258 Am Fest der MerheilMen Dreifaltigkeit.
Solche unerkannrliche Menschen a-ber sollen hören / was der Heil. ^ug. cle
X-Ioribus Locleil c 4. 1 o. 1 . sagt : 6ono-rum 8umms nobis DLD8 eit, srgue icsnee ini'ra listenLum eli , nec ulrra guL-renclum: Dre g-Mtze Verfastüttg aUrkerdenckllchenGürern ist uns der drey,emige GOTT / und also sollen wirnrchr unter GOTT bleiben / oder er«was änderst ausser GOTT streb,u.Ja/ja/ A/E wir alle glauben diß/ daßder Drcyeinige GOtt seye ein Ursprung/von deine herquellet alles Gute: ein Gold-Gruben aller Glückseligkeit : Ein ceu-rrum. in welchem ruhenkan all unsere Un-beständigkeit: GM rechte Quinta icki'enciaaller Freundlichkeit: Der Anfang aller un-serer Wesenheit / und deren Ende: InSumma : Er ist willig und bereit / unsAlles zu seyn und abzugeben : Er macht sichzu einem Feuer / uns Erkaltete zu erwär-men / zu einem Master / unsere Mackelnabzuwaschen/ zu einem Werth / uns ausder Leibeigenschasst zu erlösen / zu einemWeeg/ uns Irrende zu führen / zu einerWarheit/uns zu unterweisen/ zu einem Le-ben/ uns von Todten aufzuerwecken/unddannoch dieses alles unangesehen/ sagt dergelehrte und geistreiche Lsivianu,: 8o!u8
nobis in Eomparguone omnium vilisVLus eli: GOTT allein gegen allenandern Sachen verglichen wird vonuns geringgeschätzt / und wenig ge,achter.
Liebste Christen! Lastet dieses von euchnit langer gesagt seyn/ vfiantzet doch diesesGöttlMrstolium in eure Hertzen/ liebet/lobet und verehret andächtig die Merheil.Dreyfaltigkeit/ so werdet ihr finden/ daßsie noch sehr heylsam seye/ viel heylsamerals der erschaffene Wiesen - Klee. Vondiesem schreibt ,Hc. Ideoclor. Doktorkckcciic. zu Het)delberg in seinem Artzeney-Buch / daß fürnemlich drey Arthen desIrilolü oder Klee gefunden werden/ nem-lich brauner und weiffer Wiesen-Klee/und der Welsche Klee / welcher in denGarten gezüglet wird; der Braune wirdauch genennt 'Ickitolium incarnarum:Der elngcflclschce Alee/ welcher drey-fache Klee wol vorbildet die drey Göttli-che Personen in der Gottheit / unter de-nen auch eine lnoiirnJc», erngefleischr istworden.
Von dem natürlichen und indischenKlee schreibt gemeldter Doktor, daß erdenen Augen heylsam/ und wider das Zit-tern ein Mittel seye. Ich aber redejetzt von dem himmlischen und geistlichenInfolio, von der Allerheiligen Drey-faltigkeit/ dann diese ist gut für alles / in-dem sie allmächtig ist : Omniporens pu-rer 8cc. ex 8ymb. 8. ^rbun. Dieses/die-ses Intolium, hat gegrünet von Ewigkeit
her / und wird in alle Ewigkeit grünen/dann Aller,, N8 purer Leo. Eb ist haltallzeit für alles gut/ welches auch mit kur-tzen doch kräftigen Worten zu verstehengeben hat der grosse Apostel Paulus :
iplo vlvimus, movemur 8c lumu8. ^Lt.
In Ihme/ in diesem GöttlichenDritolio, dem Drey einigen GOTT / le-ben/ schweben und stynd w,r : Wel-ches nichts anders sagen will / als daß esuns für alles gut seye; Dahero wer dasZittern hat/ das ist/ wem das Hertz zittertwegen grosser Gefahr des ewigen Heyls/wegen der grossen Nachstellungen desTeuffels/ dieser psiantze nur ein das Gött-liche Mikoüum. ich meine Lieb und An-dacht zu der Allerheiligsten Dreyfaltigkeit/diese kan und wird uns das Zittern beneh-men/ wird unsere innerliche Augen erleuch-ten und stärcken/ daß wir GOTT in derglückseligen Ewigkeit mögen anschauen.Diese/ diese Ailerheiligste Dreyfaltigkeiterhaltet nicht allein uns Menschen / son-dern auch die gantze weite und breiteWelt/ in wrlcher wir herum wandeln/da-hero spricht der H. Prophet Jsaias c. 40.
(chuis uppenclil rribu8 ciiAiri8 molem ler-rT? welcher har alle Erden derwelr an drey Finger gehenckr p Alswollte er sagen: Gleichwie ein Kauffmanndie Gold-Waag mit drey Fingern haltetund wäget die Goldstück und Ducaten/also haltet der Dreyeinige GOtt den Lastder gantzen Welt mit drey Fingern / daßist/ mit der Allmacht des Vatters / mitder Weisheit des Sohns / mit der Gütedes Heil. Geists.
Dieses hat CHristus der HErr ein-stens in einer Erscheinung gewiesen demHeil. ^mnooi.Ertz-Bischoffen zu Cölln/da er ihm mit hellglcmtzenden Augen undliebreichem Angesicht erschienen / und diemittlere Finger in der lincken Hand ge-gen ihm ausgestreckt/ und hernach nur denZeigfinger der rechten Hand den erstenFinger angerührt/ sprechend : Srhe c-reDarrer! hernach den andern Finger / sa-gend : Sthe der Sohn ! nach solchen dendritten Finger/sprechend : SPs der H.Geist! Sihe drey Persohnen in einerGottheit/ die zugleich sollen angekettetwerden/ wie es die heilige Kirche thut: 8.'kri'nicu8 unuz Der>8 miierere nobiH dann
an diesem hangt ab unser Heyl und Ge-sundheit Leibs und der Seelen/ alle Gnadund Seegen / unser Hoffnung und Glorie/wie die heilige Kirch heut andächtig undoffenhertzig bekennet : 8pe8 noliru > 8u-Iu8 noliru, bonor notier rer steuiu Icki-niru8!
Von einem Thier/Lynooegblu--ge-nannt/schreiben die kgururslisten/ daß dasselbige all sein Auf - und Zunehmen vondem Mondschein her habe/ also daß/ wann
der