Ein Wett für DeiitschlanLs
Söhne und Töchter.
o lächelnd und heiter, als ein Weib
nach glücklich ülftrstandenen Schmer-zen, den so eben geborncn Erstling, ihremzärtlichen Gatten überreicht; e^en so, undvielleicht noch heiterer, übergeb' ich Ihnendieses ntligekorne Kind, zwar nicht meineerste Frucht seit Ich mit den Musen vermaltbin; aber vielleicht doch deswegen nichtkraftloser als eine Erstgeburt, die im Tau-mel von Wein und hochzeitlichen Freudenentstand. — Daß es bereits getauft ist,sehen Sie aus seinem Namen, urd ich bitteSie hiemit samt und sonders zu Gevatternfür dasselbe. Glaub.m Cie sa nicht, als obbis ein bloßes Komplement sty! Es gingbey seiner Taufe so eilfertig her, daß ichvor der Hand, in Ihrer aller Namen, dieStelle bey ihm vertreten mußte. Mein ein-ziger Wunsch und Bitte an Cie, ist/ Neh-men Gie sich Ihres Paten auf alle W isean , und schützen sie denselben für allemUnfall, der ihm über kurz oder lang, durchseine kunstrichtcrlichen Verwandten, die durchseine Geburt eine Erbschaft weniger zu er-haschen glauben, zugezogen werden möchte.
MM