einest unveränderlichen Schluß GOttes zu bedeuten, der gleichwie er nie wicderruffen wird,also' aUejeit bestehet, allezeit seine Erfüllung erreichet. Dahin gehet die Erklärung des HerrnVitring» und anderer Schrift» Ausleger. Füglicher aber möchte man au bas Wort der Ver^heissung dencken, welches ehemahlcn aus dem Munde des Sohns GOttes ausgegangen vonder Hcrzubringung aller Völcker zu seiner Gemein chaft, welches Wort nicht solte wiederruffen,nicht geändert werden: und zwar an das Wort der Verheiffung, welches au Lbraham eMii»zcn ist, als wstchem derselbe Zebvv,, der hie redend eingeführck wird, versprochen, daß in >0"'/an einem andern Orte, daß in seinem Saamen alle löeschlechre / alle völcker der Lrde/sollen gesegnet werde,,/ i B. Mose xu. xvin. ,8. xxii. .8. xxvi. g. Aus diele»Wort der Verheiffung, als welches bei, Kern des Evangeliums in sich begreift von der Guaved.r Gerechtsprechnng und der Kindschast, die allein durch den Glauben, ohne das Gesetz, ov«»Unterscheid allen Dölckern des Crdbodems nach Rom. rv. Gal. ui. solte zu Lheil fallen, schew"der Messias zurück zu fegen. Mit Recht Heist dieses Wort ein Wort der Gerechtigkeit; amgesehen dieses Wort der Verheiffung die von dem Saamen Abrahams, dem Messias, aMbrachte Gerechtigkeit als die einige und wahre Quelle des Segens, der auf die Heydenalle Geschlechte der Erde kommen lolte, voraus setzet. Die Worte der an AbrahamVerheiffung, in deinen Saamen sollen gesegnet werden alle völcker der Erde / j*Vder Ausspruch des Messias, rNir sollen sich beugen alle Lnien/ und alle Zungen kW'ren/ kommen, was den wesentlichen Inhalt betrift, überein, und dieses erkläret jenesund Auswicckung: inmasscn die Völcker der Erde deS Segens nicht theilhaftiq werden,durch den Glauben: dessen Eigenschaft ist, baß man an Christus, als den Höchsten und waoren GOtt, in tiefster Demuth sich unterwirft, und dentenigen, den man in seinemglaubet den HEc:n und die einige Quelle alles Segens zu seyn, auch mit dem Munde a>»nen solchen bekennet. Und ist es anmercklich, daß bas Hebräische Wort pa Segnen /sen der Sohn GOttes in dem Worte der Verheiffung, welches er »u Abraham gesprochen» Zbedienet, auch die Bnien beugen bedeute, ferner auch preisen/öffentlich rühmen:beyde Bedeutungen des Worts pa jii den Sprechweisen des Lmerbengeno und der Lek»"niß des Mundes/ weiche der Sohn GOttes bey dem Propheten Jesaias gebrauchet,das Wort jener Verheiffung vor Augen halte, leichtlich tonten Gelegenheit geben. -0 " pder Sohn GOttes dem Abrahain besagte Verheiffung mit einem Eyde gcthan und beftiuu «1a freylich. Man Siehe , B. Mose xxu. ,s. lind bieß ist es, was die droben von vWorte der Gerechtigkeit gegebene Auslegung sonderlich befestiget. .
Die in dem m vorkommcnde Worte werden von Piscator und den •# oIIan , 1 , e ,jüberyesetzet, man wird von mir sagen/ ein jeder wird von mir sagen. Coccejus wstvVater darunter verstanden haben. Man kan aber selbige gar füglich mit dem Worte t**«ott»rechrigkeit verbinden. Das Wort der Gerechtigkeit, daß in Abrahams Saamen, dem 0 .^mensch» IEsus Christus, alle Geschlechte, alle Völcker, der Erde sollen gesegnet werden,von demselben, durchs welchen der Segen auf die Heiden solte kommen, und die Heivk"^Gerechtsprechnng und der Kindschaftsolten theilhaftig gemacket werden, baß in Ihm all«■rechtigkcit uud Stärcke seye. Und kein anderer ist auch der Inhalt des gautzen Wort» .Evangeliums, welches von den Aposteln geprediget ist, und worin es vornemlich auf viese 1' puncten ankommt. 1 ) Daß IEsus Christus durch seinen vollendete» Gehorsam die Ursache seveSegens, das ist, der vollkommenen Vergebung der Sünden, der Kindschast, der völligenheit, und alles Heyls, welches in dem ewigen Leben nach Seel und Leib wird genossen wcc .rind seine gäntzliche Vollkommenheit erreichen, r.) Daß ohne Unterscheid alle GeschleaM^
!e Völcker, der Erde zur Gemeinschaft dieses Segens sollen gebracht werben , ohne! das ©j-,allein durch den Glauben, nach dem Vorbilde Abrahams, der in der Vorhaut ist ss"ew'• -... . . -- — — --° Pauli an die Römer, Galater, Ephel'^^
sprochen. Man lese die Briese des Apostels Pauli
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manwirbfeben, daß auf diese beyde Stücke dasHauptwerckdergantzenEvanaellUlns aurom««^Man wird, heißt es ferner, ;u demselben ko,„men. Zu wem aJ, Jehova, fao«« D fSchrift. Ausleger. Ich bringe diese Worte zu dem Worte der Gerechtigkeit / bas von J