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fcbeiett Äotft qnug Ifabm wird, wobet) matt die unerforschliche Zulassung und Dteeetion KOI-tcS mit dcmuthigem Stillschweigen verehre; so ist doch Nicht zu leugnen, daß ksel-mckroni» undc,mer,m (welche die gemeinen?r«ceplorcs genennet wurden) ausnehmender Credit viel desder Sache gethan"
xciv. Siehe wie dieser Mann selber in einer Sach«, die er gewiß ungerne geschrieve»'ein gleiches von Melanchron so wol hier als in vielen andern Stellen bezeuget, das auv»hnedem weltkünbig ist. Sonst können auch diese Worte des Löschers als merckwurdig vtrachtet werden, indem sie eben daffelbige bekräftigen, was wir droben gnugsam erwiesen«den, nemlich, daß tn damaligen Zeiten, das ist, kurtz vor der Ankunft der Reformirten Frei«linge zu Franckfurt, alles sich zu der Lehre der Reformirten in dem Artickel vom Heil. Ave«mahl qeneiget, nicht nur in Sachsen, sondern auch in den meisten übrigen Provintzen von »«'Teutschland, wohin die Reformatio,» vurchgedrungen war. Der Herr Löscher wiedernv«^dieser an vielen Orten seines Buches, so schmertziich es ibme auch gewesen. Man kan«>desto gewisser von der Warheit dieser Sache seyn, weilen es die Gegner selber gestehenWobey dan hier die Frage nicht ist, wie w'.ches zugegangen ( dabey der Wiedersacher im ^theil wol nimmer anders als partheisch aurfallen kan) sondern dis wird nur als eine wm«' fgeschehene und sich zuaetragene Warheit behauptet, baß fa|i alles was damals Luther»« "oder hieß, solches nicht anders als nach dem Sinn Melanchron» und der Reformirten/sen, deren Meynung vom Heil. Abendmahl dieser aufrichtige Mann einige Jahr nflw Lu
lene« Colloquium zu Marpurg angenommen, dabey selber bis ans Ende seines Lebens geo»'und solche beständig fortgepflantzet hat, mit gröster B^scheiveuheit, Sanftmuth und Gen« ^feit, um alle Trennung, wan es möglich wäre, zu verhüten. Dis legen ihm nun bittregeblasene Menschen zur Zaghaftigkeit aus, wie auch der Anincrcker redet. Aber tausend ^ ^len in Melanchrons eignen Schriften geben zu erkennen, daß er sich nicht wegen seine? e>» ^Person gefürchtet, sondern wegen Zerreißung der noch zarten Lärchen (lener« Lccleu«-' jseine Worte lauten, und daß doch keine Trennung erfolgen mögte. Das aber was so ebenYem Herrn Löscher von den Reformirten, oder Calvinismo angeführet worben, bewemgleich überflüssig, mit welchem Recht die Fremdlittge zu Franckfurt damals haben sagen komjvir sind eurer Religion. Sie fanden es bey ihrer Ankunft in Leutschland so des«««daß sie die Unwarheit hatten geredet, wan sie sich anders hatten herausgelaffen, sondM'^ ^man von einer Sache nur überhaupt etwas spricht, davon man hernach weitere Erklär«'Schriften zu geben gebencket, oder auch bereits gegeben hat.
xcv. Ich kan hier nicht unterlassen, durch ein merckwürdiges und mit den Francri ^schen Handeln gantz nahe verwandtes Beyspiel zu erweisen, wie viel des Melanchtons-^in solchen Sachen bey vielen ansehnlichen Politicis, die sehr behutsani und gewissend«' ^Wercke gehen wollen, und dabev die Wohlfahrt so wol der Kirchen als des gemeine» ^hehertzigten, gegolten habe. Fast zur selbigen Zeit, aber doch noch einige Jahr früher,.*« ^Reformirten zu Franckfurt angefochten wurden , wollen die erbitterten Lutheraner »en ^ ^itmirten Fremdlingen, welche zu wescl hier im Clevischen ausgenommen, und m«t der sF» fe,
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rinei 'öffentlichen Gottesdienstes berechtiget waren, daselbst auch den Garaus
~ - - Gebührt, der sich durch seine bittre Streits«"» #
an vielen Orten erregtes Larmen ver.
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mann,,s ^Zeshusius ein Weseler von
vielfältiges gegen die Calvinisten , wie sie reden, »>» tueyite tuunn* »*•,
macht, fuhr voller Gramm und Grimm den Rhein herunter von Heidelberg nach West'Vaterland, als er in der Pfaltz nicht halte erhalten können , was er gesucht, um dalE {{nen Muth an den aufgenommenen Engeländern und Niederländern zu kühlen, und tvc.^.einige Freunde im Magistrat hatte, mit deren Deystand die Vertreibung derselben zuIch habe noch zwe» gedrückte Traktaten, deren einen dieser Oesdusiu«, den andern aver.v^<ius Illyricus/ »we» Eryzäncker, mit eigenhändiger Unterschrift an einen Herrn des m« ^Lnron Brecht / als ihre» Gönner übersenden, woraus ich schlieffe, daß sie aus diesen v ^einigen Staat gemachet haben. Die Schriften sind, wie gewöhnlich, voll bittrer Kalle u«^kr Passionen, die ein rasendes und zur Warheit gantz unfähiges Gemütb zu erkennen » ^Hiedurch entstund zu Wesel eine erschreckliche Unruhe, indem sich der Magistrat