Anleitung zur Kmntniß der Sternnahmen mit Erläuterungen aus der Arabischen Sprache und Sternkunde entworfen von Friedrich Wilhelm Victor Lach. Aus des Hrn. Host. Eichhorn allgemeiner Bibliothek der biblischen Litteratur Band VII. für die der Orientalin sehen Sprachen Unkundigen besonders abgedruckt. Leipzig, in der Weidmannschen Handlung. 17 9 6. Vorrede. SIH^enn gleich die meisten Ursachen, war- um junge Schriftsteller zu ihrer Rechtfertigung oder Empfehlung eine Vorrede ihren Ausarbeitungen voranzuletzen pflegen, bey mir wegfallen, so bleibt doch eine zurück, die meinem Herzen zu wichtig ist, als daß ich sie vernachlässigen sollte. Ueber den gewählten Plan bedarf es keiner Erklärung, da er sich nach den alten Stern- verzcichnissen von selbst anbot; die benutzten Hülfsmittel brauch ich eben so wenig weitläufig aufzuzählen, da sie getreu hier und da in den folgenden Blättern angegeben sind. Den Nutzen endlich aus einander zu setzen, den die Geschichte der Wissenschaft hier zu erwarten habe, mogte mir gar nicht zukommen, wenn ich auch damit die Bekanntmachung dieses Aufsahes selbst verteidigen wollte. Hier darf ich aber mit Wahrheit sagen, daß ich ihn, bis auf einige spätere Zusätze, vollendet hatte, ohne den Gedanken gefaßt zu haben, ihn dem Drucke zu übergeben. Daß mir dieses möglich wurde, verdank ich allein, und süße Pflicht ist es mir, ihnen meinen innigen Dank Vorrede. Dank für das, was sie mir waren, öffentlich darzubringen, zweenen edlen Männern, deren Ruhm nicht durch Deutschlands Granzen beschränkt ist, und von keinem Jahrhunderte verschwiegen werden wird. Kästner und Eichhorn, ja sie erlauben es, daß ich sie ohne Ehrentitel und ohne jedes noch so sehr verdiente Lob nenne, sie, die ich mit kindlicher Liebe als meine Lehrer und, damit schmeichelt mir ihre Güte, als meine Gönner verehre, sie ermunterten mich, da ich zu furchtsam war und betrieben mit uneigennütziger Sorgfalt, was durch mich allein nie dahin gebracht wäre. Was gegen sie mein Herz empfindet, wird nie meine Feder ausdrücken können. Laut schlägt es für Alle, deren Wunsch und Bemühung es war, meinen Geist für Tugend und Weisheit auszubilden. Aber fern sey es, daß ich auch nur auf entfernte Weife, denen, die mich nicht kennen, zu irgend einem Verdachte Anlaß geben sollte. Wer mich näher kennt, weiß es, daß es von jeher mein Bestreben war, redlich und aufrichtig zu feyn; und darf ich ohne zu crröthen, mich darauf berufen, so ist ein Wort genug. Bey- Beytrag zur Orientalischen Sternkunde, der Vollständigkeit wegen mit einer möglichst genauen Anführung aller Stcrnnahmen verbunden. Einiges über die Arabisch - Cufische Himmelskugcl, die im Museo des Card. Borgia zu Vclletri aufbc- wahrt wird. inen nicht unwichtigen Beytrag zur anschaulichen Kennmiß der Arabischen Sternbilder, so wie überhaupt von Manchem, das auf einem Globus angezeichnet wird, liefert die Beschreibung dieses alten Kunstwerkes, die der Hr. Professor 8üu. ^stemnum Lnelest!; Eustcc» - ^rabicuz Veliterui Xluiei KorAiaui u 8>mono ^stemauuc, illu- Urams. ?stnvii XlDLLXL) in 4. herauögege, ben hat. Nur wäre zu wünschen, daß der 2s :y- 2 Bcytrag typographische Aufwand mehr innern Gehalt zur Begleitung erhalten hätte; nicht als ob nicht manches Wissenswürdige darin vorgetragen und zum Theil entdeckt wäre, aber gleichwohl ist es nicht zu verkennen, daß eine lichtvollere Darstellung, größere Ordnung und eine bestimmtere Hinsicht auf das Wissenschaftliche der Astronomie hier noch zu wünschen übrig sind, so wie unnölhige lange Cicate aus bekannten Büchern, die oft nichts zur Erklärung beytragen, nur zu sehr ohne Noch die Zahl der Bogen vermehrt und den Preis derselben erhöht haben. Folgende Nachrichten finden sich darin zerstreut. Die Kugel selbst ist aus gelblichem Metalle verfertigt und hat 8 Paris. Zoll und l Linie im Durchmesser; das Gestell, auf welchem sie ruhet, hat 4 Füße, von welchen 2 bis an den Kreis des Horizonts verlängert, Verticalkreise abgeben, und einen Quadranten auf sich verzeichnet haben. Außer dem Horizonte ist dann noch der Meridian mit einem 9 Linien breiten Kreise abgebildet; der zuerst in 6o und dann in z6c> Theilc abgemessen ist. Dieser ist übrigens ganz einfach selbst ohne Zahlen, die der etwa 1 Zoll und Z Li- zur Orientalischen Sternkunde, z Z Linien breite Meridian doch noch aufzuweisen bat, und zwar in Cufischen Buchstaben. Diese stehn gehörig in dein Kreise, der die Grade je sechs und sechs abtheilet Außer diesen Zahlen ist noch jede Himmelsgegend und der verschiedene Auf und UntergangsOrt der Sonne im Sommer: und im Wmtersol- siitio mit Buchstaben angegeben. Die »>an- zeHöhe der Maschine betragt 19^ Zoll. Die Verzeichnung ist übrigens nach der ehmahls allgemeinen Sitte, den Kreis der Ecliprik als den Hauptkrcis anzunehmen. Der Pol von dieser «st es also, welcher im Meridiane ruht; wie vollständig oder mangelhaft aber übrigens die Beweglichkeit der Kugel sey, sie zu richten und zu drehen, ist nicht angegeben. Die Verzeichnung der Sternbilder selbst ver- räth freylich sehr das Kindesalter der Kunst, die Züge sind sehr hart und rauh, jedes Sternbild har doppelte Umrisse, in deren Zwischen? räume rvthe Farbe (ftimltc, rnste») eingetragen ist. Die Sterne selbst sind bis auf die ^te Größe erhaben in Silber ausgearbeitet, (cseistsc intexmegue arAentc» cancieat) und eben so sind die Nahmenzüqe der wichtigsten Sterne und 2 Inschriften von Silber, die A 2 soft 4 Beytrag folgende Worte und Nachricht enthalten: ^ ! Lö f^ —2>. f ^V_/S f ^.0 ^->2 L.ä s^.ö ^.-2 ^-7»s. "AufBefehl und unter dem Beystande unfers gebietenden Herrn des Königs von Kamel (Egypten) des gelehrten und gerechten Vertheidigers des Staats und der Religion, ^lulwmmcciz des Sohns Hdi beer des Sohns ^7ub des unbesiegbaren." Mit etwas gröbern Zügen fahrt der 2te Abfchuitt fort: I a ^^^ . >» "Bezeichnete dieses Casar, der Sohn Abi Alcasem des Sohns Mofa- fer Alabraki, im Jahr der Hedfchra 622 (I. C. 1225), und fügte 16 Grade ^Minuten zu dem hinzu, was im Almagest ist, (nemlich zu der Länge der Sterne.)" Abulfaragiuö sagt von jenem Egyptischen Könige, daß er der sechste gewesen fey aus der Dynastie der Ajubiten, und ein Bruder- Sohn zur Orientalischen Sternkunde. L Sohn des berühmten Salach». Im 7Osten Jabre seines Alters und im ,9ten seiner Regierung sey er zu vamssLus im Jahr derll^eci. sclria 6^5 gestorben, und habe den Ruhm der Weisheit und Gelehrsamkeit hinterlassen. Von dem eigentlichen Verferliger des Globus, der sich Caesar nennet, fehlen uns bisher historische Nachrichten, wenn es gleich wahrscheinlich ist, daß er zu den Gelehrten gehört habe, die dieser Regent an seinem Hofe unterhielt. Die Veränderung, die er in Hinsicht auf die Lange der Sterne anbrachte, ist aber weder nach kcolewsei Grundsätzen, der die Fortrückung der Zeichen auf l Grad in loo Sonnen-Jahren ansetzte noch nach den Persischen Tafeln, die sie in der Zeit von 68 Mond-Jahren um so viel geändert glaubten, sondern nach dem berechnet, der sie schon in 66 Mond - Jahren so viel abweichen ließ. Denn wenn man den Zwischenraum von 14Q bis zu 1225 Jahren nach un- srer Zeitrechnung, also zu 1085 I. annimmt, ( l 6. 6O—46 ). 60 so giebt die jährliche Forlrückung auf 55?^ Secunden, dies gäbe einen Grad in 64 Sonnen>ahren 255 Ta- A z gen, 6 Beytrag gen, welche ohngefähr die 66 Mondjahre des ^IKarsZmu!> ausmachen. Man setzt nein.' lich einige Brüche beyseite, die man doch nicht sehr genau mil in Anschlag bringen darf, da die eigentliche Zeit unbekannt ist. von welcher dieser Araber die Angaben des kmle- lnaeuz an rechnete. Das Wahrscheinlichste dabey bleibt also, daß er den Grundsatz des HlbateAalU5 befolgt habe, von dem er offenbar am wenigsten abweichet. Auf dem Globus selbst ist der letzte Stern im Schwänze des kleinen Bären »och vom Nordpol entfernt. Die tage dieses Sternbildes ist so, daß er die Füße dem Nordpol zukehrt, da er sie auf unser» Himmelskugeln abwärts wendet. Ueberhaupl ist die Bemerkung nicht zu übersehen, daß alle Sternbilder anstatt, daß wir sie ihr Gesicht gegen die Kugel richten lassen, auf dieser im Gegcnlheil eine von ihr abgewendete Stellung haben, wodurch allenthalben die Aenderung hervorgeht, daß das was wir an den Sternbildern links nennen, hier rechts ist und so umgekehrt. Diese Sitte muß immer bey den Arabern herrschend gewesen seyn, da sich nicht nur die Tafeln des zur Orientalischen Sternkunde. 7 des tlluZU Lei^Ii, sondern auch einige alte Nahmen der Sterne nach ihr richten. Der Hr. Professor Momanni scheint übrigens den Globus nicht selbst bey der Em- rathselung der auf ihm befindlichen Stenn,ahmen zur Hand gehabt zn haben, sondern nur den Zeichnungen gefolgt zu seyn, die ihm der Hr. Prof. ^olepk 1'ogich verschafft hat; und die denn auch in 2 oder eigentlich z Kupferstichen seinem Werke beygefügt sind. Dieß kann ihm zur Entschuldigung gereichen, daß er so oft falsch geralhen hat. Die beygefüg- ten Zeichnungen und die Vergleichung der Tafeln des lMZIl LeiZI,, die kH'üe commentirt hat (viel. 1?i,. lg^cie l/ntgAmn clillertstionuin eciicl. (?reZ. 8l,arps Oxon. 1767 in 4W. Val.I.) setzen uns in den Stand, manches richtiger fassen und angeben zu können. Hierauf habe ich denn auch in den nachfolgenden Blättern meine Aufmerksamkeit gerichtet, und mich bemüht, lieber etwas Ungewisses für unentschieden anzugeben, als zu zuversichtlich in einer so schwierigen Sache abzusprechen. Ucbrigens ist das noch zu merken, daß die Z eichnungen eigentlich so eingerichter sind, daß sie wieder auf eine Kugel geklebt werden 'A4 ' käu- 8 Beytrag können, da jetzt durch die 12 gehörigen Ausschnitte die Sternbilder gelrennt sind, und erst in der Einbildung zusammen gestellt werden müssen. N ^ 5'? Vo rerin nerung. g) Die bisweilen in Klammern eingeschlossene Zahlen oder einzelne Wörter, z> B. bey der Bestiuimnng, ob ein Stern an der rechten oder linken Seite eines Sternbildes liege, sind die richtigem Bestimmungen , wie wir sie jetzt nehmen; da die gleich vorhergehenden die Angaben des VI. lieixch ausmachen, deren Abweichung zum Theil in einer Unrichtigkeit, weit häufiger aber in andern Wahrnehmungen und Befolgung der Globen, welche man damahlS verfertigte, ihren Grund haben, b) Ueber die Aussprache und Umschreibung der Arabischen Wörter und Buchstaben habe ich folgende Regeln zu beobachten gesucht. 1) Auf die Nunneration ist fast gar keine Rücksicht genommen, da sie durch nichts noch- zur Orientalischen Sternkunde. 9 nothwendig gemacht wurde, und leicht den Klang gar zu einförmig und die Wörter unnölhig lang gemacht haben würde. 2) Der Artikel ist vor den Mondbuchstaben durch cl, vor den Sonnenbuchsta» ben ober nach Angabe des euphonischen Teschdids durch ei, ech ez u. s. w. ausgedrückt; der dazwischen gesetzte Bindestrich macht es aber jedesmahl leicht, ihn von dem eigentlichen Worte zu trennen, z) Folgende Buchstaben habe ich im Lat. und Arab. sich entsprechen lassen, wo ich aber nur die zweifelhaften hersetze: t, cl—^ ts, ^ ^lcli, ^ ab, it. t, ^ cib, ^ apczsir., ^ Zb, xb, k, ^cb, » auch ö k, ^ -.5 j oder i. c) Die Griechischen Buchstaben bezeichnen die Sterne nach Laders Uranomelrie und die Zahlen nach lMZK keiAkz Tafeln, welche eben nicht von denen beym ktoloinseus abweichen. Göttingen den 4 Januar 1796. Fried. Wilh. Vict. Lach. Stern» lo r. Der kleine Bär. Sternbilder der nördlichen Hamisphäre mit Ausschluß des ThierkrciseS. i. Der kleine Bär. /X //-XfoL'. I^rka mi- ^ nor. ^rz minor. b'era minor Ovicl. (l^nokurg. klaulirum 5. ^>Iosirum minus. kboe- mce. Le^ztentrio. (latuli vel csnes I.aeonici. (6ub eIg?Al>ar) i. e. urla minor, sonst I)ub alasZar k. ela^gar. öi^-e^.ls iserruebsb) i. e. Aenu vel sie. currus. Rur nach LcaliZer und Lclnlrorch Zeugnissen kann dieser Rahme hier angeführt werden, und weil sich davon die Benennungen Urrucabali, Alrucaba und kulrabali herschreiben, da ^cls ihn sonst nicht bey 2lrab. Schrifstellern will gefunden haben. Desto gewisser ist aber eine andre Benennung ihnen ganz eigen. s (elualclr el^gZbri) i. e. leretrum minus. Dieses alt-Arabischen Ausdrucks bedienen sie sich am häufigsten, und nennen daher auch alle einzelne Sterne der beyden Bären (Ilen-It elnussir) i. e. silias keretri nach der gewöhnlichen Orient«, i. Der kleine Bar. n cntalischen Redefigur, obgleich einige diesen Nahmen auf die z im Schwänze des großen Bären einschränken. Man findet davon (Ziialcli Neri!LS (bgjzbtUlenAb cabin) i. e. e777'«AFoo5 e>a:-7- o-Ä-v auch (Iia^>bt renAb) oder (ba^lu aurenZb), welches auch L757'« bedeuten kann. Die Zahl der Srerne ist beym bliuAb LeiZb >7 und 1 unförmlicher, tialamazk nimmt s unförmliche an. I. «. (ciscliecich) liircu;, der Pos larstern, den fie auch sonst k. (kutub k. cauL-ab koliemali) zzolus k. llella bcii-ealiz nennen. Die Türken: (jilciux lcliemali) lielja ke^teuirioua. liz, oder auch 7:«?-'(stlciu?:) llellz. Dieser äußerste Stern im Schwanz des kl. Baren heißt auch vorzugsweise: c/. n»surg und eirucbsli, ferner liella insriz, na- viogtorig. I-üstz. ei d^orle, der Nordstern, der Leitstern. Itsl. 1a trs montsna, da er diesen über den Alpen zu stehn scheint. (ilstilg^lcbi) i. 0. m^rabaiansrez kc. fiellao s kers. vel ö^X-5-X-Ä.s (fieliig ve! iiüi- 12 i. Der kleine Bär. clstila) luvrobglamnu, Die unförmlichen Sterne, die eigentlich dtm Pole noch näher liegen, gleichsam in der Gestalt eines Bal« samapfels. (lravius wollte es von (Ire- lal > luirula herleiten. laltatcrrez hießen nach bimste auch diese kleinern Sterne um den Pol, obgleich gewöhnlich die beyden andern Sterne im Schwanz des kleinen Bären diesen Nahmen tragen, da der dem Polstern näher liegende und der andere heißt. 6.7. /?. 7. ll (el^IrerLgstair) k. (elzrlreil^asteilr) stucr vituli. die Heyden Sterne, die man die Hüter des kl. Bären nennet. ? /?. ^)si-X-^.-K..!s ^,.ö s (eirur elylrsr- castan) clarior vitulorurrr rast.^l..ö (irara) lu- xit, ist der Stern 2(z)ter Gr. unter diesen, der hellere. 6. 7. ! (aeliylii ei- zzlrercastan) velocior vitulorurrr rast, (elrasta) levis kuit. Der Stern Zter Gr der kleinere, leichtere. Den Nahmen Xoelral», den die Astronomen jenem, dem Stern 2ter Gr. unter den Hütern geben, kennen die Ara- b.. 2.,Der große Bär. iz ber wohl hier nicht; ob es gleich gewiß ist, daß jeder Stern bey ihnen hkau. cliab) heißt. 2. Der große Bar. , t^om. k)rsa major. ?era major, k'ilia k/rsas. Vrlg cumejnx ^zuerulo. ik.^caonia. ^rvmantbiz. Dianas comes. Lanix vi'natioa. (üvnolurix. karrbastx, i. e. /^regstica, karrba. stum li6ux, k'arrbasta virAo. IVlaenaliz. l^lo. nacrina. 8eptentrionex. 8e^>tenkrio majcir. Aristo! maxima. i^leZislo. ?!ostrum maju!. klaustrituca. Lallisto. ^legisto. Diix. ^r?. A <. (morjam, rnzrrli» xvae emmsb) iVlsrig, dckart!r» et aueil. Is die z St. im Schwänze. 