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Am Andern Aonntag in der Masten.
srLN86^ur3tu8 cit 3nte eos. ^Ü3Ldk. 17 .
Er ist Vor ihnen verkläret worden.
§M.
Der Garan will uns durch irrdische Wollüsten vorn Streit abhal»ten/ Christus aber frischer uns darzu an durch die
himmlische.
Er höllische Seelen-Feind ist «dermal zumStreirfertig/ er stehetschon wiederum in denWaffen wider uns / ekwill nicht ruhen / keinZeit / kein Mühe / kein
.., .amen/ biß er uns stürtze
in die ^)ünd/ von der Sund in den ewigenTodt/und also unsere Seelen um das ewi-ge Leben bringe; Dahero 36 srmg, acl armgliebe Christen! Zuni Gewedr / zum Ge»wehr! rufst uns zu der Himmel / richteteuch hertzhäfft zur Gegenwehr ! /Vccipice»rmacurgm Oei,ur poUni^slilleremclieM3lo: rufft der H. Paul. 36 kphes. c. 6.ErZreiffcrdle Waffen GDttes / da>mir ihr am bösenTag widerstand rhunkönnet! rebliire sorrez 6n 6cle: mahnetuns auch der H.peci us 2. ssp. 7. Widernstehet/ nemlich/ den Teuffel eurem Wi»deesager starckmüchig in dem Glau-ben. Fürchtet euch nutzt vor dem Sa-tan/ dann der H. stLvb. in seiner Lanon.Lp. sagt von ihm c. 4. ldslilkice 6 l 3 bolo , 8cfugier L vc>b>8: wlderstehec dem Teuf«fei / so wird er von euch streben. Esmuß nur gestritten seyn UM die Seeligkeic/dahero sagt Christus : t<on vem p3cemmiccere, leciAl3clium. !^3ttd. !o. Ich bittNicht kommen / den Frieden zu senden/sondern den Degen: Über dieses machetderH.^dr)Kc>sk. stom. z6. m kstcrii. die-seO'olll Christus habe nicht gesagt/er wol-le den Reieg senden / sondern den De-gen/ dieweil der Krieg nur ein gewisse Zeitdurch wahret / darnach höret er auf/denDegen behaltet/und braucht man aber alleZeit/wordurch unser Heyland lehren will /die Menschen sollen inBestreitung deßSa-tans/ der Sünden/derbösen Begierlich-keit niemal keinen Stillstand machen/sondern den Degen der ^lc»-ri6c3i:ion,der Abtödtung wider selbige allzeit gebrau-chen.
Es bemühet sich zwar der arglistigeSee-len-Feind mir allerhand irrdischen schnödenWollüsten uns von dem Gegenstreit abzu-halten/daß wir ihme und seinenWassen/de-
tren Sunden/ keinen Widerstand sollten
thun/aber Christus/unsertreuedecunggncund Helffer / frischt uns an zum Streit mitVersprechung der himmlischen ewigenWollüsten/wann wir obsiegen werden. Ei-nen Vorgeschmack darvon hat er seinenJüngern aufdem Berg gegeben/allwo er sich in seiner himmlischen Klarheitvon ihnen in etwas hat sehen lassen: l'r.ms-6gur:>ru8 ell 3nw eo8: Er ist vor hnenverkläre worden / das ist / wie es der H.l?ecr. Lkr^lol. auslegt: krLgulk^re co8fecir ku'urL be3ricui.Iini8 6u!ceclinr8: Erhar ihnen zu verkosten geben die Güs-stgkkiren der künffrigen Seeligkere,zweiffels ohn sie dardurch zu ermunderenzur gedultiger Übertragung aller Mühesee-ligkeiten / durch welche sie diejenige Glorie«erhalten mögen. Dieses last sich auch ausdeine abnehmen/daß Christus zu dieser sei-ner Verklärung genommen hat Petrum/Jacobum und Joannem: Dann Joanneswird verdollmerscht Or3ci3 die Gnad, fa-ccwus I-uÄ3 der Streit/ ?ecru8 perra einFelsen/ anzuzeigen/wer zu d.er himmlischenGlorie gelangen wolle/der müsse seyn in derGnad / müsse ritterlich streiten wider dieFeind/die ihn um die Gnad GOttes suchenzu bringen / er müsse beständig und unbe-weglich seyn in dem Guten/wie einFelsen indenen Meerwellen. Nun derStreit solleangehen/wir wollen zusehen/welcheChristonachfolgen / oder dem Satan anhangenwerden / wessen Versprechungen sie wer-denGehör geben/und darbe» wollen wir er-lernen / wie wir die ewige Seeligkeit sollenerfechten / dahero mercken sie wohl auf/ ichfange an im Nahmen des HCrrn.
Es ist nichts/welches von dem Streit sosticht abhalten kan als der Wollust / dieserüberwindet die sonst hertzhafftesir Manner;WerwarebeherßteralsderL 3 rrk 3 pi^ncn-stsche Kriegs-Fürst k^nnibahvon deme^e-nec3 schreibtLp. s 2 daß ihn von demStreitnicht konnten abschrecken die Schnee aufden Bergen/nicht die Rauhe desWinters/mchtdieMangeder Mühseeligkeit/ nichtdie Macht und Arglistigkeit des Feinds /wohl aber die Wollüsten (^ampam'se: