Frederich. ij. hertzoch van Siuauen keyſer tzo RomeSen̄t Lodowicij konynck van wranckrijch
den. ind ſonderlingen keyſer Ottē des roiden/ mit eynem gulden Siegell bekrefftiget indverſiegelt. Der ſelue keyſer Otto hait ouch eyn Byſſchoff van Coellen beleynt tzo denewigen dagen mit dē hertzochdom dat gelegen is tuſſchen der Maeſen ind dem Rijndat Sij ouch hude zo dage behaldē. Diſſer vryheit ind loueliche alt herkomē gebruychde die Stat Coellen veſtlichen ind fridlichen bis tzo der tzijt dat keyſer Frederich d̓ ander/ an dem Rijche aue name/ ind dat Roemſche Rijch aen ſtuyre ſtonde/ als vur geroirt is/ by ind nae dem/ des Rijchs macht/ gynge vnder ind verdarff. Want tzo d̓ ſeluer tzijt woulden die fur ſten ind lantzheren van̄ niemantz betzwungen ſyn. ind eyn yederwoulde ſijn vnderſaiſſen drucken ind tzwingen nae ſyme willen. Dat vnderſtonde ouchzo doin der vurß byſſchoff Conrait van Horſtedē mit d̓ Stat van Coellen. As ouchnu zer tzijt geſchicht vp vill enden/ dae des Rijchs Stede ſchētlich beſchetzt ind getzwēgen werdē. He was yr geiſtliche heer ind vader. der Sij billich by yren vrijheydē vndpriuilegien by yren rechten ind eren ſulde behalden hauen/ ind vur aller vnrechter gewaltSij beſchirmen. ſo vnderſtonde he Sij zo vnderdrucken ind zo beſweren/ ind vnder ſyngewalt ind gebiet zo brengen.¶ Idt geſchiede vmbtrint Anno dn̄i. MCCxl. dat der vurß byſſchoff nae dem als hegekoren was zo eym Ertzbyſſchoff zo Coellen/ ee he entfangen hadde ſyn gerechticheitals is ſyn Pallium van dē pays/ ind ſyn lehen van dem keyſer/ as ſich dat geboert/ wolde heeyn nuwe Muntze ſlayn dat doch dem rijchen ind den armē ind der gantzē gemeynde ſweer ind ſere ſchedelich was. Als ouch leyder geſchicht zo vnſeren tzijden vā geiſtlichen ind werntlichen heren. Dair intgheyn lacht ſich eyn Stat van Coellen ind woulden eme des niet gehengen ind zolaiſſen. Ind gyngen zo ſamen den byſſchoff an zo ſprechen. Ind eynre van den Burgermeyſteren dede dat wort van der gemeynde wegē vndſprach alſus. Here yr wolt vns zo brechen vnſe vrijheyden/ die an vns vā aldes her ſynkomen/ ind van allen vren vur faren ſyn gehalden geweſt. Niet nempt idt here quaelichvp/ yr hauet waill gehoert/ As eyn byſſchoff van Coellen wirt gekoren/ ſo mach he nietnae ſynen willen an ſich nēmen ſo ſlechts die gerechticheit deſſeluen byſchdoms/ mer vfdat mynſte ſynt drij vmbſtendige gelegenheit dair zo noit.So wanne eyn byſſchoff vā Coelne mach muntzenvnd recht beſitzeſt.SOm eyrſten. So wanne eyn byſſchoff tzo Coellē wirt gekoren. ſo geburt ſich vurdat eyrſte beſtedigunge ſijnre Regalia/ an dem keyſer/ ſyne lehenſchaff in werntSaes lichē ſachen dae zo intfangē dat ſwert ind dae mit werde des Rijchs man. Inddan wirt he vā Rijche beleynt mit tzollen/ muntzen ind gerichte. Ind dair ouer kriegethe brieff ind ſiegell. jnd aſdan mach he ſyne eyrſte muntze flayn. Zom anderē. ſo geburtſich vort/ dat he perſoenlich off durch eȳ anderē gen Rome vare vnd ſyne geiſtliche gewalt ant dem pays geſynne/ ind vā dem ſijn Pallium intfange. wāne he dat ſelue krieget ind zo Coellenbrenget. ſo mach he die andere muntze ſlayn. Zom derden as eyn byſſchoff vā Coellē mit dem gekorē Roemſchen konȳck trecket ouer dat Welſche gebyrgevmb die kroenūg vā dem pays zo intfangē. Off als eȳ byſſchoff vā Coellen/ ſo wannedat Rijche wirt angefochten durch eynigen anſtoyſſ ind widderwerdicheit. zucht ouerdat Welſche gebirge mit eyme heir dem Rijch zo hulpe. wanne he widder kompt. ſomach he die derde muntz ſlayn ind ſuſt niet.¶ Diſſer ordenūge vergaß ind hynderſatzte byſſchoff Conrait/ ind woulde muntze ſlainſo d̓ vurgenantē ſachē gheyn dae was. dair intgeyn lachtē ſich die mūtz herē die bynneCoellen genoempt waren/ die huyßgenoiſſen. die die muntze ind den wechſſel hadden.ind brachtē dat an die herē d̓ Stat/ wye d̓ byſſchoff vnd̓ſtonde yn yre vryheit zo krenckevnd dairūb wart geſant d̓ Burgermeyſter mit anderē herē zom byſſchoffias vurß.