12. iz. x. l s (ei. pkiirra ei > tssiitsa ) vei rebra tertia. Diese Be« vennung von Wirbelknochen war anstößig, da er wohl nicht daran dachte, daß diese so gut im Fuße als im Rücken seyn können; er änderte also zuerst nach einem Ocisx jU (niicrab) cavttaz olllz taii. ik4unt 2. Der große Bär. fand in seinem Manuscripte 4>ncihl an dessen statt (ei - ka-^ab) robur, und meci ^i^iui hat, in seinem Verzeichnisse der Sterne nach Rectascension und Descension^ dafür iich-iltÄtio. Dieser letzten Lesart, dieklväo ganz verwirst, stimmt /Nemarmi in der Erklärung des Borgiani- sehen Globus bey, und sie mag wohl die richtige seyn, da sich die übrigen Varianten leicht von ihr ableiten lassen. Der Globus entscheidet sonst hier nichts; denn er läßt die un, terscheidenden Puncte weg, und hat welches beyde Erklärungen begünstigt. Diesen Nahmen führen übrigens 2 Sterne z (4)ter Gr. im linken (nach unfern Karten: rechten) Vorderfuße des gr. Bären. 16. «. (^bur el-ciub el-acbbar) äorkum urli majori«, der St. 2ter Gr. oben am Rücken des gr. B. in dem bekannten Viereck der nördlichste, 7?^. Bey Einigen biciub, vubbe. 17. A. (meralc el-ciub el-acbbar) eyi^astrium urti maj. der St. zter (uns 2ter) Gr. unter dem vorigen im Bauche, ^ 16 2. Der große Bar. Ig. F. (me- «rvT el-6ul) ei - aeichar) uro^»vZmm urki maj. der Stern zter Gr. im Vierecke, der dem Schwänze am nächsten ist. T-ei-«"^ 77X. 19. -/. (^Ilacllä el-6uk> ei aclchgr) stemur urst niaj. der St. Z (2 )ter Gr., der von den kenntlichen Vieren, an der Huste steht. i". 20. 2l. /5. (c!-^Iii. Krad live el-ks^!,?sli, nachdem man punclirt et-tsta nija) vertebra st. lnstaltatici stecun^g. Zwey Sterne zter (4) Große, die unten im Zinken (rechten) Hinlerfuße des gr. B. dicht zusammen liegen. 23.24. r. s^tls (vicl. Pias. cecl. . . el-avvla) . . . xrima. Zwey Sterne z (4 )tsr Gr. am rechten (linken) Hinterfuße ganz unten. 25.26 .27. Y. (el-beriät) stliae stc. steretri die z Sterne 2ter Gr. im Schwänze. 25. k. ( ei - clstcllaun) alba NU- Izecula. BeyM stliiru?al>acl s (el- Iiaur) sltzeäo oculi, oder (el Ilau^er) zzc>^>u- Ins 2. Der große Bär. 17 Im alba. Andre lesen ^s (ei - kann), und ^üemanni rälh, obgleich gewiß unrecht, auf (ei-staut) cetuz, der Stern 2ter Gr. am Anfange des Schwanzes, unoA>/^«, der fönst auch (gly'ast) causta piuZuiz heißt, woraus ^liolst geworden ist, ferner /Vilastokst und ^liore. 26. (sl-anast) ca^ella. (emanui kam auf (el-stiak) stru. tliioLsmelu?, da er keine Unlerscheidungspunc- te fand. Der mittelste St. von den dreyen 2ter Gr. im Schwänze des gr. Baren. A. (fulis) neZIeciuz igst. i.^ ( fz. sta) xer ineurism ostlituz est, auch (z^aistak) veristcanz heißt bei) den Arabern der Stern 6ster Gr. über den Vorhergehenden, den man gewöhnlich das Neuterlein nennet; jenen Namen erhielt er, weil man ihn leicht übersieht, diesen aber, weil man ihn als Prüfung gebrauchte, ob jemand ein gutes Gesicht habe, nach einem Arab. Sprichwor- te! ^ ^ i , ich zeige ihr den 8usta und sie mir den Mond. Das sonst gewöhnliche Wort Hlstor Hab ich nicht Arabisch gedruckt gesehen, doch könnte B man 18 2. Der große Bar. man leicht s (Icarrg) siruütsr Igelit oder (Kara) inciclit und auch Lvinciclit vergleichen, aber dabei) muß man nicht vergessen, daß dieß bloß Muthmaßungen sind, da die Beyfpiele der gelehrtesten Sprachkenner, zn welchen ^stemauui, 8cbilcarcj u. a. gehören, warnend genug sind, um nicht alle unbedingte Entscheidungen in dergl. Fallen zu vermeiden. Gleich der folgende Stern giebt eine neue Belege, da Allein, las (ei- katel) iiUerimenz, wag deutlich genug mittel. Ilei^bz (el-kaicl) Zubernator racl. rexir übereinkommt. So heißt aber der äußerste Stern im Schwänze, den I'lüruxa- baä als den ersten der Z benat nalcb anführt. Davon hat er jetzt noch den bezeichnenden Nahmen lZeuetaalcb oder keueug?, auch wohl Leuec nac? und kcllcerä Louueuax erhalten. Der Nähme Mizar, den man dein mittelsten im Schwänze giebt, hat vielleicht keine Arab. Autorität für sich; indessen ist die Etymologie, da sie sonst auch vorkommt, bekannt genug. (uü?är) heißt ein Gürtel, und hieraus entstand mit der Zeit Uicor, dann IVIirao und Miracli, Laelinz führt ilia. als 2. Der große Bar. 19 als den Griech. Nahmen dieses Sterns an. viel, coelum Alirouomico-gx-eticum. Die unförmlichen neben dem gr. Baren. I. (cabcl cl-alaci) je- cur leunis, der Sl. z s^ter Große unter dem Schwänze des gr. Bare», der jetzt (ckram heißt. Auf dem Borg. Globus ist er mit noch einem St. 4ter Gr. aus diesem Hunds in ein kleines Viereck eingeschlossen. Die Arab. Züge erlauben auch diesen Nahmen da zu finden, obgleich ^stemonni vielleicht durch die Figur gerechtfertigt auf (csrb el-ebl) lgrcina csmeli durch Mtithllia- ßung gekommen ist. (bauä) !acu5, diesen Nahmen führen die Sterne, aus welchem hernach der kleine Lowe gebildet ist, und welche aufderB, Himmelskugel deutlich genug in einen Seeahnlichcn Umriß gebracht sind. Die Beyschrift, die sie da haben, scheint die zu seyn, die ^ilemann! an- giebt: sel-tsiba vaesullZÜbg) corva cum pulliz suis. 14v6e dachte an das Haar der lZeremcc, aber das stimmt auf keine Weise zu. (clbuplrrsbel-^bazlliu) ^>eäez lünnulorum sollen nach einein Araber B 2 bey 2O z. Der Drache. Hey einige kleine Sterne beym großen Bären heissen, die ein wenig geneigt wären. Wahrscheinlich sind die jetzt im Camelopard zu suchen; denn dieAehnlichkeit mit der Spur eines Hirschen mögte wohl nicht so ganz hier passen, wenn auch die Bedeutung mit der Assemann, zusammenhängt. 8. — > ^tl (e5-fclwuichg) aculouz, oder (msbsutks) ZiistatÄ soll nach manni der Nähme des einen St. Zter Gr. am Ende des Sees seyn, der jetzt im Schwänze des Tigers ist; inwiefern aber diese Benennung gegründet seyn mag, bleibt hier unentschieden« z. Der Drache. Oraco, 8er^enz ^.nZuiz rngZnus, tortu«. b^esszeri^um cukiliz. kalme8 emerituz, Loiuber srborem conscencienz, Hz» Zon. 8iäus Minervas et Laccku. ^lonlirum nu^ax, mioabile. ^esoula^ius. ?eiss. (Hgsebteber). i(tsnn!n) 6roco Hlebr. son st auch wohl (tll'bän), welches, wie das Pers. i.ck»^s (exkciebs), eine große Schlange bedeutet, kInruleabacZ giebt die- z. Der Drache. 21 diesem Sternbilde auch einmahl den Nahmen (el-k2jgli) ser^eu^, der sonst dem andern, der 0O,5 des k'tolym. gebührt. VI. L. und 83I2M2ZK rechnen hieher ZI Sterne, und keinen unförmlichen. I^mn, ^lsnin, ^ben l'absn und Lmbin sind leicht in dem Arab. zu erkennen. (nsclizscli lzgriacb) leiten! linister i. e. borealis lob. XXVI, i z. bezeichnet höchstwahrscheinlich die? fes Sternbild. s (er-rakix) lslmtor ve! com-' M0VLN5 cg^>uk ist der wahre Nähme der St. ster Größe auf der Zunge, woraus ^lle. monui (ei ksab) scutella machte; augenscheinlich falsch! jZ. r. (el-ova!cl) pullores in- klrumsnti rsü. (guci) telluclo, zwey Sterne, der eine zter Gr. über dem Auge des Dra« chen, und der andre 4ter Gr., der schreeg un- ter dem ersten gegen Nordwesten liegt. In diesem Falle mögt ich der Lesart, die ^,l!s. nisnui gewählt hat, den Vorzug geben, da sie theils sehr wenig abweicht, und überdem weit besser erklärt werden kann als diese. B 3 ^s^;5 22 z. Der Drache. hel-AÜgvil) veaestcuz ciracc) liefet er. Es ist aber nichts leichter in Manuscrip- teil als ^ cisl Ulli) iaineci, vornehmlich am Ende des Worts, mir einander zu verwechseln. Eine Betrachtung möchte hiebey das größte Gewicht haben. Es ist nicht unbekannt, daß unsre Astronomische Ausdrük- ke, Drachenkopf und Drachenschwauz, die wir jetzt nur noch vom auf: und nieder- steigenden Knoten des Mondes gebrauchen, von diesem Sternbilde hergenommen sind, weil man, wenigstens obenhin, von ihm behauptete, daß es gerade 6 Zeichen am Himmel einnehme, und dadurch die sich gegenrft berliegenden Knoten der Planetenbahnen füglich bezeichnen könne. Man findet daher bey dem /stfo.AJn und andern Arab. Astronomen, bey allen Jrrsternen diese Benennung gleichbedeutend mit Knoten okclab) gebraucht. Aber außerdem findet noch eine dritte Benennung sehr häufig statt, die besonders hieher gehört und jene Erklärung begünstigt. Man sagt auch dafür (cifichgu?,Iwr), dieses Wort ist eigentlich Persischen Ursprungs, bedeutet aber looum ve- ueuosum, gerade also das, was das ächt- Ara- 3- Der Drache. 23 Arabische Wort hier augiebt. Auf die Art hienge alles auf das genaueste zusammen. Uebrigens rechnen Einige vier Sterne hinzu, so wie sie auch einen im Kopfe A se?-xglib ^vski) ceux Lsäeus nennen. Auf dem Borgianischcn Globus ist ein Stern im Kopf bezeichnet, und es scheine mir richtiger (el-^vgki) coclenz hier zu lesen, als mit ^lleinonni -.j s (ex-xsbr) kiores, / t) da der Drachenkopf wohl eben nichts mit Blumen gemein hat. s.s (las et-tennin) ca- ^>ut ärsconi! der St. zter Gr. oben am Kopfendes Drachen, der auch sonst Kostaniu, Kos toben oder bimnnn hievon heißt. .^ls (sl Zbg^nek) Zruez liefet tXlle. mann! den Nahmen von ein paar Sternen in der ersten Krümmung. Dagegen mögte man aber mit Recht miötrauisch seyn, weil dieser Name sonst nicht vorkommt, kbiruxzboci und Ivlobommecl Nixini scheinen an die Stelle 2 Sterne zu setzen, die sie (et-tijalon) 6uo birci nennen, von denen aber auch bey VI. k. und auf dem LorZ. Globus nichts ifk. B 4 14-16. 24 3- Der Drache. 14-16. 5. 5. v. (el-atsaplü) cliytropoüez, auch so ans dem Globus, welches sich aber /issem. nicht zu enträthseln erkühnte. Drey Sterne s (4)rer Größe in der 2ten und zlen Krümmung des Drachen, die ein kleines Dreyeck bilden. 18. 19. (ciliban) ciuo lupi, 2 Sterne zter Gr., ein wenig nördlich über den Hütern des kleinen Baren. Sie sollen auch (aubskau) ciuc> tauri vel corvi niAn nach dem Zeugniß eines Arab. Schriftstellers heissen. Den ersten Nahmen führen sie auch auf dem B. Globus. (cilib) Inj)U5 ist vermuthlich der Nähme des hellsten unter ihnen, ob es gleich seyn könnte, daß ein dritter neben den vorigen besonders so hieße. Dieß letztere scheint nach 1^1. IZ. zu seyn, der den plur. nicht hat. (acibyIiZi eü . cilib) unAuIse tupi heissen 2 kleine Sterne 6ster (4ter) Gr., die nicht fern von dem einen der vorigen Sterne unter dem Kopse des Drachen liegen, da, wo die vielen Krümmungen aufhören. (oü-ciliob) bezeug, sowie das Buch Uu'^scln'üÄt das Persische (clum. 4- Cepheus. 25 (ckgntsr) für gleichbedeutend damit angiebt, der helle Stern Zter Gr., der den Hütern des kl. Bären in Südosten zur Seile liegt, /ulemanni zweyte Vernttlthung bei) diesem Worte, da es (ex-rob^d) puilux ca- Meli gelesen werden sollte, muß natürlich wegsallen. 4. Cepheus. Lepl^eux. )i>5iciex. K.SAuIux. d^ereux. 8enex aeguoreux. Xlsriilio: juvenix ae^uoreux. Oominux Loiix. Vir reZiux. t'ki. carex soll bey den Ladvlouicru aus entstanden seyn. 1 l (el-lnu!talrgb) instsinm^- tux ist der eigentliche Arabische Nähme dieses Sternbildes, woher man die spätem Zunahmen üsmmeux, iiamml^er zu erklären hat. Sonst nannten sie ihn auch (Ks. keux) statt Lepksux durch eine Verwechselung des p!w mit kaf; und hieraus sind dann wieder die verdorbenen Nahmen eiisi. clüux, (^'Isicliiux, Laucsux, LiisZuiux, Le^!. nux hervorgegangen. Die Araber bilden ihn B s mit 26 4- Cepheus. nnt ausgefpreitsten Händen, mit einem Fuße kniend und mit einer Mitra auf dem Kopfe ab. VI. L. giebt ihm 11 Sterne, und Überbein 2 unförmliche. Lalam-uk vermehrt die lehten noch biö auf io. 2. (sr.rsi) der Hirt, ein Stern 4 (z)ter Gr. am Fuße des Lesben«. Man muß hiebey bemerken, daß nach 8uzM die ältesten Araber sich hier einen Hirten mit Schaafen und einem Hunde dachten. Daher Z.4. «./?. 5! —- (ca» ^acbib el-xbirk) ileilss ZreZIx, die beyden Sterne zter Größe, welche sich an der Schulder und dem Gürtel des Lepbsu5 befinden. Der Borg. Globus scheint eben diesen Nahmen zu haben, ob ihn gleich nicht deuten konnte. Uebrigens ist es bekannt, daß der an der Schulter den Nahmen ^äerzmin führt, der auch in /tläeraimii, und ^Irecisk verändert wird. Die Etymologie davon ist aber ganz ungezwungen (eäfiera' el-jemin) bracbiuin üextrum. Hie-^ bey ist zu bemerken, daß dieß Sternbild auch tey uns von der Kugel abgewandt gezeichnet wird, 5. Bootes. 27 wird, und also mit der Arab. Zeichnung übereinkommt. f. sel-kellz) LZMZ, ein Stern 4ter Größe zwischen den Fußen deö CepheuS. sei-jzcLucios sollen kleine Sterne über der Hand des Ccpheuö seyn. Bootes. Lo-i)?"!??, knbulcux. llubu- lux, 1'grciibubulLUx ^nven. kskior, koorix. ArcIoj?I^!!,x. I^nnceator. Orlsm in venscions inleötznx ^rogx. Venskor urlae. klsuiiri cn- stox, Ovici. Lustox lürimonticiox urlse. ^r» 6iurux minor, Istäar. guibuxcigm: Letten, trio. kirilomelux Ocrerix stlinx s^). kstelliäem Onoünm. Icarux. lcsrinx. t-^Lson. g^>. I^ie- t^clr. Orion, zisrzzer. sOIreZinx OeZinux v>ux errors rnsnitösta s constellstions Oe^Irei ImL tranxkeruumr^ gj?. ?Iin. liciux Irorricium. Olamgtar, Vociksranx, ?Iorsnx scheinen aus eben dem Jrrthume hervorgegangen zu seyn, der deutlich im Arabischen wahrzunehmen ist, da man von /?->«« ableitete, .und den Accent auf die letzte Sylbe setzte. (ei-lrsu^o) vociserstor ist hier der gewöhnkiche Nähme. X^r) 28 5. Bootes. k»,-) fossor, psstiumor köuiMt sonst Noch beyM i^loli. T'i^ini vor. Ossiiu5 bezeugt nach 8u- xbi, daß die Araber sonst an die Stelle dieses Sternbildes einen Speer, einen Dolch, ein Schwerdt, eine Keule und Esel gezeichnet haben. Auf dem Borg. Globus steht aber ein aufgerichteter Mann, der die eine Hand gegen den gr. Bären ausstreckt, und in der andern ein Schwerdt halt. Wahrscheinlich ist, daß er hievon sonst auch s (er-rsmlb) basti- fer geheißen hat, daher man ihn auch mit einem Iagdspieß, Hunden, und, nach den AI- bumgsgr, mit einem Pferde abgebildet hat. In den Persischen Tafeln bey Lln^Iococca Heißt er i. s. conto armütu5. Bey ^ben k^sra nach dem Laelluz cauiz stve lolo- lostus latrans. 1^1. LsiZI^ rechnet 24 und I unförmlichen St. hicher; so auch Lalmnazk. «. Der eine unförmliche Stern verdient aber vor allen andern die meiste Aufmerksamkeit. Denn es ist kein andrer als der Arctur, dieser röthliche Stern erster Größe, der unten am Kleids steht. s (stmsk, er-ramib) ^roserem üastiiermn, der das gan» 5 Bootes. 29 zeSternbild entweder herausbringt oder kenntlich macht, ist der eigenliche Nähme dieses merkwürdigen Sterns; so wie der St. ister Gr. in der Jungfrau ßpiog, bey den Arabern xroferoliz iueimein heißt. Auf dem Borg. Globus ist aber deutlich zu sehn, daß er auch bloß (er-iamib) IiMfer genannt wird, woher sich die Benennung ^IromeLk und ^rsmecir schreibt; ^Timeck» oder ^imst kann freylich hier eben so gut gesagt werden, da .