Hugo copes Ronynck van vranckrijchUorvolgunge van den Roemſchen Reyſeren. van den Ronyngen van branckrijch. ind van den buſchoffen van Coellen ⁊c.dae ichs vur hyn gelaiſſen haynWye Reyſer Otto. iij. vurß dede ſyn wijff leuendich verbernēItem wie eyn Greuynne eyn vuyrich yſern droich vur die vnſchult yrs mans. ind dasdurch Otto der keyſer vurß richtlich verwonnen wart dat men yn ſoulde entheufft hauen.¶ Diſſer keyſer Otto vurß hadde eyn geyl vnkuyſch wijff die geſan eynen mechtigenGreuē an. leyffden ind boilſchaff/ dat he yr dicke weigerde/ vmb dat he eyn Eirbair byrue Eefrauwe hatte. dit werde eyn wijl. Do die keyſerinne ſach dat yr wil niet mit dēGreuen volgain enmoicht. warp Sy yr grois vngenaede vntgain yn. ind clachde demkeyſer ouer den Greuen So dat he die keyſerynne bouē yren willen/ hette willen noittzuchtigen off verkrechtigen Dairūb woulde Sy dat men yr richde van eme. He wartgewarnt vā etzlichē dat he des keyſers hoff eyn wijle ſchuwede/ want he were intgainyn beſacht mit ſwairlichen ſachen Der greue bleyff eyn wijle dae heyme So vraegedeyn ſyn huyſfrauwe ind ſprach Lieue here/ wat beduyt idt dat yr niet tzo vns heren deskeyſers houe enſijt ind ſus truyrlichen hie heyme licht/ des byn ich vngewain. des bericht mich/ lieue here vmb got ind aller vruntſchaff ind truwen will. die ich vch ye bewijſt hain off doin mach Der Greue ſprach hertze lieff ind getruwe wijff Ich clage idtvnſme lieuen heren gode ind dyr. dat ich loichenafftich belogen bin/ intgheyn vnſen herēdē keyſer van der keyſerinnen dat ich Sy tzo vndoigent begert haue ind yr tzogemoitdes ich doch nie enhain willen doin. wie wail mich des dick van yr angeſunnen is Sehain ichs doch tzo allen tzijden wederacht durch vns heren gotz gebot ind vorte mynreſelen/ ind truwen will. die ich dyr tzo geſacht geloifft ind noch gehalden hain Ind wereouch ſach dat mynhere der keyſer tzo eynchen tzijden myr dairūb eynche gewalt ain dede/ dat moichſtu vur mich verantwerden/ ind dat geloyndige ijſer vur mich vrij dragerwant ich der punctē ind ſachen vur gode ind den luden vnſchuldich byn Ind bidden dichlieff wijff dat du dit behaltz van myr vurwair wāt ich dae by ſteruen will Idt geueillēdairnae kurtz dat dem keyſer beducht an deme Greuē Ind meynte ſyns wijffs der keyſerynne wort weren wair Ind ſant haiſtich nae dē vurß Greuen dat he vn vertzogē tzoeme queme. Den Greuen aynde die ſach ind daicht ſych mit d̓ wairheit tzo verantwerden ind woulde tzo dem keyſer rijden/ als he dede Ind ſprach hertze lieue getruwe vranwe. gedenck der wairheit die ich dyr geſacht hain. dat is āders niet/ ind dairvp wil ichſteruen. en mach ich mich niet mit reicht verantwerden So ſoicke du idt mit reicht. inddo by myr durch die wairheit mit reicht as vnſer eyn dem anderē vā rechtz wegen ſchuldich is tzo doin bys in den doit Die reyſe was der vrauwen leit ind geſayndē ſych indmallich troiſt den anderen/ ſo he beſt moicht/ ind mallich geloiffde deme anderen getrutwe tzo blijuen ind tzo bewijſen/ ſo lange yr eynnich leiffde¶ Der Greue quā vur den keyſer ind veill eme tzo voiſſe ind boit ſyn grueſſe. Detkeyſer enwoulde ſijnre niet ſeyn. mer dede yn ſunder ſyn verātwerden grijffen Ind zerſtunt ſyn heufft aff ſlayn ind begrauen. Des Greuē geſinde quamē heym ind brachtender vrauwen die leyder mere vurß Sy kreich heymlich yrs mans heufft vyſſ dem grane/ nae ſych¶ So nu der Graue eyn tzijt doit was geweſt do verkundichte der keyſer eyn dach vpdem he woulde tzo gericht ſittzen ind woulde weduwen ind weyſen verhoerē ind ouch ge-
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Die Cronica van der// hilliger Stat Coellen : Sancta Colonia diceris. quia sanguine tincta// Sanctorum. meritis quo[rum] stas vndiq[ue] cincta
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