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philosophischem Umblick cles Ganzen. Der jungeftechtsgelehrte wag’ es, ihn zu übertreffen —
Sed contra audentior ito. V i r c.
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So wie es aber überhaupt ein Fehler unsers gelehr-ten Zeitgeistes ist, zu sehr bei dem Allgemeinen stehenzu bleiben und das einzelne zu vernachläfsigen: unter-dtfs doch, besonders in historischen Dingen, das All-gemeine nichts anders, als die runde Summe des Einzelnenist: so wünschte ich, dafs wir ins künftige nicht blofsPhilosophie der Alten überhaupt, sondern
Moral , Aesthetik , Psychologie , Metaphysik undAnalytik der Alten, insbesondere bearbeiten und unsernFleifs diesen Fächern ausschliefsend widmen möchten.
Vollständiges, durchaus erschöpfendes, finden wir,(wir haben’s schon oben dargethan) über alle diese Ge-genstände bei den Alten nichts; aber einzelne herrlicheBruchstücke in Menge , für die der Kenner zwanzigund mehrere unserer alJerneuesten Compendien dieserWissenschaften hingäbe,
So fruchtreich an Ideen und wichtigen Datis sindsie! Zu geschweigen, dafs, die Griechen ins besondere,in einigen der genannten Fächer z. B. in der Metaphysikund Analytik des menschlichen Denkvermögens, offen-bar weiter waren als die Neuern bis auf Kant, wie diesjedem Kenner aus den Werken eines Harris und Mon-boddo unwiedersprechlich einleuchten mufs. Denndiese beiden bisherigen Stammhalter des Alterthumsunter den Britten haben uns in ihren Werken über dieeinzelnen Theile der Sprachkunde und der philosophi-schen Spekulazion der Alten, Muster von achter Be-handlung dieser Gegenstände aufgestellt: wenn gleich,vorzüglich Lord Monboddo, die Parteilichkeit für dieAlten zu weit getrieben.