(es-limecb) sowohl hier als bey der Aehre vorkommt; der Sprachgebrauch will aber jetzt es dieser ausschließend zueignen. Lee- iiu8 führt noch als besondre Nahmen lu?. oder Ko1an7ll an, die ich aber nicht zn erklaren wage, da sie vielleicht nicht einmahl gehörige Autorität haben, und gewiß entstellt sind. Bey den Griechen heißt dieser Stern sonst 'LwsOsfSL, (Iru7me) ciliZuIum, das auf einem Globus beym Arctur stehen soll verwirft bl^cle. 20. >?. s (mujzlirici er-ra» mib), ein Stern zter Gr. am linken Knie (auch bey uns ist es das linke), den I7l. keiZk» am meisten nördlich setzt. Ans dem Borg. Glo- zo F. Bootes. Globus ist er deutlich genug zu sehen; der kleine Zug neben ihm ist ein zweyter Nähme, und ^itemzniii Vermuthung, daß (er- rowlr) Irgstg zu lesen sey, wird durch lvlu. Iigmmeci^'usZeuz bestätigt. Aber ungegründet scheint es zu seyn, daß rechts am Gürtel Kreils (cl-mi?al>) f-!x stehe. Vielmehr mögt ich^s^^s (m!?:ar) cinZuIum vorzieht,, woraus durch Versetzung bey diesem Stern iVlicar geworden ist. Dieß Wort hat z Veränderungen erfahren, die bey den Astronomen bezeichnend geworden sind; kti-gr heißt es im großen Bären, kticar hier und ^tiracii in der ^ustromecia. x. (gustrst el-nacililglr) stlii altercationiz steht nach Hstemannz Erklärung, die richtig zu seyn scheinet, auf dem Borg. Glob. als Nähme der Sterne an der rechten gegen den großen Bären erhabne Hand. Der Nähme eines St. 6ster Gr. an der linken Hand, dvlerZa ist vielleicht ehr tat. als Arab. Ursprungs, so wie Malurapz ein St. 4ter Gr. an der Keule augenscheinlich dem Gr. Worte peäum und dem vorgesetzten Arab. Artikel seine Benennung verdankt. 6. 6. Die nördliche Krone. zi 6. Die nördliche Krone. Loroua. Lorea, le. pteiurianali«, VulLam, l'Irssei, ^risclnas, Iclinoiz, Lietica, (Zuollla, ^mplükritez. Dia» clema coeli. Oculus. ^Ibuma5ari: Looluiu. b^onor coujuAi'5 Lacolu. dlor. l corona (iolil) ist der gewöhn» liche Nähme, wozu auch oft (loks- mlili) borealis gesetzt wird, davon xikleil ^ . scliemali. Sonst ist gebrauchlich (z)bec- calr) cirouluz clizjunÄuz rsci. äisjurixit comxsZem, vornehmlich bey den altern Arab. Astronomen, da in der Sprache des gemeinen Lebens dieses Sternbild eine Schüssel hieß, und als eine solche verschiedne Benahmen erhielt; bey den Persern (clialeli lLbscbgNs) lcutella 5rg- ferner (cbgselr clervisobän) lcutella x>su^>erum. Bey den Arab. ^--^-4-ss Ä.x_^.s (ka?aA el- mslsclrin) und s , auch i ^—> (ebaseli jatbimau) Patina orpbauorum, welches beydes eine Schüssel der Armen bezeichnet, wahrscheinlich, weil diese auch mit beschädigten Z2 6. Die nördliche Krone. ten noch vorlieb nehmen. Koclaxinenon wird in Dier. Vitsli; Mexico instbem. kar. 1668- als ein Chaldäischer Nähme dieses Sternbildes angegeben; es ist aber gewiß das Griech. staiüum. Beym 8upln soll es Parins, bei) andern vculux heissen. Der Nähme ^Ijzbeta, ^lpdeica, den es bisweilen führt, ist aus X_^..x_ls selpbecLsb) circ. clixjunäl. entstanden. ZLdiKsici irrte verzeihlich genug, da er auf (eljzbakgb) Ac>x ax»ertnx rieth. Daß TNIIQ )c>b XXXVIII, Z2. wegen seiner etymolog. Verwandtschaft mit "lld corvna dieses Sternbild bedeute ist möglich, aber nicht gewiß. Stehen. 22. Der Sterne Anzahl wird auf 8 von Lalamask und Dl. LeiZK angegeben. I. «. l (nsi'r el-j)bec. csb) luciüa cirLuli cllxjuncili der Stern 2ler Gr. in der Krone, der gewöhnlich Semm-, der Edelstein, heißt; sonst luciüa coronse. nil. czuas proxima fronti. (Zemwz. XIsi-Agri. ta kupilla. Kosta a^erta. ?tc>l. «7^. VirZ. (Zuostia. Durch Verdrehung stnd aus dem 7. Herkules. zz dem Arab. Nahmen ^lunir, >^lum!r ^I^belta Und Lisibeta entstanden. lVlal^belcLrre soll aber Chald. Ursprungs seyn und den Kran; eines Mädchens bedeuten. Auf dem Borg. Globus steht mit einiger Aenderung des Ausdrucks (munir min el-^beccali) l^Iencieuz ex Lire, ciizjunckio. 7- Herkules. Istam. 5^><. XoLel-???»/!-. ^rsr. «77?l.>A55 -(H-/ InAeui.cuIus. klvciciuu!, in Aenug. (?e- nu stexuz; dlixuz. Lic. I^iluz. Vinuvio: dlcstuz. ^lÜ!: LsItZtor. ^^er. Letlieuz. Mieleu«. ^Iciclez. Lernustor. Ixion. b'ro- metbcnz. l'bam^rSz. Or^beuz. kalsemon. Llavi^er. Oviliuz. lVleilux. (cl 5cda kl! g>g i-uckbskeilii) inLUinbenx in Aenus. Hieraus entstand die liebliche Benennung: el^s. xiale rulxbaclis!^ sonst auch bloß Hl^etlu. Von den verlern Will Man: "7ecnueIIe5 entlehnt haben. Auf dem Borg. Glob. wird er als ein mit dem linken Fuß kniender Mann abgebildet, der die rechte Hand gleichsam bittend ausstreckt. Auf dem Kopfe trägt er ei- C nen 34 7- Herkules. nen Helm und in der andern erhobenen Hand eine Keule. Die Beyschrift, die er da hat, lautet (el-ülcchatli vvao-ennvliu er-raki«) prociäuuz iüemgus kaltator. Lalsmasle kommt vollkommen hie- mit überein, und schreibt ihm 28 Sterne nebst einem unförmlichen zu. 1. «. (l^>! el-cisciiatst) csput prociciui. Der Stern Ztcr Größe am Kopfe des blerLuIez, sonst wohl 8 .25 ^IZerbi, wofür irrig 825 abeu etwa aus dem Drachen in den Alphons, Tafeln hieher geseht ist. 2. /Z. 8utl'Iicu5 soll nach klliern der nördlichste Stern auf der linken Schulter bey den Barbaren (Sollte er hiemit das Mittelalter meynen?) heissen. 4. x. ^ (marplia!^) cubituz am rechten (linken) Ellbogen, der hievon ^lailie: auch iVlarüc in den Tafel» seu Hey den Doriern heißt. 6.^. (lni?sm) carpv5 führt 1^)'- äs als dag Wort an, woraus die Benennung dieses Sterns oben am Arm, k'laah'ln entstanden seyn mogte. 8. 8. Der Geyer mit der Leyer. 35 8. Der Geyer mit der Leyer. ^rgto: X?Xv5 oX/^Y. '0?^«>cep. Lc/craivo^. Xlr^. XeXs-ry. I'eslucio. ^cbgrs. ^iciicen. ?icicz. b'illiLuIg. Lsiiticum. L.Vlg, ürioms, ^inpliionlz, Xlerourü. ^^ollinis, Or^bics. leliuäo lutsrig, rusriug. Vultur cgclen8. Deleienz zilglterium^ zzuyiilgm, ^gui- Ig csäouz, Maring. IZsIIus g^uglics. ?g1co t^Ivebiris. s^-X_Is (el-Inrg) I.)'ig nach dem Griech. bey X)I. Leizk, woraus Hlobore geworden ist. Auf eben die Art entstand (scbeligk) aus da man ^ in (sobin) verwandelte, so wie man Lv7-u^->5 (eu» tisclnos) schrieb und am Ende ein ^kgpb) ansetzte, welches auch bisweilen bey fremden Worten geschieht. sd_.<_^i,_X.^ (svlbg^bsb) ist sonst das eigentliche Arabische Wort, das telluilc» eine Schildkröte bezeichnet, und hier entweder aus Misverstand oder als ganz sy? nonim mit der davon abgeleiteten Bedeutung einer Leyer gebraucht wird, kcrs (kscbsuk rumi) c)'kbgra (Zrsecg. DaS Arab. (?enciscb) hat hievon seine ?lb- C A lei- z6 8. Der Geyer mit der Leyer. leitung und Bedeutung, woraus dann 8an- Zue, und ^lelanAuo, ja wie glaubt, auch Lrinek entstanden ist, da dieß Wort sonst imüon heißt. Die Benennung Fabian ist sichtlich in '"!ü2 (nebei) baipa wiederzufinden. Bey einer andern: HlbeZals kann ich nur muthniaßen. obgleich nicht ganz unwahrscheinlich. (baZsI) Krmiter in- ceüu mügte zu vergleichen seyn; welches eigentlich den Gang des Cameels bezeichnet, wenn er weder mit ausgestreckten Halse vorwärts will, noch zu langsam einherschleicht. Das Nomen heißt ein Maulesel. In Iii. LeiZbz Tafeln kömmt noch überdem ausschließend für die Leyer, wie ?I^c!e liefet und erklärt Iiamaiali) teils ilZulins x>ortsn5 ii nervc>5 vor. Es ist aber hiebey nicht zu übersehn, baß alle 4coüil. die er hatte; das erste Wort (cbir. ksb) lasen. Dieß wogte wohl berechtigen, wegen der Uebereinstimmung, die rasche Aende- rung zu misbilligen und lieber an 1-5—2. (clisrsk) iaeersvit zu denken; da es ganz schicklich einen die Leyer tragenden Raubvogel bezeichnen würde. Dieß könnte vielleicht zu Erklärung von Lrmek genutzt werden, da man auch 8. Der Geyer mit der Leyer. z? noch ^rniA findet, zum Zeichen, daß manche Veränderung hier vorgegangen seyn muß. Man liefet aber auch Minen. Zu diesem allen kömmt noch, daß der Borg. Globus hier eine ganz eigne Figur und Benennung hat. Die bey allen übrigen Figuren schlecht ge- ralhne Zeichnung läßt uns die Freyheit hie- bey an eine Schildkröte oder an einen Vogel zu denken. Dieß letztere scheint die Inschrift ZU wollen, die nach der wahrscheinlichsten Deutung des Hrn. /Istemanni (ei- mc>?as?es) alg5 extencienz avi« ist/ Er führt Übrigens noch (el-morscrek) sui. Ken; und (e1-lnO7.guak) ornatuz als Lesarten an, die man wählen kann, zum Zeichen, daß die Zuverlässigkeit hiebey nicht sehr groß ist. Er dachte aber, ohne viel für sich zu haben, daß die da stehende Figur eine Art Pntz bezeichnen mögte. Zehn Sterne zählt 171. keiAÜ und Lalsmazk hierin. i. «. s. (ei- nesr el-'Naki' oder el-nesr ez-saleit) vultur os- äsn8 ist der eigentliche Nahine des St. erster Gr., der gewöhnlich lucicia I^rae und C z auch 38 9. Der Schwan. auch X«?-' ^'2, pupillg, häiculs, ts- heißt, l^col. /.u'foe?. Hier siuden wir auch den eigentlichen Ursprung 2 bekannter Nahmen, ^elculsakst ist in der letzten Benennung nicht zu verkennen; und eben so gewiß kömmt oder Va^iab von cvzki' her, obgleich Lcalißsr auf 5— (^a^ßcbi) szcio5 rieth, aus einer ähnlichen Taulchung, als nach welcher Lclulcarä bey tUoliors vici. sup. an l (el-cbc>r) al» hiLsnz clarc lucens dachte. ?ers (6ie pa jeb) cbvtropczz soll ev nach Iplc>. hammecj l^chiui bey den gemeinen Persern heißen, weil er mit 2 kleinem, die wahrscheinlich Laisi-Z x und ^ sind, ein Dreyeck bilde. 9. Der Schwan. L)-cnU8, Oior, b.e6geuz olor, l^ecias aciulter, chg)'liriu!, ^oviz alez. Oiconia. ()vi6. kvlilvius. ?Irc>ebi allellor. ^viz Veneriz. blelenae Monitor. Vuitur ca. öeuz. s6e6scha^5cbeb) ZsIIina ist her gewöhnlichste Nähme bey den Arabern für dieses 9. Der Schwcm. 39 ses Sternbild. Die Abbildung soll eigentlich bey ihnen die des Vogels Xacba seyn, der sich auf dem Wasser aufhält, wodurch man dann dem Schwane wieder naher kommt. Auf dem Borg. Glob., wo er mit ausgebreiteten Flügeln gezeichnet ist, ist der Kopf vornehmlich als der einer Gans oder eines ahnlichen breitschnabeligten Vogels kenntlich, und hier hat er den aus dem Griech. Ofv-r entstandenen Nahmen (el-ornsz), der wahrscheinlich das bekannte Wort blire- durch Verwechslung der Arab. Buchstaben veranlaßte; so wie das auch hier vorkommende Hlcair unverkennbar sich in ! (st-tba!r) volucriz wiedersinden läßt. Eine ganz Reihe wenig abweichender Benennungen folgt ungezwungen aus dem ersten Arab. Nahmen: OeZiZe, ^cieAi'Ze, LicieZisZi'cb, gaza, viKeZi, , ^ciiASZe, welche Lcbiksrä schon richtig erklärte, da Laier es: eine Lilienduftende Rose überseht. Ein andres Wort äriäeä, dessen richtige Schreibart unten vorkommt, wollte (?rc>lius auch recio- lenz ut lilium und 8caIiAer: stc>z rosse stmilis Übersetzen. Laier wollte nun vielleicht recht C 4 sicher 4o 9- Der Schwan. sicher gehn, und verband beydes ehrlich ge- nug mit einander. hat hier l 8 St. und 2 unförmliche; DI. keiZb hat aber nur 17 im eigentlichen Sternbilde. l./?. s (menlcsr ech ^ocifcbacilebeb) rofirum Zgllinas der St. Zler Gr. am Kopfe des Schwans, der gewöhnlich Hibireo heißt. Bei) der Etymologie dieses Worts, das mir nicht mit Arab. Buchstaben vorgekommen ist, darf ich nur muthmaßlich (el-bursbo) snnulu5, gui nstu inferi- tur, raci. i^..o (bsrg) gnnuisvit, vergleichen. 4. 7. ^>^>2 (?zcir eci- l^gcifcbiciscbeb) peÄuz Asllinse der St, Zter Gr. auf der Brust, 5.«. i f clsnsb ed- cizrifLbläfcbeb) csuciz «sllinae. Lf« bey LlrrvsOLvccz, der St. 2ter Gr. im Schwänze luLicia caucise, uropvAium. Man findet den Arab, Nahmen auch DensbedsAiAs, De. nebsiciiAgA?, DLnobadiZeAe geschrieben, ^^el» sage scheint hier sehr entstellt zu feyn. Die andern Nahmen ^rriopb, ^rrided, ^ridek schreiben sich von einer slen Benennung dieses lo. Cassiopeia. 41 fts St. her, die auch auf dem Borg. Elob. sich findet. (er-riclp!i) heißt nehm- lich guc>6 pone elk, weil man ihn in Ver- gleichung mit einigen andern Sternen als den äußersten sich dachte. «. Cez. eXl s (rucbbsb e«l- ^aäsclücilcbeb ) zeau Asliinse der St. Zter Gr., den Lsier als einen doppelten Nebelstern angiebt, am rechten Fußgelenke. (ei-pbs^-iriz) eguitez sollen einige Stern über den Flügeln seyu, die nicht genauer bezeichnet werden. 10. Cassiopeia. OlG^oVoZ'. X05- SP. 8)mes. (.'gchcipes. ^uvensl. Lschecirs moliiz. ^lu- iier lechz, feligusllri. 8iligu2lleum. Lellg. 8c>» lium. 8eciez leAglix. Okulier bsbeuz pslmsm clelibuksm. (lsniz. Oervs. (cisst el-euiss) clomma leäiz iuchi-onata; bisweilen findet sich Osch Dksrlt. Sie wird als eine Frau, die auf ^einem Stuhls sitzt, vorgestellt, auch so auf dem Borg. Glob., nicht aber als ein Hund oder eine Hirschkuh, welches Lsetluz vou den C 5 Argh. 42 ro. Cassiopeia. Arab. Abbildungen wissen wollte. Dagegen ist e6 gewiß, daß dieses Sternbild bei) den gemeinen Persern (leliuter) ein Caineel heißt, wo man dann den hellen Stern am Stuhl für den Höcker ansah. Alle alte Astronomen zählen hier nur i z Sterne. 2. «. (?a6r) pscluz auch X«?'' kA- (eilst ei-curls) der St. zter Gr. auf der Brust, der gewöhnlich 8cbe- ciir, sonst auch 8ecier, 8cl>ecisr und 8cbecier heißt, und aus dem Arab. Nahmen, diese wenig verstellten erhalten hat. 12. /?. —> (cbgpli ei- cbsllrib) msnu5 tioöla, bcym Lbr^loeoLLa ^k!^> , der Stern Zter Gr. am Stuhl der Cassiopeia, den die Perser für den Cameelshöcker hielten. Auf auf dem Globus scheint mir dieser Nähme zu stehen, obgleich ^.ilsmsnni (ei-s?i?sli) ex- cell» auf gut Glück räch. s. F. (rucli- bsb älat el-curls) Aenu intbranstse der St. zter Gr. zu oberst am linken Knie. ir. ii. Perseus. 4Z ii. Perseus. stcx. (^'IIemu5. ^bautia^ez. lusclriäes. De- ^erei!8 ca^ut ^leciustae, LorZoniz. ^Lrilc>u!a- ciez. ?enui^es. L^IIenius. Vicstor (ZorZonsi moustri. (ber5L?iau5cli) daö Griech. Hkf- <75^,5. Bisweilen steht auch am Anfange <-? xbe statt Ks, oder es wird gar weggelassen, wie beym Lalsmaik, da dann (flaust^) gelesen wird. In den Alphonsini- schen Tafeln steht Llreleub, das leitet blvcls ttiuthmaßlich von (clwlub) clece^tor, oder von (cl^ellub) UsizzgAo, sciun- cum czuc>civ>8; 8clriksrci dagegen von (cbelb) cauiz ab. Entscheiden kann man nicht mit Gewißheit. Die eigentliche Arabische Benennung ist sonst (bamel ras el-o!ml) fereus czput cisemouir. Hieraus ist /.iu>!r!>7AuI abgekürzt hervorgegangen. Ans dem B. Globus tragt ein gerüsteter Mann in der linken Hand den Kopf eines Ungeheuers und halt in der andern hoch ein Schwcrdt. hat 28 und l.st> LeiZU 26 St. hier, beyde z unförmliche. A- 44 ii. Perseus. I. b. «. (mi'^um et- tßurgja) csrjzus i^leigciuin. Mehrere Arab. Nahmen in diesem Sternbilde zeigen, daß man es sonst mit dem nahen Siebengestirn verbunden gehabt habe. Dieß sind übrigens die Nebelsterne an der erhabnen Hand des Perseus. So heißen sie auch auf dem Borg. Gl., wofür ^stemanui (mugbam- rnsä) oder anch smucbaminer)', beydes occultatort'Ieigclum las. Ein Versehen ist es wohl nur, daß er l.^_X.5s (et-mraja) hier schrieb, da er doch richtig das Siebengestirn versteht. 7. ce. (il5cbsml> bor- scbsusLb) latus?ee5ei, (ülir^fzLocea: gewöhnlich (Zonib oder auch ^lZg. nib, (^benib und (^beleub. Vielleicht ist dies letzte Wort bloß ans entstanden viä. 5upr. Es ist dieß der helle Stern 2ter Gr. an der Seile des ?srleus, der sonst auch x> (mar^Iisk et-tluraja) cubitus ?leiacluin genannt wird. 12./3. ^..x.ls (ras el-AbuI)cg. ^>ut claemoiris 5. larvae der St. 2ter Gr. im Medusenkopfe, der gewöhnlich HlZol mit gerin» 12. Der Fuhrmann. 