Druckschrift 
Die Cronica van der// hilliger Stat Coellen : Sancta Colonia diceris. quia sanguine tincta// Sanctorum. meritis quo[rum] stas vndiq[ue] cincta
Entstehung
Seite
CCXCIXv
Einzelbild herunterladen
 

Sygemofft Rkonynck van Ungatieſt koenſcher ReyſerRarll. vij. Ronynck van vranckrijch

heymlich ſo vill inkomen/ dat Sij der gemeynde waill mechtich waren. Ind deyltē ſichhierumb her ind dar/ vp dat die gemeynde niet waill ſo gerlȳge by kunde komē. Hyeentuſſchen dat die vurß Pilgryme ſo in Aich quamen ind dae verhielden/ kurtzten die alden herē die ketten vnd ſpeynden Sij naerre/ vnd ſluſſen die rynge zohouff/ dat men Sijniet vurgelegen enkunde.Itē dairnae des. ij. dages in ſent Remeys maende/ quamē die vurß. iij. herē mit groyſſer macht rijden zo tzweyen vren nae middernacht vur Aichen waill gemoit. want Sijgoide botſchafft vernōmen hadden den eyrſten die vur. viij. ind vur. iiij. dagen in komen waren/ as vurß is. Ind die aldē heren warden yr ind deden die portzen vp. Do dieheren vur die Stat quamen/ ſo vonden Sij der portzen eyn offen. Vnd Sij reeden vrijſporſſlaichs vur ind vp dat Raithuyſſ. As die herē mit yrme getzuige waren inkomenSo ſluſſen die alden heren die portzen wed̓ tzo/ vp dat niemāt gemeynde yn enqueme/ ind alle and̓ portzen waren waill verwart. Do die gemeynde dat hoirt vnd gewarwart dat ſo vremde geſte in quamen rijden/ ruſten Sij ſich zer were/ mer alle die ghenedie vyſſleiffen vmb die ketten vur zo legen/ ind ſich woulden zerwere ſtellen/ die wurden den Ruterē jemerlichen ermort ind erſlagen/ want Sij dem vpſatz niet enwiſtēOuch waren die Rutter mit ſulcher liſt in die Stat gelacht/ dat die gemeynde niet byeyn mocht komen. Aſſo wart die gemeynde vertzaicht ind enkunden niet by eyn noch zewere vur die doirren komen. Als dat nu geſchach/ traden die heren vp dat Raithuyſſind ſanten nae den genē/ die Sij doeden wolden. Ind ſo gerynge Sij dar quamē/ ſloichmen yn die heuffder aff vur dem Raithuyſſ vp dem marte. Noch lagen die vur Reutermit liſt gewapēt/ dat die gemeynde nyrgen vur die doeren endorſtē kicken/ bis die ſchelhēmel entheufft warē Do ſanten die herē nae gemeynden/ allet. vj. zo eyme maill/ bietzo dem ende zo/ ind ygliche moiſten hulden vnd ſweren dem alden Raede vpſent Steffains bloit getruwe hoult ind byſtendich zo ſyn/ ind den alden Rait laiſſen zo ſitzen geraſt ind geroyt meichtich ind moegich nae alder gewoenden ind herkomen. Do dit alletgeſchiet was namen die vurß lantzheren yrren loin ind zoult/ ind reden mit yrrem volckvredelichen ind vrij tzo lande dar ſij woulden.Wye eynre van Egmont vpgenomen wart vanden Gellerſchen tzo eyme heren. In dem ſeluen iair nae dem als hertzoch Reynalt Gelre vnd van Guylche doitwas/ nam hertzoch Cleue vur ſich die Stede jn Gelre lant/ ind ouch Rait/ vn̄wart mit yn eyns/ woulden Sij den juncker Egmont machē eyn herē ouer Gelrelāthe wolde ym ſijnre doichter geuē. Dat geſchach allit dairūb dat hertzoch bergedat Gelre lant niet enkriege. Ind was eme doch anerſtoruē. jnd ouch hatte yn keyſerdae mit belevnt. Ind der hillich machte eyn groiſſen ſwaren kriech tuſſchen Gelre lantIn ſeluē lair ſtarff joncker Ropert Bergehe/ ind dem hertzogen vam Berge.re Guylcherlāt/ ſyn vad̓ vn̄ byſſchoff Dederich beſtait haddē an ſyns oemē wijfvmb dat die Berchſchen dat Guylcherlāt behalten moichtē/ do bleyff dat Guylcherlāteuer dem hertzoch vam Berge ind ſynem neuen Iohan Heynſberch.Anno dn̄. MCCCCxxx. In vurß iair/ do hatte men eynē ſorchlichen Mey/ wāt bȳnen dem Meyrijfte indvroir idt duck des nachtes/ des ſich die lude vyſſermaiſſen ſere erueirden/ wāt wijn vndkorn ſere ervroir in Frācken lāde/ in Heſſen/ ind̓ Eyffelē vn̄ all Rijn aff an vill enden/ vnd ouch vill boume. Doch ervoulte idt got ind gaff eynen goiden ſūmer/ dat alleIn dem ſeluē iair vp ſent Mertijns auēt zo zweyen vrē ¶lijffnarūge waill veill wart.in nacht quā Iohā peick/ Iohā ſtaill/ vnd Berndt Boderich ſelff. xv. vp dat oeuetin eyn herberge bynnē Coellē/ genāt zom Hunē/ die wuſtē des huyß gelegēheit ind qua-