Albertus. ij. hertzoch vā Oeſterujch Roemſcher RonynckLodowich. x. Ronynck van vranckrujch
tzijt vmb die. vj. vren/ dat die. iiij. orden mit den heren vā ſent Pāthaleon ind van ſentMerrijn mit allē anderen geiſtlichen orden. ind alle kyrſpels kyrchen tuſſchen dē Doymind ſent Seucrijn/ die alle ſamen quamen her vyſſ ind eyn yglich vp ſyn betyrmede ſtatmit yrren proceſſien mit yrme heyltum/ mit vanen mit crucen vnd kertzen. als men despleyt/ ind ſtonden in geiſtlichen kappē ind gebede. Do die alle ſo ſtonden ind wardē/ quāder Rait vā Coellen mit den Stifften/ ind droigen ſent Seuerijn mit groiſſer wirdicheit/ vur alle dem heyltom heene ind vur all den proceſſien/ d̓ doch vill waren/ vur derhoyger ſmytten hyn bis an den Doym. Dairnae nam men dat hillige Sacramentein dem Doym vn̄ droich dat vyſſ dem Doyme mit ſent Seuerijns Caſſen vn̄ droichdie zo ſamen zo ſent Marien by dem Maltzbuchel. Ind aldae nam men vnſer vrauwēbilde/ in d̓ ſeluer kyrchē/ ind ſatte dat tuſſchen ſent Seuerijns Caſſie ind dat hillige Sacrament. Ind got zo eren ſanckmen dae eȳ bedemiſſe van vnſer lieuer frauwē. Do geſchach groiſſ gebet vā geiſtlichen ind werltlichen zo vnſer lieuer frauwen/ zo ſent Seuerijn. zo den. xj. duyſent meyden. zo den billigen drijn konyngen. zo den. x. duyſent Mertelern ind zo allen hilligen/ der heyltom bynnen Coellen raſt. dat Sij den almechtigenbeeden vur vns armen ſunder/ ind vur eyn tzijdich wed̓. Do dat ampt d̓ myſſen vollenbracht was/ droich men dat hillige Sacrament vnd ſent Seuerijns Caſſien ſamē vpd̓ Sternengaſſen orde/ by ſent Steffain/ dae ſcheyde ſich dat Sacrament ind ſent Seuerijn. Aldae droich men dat Sacramēte zom Doym/ ind ſent Seucrijn ouch heym wirdichlich. Die ordenūg vā den. iiij. orden ind d̓ andern kyrſpelſkyrchen mit allem heiltombleue vp yrren termynden vyſſ ind heym mit allem heyltom. Der proceſſien geſchaennoch mere vp vill and̓ zijde.Item desgelijch droich men tzo Aiche dat werde hillige Sacramēt vn̄ vnſer lieuer frau¶ Zo den ſeluer tzijt in dem angange des arns in dem ¶ wen Caſſe ind heyltom.Colſchen byſchdom ind in dem Guylcherlande galt in dem eyrſten j. malder gerſten. ix.marck/ ind daeden die in den ouen/ dat Sij durre wart vn̄ moylen die/ ind boichen broitdar vā alſo lāge bis men des nuwē korns gebruichen moichte. alſo groiſſ gebrech was¶ In dē ſeluē iair zoich konȳck Albrecht ind d̓ zokunfftige keyſer ¶ in den landen.in dat lant vā Seuenburgen in Behem vur eȳ Stat aldae/ ouch genāt Collē/ dar waren d̓ Huſſen vill getzogen/ ind hadden die Stat gedrūgen/ dat Sij d̓ Stat vill jn hadden genomen ind vndancks d̓ Burgere moiſten Sij die Huſſen dae lijden. Die Statſchreyff dem konȳge vmb hulpe/ Ind he quam dair vn̄ belach die Stat. Die Criſtenmoichten niet dem konȳck zo willē ſyn/ vmb dat die Huſſen ſo ſtarck dae in warē. jndaſſo verſmeichgede vn̄ beſturmede he ſij gelijch dē anderē/ doch benoidiget d̓ konȳck dieStat ſo ſere mit ſturmen ind and̓ gewalt ſo lange/ dat die Huſſen her vyſſ quamē/ indwolden eme eȳ ſtrijt leueren. Dae entuſſchen hadden Sij ouch geſchreuē yrren hulperenvn̄ goiden gūnern/ dat Sij yn zo hulpē komē ſulden/ dat was mit namē d̓ konynck vanCracauwe/ d̓ die verdreuē Huſſen intheilte/ ind d̓ konȳck vā Polen. Ind dae geſchacheyn groiſſe ſware ſtrijt. Der Roemſche konȳck behielt dat velt vn̄ gewan ey groiſſenſtrijt. d̓ Huſſen bleyff vill doit/ wiewaill he ouch vill volcks verloir. Alſo vluwen dieHuſſen mit dem konȳck vā Cracauwe/ d̓ Sij dat iair vyſſenthielde. ind d̓ konynck vāPolen yr hulper Die Huſſen vnd̓ dem beſchyrme ind vphaldūg d̓ zweyer konȳck vurßlagen dat iair vyſſ/ ind kriegden intgheyn den Roēſchen konynck. Ind die vneyndrechticheit in d̓ Criſtenheit/ hinderde die Criſtē/ dat Sij vp die tzijt wed̓ die Huſſen niet gedoin enkunden. Ind vnſe Roēſche konynck hatte vur ſich genōmen die ſelue vnenicheit.zo eynre goider eyndracht zo brengen het he bleuen leuen rc.Diſſe Huſſen ſtonden wed̓ vp ind wurden alſo mechtich as Sij ye geworden. vmb datSij d̓ konynck vā Cracaw intheilt/ ind voirten groiſſen kriech intgheyn vnſen herē dēRoemſchen konynck ind intgheyn die hillige Criſtenheit.