45 ringer Abweichung oder auch schon mehr einstellt 4lc>re heißt. Imci^a k'leciulae. (?orA0- »es prima. beym (^iir^locOcca, bei) den Juden uldtl capuk 8atauas, auch Kopf der InIiM, einer fabelhaften Person des Talmuds. 24. A s (mencliib et- tsuraja) Uulneruz kleiaciurn ein St. 4ter Gr. am linken Knie. 2s. 0. (gtik et-tlura. ja) iutsrscalpilium (i. e. parz ciorlä cervici ^>rc>xima) klsia^um der St. 4ter Gr. an der linken Ferse. So steht es auch deutlich auf dem Borg. Glob., wo 4lleruauui s (sabek et-turaja) ^rsecellor klejaäum rieth, aber gewiß irrte. 12. Der Fuhrmann. ^/V«-7/v777S!7. /X-PfilXce'rZiL-. ^UliZs. k4euiocUu5. I4abeniser. Xrstor. ^uri'Zmor. XZitator cur- rue. Lulioz ca^>rarum. ^l^rrilu5. Lricbtbeuz f. Lriclrtlionius. keiloroplrnn. ?e1echrc>niuz. I^roclriuz. Osnomaue. Lulios ca^rarum. I'roclrilus. ?Iippc>I^kuz- sp'. k'ausau. I4a» beus Mrcum, cajzeliai, Uvsäos, olem'am cs- / 46 i2. Der Fuhrmann. cajwam. a ^.Illäor. Ivlavors. Oruz. Ivlemss- iicll alkarsn aus s (mumlic ei- siliusli) oder l.a.x5l (inalia ei-man), beydes tenen» bsbsnaz. Er wird als ein Mann abgebildet, der in der einen Hand einen Zügel, in der andern eine Peitsche hält. Dieß besagt die Zeichnung des B. Glob. und eine Stelle eines ungenannten Arabers bey I4)'6s. Laeliu« wollte vielleicht ganz ohne Grund, daß die Araber einen Maulesel mit Packkörben hier gezeichnet hatten. Wahrscheinlich bleibt es aber, daß in den frühern Zeiten einige Thiere bey ihnen hier verzeichnet wurden, wofür einige Nahmen dieses Sternbildes sind. Bey ^beu ki-aa heißt es: lVIN 'i-PI 7M117I xattor in cujuz ma- NU est frenum. (baroe ascber b'iaclo baresen). Lalamazk zahlt l4; bll. LeiZll I Z Sterne. Z.«. (sl^ajuk) cayella der St. ister Gr. an der Schulter, der noch bey Astronomen ^^uk und bey den Lat. cspella, capra, lürcus. cabrilla ^maltbeg, ^loviz nu» trix heißt t^rat. Auf dem Borg. Gl. i2. Der Fuhrmann. 47 Gl. und auch sonst heißt er^.X.o (atuä) eigentlich mit Weglassung des^» 'NSU. Uircuz snniculus, woraus ^Ibstvci, ^laiot, ^Ilrgjoc und Albaiset geworden ist. Bey dem Lbr^. jc>L0Lcs führt er den Nahmen ö und «-Lv. welches letztere der Arabische Nähme selbst ist.- H7>!k ist das Hebr. Wort, das dem Syrischen (ijutlro) Uoeäus entspricht; und hiemit vergleicht Xl^äo wieder das M Zok. 9,9., nimmt es aber in den spätem Anmerkungen zurück, und gesteht, daß er sich durch den Nahmen den die Rabbinen diesem Stern gaben, habe verführen lassen, ^stemaimi irrte bey diesem Worte sehr unstät umher; zuerst führt er sX^Äs (elkgbcloli) vor, als ein aus capella verdrehtes Wort; da er aber selbst befürchtet, man mögte nicht gern von den Lateinern die Grundbedeutung lernen wollen, so läßt er noch die Wahl zwischen (el-kiiilsb) camelä guae mul- Amur in merich'e und (el-plülslr) soemeils elepUantis, die aber eben so wenig für sich haben. Weil U?'!? (siloU) ^sob. XXXVIII, z. von IVU )ob. IX, z wahrscheinlich verschieden ist, so mögt ich unter jenem im- 43 12. Der Fuhrmann. immer noch mit den Rabbinen die Capelta verstehen; da unter !—1^2! (baneba) puIU cju5 2 der folgenden Sterne gemeint wären und sie auch nicht immer sichtbar ist. 7. f. (maa?) cgjzer der St. 4ter " Gr. unter dem vorigen in der Seite, den die Araber an den linken Ellbogen sehten. So auf dem Borg. Gl., wo ^stemsnni beynah die rechte Bedeutung durch einen Zufall traf, da er (el-san?) ca^ra statt (ei- inaa?) os^cr las. 8> 9- s (el-cifclraciimr) «Zuo liosäl die beyden Sterne chter Gr., die wir in den Ziegen finden, da sie die Araber an die linke Hand des Fuhrmanns sehten; so giebt ihnen auch ^ratus X«- ?roc!uz: er Bey den Lateinern heisfen sie Uoo6! ca^eiige; beym ^Ibumsfar: klAni. Ans dem Borg. Globus hat der eine von ihnen(ei borr) bey sich stehen, welches von ^stemgani auch so, dem Anschein nach, richtig gefaßt und cervae kinnulus übersetzt wird. 4. /Z, (men. ciüb - inan ) Uumerus Uabsniferi der St. 2ter IZ. Der Schlangenträger. 49 2ter Gr. auf der linken Schulter, der Lape!- l» gegen über. iilgu) tsluz babeuiseri der St. 2ter Gr. am rechlen (linken) Fuß, der mit dem St./?. am Horn des Stiers einerley ist. IZ. Der Schlangcnträgcr. verderbt woraus 0^biuculu5 und 0j)i>iultu5 ward. Beym ^rs° tu5: Lensieiitizriuz. Lei^eutingrius. HiiAMtLlien5. 8erj)eutiz lator. Lnlumell.: klstovminstuz. b.ac>coc>». Laeliuz f. Llaucur. ^sfouls^ius. guibuzstam: Larnabonz et Nric>. pzz. zzeezieram: bierculez. ^riliaeu». ?Iior. bi>5. Lacimuz. ^gfcin. ^esacu5. (el-bsuv^g) fer^entex coiliAen! f. sleuz ist der rechte Arab. Nähme. Wenn ^5eicbiu5 oder ^i'eiclius auch durch die Araber zu uns gekommen ist, so haben die es gewiß aus dem Griech. gebildet. Die Türkische Benennung dieses Sternbildes ^.257^l (el-jilgnstscbe) sei-^enkaechz ist uns deswegen wichtig, weil sich davon die verdorbnen Wörter ^IbsAue, ^lanZue, lanZs herzuschreiben scheinen. Laelmz will, D daß 50 IZ. Der Schlcmgcttlräger. daß dieser Nähme auch bey den sauren scy, welche einen Kranich oder Storch auf der Schlange stehend hier abbilden sollen. Doch sollte hier keine Verwechslung vorgegangen seyn? Auf dem Borg. Glob. sind nur die Füße und der rechte Arm des Schlangenträgers zu sehn, da das übrige durch die Schlange, den Helm und die Keule des k-lsruule« verdeckt wird. Die Zahl der St. ist 24 und die der unförmlichen s beym Lslgmusk und IA. LeiZb. Diese unförmlichen Sterne in der Milchstraße sind auf dem Borg. Globus in eine kegelförmige Figur eingeschloffen. 1. «. (er-ral) psstor oder auch el-bauxva) gewöhnlich rg5 alligAus der St. 2ter Gr. am Kopfe des Schlangenträgers. 2. /3. (cliclb er-ist) csuiz pastoris der obere St. 2ter Gr. auf der rechten (linken) Schulter. An dem linken (jetzt rechten) Arm des Schlangenträgers haben 2 St. noch einen besondern Nahmen anjetzt. 7. ^ Der eine Zter Gr. an der Hand heißt welches ohne i4. Die Schlange. 15. Der Pfeil. 51 ohne Zweifel (jec!) MSNU5 bedeutet, 6. X. und der andre 4ter Gr. iVlarkle, falsch ^lsrliL, welches fchon beym l^erculez vorkam, und auch hier cu- biluz ist; wo er auch feine Stelle h.at. 14. Die Schlange. L^L. Loluber. ^nzuiz. Lerjzeuz O^>biuc!ii. ^esLuIgjzii vel k.gocnN5^ 'I'iderinuz, k.eslzisz ciraco. ^iiAuilla. 8erj)en5 LsASlinuz, ^erau» leu«, I.eingeu5. (ei-IiAijsIi) oder (ei-bachab) ser^ens iemella, woher ^Ibajg. Sie rechnen einstimmig 18 Sterne hieher. 9. «. (unub el-bai'jab) collum ser^eiuis der St. 2ter Gr. am Hälfe der Schlange. ^ 1^. Der Pfeil. ^0 ol?o7 Le/.o7. 8s. chtta. I'elnm. )aculum. ^runcio. Lamm. La- lamus. blllble. I^lulatnr. Vecii'z vel ?ollc>- rium. ,Oasmon live recIius: temn mericlis. nus. Obelu». VirZuIa jacens. l^eluLv. D S F2 Atttinous. 16. Der Adler. (es-folrgm) sgAitta ist der eigentliche Arab. Nähme dieses kleinen Stern' Hildes, das auf dem Borg. Glob. etwa als das spitzige Eisen eines Wurfspießes abgebildet wird. ! (ei - bgn?e) soll nach lllyüe auf einem Globus stehen. und es ist wohl nicht ganz ungereimt, dieses Wort, das 'freylich in unfern Wörterbüchern fehlt, mit dem Hebr. V? ZU vergleichen; da das ^ nun sehr gut mit dem im ^ verborgnen Da- Aefub verglichen werden kann. /Vlabauce und klbsnce haben wenigstens ihren Ursprung daher. Iiiu5L und Orlercslim bleiben hier noch unerklärte Benennungen. Fünf Sterne rechnete man übrigens hieher. Antinous. ?uer ^ürisnasuz, llitb^nicux, l'rcnLuz, kbr^Aiuz. k'uer ^guilae. diiovuz Oeus. ^vvis c/naeüuz, cmzmituz, ^ilicern». 16. Der Adler. ^sT-s-r. sfr-L-, Aguilg. ^soviz ales, uutrix, armi^er. (Zsnz-. msäis ra^trix. Lervan« ^utinounr. ^c>vi5 st«. tcl- i6. Der Adler. 53 tellez et internuntia. Vultur volan5. Poetor krometbei. (oleab) melsnaetoz, aguila nigra le^cnaria. Wenn man die Pnnctation ändert und ikab liefet, so heißt es: Strafe, Marter, und dadurch ist der Jrrchum entstanden, daß dieß Sternbild oder späterhin hieß. Man findet auch tUbabbab. Bey den gemeinen Persern i..^: (scbabin tsra^ecl) sal- co praeclanz. Die Zahl der Sterne war sonst 8 nebst 6 unförmlichen, woraus hernach ^litinouz gebildet ist. Auf dem Borg. Giob. sind diese in ein ungleichseitiges Viereck eingeschlossen. z. «. s s s el-nebr et- tair) vultur vnlanz, beym Lbr^socoeca «/öch ^k^oz-iLvo? zum Unterschiede von vultur caclenz in der Leyer. Der Stern 2ter Gr. am Halse, der gewöhnlich ^Itair genannt wird, und davon auch Htair, t^cair und H,Icar. 9. ! ^>>>5 (ilseneb el»o!esb) cau6a vulturiz der St. zter Gr. der vorletzte im Schwänze. In der Figur, die auf dem D z Borg. 54 i7. Der Delphin. Borg Globus die unförmlichen Sterne ein» schließt, findet sich auch ein undeutlicher Nähme, den /^llemanni l (el-cba- limtn) cluo smici liefet. Man darf sich aber keineöweges auf diese Deutung verlassen; er selbst ist seiner Sache auch nicht gewiß, da er noch unwahrscheinlicher ^.-^4X25^ s (el- balimewm) cluo xa^illse zur andern Lesart macht. 17. Der Delphin. ^ ^lLc7. klill. Li» cer. currus ob Zibbuln in cioelo. ^uima! re- ziancii rostrum ^ incuevicervicum. kilLiuiu rcx. dilesziunus. Nriton. ^^ollo. loX—ll (eci»c!ol^>bili), welches augenscheinlich aus dem Griech. abgeleitet ist, man setzte gleichwohl sonst die Arab. Artikel lieber hinzu, und sagte ^lstechbin. Der Borg. Glob. hat auch dieses Bild. Zehn Sterns kannten hier die Alten. l.e. (cissneb el-clel- plu'n) csucis äel^lüui hieß der St. 4(z)ter Gr. 18. Das Füllen. 19. Der Pegasus. 55 Gr. im Schwänze, der einzeln von den 5 St. lieget. 18. Das Füllen. ^7777L ^050/07. <7777L croro?, (I77770? beyM Llir^soeoe- ca in tabulas kerlie. <'7777^. biguuleus. Lguieulus. biczuus minor, parvus, prior. 8e- 6lio egui. Laput egui minoris. I^innulus. L^IIarus, lemiperfectus. ö!.zr.^.^s (Katast el-pberas) praecisio egui auch (el-plie- ras el-au^al) eczuus prior sind die beyden ge? brauchlichen Nahmen dieses Sternbildes, das auf dem Borg. Glob. auch einen Pferdekopf vorstellt, und wozu man nur 4 Sterne zahlte. 19. Der Pegasus. "Üs?77sr. Ik^/ce-70?. <77770?. ^//eZgsti5 genommen wird. Auf dem Borg Glob. findet sich s^^_t s (e5-streich) umbistcu» deutlich bey diesem St. welches Wort Hstemanest irrig sei mseksb) vici. intra las, ° 58 19« Der Pegasus. wird ^seä el-plwras cX^) mn» NU5 egui mogte wohl mit größerm Rechte dem folgenden St. gehören, von dem wenigstens 191. LeiZK in seiner Bezeichnung der Gegend sogt, daß er ander Hand, das ist ihm am Vorderfuß des Pferdes stehe. Z. /Z. ^v-Ä.5s ^9-^./..^ (menkib ei- xberss) Unmerus egui, wie auch ^llemanni liefet, der St. 2ter Gr. am rechten (linken) Vordcrfuße des ?eZasus, der leßte von den 4 St. im Tische, der gewöhnlich 8cbegt heißt. Dieses Wort ist aus dem bald häufiger, obgleich nicht bey diesem Stern, vorkommenden Worte (fa'ci) fortuua entstanden. 8cli>. Kare! verglich verzeihlich genug (fa'iä) brgcUium. ce. /?. (e!-mol^üsm) z>raece. oenz liefet 5.ll.Lmgnul hier ganz richtig, nur fehlet er barin, daß er dieß Wort für den bezeichnenden Nahmen dieses einen Sterns hält. Es ist vielmehr Abkürzung der die-, sen Heyden nächst vorhergehenden St. « und A gemeinschaftlichen Benennung, die oben übrigens schon da war. ^cX.x.4-!s (e!-^>!rerZlr el-mukaüclem) locus zirior üs» i9- Der Pegasus. 59 plench sttulmn in so weit eine vorhergehende rnanlio luims hiednrch bezeichnet wird; die 26ste Mondsverweilung hat diesen Nahmen. 4. s. v. s (el-cherb) suniü, czuali« gst meciiam urnam süiAgkur 2 Sterne 4ter Gr. unten cm Flügel (in corpore) des Pegasus. 7. 8. »?- 0. (ss'ä rnachsi') kortung pluviae 2 St. Z und ster Gr. am rechten (linken) Knie, von welchen höchstwahrscheinlich aufden nahen St. 2terGr. sein jetziger Nähme Lcbeat übertragen ist. 9. IO. 4.//. (sa'st bsrili) sortuna jzraeLelientiz 2 Sterne 4ter Größe dicht neben einander, nicht fern von den Vorigen auf der Brust. II. 12. ^ s (s>'st ei- Iiomgiil) fortuna luaZnnniiN! 2 St. Z und ster Gr. am Halse. Diese z Nahmen hat auch Assemanni recht gelesen, nur bey den nächsten fehlet er. is. 16. v. Ä. (ss'c! el-bgtzJÜn) tvrtuna (^uacirupeciuin ist der rechte Nahmen 2 St. z (richtiger 4) und ^ter Gr. im Kopfe. Dieses letztere Wort verkannte 6o 19. Der Pegasus. te üllem. auf dem B. Globus, da er (ei nwloic) reZiz daraus machte. 17. ?. f. f. u^.ös ( empbs f. 6si.!wbplwl»ü- f. z)bmn-el- zzliergs) ngsuz f. iabiuln si. 05 egui drey ver- schiedne Nahmen des St. zter Gr. vorn am Kopfe, der gewöhnlich Tnis von dem ersten dieser Arab. Worte heißt. (ei-manasr) lucicia liefet ^liemanni noch bey einem oder bey 2 Sternen an den Knien, und obgleich ein Wort dafelbst füglich so gelesen werden kann, so wag ich doch nicht, diesen Nahmen für gewiß anzugeben, zumahl da die Sterne daselbst keine sichere Bezeichnung erhallen können. Es ist überhaupt nicht zu übersehen, daß in diesem Sternbilds von jeher in Hinsicht auf Nahmen und Ordnung der Sterne eine Unsicherheit und Verschiedenheit herrschte, so daß Laisr in seiner blranometria Vinci. I6OZ. 2 verschiedne Ordnungen der Zahlen bemerklich zu machen hatte. 2O. Andromeda. Lerlnsnioo: VirZo cievota. Virgil, keüi cievota inturas. VirZc» kersiea. 20. Andromeda. 61 s vs^ls (el-m2rsI1el-mos.il. Islsli) mulier cstensls ist der eigentliche Nähme dieses Gestirns, das auch so ans dem Borg. Glob. abgebildet ist, obgleich 1A. Lss. im; ein gekettetes Meerkalb auf einem Arab. Glob. gesehn haben will. Sie ist ganz gekleidet und die Arme sind durch die Kette ausgebreitet. 1^1. LslAb und Lsismsxk zahlen 2 z Sterne dazu. «. o /.cirs? <7777L wie l^vZili ihn nennt, ist schon oben beym ?LAssnz vorgekommen, wohin ihn die Araber zählen. 12. /3. (llscliemb ei-mosslsslsb) Istux mul. est. auch ^-^2.0 (bem el-bsut) venter ziiseix, zwey Nahmen des St. 2ter Gr. am Gürtel, der gewohnlich K4irscli heißt, auch wohl >4irstb, Ivlirsr, ^lirs? und endlich ^li^sr, welches uns auf das eigentliche Wort (mi^sr) ßub- liosculum aufmerksam machen muß, dessen verschiedne Abänderungen wir schon beym kootex sahn. Die 2te jener Arab. Benennungen findet sich auch auf dem Borg. Glob., die 62 20. Attdromeda. dieAsssmalin hier mit Stillschweigen übergeht und ist besonders alsBezeichnung der letzten 28- sten manlio lunsL gebräuchlich, vici. die Fische. 21. b. s seci-clbeil) s),rma rraickus vestiz und davon 6c!bil ist der Nähme eines St. 6cer Gr. unten am Kleide ^ ^ i s. ("cholil el-mosal- stilall) x>LZ catenatss der St. 2ter Gr. am Fuß, dergemöhnliä) dann6l2maLb,Llamak, und sogar genannt wird. Hierbei) werden wir zuerst einige falsche Ableitungen durchzugehn haben, um zu der unge- zweifelt richtigen zu kommen. Losl-Zei- dachte an (el-mak) LMburnu«, weil doch ein Stiefel sich sehr gut zum Fuße schicke. Dagegen wollte 8c!ukar6 lieber (el-amak) jzoc>. kunciuz vergleichen, welches freylich am nächsten lag, so bald man gewiß war, daß keine Veränderung der Consonanten vorgegangen sey. 6llemauui ließ sich hiedurch Hintergehn und glaubte so auf dem B. Globus zu lesen, da doch die wahre Lesart weit ungezwungner auch hier sich ergiebt. Sie ist vollständig, da nur das erste Hauptwort auf dem Globus steht. (el-ansk el-arci) rue>i 21. Das große Dreyeck. 