lippen des jungenPrinzen, die deutlich genug verriethen, daßseine Seele nicht bestimmt sey, dem Schne-ckengange des pädagogischen Unterrichts sichzu unterjochen, sondern selbst ausfliege, unrKenntniße zu sammeln. Ec war nachläßigIm Auswendiglernen, aber dafür der ge-schäftigste Selbstdenker.
Die-