Die Abtei Heisterbach. 137
fahrer das Heisterbacher Thal hinauf, um in dem jungenBethause nach Tilgung ihrer Sünden sich des versprochenenAblasses von ioo Tagen und einer Carene zu versichern.Selbst einsame Nachzügler konnten bis zum Schlüsse desJahres einen Ablass von 50 Tagen gewinnen, desgleichenalle, die in der Folge am Jahrestage der Kirchweihe ihre■Bussfahrt machten.') So wurde die Heisterbacher Kirmeszum Wallfahrtstage und nach und nach so volkstümlich, dasssie vielfach in der Umgegend bei Herren und Unterthanenals Termin für Naturallieferungen in Gebrauch kam.
') Urk. des EB. Heinrich v. Köln v. io. Okt. 1237 im alt. Cop. d. Abtei II.;K. St. A. Düsseldorf.
Fortsetzung dieses Aufsatzes folgt im nächsten Jahrbuch.