6z mollz terrae der Nähme, welcher sonst ein Thier bezeichnet, das die Perser cliuiLii) und auch (povgnek) nennen, die Türken aber (beriü) NUNLIU», weil es den söwen beglei- ten und dieUeberbleibsel seines Raubes verzehre» soll. Nach der ^.nüromsüa soll Zalamask, wie Allein. bezeugt, noch ein Sternbild anführen, das er (pberas et-taain) eguus zzerkec^ux nennt und dem er zr Sterne zuschreibt. Es muß aber wahrscheinlich hieben ein Jrrlhum zum Grunde liegen, da ein so großes Gestirn nicht allen übrigen Sternver- zeichnissen sonst fehlen würde. 21. Das große Dreyeck. ^eXT'-LT'si/. ^^c>-. I^lerocl. T^rianAulus ste^tentrioualis. T'riguetrum. T'ricustiis. blili üanunr kvlanil. I>li!uz. ^e^^tus. Lioilia. T'rinacria. Orbis terrarunr tri^artitus. (mvtstiliats) trianAuIum, welches bey Oaellus i^utlatburn, ^utlatum, r^I- mumlotb geschrieben wird. Vier Sterne rechneten die Alten hieher und keinen unförmlichen. 64 22. Der Thierkreis. I.«. I (>UZ e!-molsi>!> jstz) caput trisnAuIi wird der St. z (4)terGr. genannt, der an der Spitze des DreycckS einzeln sieht. Die zwölf Sternbilder des Thierkreises. 22. Der Thierkreis. ^Äi^/aücol'. ^o7?o<. Aoeiiscus. Lirculus Li- Znorum. (pboieb cl-buiuelscb) orbis turriuin live palJtiorum, weil man sich gleichsam 12 Palläsie dachte, in welchen die Sonne verweilte. Es soll von dem Griech. 77^^05 abgeleitet seyn, das die Copten auch hievon gebrauchen, indem sie mit dem vorgesetzten den plural. bilden. Anstatt (pbojLb) setzen sie auch (milUgksK) ^on-1 und dieß bisweilen allein (cbu6roiwtbc> cle- tuglusclie) circuluz liAiiorum ist der Syrische Nähme. Die Rabbinen gebrauchen 5 s. s. (xsor f Oplisli 2 z. Der Widder, 65 OpllüII 5. s. (ZaiAai ba-ma^xalotlr) ?o- na II rata 5. curru« 5. orbiz tiAiiurum vel plg- rretsruiu und nach LcaliZer auch 5N"Sdl lüwn (cliosciieb eplrociat üa-AalAzI) in von- tio 5. opuz pIw/Aianarium orbiz 5c. st^noruin. Das Wort 7lV"NQ haben die Rabbinen wohl NU'-' aus 2l(eg. XXIII, und da macht eS der Zusammenhang höchstwahrscheinlich, daß die Planeten verstanden werden, die sich doch von den Firsternen kenntlich auszeichnen. Man hat mir diesem Worte (ina^'/arnr!,) Zok XXXVM, Z2. auch oft für gleichbedeutend gehalten, aber da scheint die Ueberset- zung der VuIZato den Vorzng zu verdienen, die 5uci5er hat. Der gute Sinn und der Arabische ahnliche Nähme (ex-?alr- rab) Venus spricht dafür. Siehe n. 6. Die sechs nördlichen Sternbilder des ThicrkreiseS. 2Z. Der Widder. tXries. Veivex. ^rietinum caput. Lln^sainallus. Jupiter tVminon. ^ovis stcius. X/Iinervas stäuz. küinceps stAnnrum coele- stium. Dux ZreAi'8. OuAor npulenti Zrec>>5. i5sniZsr. kortitor HelleZ. riwvxeum pecus. E 5!wv. 66 2Z. Der Widder. ?!ir^xi veökor. ?octitvr vernu«, geguinoöti». Iis. ?ecv5 lLkbsmgnticjoz bielle«, Ovici. ^.4--^. (Iiümsl) ariez oder (ek-kebs-ch alipb) vervex manfueks. <^us sind die Arabischen Nahmen dieses ersten Zeichens im Thierkreise, (berreb) heißt eÄ auf Persisch und (Ku^i) auf Türkis« ), welche beyde Worte ein erwachsenes Lamm bezeichnen, so wie ihn auch die Rabbinen 71^12 (tsleb) und die Syrer (emro) nennen. 8ülamaxk und m. keiAb rechnen hieher i z Sterne und überdem s unförmliche. I. 2. 'Z- /?. (ef-5cberstein) siuo liZn» heissen die Heyden vornehmsten Sterne zter Gr. am Kopfe des Widders; bisweilen wird auch noch der dritte z (6)ter Gr. z. q. daselbst mit hinzu gerechnet, und dann heissen diese Z im plural. (ei- esichrgt) si^na live insiiclg. Der Nähme 8ar- tai findet sich dafür auch in Kaveri chllgnome» tri», der es aber falschlich von (me° t'cbactiln) miniiiii gleichsam coinplanerse aiie- 65 ableiten wollte; da der Singul. (fLlierat) inäicium heißt. Diese Sterne mach? 24. Der Stier. 67 machten die erste Mondsverweilung aus, die Hey t^ben Ida^el ^4"^ (rai> ei - Iis» mal) caput arietis heißt. 7. 8- l l. F. ?. ^ ^ (min bntsin) cle ventre parvo auch wohl venter j?givuz z St. 4. s und 6ster Gr. im Schwänze und an der Hüfte, die gleichsam ein Dreyeck ausmachen und für die 2le man- ftc, lunae gerechnet wurden. l. «. h .4.4! (el-nalift) cornupeta oder auch (cl-natli) ac^lio eornn feriencli heißt der St. zier Gr. am Kopfe deö Widders, den die Alten zu den unförmlichen zählten. Auch dieses Wort wird zur Bezeichnung der ersten Mondesverweilung oft gebraucht. 24. Der Stier. 1'«s^o5. ''lcn5. I'ceu^oi' I'au- rus. kubuium caput. O'incepz armenti. ?nr- titor kinropas. K05. lo. Oftironiz ftlia. Oft- ris. Veneris ftciuz. Arab. ^-0 (tsaur), Syr. (chau- ro), Hebr. "NÄ (fthyr), Pers. »h^-- (ckav), E 2 Tür- 68 24. Der Stier. Türkisch (ucliu?), welche Worte alle einen Ochsen bedenken. Ans dem Globus des Card. Borgia scheint er auch nur halb verzeichnet zu seyn; denn die Abbildung auf 2 Kupfertafcln trennt ihn, so wie alle Zeichen des Thierkreises, und macht es daher schwer, alles genau zu erkennen. UcbrigenS ist es aus dem PliniuS und Vitruv zu sehen, daß man sonst den Stier ganz mahlte, doch so, daß das Siebengestirn dann im Schwänze war. Dieß wird auch durch mehrere Arab. Sternnahmeil im Perscus, die wir gesehen haben, bestätigt, welche als Theile des Gestirns c.a^--8 stsursva) der Pleiaden bezeichnet werben. Die Ableitung dieses Worts wird bald vorkommen. Di. keix-ll zählt hier zz Sterne und t i unförmliche; Laiamastc aber weicht darin von ihm ab, daß er nur 1 unförmlichen annimmt. lI -16. F. A. «. s. i. i_x_l! ( cü- stebaran) guoci zione est ist der gemeinschaftliche Name dieser 6 Sterne verschiedner Gr., die am Kopfe des Stiers kenntlich genug ein liegendes V bilden, nach dem DI. stei^d. Der Griech. Nähme dieses Gestirns ist bekanntlich lstceFe?, welches Wort wohl am wahrschein- 24. Der Stier. 69 scheinlichsien von ös-v regnen abgeleitet wird, blz-sts wollte es scharfsinnig genug für gleichbedeutend mit dem Arabischen Nahmen nehmen, und sah es daher als abgeleitet von dem veralteten Positivus von und v?«. an. Eine gewiß falsche Ableitung von si-- ein Schwein gab zu der Lac. Benennung Luculae oder 8uccu!ae Anlaß, wiewohl auch einige hier luccuz vergleichen, da die Römer sie sonst kaülicluin l>üu5 nennen. 14.«. Insbesondre heißt aber auch sonst und so im jetzigen Astronomischen Sprachgebrauch der St. ister Gr. unter diesen bargn, den die Römer auch vor den übrigen kaliliLi'mn oder ?aii!ic!um benennen. Bey den Griechen heißt dieser Traichs 0 auch ö lubrusti stella. ZLliikarci irrte sehr verzeihlich, da er chlstebaran wie —ls (eü-stebbir) stu- clor erklarte. Ein 2ter Nähme ist sonst ^-2 (ain et-tlaur) oaulus Muri, wie Llrr^- chococra in seinen Persischen Tafeln schreibt. Bey äe la bancie werden ^tll! und Lltaur als zween Nahmen dieses Sterns angeführt, die aber wahrscheinlich aus el-ain E Z et- 7^ 24. Der Stier. ct-tlour irrig gebildet sind. ^lserZgn führt überdem noch 2 Nahmen dieses Sterns an (el-p»lieni!e), wobei) die Abstammung von dem Grieth. nicht sehr fern ist, und dann (el-kolgie?), welches vielleicht desto unsichrer abzuleiten seyn mögte. 29. Z2. i). g. ( et-tsuraijg ) co^>iosge g räch ^e^ö (tl'erv^a) multu5; (aber Nicht von^5-0 (tlaur) tauruz, wie 8cliikzrci wollte, weil es im Stier ist.) Das Siebengestirn biels>er>äe5, ^lisntiaeiez «l H?ek/ce. welches mit dem Arab. gleiche Bedeutung hat, da Andre ngviZoie vergleichen. VerZiliae sollen sie nach 8erviu« deswegen heissen, weil sie um das Frühlings aequinoctium kosmisch unrergehn. Ihre Nahmen sind /tlo^one, chleoch'a, Lelosno, l'g^- Zeto, dchska, kterope, wozu spater ^rlsz und Clowns kamen. Ein andrer Nähme dafür ist im Arabischen (el-necistchm), welches eigentlich ein jedes Gestirn überhaupt bedeutet. Ueberdem findet sich noch s (cioc!5cbscichlic.'!t ez- sgms, ma'a banslilü) Zolling coelelli; cum ^ull>5 24. Der Vtier. ?r pulliz suis. So wie die Engländer dieß Gestirn ben ancl cbickeuz und auch wir wenigstens den hellsten Stern darin die Gluckhenne nennen. ^ic^ouc ist der bekannte Griech. Nahine für diesen Stern 5 nach l^I. k. (nach z) ter Gr. 29. »7., der wahrscheinlich derselbe ist, den 1^1. (xv^sse et-tsurgj->) meclium pleizclum nennt. ?1d22! (luccotb bsuoch) sdas man gewöhnlich tsbernacula ülisrum überseht-, k^. Daviü Kimcbi aber Aallina cum zzulliz, da (5ecbxvi) einen Hahn bedeute^, hält Ick^cls auf jeden Fall für den Nahmen des Siebengestirns, so wie auch Tlt^H (Kimali) das er mit dem Arab. (clsclnmali) taberaaculum ex ramiz vergleicht, nach der Analogie von (aalab) und (clscliz. lali) fronst,. Für dieß letztere Wort spricht übrigens noch in Hinsicht auf die angegebne Bedeutung, daß (cbimo) bey den Syrern eben dieß Gestirn bezeichnet, das bey den Persern ^-0 (peren)^.0 (pero) und (perviu), bey den Türken aber ^ (ulcber) heißt. E 4 72 25. Die Zwillinge. (pbercluü) lolitgriae sollen Nach dem i^irr^abaä, da diese Benennung sonst nicht vorkömmt, einige Sterne hcissen, die ans das Siebengestirn folgten. 25. Die Zwillinge. -V/ L!e. inini. (Gemelli. 'I'vuclariüas. I^ecigoi juve. ues, Dioscuri. Lailor et l^ollux. 5poIIo et Hercules. 'lüchtolemux et ^slion. 5mj?Iiiou et Aetlius. (?euiiui I^acouez. Oii Lamotlua- cez. 'I'beseuz et?iritbc>u5. (äscIi2U7g) mecliuin licluz, weil die Araber an die Stelle dieses Gestirns die Mitte des Himmels sich dachten. Uebrigens ist die Ableitung und Deutung dieses Worts, von welchem sich auch der Nähme Ll^su?.-: und HlZenle herschreibt, vielen Meynungen unterworfen. Man wollte entweder eins Versetzung der Buchstaben von (sauclscb) xar, biui, annehmen, oder nahm seine Zuflucht zu (cllcbau?.) eine Wallnuß , daher die Türken ihm auch die Benennung (kux-?chbetlu burclsclr) uuces reserens iiZnuin und die Perser 25. Die Zwillinge. 73 ser, die ^.zl.-^-—^—> (cborclecbsn) gaben. Der eigentlichPers.Nähme ist aber (6u piiclm) binae tiAurae. (tau xvaman) Zemilii kömmt sonst auch noch bei) den Araber» vor, wie (teomim) bey den Nabbinen und (toine) bey den Syrern. Drittens noch (a^bellon ^e-airaclr>5) Apollo und j^lereulez. Älus dem erst'sn Worte machte man dann ^pbellau, ^vellar, t^llalen, ^pulliu, und sogar ^nlielsr, und aus dem zweyten /rbia- clulouz uicht aber, als ob man, wie Schi- kard glaubte, (ab) paler vorgesetzt habe, sondern , weil man das je für ein ^ bs, da etwa der eiue Puncl undeutlich war, ansah. Man zählte hiezu 18 Sterne und 7 unförmliche. Lalamazk hat freylich statt »8, 28/ aber wahrscheinlich ist darin ein Schreibfehler. I. ! ^.X-l! (jiax et- tawum cl - rnokaüüeui) caput Aeminaruin praececlenz. Der Stern 2ler Gr- im Kopfe des Lollar, der auch I<»5 ei Zeu^e und Scilla nach den verschiedenen Verdrehungen heißt, die oben angeführt sind. E 5 2; 74 2F. Die Zwillinge. 2. /Z. ^..->^-4.! (n,5 et- taxvum ei-muacbeber) cspnt Zem. palieriu; der St. 2ter Gr. im K. des L^uIIux, der etwas tiefer sieht und /Graclrgleuz genannt wird. I. 2. «. /Z. (eci-cistmb) brgcbinm, wobei) nach?biru?.iibaci l (ei-gsizci el-ineb5utsb ) ieonix exreusuin zu suppliren ist. Der ausgestreckte Arin des Löwen ist der Ausdruck, welcher diese beydeu Sterne zusammen begreift, im Gegensatz gegen die beyden Hnndessierne, die unten vorkommen. Man verglich sie auch in Hinsicht aufihre Lage, da man denen im Zwillingsgestirne ihren Stand über Ismen oder dem glücklichen Arabien den Hundessternen, aber den ihrigen über Zebam oder Linien anwies. Dieser Nähme findet sich auch auf dem koiA. Glob. und bezeichnet die ?le Mondsverwei- lung. (pilsli pai) pez prior heißt ein St. 4ter Gr. am vordersten Fuß des Castor, den auch die Griechen nfs- 7505 und ktolom. 77^-0 77L7 nennen. i?. >8. 7- l (el-benna'Ii) uota collo caineli inufta ist der Nähme 2 Sterne z (2) und 4ter Gr. an den beyden hin- 26. Der Krebs. 75 hinterwärts stehenden Füßen des Lollar und baiiux, wodurch die 6te manllo iunae bestimmt wird. ^IferZan und VI. ke!ZIi sind Bürgen für diese Angabe, da die Meynun, gen der Araber sonst hier gecheilt sind und einige sie an den Schultern der Zwillinge su- chen, wie denn ^ben IVZei, welchen I^irciier anführt, ihr den Nahmen cirete^ir et - tamuman ) fcs^uia Aeminorum giebt. 26. Der Krebs. ^?«X05. Cancer. LVche«. ^llacu«. i>Ie^a ajz. bellum. Lämmern«. Lerma. (fertan) cancer, so wie das Syrische s—(sirrtouo) auf Pers. —c». (Liier tscirencli), auf Tür- ? !/ kisch V.5 ( Lcncbicifclr) auch (jeuciricisclr) und (stlencjiiclfclr). Bey den Venetianern findet sich noch von «?«Ks? abgeleitet der Nähme H,lVce. Vi. bieiAlr und 8aigma5k gaben diesem Sternbilde 9 Sterne und 4 unförmliche. ?6 26. Der Krebs. s. ?. sma'Iapb) zzrasfsps der bekannte Nebelstern 4ker Gr. auf der Brust des Krebs, der von diesem Arab. Worts, nicht aber von (malispb) couvloms- rsiiu, wie 8c!ükarü glaubte, Deicht? oder chleelesch heißt. Die Griecb. Benennungen von ihm sind <5?--, Sonst heißt er auf Arab. (e! - uLtüalch chspeilio; unter diesen Nahmen wird er besonders als die 8te Mondsverweilung angeführt; und drittens r^..ös (eu?ob el-slsü) uaßux leouis oder s ^ (pliuui ei slaü) 05 Isvuis.. 4. s. -5. (el-Iiilnsrein) 6uo sstni die beyden Sterne 4ter Gr., in deren Mitte beynah, nur etwas zur Seite, der Nebelstern liegt, und die auch bsy Griechen und Lateinern -ro< o'r/o-?cs< gselü alini und nach lXianiliuz juAistaL heissew. Da man ein- mahl eine Krippe hatte, so war eö natürlich, daß man damit auch einige Sterne als fressende Thiere verband. 6. ce. s (e/-?gban) cbela ist ohne Zweifel der Arab. Nähme des St. 4 (z)ter Gr. 27. Der Lowe. 77 Gr. an der.östlichen Scheere des Krebses geniesen, wenn er gleich nicht ausdrücklich beym DI. LeiZIi hier angeführt wird, da er sich auch in andern Zusammensetzungen hernach zeigen wird; und in der gewöhnlichen Benennung /^uIzLne oder Acubene nicht zu verkennen ist. Die Scheeren werden sonst draciria, beym /tchlionlos labi'g, bey andern unZuIas anteriores, vom Ovici. llaoelia, vom Diu. aeerabula und cirri und im Barbarischen Latein Zrivsnesci und branclrias genannt. 27, Der Lowe. I.eo, Dereulems, ^rimnx io. Der» culix labor. Dlsonaeus. ^ovis et)unoniz iidus. kaecln, Lleonssuin iiüu?. i^emeaeus. die. rneex terror. I^emeez aluinnux. e.v.».s (astch) leo. Dieses Wort hat ver- schiedne kleine Veränderungen über sich müssen ergeh» lassen. Man findet ü,!e?et, ^ia- ^it, ^!eüü, ckliü, ü.sit, so daß Lclriksrü dieser Verschiedenheit wegen neben dem wahren Stammworts auch an sD...^s (chsiclab) lese» iw dachte. Die übrigen Nahmen dieses Sternbildes in den gewöhnlichsten Morgen- län- » 78 27. Der Löwe. landifthen Sprachen sind Hebr. 71^8! (ai-zsn), Snr. (aigo), Pers. ^^ (iLliii), Türk (seiDn) oder Der Slerne in ihm zählte man einstimmig 27 und überdem 8 unförmliche. 1. >?. s (in!nc-!i!r ei- ssizci) nare8 Isoiüz der St. 4ler Gr. vorn an der Nase des Löwen er 7^ 2. //. (> i>5 ei- ssi>8 es-sebemsli) cnziut leomz bareale der St. z(4)rer Gr. über dem Auge nach DI. keiAli in ca^ite. g« e, — 8 ^.»11 ^ s 1.18 el-sls^ el-8lebenub!) ca^ut leoniz aulliJls der St. zler Gr. unter dem vorigen. Bey- de Sterne zusammengenommen hcisse» über, dem vornehmlich, in so fern sie die ^leMonds- verweilnng ausmachen, und bezeichnen ^..