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verFSj^en wird für viele zur Vergebungder Sunden. Bahrdt ist gewiß kein weiserBaumeister, wann er aus den Evangelien dasLehrgebäude Jesu will zusammen stellen, unddoch solche Bruchstücke nicht achtet. Wennein Socrates so geredet hätte, so würde manseine Ausdrücke, ohne sich vor aller Welt lä-cherlich zu machen, nicht ignoriren können.Und der Beweis aus demWorte in er-sterer Stelle für eine Genugkhuung, oder,wenn man will, Bezahlung an unsererStare, ist unwiderleglich. H. Bahrdtschlage nur die griechische Concordanz des A.T. nach, aus welcher ich unter mehrern Stel-len nur 2 Mos. zo, 12. und 4 Mos. zs, zi.Z2. auszeichne, wo keine andere Deutung alsdiese möglich ist. Und er vergleiche, wasSchwarz in Lomm. I.in§. 6r. psZ. 861. aus demDionys. Halicarn. anführt, welche Stelle diesausser Zweifel setzt. In Ewigkeit werdenBahrdt und alle Socinianer diesen Beweisnicht entkräften können.
Wann er aber S. 64. 6s. das Wortopfern und Opfer von Jesu gebraucht, sotäuscht er damit sichtbar die Einfältigen, weilers nicht in dem Sinn gebraucht, den dieseWorte, wo sie Vorkommen, einem unbefang-nen Leser geben, der Seelenkräfte hat, undreine Wahrheit sucht. Denn Opfer heißt inder Bibel überall so viel als Löfegeld.
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