>.2 (n!n el-gsaei) NLuIux Isauiz und (el-terzzban) ncu!u->; noch hausiger ohne den bestimmenden Beysatz, auch in ei, »er 27- Der Löwe. 79 ner männlichen Endigung (et-ter^Ii), welches auf dem Borg, Globus steht. 6. 5. 7. 7, ??. s (eci-stlciieb- st«!>) stanz. Dieser Nähme bezeichnet die lote Mondsverweilung und begreift nach VI. Lei^b einen St. zter Gr. am Halse und 2 vierter Gr., davon der eine über diesen, der andre unter ihm liegt. Andre rechnen aber den Negulus hier überdem hinzu. F. «. skelb el-slaä) cor jeonl,? ist der eigentliche Arab. Nähme dieses St, ister Gr., der vorn an der Brust steht, woraus XalbelecLci, Ivalbeleceist, Lsl- delii/ir, t^slbslestt geworden ist. Sonst heißt er auch (elinsliclii) re^ia ltslla, welcher Benennung bei) den Griechen /Z-e-r/. /3«o-//^cL bei) den Lateinern rex, reZuIuz, reZis lieil.i entspricht, so wie der erster» ^501^05 in des Lür^fococ- ci> Pers. Tafeln. 2O. <5. (stüur c !-gssci) storsum I?oii!s der Stern 2ter Gr. oben an; Rücken des Löwen zunächst dem Schwänze. BeyM <7!n)ckococra 2l 8O 27. Der Löwe. 21.22. 9°. u. (min cz-ln- brglr) cls criuo dorst. Nach VI. Iloi^h 2 St. z und ^(sler) Grüße hinten über der Lende. Nach Andren aber, z.B. Alleren, bi6Vri und A'uriltcbsmnn, die Vväe anführt, lchei- uen die Heyden Sterne und I 2ter und zter Gr. zu verstehen zn seyn; >i!5erZ3u schreibt s^.^:.ls fez-subrnh) criuiz clorl! und nennt so die iite Mondsverweilung. (cnlnl el-aläci) intersLsI^inum Isoniz heißt diese nun bey A'urcischemau, der 2 helle Sterne angiebt, und also mit der letzter» Meynung übereinstimmt. klüru^bac! führt noch eine Benennung an, die er für gleichbedeutend mit 8ubrab ei ssticl angiebt, und (el-cberainu) oder s ^ l/ (eVcbertan) Üu61ore5 viae g racl. vins Ansrus tuit schreibt. )such hieraus scheint zn erhellen, daß wohl nicht ein St. 6ster Gr. hierunter begriffen werde. 27./?. 5.^..^? (?srj)!i2li) mutan8 llells, weil sich nach dem AArüstAeiuZn in Arabien bey dem Ausgange dieses Sterns die Kälte in 27. Der Löwe. 8r in Wanne verändere. Der St. i fter Gr. ini Schwänze des Löwen, der daher causta Leonis, st T'Z/.körns? , ferner seiner Größe wegen heißt. Memauui schrieb irrig se^-^aiks.b) vcrmnthlich einer unrichtigen Lat. Version des ^iser^an nach, die er gebraucht zu haben angiebt. Da bezeichnet er die zwölfte MondSverweilnng. Die übrigen Nahmen Oeueb elecest, Oeneb elallt 5. sleoist, Oönsbciiastt, blebvlastt, und der gebräuchlichste aber am meisten veränderte Oeuebola, schreiben sich vonc-X^^s (stftusb ei-abist) causta ieouix her, welche Benennung, da sie sonst leicht zu erralhen wäre, auch ^Iseic-an hat. Die Unförmlichen neben dem Löwen. (ei-baust) lacux. Hievon sehe man beym großen Baren die unförmlichen Sterne, wo schon berührt ist, daß das Haar der Berenice nicht darunter verstanden werden kann. Dieß wird hier noch bestätigt, da beym Di. keiZb die Arabischen Nahmen desselben vorkommen. F Haar 82 Haar der Berenice. Haar der Berenice. -c^o-ü-o? i^toi. (^oius Lereuicex. Lriu?5. LinLiniiux. Lgelariez. I'ri- cae. I'elicae. ^eiguotrao. I>ulu5. Leluz. ?i- ^2. 8tsmins, noiniulliz Koss. gaibu^cigm ut IZgiei o HiLSlum maui^>uluz. ^iiiw ^er^ersm 6e VirZiue iuinto veibo.- ^I^imou, ^imecb. —»s (äajzliirsl^) cirruz ist wahr- scheinlich de? allgemeine Nahine dieser Sterne gewesen, obgleich 1^1. NciZIi die nördlichsten Sterne davon durch den Beysatz (cls^Iiirali cl-s5a6) cirrus leoiüx ZU unterscheiden scheint. Die ganz südlichen nennt er augenscheinlich nach ktolem. (kiliui) x^ Epheu, und rechnet diese Pflanzengattung zum Geschlecht der (ieblsb) convolvuli. Statt dieses Wortes hat ein Lc>6. des bll. IZeiAli bey?ocock (cüul iieliere») rczsg canina, woraus die eine angeführte Lat. Benennung abzuleiten seyn mag. 28. 28. Die Jungfrau. 8Z 28. Die Jungfrau. />./x»7. 'L's5. VirAv. ^liraes. Lrigons. ^tgrZsklz 8)'roruur 6e^. Hortung. Lerez sz?. /cvienum. Il>5. Uax. kaaela vel UmUioa. 'chjiemiz. ^uUitia. L^iai- kers Den. VirZo s^ioea umuera ZereuZ aj?. Zvlanil. s^ch..c: (astsra) viiAo so wie das Hebe. N^TII! (betliulaii) und das Syr. (betbultbo) eine Jungfrau hier vorkömmt. A.X.x.^u (sunbelsb) fzics ist die andre fast noch gebrauchlichere Benennung, die von dem St. erster Gr. in der Jungfrau abgeleitet ist. Die Perser und Türken gebrauchen hier eben dieses Wort, das bey den erster» (cliulichc-U), bey den letzter« (fiillvkm) ist. Nach /bu I^2'f(cher soll hier «och als Übersetzung von cX_x.Iö-..ö (süste iiecis^akr) virAc» z?ura Lecclei'stc» cls cisrsgma bey den Persern vorkommen, getrauet sich aber nicht die wahren Wörter aus diesen lat. Buchstaben zu errarhen, da bey dem Duräsichsman die getreue Pers. Ueber- F 2 fttzung 84 28. Die Jungfrau. sehung davon sey: <1 » b! ^ (Uulc.Ui?gIi jz^ki^sl,). Sechs und zwanzig Scer- ne nebst 6 unförmlichen schrieb man ihr sonst einstimmig zu. 4. 5. 6. 7. 10. iz. /?. >1. ?. >. Diese Sterne, wovon die 4 ersten zker, der folgende 4ter und der letzte zter Größe sind, und welche alle im ober» Theile der Jungfrau liegen, wurden unter dem gemeinschaftlichen Nahmen (el-gu^g) vocisorskor, so wie der nah liegende Bootes genannt. ^1- LeiAIu scheint den kleinern Stern 77 davon auszuschließen, die sonst die bey diesen Benennungen unker sich sehr abweichenden Codd. des b)l, keiost auch alle nicht hieher rechnen, außer der, den Uocacl? hatte, in dem ^Ilor. Ann nur s Sterne zahlt, die die Gestalt eines Arab. Gchb bilden sollten. Vier lägen meist in gerader Linie und einer ein wenig zur Seite. Bey jedem der andern Sterne ist sonst eine Abweichung in den Codd. unter einander anzutreffen, da der Beysatz x> (min cl-auxva) ste lalratore bald diesem 28. Die Jungfrau. 85 fem bald jenem entzogen wird. Es finden sich aber für einige unter ihnen noch besondre Nahmen, die hier, der Reihe nach, folgen sollen. y. (xavvlj«b sl-au^o) anwuchs lategtoris heißt der Stern zter Größe unter der linken Brust sehr paßlich, da er auch auf unfern Globen einen Winkel macht. Nicht so schicklich mogte dieser Nähme dem äußersten St. zter Gr. 5. /?, am linken Flügel gebühren, dem ihn b'scockz Codex bey- legt. IZ. ?. 5 ( luuleüim el-!eetgpb) prascesteus vluücmigiii ist der St. Zter Gr. am rechten Flügel, der auch bey den Griechen , 7x^0. und bey den Römern vinstemimrix, ^raevioüeniiiitrix, praevincieniiatvo, viucieiui. tar heißt, weil man ihn vor der Weinlese ausgehn sah. Uebrigens ist diese Himmelsgegend el-auxva die izte Mottdsverweilung, und heißt als diese auch im (neulwri (verecb el-glgci) coxa lenui«. Die Nahnien tVlmucecho und ^laig^b bey dem F z Stern 86 28. Die Jungfrau. Stern e mögen wohl, welches bey dem er? stern nicht zu verkennen ist, einer unrichtigen Aussprache der Arabischen Benennung ihren Ursprung verdanken. Wenigstens ist die Verbesserung, die (Zronui vorschlug, ^!mu- recliir /Uegsst ohne Autorität und wohl ganz ungegründet. 14. «. sez-stnuroli el-UTZi) ^>rosereiu inermem ist der vollstän? dige?lrab. Nähme für den Stern ister Gr. in der Jungfrau, wovon das letzte Wort auf dem Borg. Globus steht, und das erste zu der gewöhnlichen Benennung kiTimecli oder TltsgulZcst Veranlassung gegeben hat. Noch deutlicher wird dieß, wenn man die we? Niger gebräuchlichen Nahmen /U^imon, k^i- inou, kälsxsl, /»lsabel, ^2?ümstlr s!ar,ol, woraus sogar ^Ilrmstetlr entstand, vergleichet. Man wird dann nicht, wie sonst leicht mög? lich war, an das Hebr. NküA (^emscli) Aer- insu s^)ica und noch weniger mit ZLsiiZer an kbu^mclr sI-bgT!>j) läz. ciculus ssZetü denken, obgleich Lssstuz vielleicht 28. Die Jungfrau. 87 leicht bloö dieser Deutung wegen den Arab. Globen eine Korngarbe statt der Jungfrau zuschrieb, da doch der Borgianische in groben Zügen ganz unsre jetzige Gestalt einer geflügelten Jungfrau ausbrückt. Es ist sonst bekannt genug, daß der Nähme dieses St. bey den Lateinern stiica oder aristo, und bey den Griechen ist. Die Zusammenstellung mit dem Arctur (man sehe oben den Bootes) verschaffte ihm die Arab. Benennung, da der Umstand angeführt wird, daß bey diesem St. in der Jungfrau die Zahl der umliegenden Sterne geringer wäre. Beym Okr)?soL0Lca heißt der ArÄur und die Aehre Die 141s MondSverweilung wird hiedurch bezeichnet. (el-anlwrau) cluo aguoiae ist nach dem Lamus, wo Qoliu-- in seinem Ma- nuscriple (el-iicharar) las, der gemeinschaftliche Nähme des Amurs und der 8^ica, weil man sie für Negenbringend hielt. Z, ch. (ai lolt 05-limacj)) salium zzrciserenliz iuermom heißen 83 i2. Die Jungfrau. ßen nach dem kbli'uxabast 4 kleiüe Sterne in der Jungfrau zwischen denen, die min ei-au- ^c-a und dem /iximscb liegen und höchstwahrscheinlich die 4 bezeichneten sind, wovon der erste g.ter, der 2te stec, und die Heyden letzten 6ster Gr. sind. Sie heißen Überbein noch, wie Dnccilelieman bezeugt, (aästcha? ei-alaci) clunez Isouis. 21. 22. 2Z. u. ^..5..x.l s (min el-AbapIw) cx velamine lo. virchniz. Drey ikleine Srerne, von welchen die Heyden ersten 4ter und der letzte ster Gr. ist, die in einer geraden Linie unten am Kleide sitzen nicht fern von der Wage, in welche sie 'i'nrcistchs. man durch einen Jrrthum oder Schreibfehler verfetzte. Der Nähme s (ei. «ha. p'nar), der sich auch auf dem Borg. Globus befindet, ist die i-zte Moiidsverweilung zu bemerken gebraucht. 29. Die Wage. 89 Die sechs südlichen Sternbilder des Thierkrcises. 29. Die Wage. X«/. ktol. ch«ecor eTr/^euxxx- ^.rst. I^ibra sp. (iiiLer. ^uAnm. Lbsias uocgi^srez. Xlocbos ^mlTali) librg, wie das Hebr. O ^2Idi?2> (mosiuaim), das Syr. !-s (mgsstlio) und das Pers. l> (törg?.u). Die Türken bedienen sich hier dieses Arab. Wortes, welches sie ^.X.ks (tlwrtscisLbele slsti) yonstersasti instrumentum erklären. Ein zweyler Nähme bey den Arabern, der dem beym ?tolomaeu5 entspricht, weil man sie sonst für Scheren des ScorpionS ausgab, ist ls (e?-2u- bauÄu) üuc> cbelas sieoijziouiz, doch ist —! .l! (ei-cblststzn) ciuss Izuce« Ii» brae damit völlig gleich im Gebrauche. Beym Virgil, bracbia iLvr^ioniz. Eine Wage ist auf dem Borg. Globus abgebildet. ^Imi. sizu, ^i^an, Xli^in sind von dem ersten, und A?ubsne vom 2ten Worte gemach- Acht G Ster- 9O 29. Die Wage. Sterne rechnet man außer 9 unförmlichen hieher. 1. «. f ^ ^—>ts f (ex-xubgna 5. el-el,istsb el-ciselienubiisb) clielg 5. Isnx gustrgÜz der St. 2ter Er. in der östlichen Schaale, der roV/s-r beym l'kol. heißt. Aus der einen Benennung ist /.üben- elZeiiubi geworden. z. /?. ^-5 s. 4.^.1! l I I f eeö f (e?-2ubgna f. ol-cbistgb e5-fcbemg!iigb) cbe- Ig f Isnx boresliz. Der andre nördliche St. dieser Größe, der /Zo^,o5 lu >d ?.ube». ezscbsmsli genannt wird. Vgxnt.lAiemgIi, welcher Nähme bey cie Ig I^gucle vorkömmt, kann ohne Gefahr eines Jrrlhums von f'Mez'.n) yonäuz, das mit dem oben angeführten mi?gli einerlei) Abstammung har, abgeleitet werden. «. /3. (^ubguia ei akrsb) cbeisL st-or^ioniz heißen beyde beym ^ItelZgn, da sie die «Ste Mondsverweilung aus- zo. Der Scorpion. 9l ausmachen. Tube» ol akrab stndet man auch wohl sonst bey Astronomen. ZO. Der Scorpion. Tx0^>77/o5. gzz. ^Isnil. O7r^Ao/Z«^!>!t- Zcorcho. a^). c.icer«a. die^a. Xüartiz licluz. d'era piki^ns. ^^^ (okchlz) scoi^ig, so Wieda« Hebr. das Syr. (gkrebo) und das Pers. (cbe?Aclum). Die Türken nennen ihn (koii-uAln) den Geschwänzten. Auch setzen sie das ail- vsrb. (uülli,) vsicis davor. Aus dem Arab. Worte ist die Benennung ^gerab, Aia- crab. nnd durch Verwechselung des einen Buchstabens ^laN'.rb entstanden. Die Sterne, die man einstimmig zu ihm rechnete, betragen 21 und überdem sind noch z unförmliche bestimmet. 1-6. /?, F. 77. f. V. ÄI. 5^0^ s , s siclil el-cllelreblrsli) corvn» krontiz. 1 Stern 2ter, einer zier, z vierter und der letzte ster Gr. vorne im Scorpion. Das erste Wort steht auf dem Borg. Globus, wie ^steman. G 2 in 92 ZO. Der Scorpwn. ni als eine 2te Lesart anführt, so daß -die erste (e!-cknie!i), welches Wort als ein aus dem Griech. entstandnes aufstellt, natürlich wegfallen muß. Ueber die Zahl der Sterne, die man unter diesem Nahmen begreift, sind die Arab. Schriftsteller nicht einig, kloru^absci nimmt NM' 4 M einer Reihe liegende an, und ^IserZ^n, bey welchem dieser Nähme die i^te Mondsver- weilung bezeichnet^ sogar nicht mehr als nur drey. 6. -L. s f clfc1wl)balr El-akrab) ftous scoryioui« heißt unter ftnen 6 besonders der letzte, 4(s)ter Gr., welcher der mittelste auf der Stirne seyn soll. 8- «. (!ve!b el-slerab) cor icorpioni« der röthliche Stern erster Gr. im Scorpion, der außer der hiervon abgeleiteten Benennung Lalbslacrab auch Vespertilio heißt, beym (^drvsococcs <7x0^7?/«. Ueberdem wird hiedurch die i Zte Mondsverweilung benannt. 7. 9- cr. ^—ls (sl nijgt) pras- corch'g ist eine im X-lucisibi^at vorkommende Benennung der s dem Humre« zu Heyden Sei- . ten ZO. Der Scorpioil. 93 ttn in einer geraden Linie liegenden Sterne Z (4):er Große. 2O. 2Z. »c. ^c. (ez-tcNüuIsIi) disß Wort ist nnr vom Schwanz eines Scor? pions gebränchlich, den es ausschließend bezeichnet, und bedeutet hier die beyden letzten St. zter Gr. im Schwänze, die auch die iZte Mondsverweilung ausmachen. In einem Lost, des LstuAb ksiAb wird von lst^ste (eescbgULbab) tzzinz gelesen, welches übrigens in Hinsicht auf den Stachel wohl verlheidigt werden könnte, aber doch nicht vorzuziehn seyn möchte. Dieß Wort hat im Astronomischen Gebrauche mancherlei) Umwandlungen sich müssen gefallen lassen. Man findet Lcliomiek, da man aus ^ van mim und aus <5 hs LUM puncliz kapb machte; ferner mit vorgesetzten M'm ^losshlek, und endlich, da man das letzte Lam über sah, üstassha. Diese letzte Form, für welche man auch b-eleNat setzte, gab LcaliZer Veranlassung auf k-x^-5 (l.2f'sli) ^unöLura fcorjziom; zn rächen; paßlich genug aber doch nicht richtig! ,. Unter den unförmlichen wird noch von Li. LeiZIi gleich der erste als ein Nebelsiern G 3 gler 94 ZI. Der Vchütze. 4ler Gr. aufgeführt und mit dem Nahmen ^-1 l..a (taü ez-febaulaü) fec^ueuz cauüam icor^ioniz ausgezeichnet. ZI. Der Schütze. °IN'7707'>?5. I'o^o. 8i>A>llaiiuz. Arcchotenz. 8a^ikta^c>ten5. (?eulauruz. Lruton f. Lrotuz. Lbiron. Lumeuez. Lemivir. klist^licies. ^r» cuz, /^rar. La^ellse keium. 8aAitta aecui gj). plicata. 'I'best'alicse laAtttae. küaretis. Lgues. ^linvtauius. (er^ramili) jaculalor, welcher Nähme fpäler entstanden zu seyn scheint als ein andrer, der noch öfter vorkömmt. (kau«) arcuz ist dieser, der die Analogie der übrigen Morgenländifchen Sprachen hierin für sich hat. Man trist nemlich bey den Rab- binen (kefcbet), bey den Syrern (Kesclno), bey den Perfern —> ( cüaman), bey den Türken (jgj) an, welche Worte alle sonst einen Bogen und hier das Gestirn des Schützen bezeichnen. Llkulu oder üikania findet man auch davon abgeleitet. (Melius ließ sich vielleicht blos durch die- ZI. Der Schütze. 95 diesen Nahmen verleilen, daß er schrieb: die Araber zeichneten nur einen Bogen; wenigstens hat der Borg. Glob. einen Schuhen vollständig. Man zahlet hier übrigens einstimmig g l Sterne. I.-/. „r (zmcilcli el-nti» scllsba) cushn spiculi heißt nach Einigen der St. zter Gr. vorn an der Spitze des Pfeils. 1.2,?, F. Bey bll. Ilei^b heißt übrigens dieser und ein 2ter eben der Größe, der am Handgriff des Bogens seinen Stand hat. (min el-ni,aim cl- >Mgriciab) e pec nei bux acieuntibus sc. ggustio- nem. Vielleicht ist aber die andre Bedeutung von (nsam), da es einen Strauß bezeichnet, mit der Arab. Benennungsart, von welcher hernach noch mehrere ahnliche Fälle vorkommen werden, besser übereinstimmend, so daß man das allgemeinere Wort bestimmter und specieller zu verstehen hätte. Auf dem Borg, Globus steht nur (el-xvgiiäali) lecleuntcx, welches da dem (ex-öscier) entgegensteht. G 4 96 zi. Der Schütze. 6. 7. 5. 0 s I (inin el-nsaim e?-?2- Virgil) eis ^>ecoribux st. strutliiocainelis rscleun» tibux ab gguü. 2o. 21. ch. Zwey Sterne 4 und ster Gr. auf dem Rücken des Schützen führen auch noch diesen Nahmen bei) VI. L. LÄeri aber scheint diese nicht mitzuzählen, da er den Vssün zusammen, indem sie die2OsteMondS- verweilung ausmachen, nur 4 Sterne zuschreibt. Hingegen zählen (neulrari, visier. Zan und kr'lolzsimnscj ck^i^ini sogar 8 Sterne dazu, in dem sie wahrscheinlich die, welche La^er 7- und ^ nennet, noch mitnehmen. 8. s^.I s (ain er-rsln-b) oculux sgZittarii heißt der Nebclstern 4tcr Gr. den die Araber in das Auge, Ulster an den Kinn des Schützen versetzt. 2Z. A. ls Q (urkab ar-ra- mib) maAnux tenclo der St. 4 (2)ter Gr. an der Ferse des linken (rechten) Vorderfußes. 24. zr. Der Schütze. 97 24. «. ^ (ruclrbsli er» rmuib) das Knie des Schützen, der andre St. 4 (2)ter Gr. am Knie desselben Fußes, s s (el-be!ciab) o^viciuiu ist nach dem H,I5erv!,n eine von Sternen entblößte Himmelsgegend in dem Schützen, die ihm die 2iste Mondsverweilung ist, wo der Mond sich gerade am kürzesten Tage im Jahre für Arabien aufhalte. So auch bliiru?gbi>ü, der darüber uns Aufklarung giebt, warum 'I'urä» sichem-in und (ZieuklJr! 6 kleine Sterne unter jenem Nahmen begreifen. Er sagt nemlich: nicht immer bliebe der Mond genau in jener von Sternen leerenStelle, sondern gienge in 6 Sterne zur Seite, die bogenförmig neben einander lägen und bei) ihm (el-irelaclali) tor- ^usz heißen, (el-belüab) sindel sich auf dem Borg. Globus nur mit den 4 ersten Buchstaben ausgedruckt, da der Abzeichner vermuthlich die beyden andern wegließ. Ein andrer Nähme findet sich noch, den ^üs» mann! (est-cigfsiib er-ra» mib) ciituich'um fgAi'ttarii liefet und übersetzt. Die Richtigkeit dieser Deutung bleibt aber noch sehr zweifelhaft, so lange nicht andre G 5 Stcst 98 Z2. Dcr Steinbock. Stellen dioß undeutlich ausgedruckte Wort aufhellen. Da, wo Hand, Bogen und Pfeil Mit einander zufamnisutreffen, alfo beym St. ^ steht dagegen ein Wort auf dem Globus sehr deutlich geschrieben und paßt so gut, daß ich kein Bedenken trage, die Lesart, die wsnni auch sieht, für richtig zu halten. Es ist das sehr bekannte Wort ^-^5^ (e! ^s?>) conjuu6tic>, welches leicht ein besondrer Nah' me des St. ^ gewesen seyn mag. 32. Der Steinbock. sp. idlonn.: Cs- priccirnuz. ^eguvris bircux, kelszi prucells. sp. delanil. Lspei imbrchsr. ^elicluz. Lorui- Zer. Csprs. k'su. /^eKipsn. <^5e0c-^>. (stfrliestcii) csper, woraus ^!^e. 6i zu erklären ist; Htslel und /ilLOuksruz gehören aber gar nicht hieher, da jenes etwa von der fpics in der Jungfrau und dieß vom Centsur abzuleiten ist. Alle Oriental. Benennungen bezeichnen hier übrigens einen Bock. Hebr. ''"IZ (Zesti), Syr. (Zecha), Pers. (bu?bsls), Türk, (uglstsk). Die Gestalt eines sich in Z2. Der Steinbock. 99 in einen Fisch endigenden Bocks ist auf dem Borg. Globus auch beybehalten. Die Zahl der Sterne ist beym bll. keiZb, 8alami>z!r und klol. 28. I. z. «. /?. snn'n eci-ülabeb) Lx fortuna inayiantiz, auch wohl allein (cisabeli) in»<5tan5. Die Heyden Srerne zter Gr. an de» Hörnern des Steinbocks. So auch auf dem Borg. Gl., sie machen die 22ste Mondsverweilung aus. Z. 4 f ss'cl usselil. lab) fortun» aveiruncanlix f. clivuiAanti.? iniu- cium. Die Heyden Sterne zter Gr. an dem Schwänze. Z. (^5--X—k s ^(cisansb ei. üfcbeciüi) caucia ca^iri heißt der eine von diesen, sonst auch der am meisten gegen Morgen zu liegt. ^>. (es-faliiab) 0VI5 ist nach dem ^IferZan der Nähme eines kleinen Sterns unter dem Auge, und ein sehr kleiner Zug auf dem Borg. Glob. wird auch dafür von Me- wanni nicht ohne Grund genommen. Wahrscheinlich ist dieß der St. f sster Größe. iOo ZZ. Der Wassermann. zz. Der Wassermann. -Xguzriuz. bußor sguas. Oeu» csiion. Lan^mestes. l^uer Iliacu5. ^rillaeur. Occrop>8. ap. -Xpian. Ist^stristurus. ap. blorat. ^.guae t^mnnuz. ^unoniz allrum. ^m^bora. Istriia. (saleeb el-ms) elsunstenz sguam ist der hiernach gebildete Arab. Nähme, da der weit gewöhnlichere ist ^ (stelv) litulz. Eben diese Benennung geben ihm die übrigen Orientalen. Die Rabbinen (steii), die Syrer s!o? (staulo), die Peeser (stsch, die Türken (kuAba). Zwey und vierzig Sterne nebst z unförmlichen zählte man allgemein in ihm. 2. Z. «. o. st (last cl-Mellich (ortuna re^iz. Eine andre Punctation ließe (fast el-mu!k) lurruns opum lesen, wie auch vorschlägt. Dieß ließe sich noch mit der folgenden Benennung 2 andrer Sterne rechtfertigen; aber Hstlemanni'« Lesart V.^'—>.st (last el-cboi) sortuns omnium verdankt augenscheinlich ihren Ursprung einer unrichtigeu Deutung, obgleich nicht zu leugnen ZZ. Der Wassermann. lor nen ist, daß die abcopirten Züge ihn fast nothwendig so irre leiten mußten, wenn keine andre Hülfsmittel ihn davor bewahrten. Ue- brigens werden durch jenen Nahmen 2 Sterne an der rechten (linken) Schulter des Wassermanns bezeichnet, von welchen einer z- (2)ter, der andre sler Gr. ist, 4. s. O. ffg'ci 05- ssuiZ) fortuna fartunaruln. Zwey andre Sterne, die gerade von derselbigen Größe als die vorigen sind, nnd ihren Standpuncl an der linken (rechten) Schulter haben. Diese sind von recht gelesen, da er wußte, daß sie die 24ste Mondövcrweilung machen. Unter diesen sollen nach dem kbiruTLbaci die kleinen weißlichen Sterne stehen, welche nach ihm den Nahmen (el- anab) führen, vielleicht a räch viciit. 6. 7. ^.. r. (sa'c! bula') sor- tunn cieZIutient>5 oder (sa'ci el-buls'an) sortuna Quorum ciex-Iutieu. tium. Zwey Sterne 6 (s) und s (4)ker Gr. an der linken (rechten) Hand des Wassermanns, von welchen der eine jetzt am Mantel lieht, der hier bey den Griechen heißt, kbi. io2 zz. Der Wassermann. I'Iuru-abast und ^Ifergau rechnen auch nur 2 Sr, Hieher. da es bey ihnen die 2^ sie Monds- verweilung ist, so daß der eine Stern, dentis- luanui, weil er in der Nähe steht, mitzählt, davon abgesondert werden 'Muß. 9. «0. 1 1. (la'st ei- aclrbijab) sortuna teutniiarum diesen Nahinen führen z St an der rechten (linken) Hand, von welchen der erste zier, der zweyte q.(F)ter, und der letzte z s4)ler Gr. ist. Sie machen die 24ste Mondsverweilung aus. >8- Der St. zter Gr. am linken Fuß, welchen wir /cht 8cbsat nennen, hat durch (sg'st) seinen Nahmen freylich erhallen, führt diesen aber, so viel wir wissen, nicht bei) den Arabern selbst, so daß hier et, ne Verwechselung vorgegangen ist. tteber- haupt zählt man, wie auch l^irii-abaci uab- mentlich erwähnt, 10 x—^ ^ z (nastscbum saust) sistera saulia, vier im Pegasus, zwey im Steinbock und vier im Wassermann, von welchen Viere Mondsverwei- iungen bezeichnen und Sechst nicht. 8ebi. Karst wollte(saiston) cru« als Ursprung? liche Benennung angeben, weil er sich durch 34- Die Fische. ioz durch die Stelle, wo der St.«!'. steht, verführen ließ. 42. 0 oder « im südl. Fisch. (eä-cli^lula' e!-auxval) rana zzrimg, durch Vergleichung mit einem Stern im Walisisch; ferner (et-taiim) aMer bey ^bsiuirabmsu Luplii. vicl. llum. Lri'6. und l cil-s (pbum e!-l>gut «-cltcheuubi) os zzisciz aullralix sind z ver- schicdne Nahmen des St. erster Gr. am Ende des Wasserausgusses, der von Bayer eigentlich zum südlichen Fisch mitgezählt wird, komal dank ist sei» gewöhnlicher Nähme den uns, da die andren bom-chanr, t^omauk, kum-chant, Vumalkant und sogar Vontabanc mehr oder weniger abweichend hieraus hervorgegangen stnd. 34. Die Fische. ch») 0 vo?--oc ^ jZo^e«oc. ?ilces. ?ilces bamb^'cii. l^j. lcis vemeilux. Oerce live Oercstix. ?roles O ercia. ?Iacst!x, tilis Veueri's, ^tergakix 8^- rorumOca. /^!i!s: Oinne Venei ix mater. Venns 8vris et Lupi6c>. Venus cum Prione. IO4 34- Die Fische. (Kaut) pilciz oder ^^ (semekab), welches eben so einen Fisch bedeutet; beyde Worte findet man nur im Singular hier und aus ihnen find die Nahmen Tlbaut, Uchgutins, 8amcb und killemclw zu erklären. Eben auf die Art sehen auch die übrigen Morgenländer außer den Hebr. hier die einfache Zahl, der Syrer (nuno), der Perser hmsl-.i), der Türke (ballk) ein Fisch. Da der Hebr. aber (stgAaiiu) cluo piseez sagt, so ist es auch leicht möglich, daß der Singular collective zu nehmen sey, weil man nicht wohl Mit LaaliAsr annehmen kann, daß sie einen Fisch durch das Band mit dem Walisisch verbunden hätten. Auf dem Borg. Globus find 2 Fische vou sehr ungleicher Größe verzeichnet, und das Band, das älsismanni wegen der durch die Verzeichnung des Kugelnches entstandenen Zwahligen Trennung nicht verfolgen konnte, ist sehr breit und verbindet die Heyden Schwänze der Fische. Da aber dieser Globus von Griech. Modellen höchstwahrscheinlich abco- pirt ist, so mag seine Gestalt zur Bestimmung der ursprünglich Arab. Verzeichnungen nicht 34- Die Fische. wF Nicht viel Gewicht haben. Man zählte übrigens in diesem Gestirn Z4 Sterne und dazu 4 unförmliche, ohne ihnen besondre Nahmen zu einheilen- 19. «. Nur der eine St. Zter Gr. er im Knoten beyder Bänder scheint nach dem stbiru'/skaci, da er die letzte Mondöver- weilung ist, (er-ri'sciig) stuust genannt zu seyn. Dieser Nähme war danu mit (betn el-Imut) gleichbezeichnend, welches in der Andromeda vorkam. Das Band, welches die Griechen und Römer u7rov^«/s^ st Xstöv «^Ttkä'or»?, cinAuIg ^ unte- iwe 5 viiwula stls, coNch^kIioNez, liueolgö slliAmNentum luteum st liutsuin neiinen, heißt darnach bey den Arabern (elieit) stluw st ^..^2-. (esteit Lsteltani) stlunt liuteum. Sternbilder der südlichen Hemisphäre mit Aus« schluß des Thicrkreises. ZF. Der Wallfisch. stl^>7?/^. »? stete. Oracc». steo st urstu! warst H ouk io6 Der Wüllfisch. IIUS. Lellua. Monstrum marinum. Lsleua. ?1- Arix. Orzzbus. Lsni« l'ritonis. s^>. Llw^fiz- eocc. /xk'/«?. (Kgitos) djeß Wort ist an- genscheinlich aus dem Griechischen K>?7o-- entstanden, und hat dann wieder zu i-Uketos und Dkaitos Anlaß - gegeben. Die Abbildung eines Sesungeheuerö mit 2 Vorderfüßen ist auch auf dem Borg. Globus. Man rechnete 22 Sterne hiehcr. 2. «. i—«ch—s (cazzli ei- Zsclwüsma) niLiluz f. vola wunLSka. Der St. 2 Gr. am Rachen des Wallfisches er 7^ der gewöhnlich iVleukac heißt, auch ^onkarel kaitox. Wenn gleich diese Bennennung mir nicht Arabisch geschrieben vorgekommen ist, so kann man die wahre Gestalt dieser Wörter doch nicht verkennen, smeukar el-ksitos) rolirum 5. manüibula ceti gäbe treu die Arabischen Buchstaben zurück. ^stlenob kcaitor stolwiuali) caucia cetes borealis der 35. Der Walisisch. 107 der St. zter Gr. zu äußerst im Schwänze, dem Thierkreise nahe. 22./?. s (cilenek el- ^5ebenub>) caucig autiraliz der St. 2ter Größe mehr südlich im Schwänze, welcher eigentlich den Nahmen Deneb Icaitox caucla ceki davon führt. Sein zweyler ?lrab. Nähme ist ^l foci-cibi^>Iicja et-tla? nij») raua leLuncia. Dieser Nähme findet sich auch, wiewohl der Verzeichnung des Ku- gelnehes wegen getrennt, auf dem Borg. Globuskarten, wo ihn Assemanni überfich. Man sehe übrigens bey dem Wassermanns die Nahmen des ^omalksut. »I. A. l (sl-naamat) sstu. tbiocainsli ist die Benennung, die ^Icchgin. uwä "lh'rini 4 Sterneil im Bauche des Wall- fischsS giebt, und diese Buchstaben finden sich auch uugezwcifelt auf dem Borg. Glob., obgleich ^liemanni die z letzten ganz übersah, und aus d.nl erstcrn durch unrichtige Punc- tation sel-haka) machte. Auch bey einem Araber, den I^cis citirt, findet sich eine deutliche Spur davon, obgleich daselbst der Dual: fei - n^s.man) ciuo ikiuchiciLamsIi stehet und noch dazu, vermuth- H ^ lich ZOL z6. Orio tt. lich durch einen Jrrthum, gesagt wird, daß dieser Nähme nur einem Stern in den Vorderfüßen zukomme, da es doch weit paßlicher ist, ihn den Sternen, bey welchen er auf dem Globus steht, zu lassen. Der eine unter diesen Zter Gr. ^ bey Ladern pflegt auch wohl Lata Kairos, Loten Keros oder Lata» ei Kairos genannt zu werden, welche Worte schon Lcbi- Kare! richtig durch (betn cl-Kairos) venrer coli erklärte. z6. Orion. 1^/77« ^^?rrfo7ro^oi-. Orion. Oarion. ^rion. Kl^r- eaües. ^uAuIa ss fieila jux-ula. ^)-riaües. La». rj)uit, wegen per bey seinem Ausgange ejnkrettndeu Kalte, H Z oder IIO z6. Orion. oder die Bedeutung fatuu«, die dem Hebt. Worte zukommt und von den Arabern dem Nimrod als Beynahme gegeben wird, welcher bey den Persern die Stelle des Orion am Himmel einnimmt. Dazu kommt drittens die Autorität der alten Uebersetzungen, da der Syrer auch ausdrücklich dafür (Zavnio) setzt. Die Meynung einiger Rab- binen, die den Onapus hier finden wollen, muß wenigstens diesem nachsiehn, und gewiß die Hypothese des Neclor Hein, der auch hier seinen Comelen sah. Beym'^luru^abast wird das Wort (ei-nslÄH erklärt durch (oauLab ci. cisciiau^n) stellas 0rioniz, wo man nun jenes Wort als den Nahmen des ganzen Sternbildes oder als den einzelner Sterne in ihm (denn zweydeutig bleibt es immer) ansehn kann. 6alams!>lc zahlt hier 28 Sterne, wofern nicht ein Schreibfehler hiebey die Ver' schiedenheit zwischen ihn und k)I. keiZb odev !"tol. veranlaßt hat, welche beyde Z8 bezeichnen. Z6. Oriott. rii 7. (cl-bakaab) cirouluz vel albista Verruca, gusl>5 in pests siniftro egu! rc^>eritur. Der neblichste Stern im Kopfe des Orion, der drey kleine Sterne in sich begreift und die sle Mondsverweilung bestimmt. Sie heißen auch sonst wegen ihres StcmdeS e! - älclrebor) coput Ai. K-inti«, und wegen ihrer Lage untereinander fuhrt /chstsrrabmsn 8uplri folgende 4 Worts (et-tobst), eA s (et-tebist), s (et-telngl>) und (et- atssobi) als ihre Nahmen an / die alle einen Dreyfuß bedeuten, mit dem sie in jener Hinsicht übereinkommen. Qieubari, der diese letzten Nahmen auch anführt, seht sie vermnlh- lich aus Jrrthum mir der 6ten Mondsverweilung der LI-IiemiÄ in den Zwillingen für synonym. Der obere und größte Stern unter diesen z wird beym klnru7.abgü ^^ (lueils) und (meilsn) stuperbs in- ceciens genannt. Dieser Nähme ist nach Ix'ic. buür B. von Arab. p. i iz. noch jetzt bey den Arabern gebrauchlich, ob er gleich in einem Buchstaben durch das Gehör betrogen wurde, da er (im?,Ar) die Wage verstand. Er führt auch an, daß ihm ein an- H 4 drex z6. Orion. drer Araber die Sterne e, Xstisgn ei baic und Astx in diesem Sternbilds Kilian ei i>a- tei genannt habe, 2. «. (menkai, ei - ciscbau^a ) humerux Ocionix der röthliche St. erster Gr. an der rechten (linken) Schulter des Orion, den ^rgrnx den sehenswürdigen nennt, ein jetzt gewöhnlicher Nähme Lest ei-AöU7.e oder Heeeioeu?.e ist durch Verwechselung vorzüglich des <^5 je mit de aus seinem andern Nahmen (jest el-st5cbau7s) msnux Oiionix entstanden, Man findet auch wohl Leic nlAeul'e geschrieben. ^ (stlira' ei-stlohau7s) hrachiuiu Oiionix ist ein dritter Nähme, welchen Lullst diesem Sterne beylegt. Z. >/. Bey sts ia banste heißt er ^Iiner- xamo'n nsZiest, aber diesen Namen s (ei-mir^anr ei nastlcbist) ieo lire- NUU8 führt der St, 2tsr Gr. ans der linken (rechten) Schulter, der bey uns gewöhnlich stellmrix heißt. ^hstürrahman Lnzzhi führt mit einiger Verschiedenheit diese Heyden Worte als 2 verschied»? Nahmen dcssclbigen Stern? auf, da er 2 Adjective daraus macht- z6. Orion. iiz (er-re?un>) mu«ien5 und s (el-na^faliici) liienuux. Im Buche deS I^lu'älLki^st werden diese beyden Nahmen aber getrennt, und einer diesem St., der andre dem vorhergehenden an der andern Schulter zugeeignet. Auf dem Borg. Glob. steht das letzte Wort allein bey diesem Stern, wo aber ^ckem-zuni aus Irrthum (est- Rabber) incitatar las. 17-2s. 77 und die tiefer liegenden. (et-tsclfLbi vve-eci-clfsev^ib) tisra et iintige. Jedes diefer beyden Worte mit dem Zusatz: des Orion, der auf dem Borg. Globus auch fehlt, bezeichnen die 9 Sterne in der Löwenhaut, welche Orion nach La^er in der Hand halt, und wovon er nur den St. 7? und r 4ter und Z 6ster Gr. mit Buchstaben bezeichnet hat. Andre zeichnen hier einen Schild; die Figur auf dem Borg. Glob. tragt aber wohl auch den nicht, sondern ein Tuch, wie denn lNuZb LeiZb und 8upbi sagen: sie wären ^ 0 (der gzlin) oder ^-X.52 (sig ei-cinun) in in-nn'cg, Durch das erste Wort, welches einen Kopfschmuck bedeutet, ließ sich lowst- H s fcki/qt H4 z6. Orion. saki^gt verleiten, sie über den Kopf des Orion setzen zu wollen. (eä-ülaxvib) bedeutet überhaupt alles herabhängende. Dies Wort sieht nur auf dem Borg. Glob., wofür aber /Nem-umi (eä-ciava- zsr) cirenli f. crines ili ^vrum colleclii laS. Vielleicht sah man sie vordem bey den Arabern als einen Theil des herabhängenden Kopfputzes bsym Orion an, aber gleichwohl kann deswegen diese wenig verfchiedne keSart der anders woher bekannten nicht vorgezogen werden. 2 6 - 2 8. 5. s mintskalr e! - ciscbau^s ) oder nach dein 8npbi (nilsk sI-cI5Lbsu^a) bey- des cmAulum Orioniz. Die z Sterne 2ler Gr , welche dicht neben einander am Gürtel stehen und bey den Engländern tbs ^olcien varci, bey uns der Jacobsstab genannt werben ; auch wohl die drey Könige. Nach Ksb- bi lstwclst->sl sollen diese .lob.XXXVIIl. heißen. S. den Thierkreis. Es finden sich von ihnen sonst noch 2 andre Arab. Nahmen ! . c .^-e_5s ! s. (a!-ui- chw.am k. e! necilun e! cisclrsu^a) orcio f. ss, ries z6 Orion. 115 r!sz Orlcni!-:, weil sie in einer Reihe stehen, und dann (pbekar e!-cjscbaa. 2») vertebea Oriouiz, weil sie am Rückgrad ohngssehr sind. 29 - z I. e. A. /. s (lachk el-^scstebbgr) enstz Li^gntiz; für das erste Wort hat 8uj)bi hier (el-Iefvat) sßi- cileZiuin Orioni5. Drey St. Zter und einer 4(z):er Gr. an und um den, Schwerdte des Orion, Z s. /?. l l (riälcbi sl-cifcliauxs el-chsna) pes Orioniz kchlüor der bekannte Stern ister Gr. am linken (rechten) Fnß des Orion, welcher mit einen, weißlichten Lichte schimmert und gewöhnlich von dem ersten dieser z Arab. Wörter I>.>AöI oder keZel genannt wird, nach eis is k.gncle auch Ki^el ^ bilzebar und zuweilen (?) 8up!,i giebt auch diesem den Nahmen (ei-nac!scbic!) ru^iene, da er sonst noch bey ihn, s^^ls el-ciscliauTa) ^olior Orionis heißt. Z Z. ?e. 1 V—^ (ricisalil e!° jumna) ^zez äsxtsr der St. Zter Gr., der dem ^ Neri- ii6 Z7. Der Eridanfluß. vorigen gegenüber nach unsrer Verzeichnung am linken Fuß steht. Z7> Der Eridanfluß. '0 7-L Ho. Tro^ce/^of. Lristimuz. ^/lelo. ^ulcig. ?Iu,neu. ?Iuviu5. Xiuins. Ocsknruz. r, dislulr und Hluslir machte, und sogar ^Lbäriwr, da man die Benennung des einen St. ister Gr. (stehe unten) auf den ganzen Fluß legte. Man rechnete einstimmig 34 Sterne hieher, 1,2. z. /?. ch. X et 7-. im Orion, s (curia ei-cjfclisu^a ei mumlcsciciem) soiiuiu Orivuix ^raecocieuo. Ein St. zter, einer 4 lind einer ster Gr., die lM Z. alle zur 4ten Gr. rechnet am Anfange des Fußes unter dem Orion, wozu noch der St. 5 im Orion selbst gerechnet wird, der noch beyin kiZe! sich als ein St. 4ter Gr. Zeigt. 14. 37- Der Endansiuß. 117 14. 22. und die daneben liegenden. (a?.ba ei-nsam) iiiciu5 lkruibivLa. Meli. Diesen Nahmen führen 8 Sl. Zter und 4ter Gr. in der ersten Krümmung des Flusses, die gegen den Wallfisch zu liegen zugleich mit e und 7? aus der Brust dieses Meerungeheuers; (die Astron. Nahmen ^nZskeuar und Hncbeneteugr, die freylich selten find, lassen sich noch aus unrichtiger Aussprache des ersten Wortes und dem Zusatz ("2» Iiai) liuvius erklären) daher auch 4 der nächsten mit diesen zween s?aär el-kaitoz) peclius ceti beyNl 8uj)Iü hei, ßen. ^2-/../..! s (oi-belt wo. ei-keil) ova et yutamiua werden die bey dem sogenannten Neste umherliegenden kleinen Sterne genannt. Beym ka^er heißen sie davon Ileemim, Mwemim. Z4. «. (est-übaüm) ao^er ss terra foill yrimitu-ichutei. Daher (Arrvlocoe. ca dieß Wort übersetzt. Es ist der Stern ister Gr., der ganz am Ende des Flusses liegt, beym pml. ea-^a!irö5 ?-Z 7rs7-«/^L. Diese» Nahmen führt er durch Zusammenstellung mit dem Fomalhaut (s. oben), ohne daß 37- Der Eridansiuß. daß sie. wiewohl sonst gebräuchlich ist, durch das Beyworr der erste und der zweyte unterschieden werden. Sein sonst gewöhnlicher Rahme, der in die Astronomische Sprache übergieng, ist (cwNer nalwr) ui. lima stuvü -y 77c7"«//ö' bei) den Griechen. Laar, ^clcarnar, /lcarmar, rin und ^cchgrsnnebsr sind die mehr oder weniger abweichenden Gestalten, die dieses Wort bei) uns erhalten hat. Auf dem Borg. Glob. stehen beyde Nahmen verbunden. s (acber el-nalwr ^ve-bu eä-3s!im) ulrium ünvii ot eaciein sA^or. semIniu glaubte hier noch einen Nahmen in der Krümme des Flusses zu finden, welchen er ! (ei-cbess'el-cissber. jn) vnla invsclenz las. Dieß letzte Wort muß aber h-^ch..^-v's (e!-cissliecilmg) gelesen werden, und gehört nicht hisher, sondern zum St. « im Wallfisch, wo man es finden wird. (e^-zübai) puili ncuchic>Lgmeii. Alle Sterne 4, s, und 6ster Gr., die zwischen den beyden Dabin, das ist dem d'nmslllgut und dem ^olmrnar liegen, benennet so, da er sie zu Lckira- in Persien gesehen Habs, vb- Z8. Der Haase. 119 obgleich lllolomoeus ihrer nicht gedachte. Es sind dieselbigen, welche jetzt im kllroevix verzeichnet werden. Unser ihnen zeichnet er einen hellen Sr. zter Gr. aus, welcher mit dem ersten und 2ten Frosche, d. i. dem bu- insllwut und dem Ocneb koitos ein fast gleich- schenkeligtes Dreyeck bilde. Dieser steht jetzt dicht am Kopse des?Iroenix. Aufdem Borg. Glob. ist diese Gegend mit den Innschriften ausgefüllt. Z8. Der Haase. Ibscestusinoniiz 1'«^»- b'Iin. (-rasciz 8icuiis ^k7?o. ^oL. bliLunärc» I.e^ZU5. I.evi^>oz. s^). Vir^. ^.uritus. (el-arneb) lepuz, davon lstg?. neb, /risrneb und ^larnebet, welches dem Hebr. (zrnebet) näher kommt. Zwölf Sterne zählte man in ihm. 7- IQ. «. /Z. 7. F. (gl-stck cl-stsollauxa) svlium Orivniz. Vier Sterne Zter Gr., obgleich blluAb ?.ei^b die beyden letzten zur 4ten Sr. rechnen will, au den Füßen i2O Z9- Der große Hund. ßen und unten am Bauche des Haasen. SiS heißen auch sonst mit Bezug auf andre St. ^.^..4-!I (curia ei- ciscbau^a el-muaccsterab) rstronU8 Oriouiz pttlisr>!,r und überdem noch, wie 8uplri anführt! s (ei-nibal) fitim ex^Ieutia pecora. Von diesem letzte» Worten Mogteu sich einige Züge auf dem Borg. Globus finden, da Astemauni mit Röcht das da befindliche Wort für unleserlich und verstümmelt halt. gy. Der große Hund. (^gui5 ruajor, au- stralior, clexter, 5ecuu6u8^ alter, iegueu8. msKuus. 8ir!u8. (iauicula. ?rc>ceils. Istciiz stslla. Oliris ap. Oloci. ivloora (nomen Icarii cauis.) —>^s (el-cbelb est 8 Sterne und überdem 11 unförmliche. 1.«. Der bekannte St. ister Gr., der 8iriu5, heißt bey den Arabern s (ez-sobiig el-jemsni) liiius so- »ngnenli«, weil er in der Gegend des glücklichen Arabiens ihnen unlerzugehn schien, und dieß nicht der Fall mit dem Uroc^on war. (ez-loinos e!-gbuo) 8i- rius trznlisnz, weil eine Arab. Fabel wollte, er sey mit dem Lsno^uz seinem Bruder, der eine Schwester des Orion geheira:het und ihr den Rückgrad zerbrochen habe, durch die Milchstraße geflohn, um nicht darüber statt seines Bruders zur Strafe gezogen zu werden. (obelb el-clscbeb. dar) canis Orloniz, so wie ihn die Syrer 1 ^ (Lbeibo Agvra) cauis ^i. Zzntiz nennen, und endlich noch Vorzugsweise bloß (ei - cbelb) csniz. Dieß sind die vier Ural). Benennungen, von welchen sich eine lange Reihe etwas verdrehter Nahmen herschreibt, die hier nach den ver- schiednen Stammwörtern folgen sollen. Vom I er- 122 Z9- Der große Hund/ ersten Nahmen schreiben sich her Ltsclrssre (welches man sonst Wasserscheu übersetzen wollte, da doch in den Hundestagen die Hunde toll und also wasserscheu würden), Liters, Lttetri, Fcsara, Leer», ^scbtere, Leüeere ei- zeiniui, ^Ijsmirii, ^Ijamanja; von dem 2ten ^Ibabor oder Ltbabor; hiebet) dachte 8elil. jcarc! schon (st-acbbar) major, aber höchstens möchte dieses Wort bey Llcba. dar und ^Iclrabvr verglichen werden dürfen. Von den Heyden letzten Benennungen nahinen endlich cdeteud, cbetbon, cdete^>d UNt> Letepb et - kabir als Nahmen des ganzen Sternbildes ihren Ursprung. Beym Ldr^- jococca Die Nahmen, welche Römer und Griechen diesem Sterne gaben, sind cariiz, cairicula, und endlich wel^ ches Wort am wahrscheinlichsten von austrocknen, abgeleitet wird, da Andre es von , glänzen, oder von Otiris und diesen Nahmen wieder aus dem Coptischen ableiten, wo O der Artikel seyn und oder ein Sohn heißen soll. Die Aegyptier und auch die Copten haben aber noch folgende Nah- 39- Der große Hund. 123 Nahmen für diesen Stern IchA, 1^7- und aus welchem letzten Worte man auch 8olecb^n macht. Ueberhaupt war den Aegyptiern dieser Stern sehr wichtig, da bey seinem Aufgange die Ueberschwemmung des Nils begann. Sie fiengen alsdann auch ihr Jahr an; daher dieß davon Annus 80. tAiacuz, sowie eine Periode, von l46l Jahren, der sie sich bedienten vermuthlich zu Astronomischen Rechnungen, ^>eiiobuz 80- tbiaea heißt. Die Aerhiopier nannten auch wegen der Verbindung, in welche sie den Sirius mit dem Nil setzten, diesen nach ihn 8i- rix, obgleich einige wollen, daß die Mittheilung des Nahmens umgekehrt vom Nil auf den 8iriu5 bey ihnen erfolgt sey. Aus dein Munde 2 Sternkundigen zu Kübira und Ha- leb so wie von den Schiffern auf dem Pers. Meerbusen versichert X'iebubr gehört zu haben, daß der 8irius bey ihnen 8obsil, 8ub- bei, 8cbeil heiße und halt cS mit der Mey- uung der Juden zu 8sng, daß der ^sob. IX, 9. kein andrer als dieser helle Stern, nicht aber der Lsno^ns, oder der Orion sey. 9.A. (mir?gm) Nähme eines gewissen Thiers oder vielleicht das Partie, von Ä s 124 Z9- Der große Hund. (rsxsm) jZi'gesiitit, der Vorzügliche. Es ist der St. z (2)ter am Vorderfuße oder dicht darüber, der auch hier bisweilen durch den Beysatz s (es-seines) 8irii von dem gleichnahmigten St. im kleinen Hunde unterschieden wird, ja auch nach dem ^bcisr- rsbnisn 8uj)Iü bisweilen selbst (el- cbelb) csn!» genannt werden soll. 7 2. 14. 15. ,8. 5. y. Die z St. zter Gr. am Rücken des gr. Hundes und einer 4ter Gr. unter dem St. >1, welchen Ilsyer mit keinen Buchstaben bezeichnete, heißen bei) dem ^bcisrrslnnsn 8uz)!n und auch auf den« Borg. Globus, wo ^llemsnni freylich aus Jrrlhum (el-ori) las, (scissis) viiAine», oder auch nach Einigen (ucistsb el-llscbsu. 2g) virAv Orion!». 17 in csn. 6. 7. 8- kl >n5orm. X und z unter diese«««, (el-zclüruci) solits- r!!. suIZentiore», uinci heißen 4 St. ^ter Gr., die in einer Reihe liegen, der erste ist 7c im Fuße des Hundes und die andern unter diesem in de««« Zweige, welchen die Taube tragt, zugleich mit einein sten zter Große, der etwas 4o. Der kleine Hund. 125 was höher nahe beym rechten Vorderfuß seine Stelle hat. 5-a^.Q^ls (el-gostiibsb) cor- vi ist ihr zweyter Nähme. Von den beyden hellen Sternen 2ter Gr. in der Taube fuhrt Luxbi uoch an, daß der gemeine Mann auch wohl den einen s (el-baclar) stilum den andern (el-vl'e^n) ponclux und bcyde zusammen s (el-inub- liebeln) ciuo jursti genannt habe. Da dieses aber augenscheinlich ans einer Verwechselung mit 2 Sternen im Cenlaur beruht, so wird es hinreichend seyn, diesen Jrrthum hier nur angezeigt zu haben, und die Erklärung vornehmlich des letzten Wortes dahin zu verschieben, wo sie eigentlich an der gehörigen Stelle ist. 40. Der kleine Hund. Lsuis ininor, septentrionsliz, siuister, ^>r!mu5, parvus. learius, LriAvinuz. ^.ntecauis. ?4inusLuIuz canis. ?raecsnix. ag. kliu. Lanicula. Lstelluz. kroo^on. Ivloera. Zboves. Ivloruz. i (clielb a?Abar) czuiz minor, wie ma» auch IveIbeIa^AU»r sindek. I Z Die- 126 42. Der kleine Hund. Dieser Nähme bedarf keiner Erklärung; ^7? s clrelb scbawijs) Laniz 8)'ri2LU5 aber, welches der zweyte ist, den dieses Sternbild führt, schreibt sich daher, daß man es über Serien vorzüglich verweilen sah. Nur 2 Sterne fand man im kleinen Hunde des Aufzahlens würdig. 1. /? (mir?am) dieser St zter Gr. im Halse des kleinen Hundes führt den- selbigen Nahmen, welchen der St. /? im großen Hunde har, wo die Erklärung beygeseht ist. Sie werden daher auch oft mit einander verbunden und heißen dann ^ l ^ sz-sLbirazein) ^ir^ama cluo Lirivluir>. 2. ce. l l (e5-lichi» ra ez-scliamisab) beym (^Im^sococLÄ !«- /aazry, 8iriuz 8obamenll5 live 8^riao heißt der St. 2ter Gr. im kleinen Hunde, der gewohnlich ?roc^on, ^sclrers, ^soliemio, I^elbela?. Auar und endlich ^lAomeisa benannt wird. Die 4 ersten Benennungen bedürfen keiner weitern Erläuterung, da sie zum Theil aus dem Nahmen dieses einzelnen Sterns, theils aus 4v. Der kleine Hund. 127 aus denen, welche dieß ganze Sternbild bezeichnen, und hier angeführt sind, sich von selbst ergeben. Das letzte Wort ^IZvmeila ist aber auch um deswillen einer genaueren Erklärung würdig, weil man es unrichtig erklart und verglichen hat. Man dachte nem- lich an (eI-^lcbalin?gU) 8^cc>- nrciruz und wir finden daher als Benennung dieses Sternbildes; ja Lseliuz vermuthele sogar, daß die alten Araber einen wilden Feigenbaum an dieser Stelle gezeichnet hatten, woraus es mehr als wahrscheinlich wird, daß der gute ?IU1ix>p von Zesen nur nach seinem Wahne die Sternbilder, die die Araber gehabt haben sollten, zuweilen hervorbrachte.^ Die wahre Deutung dieses Worts liegt aber offen im zweyten Nahmen dieses Sterns da. (sLUirs e!-ZUomeila) 8iriuz oculi stuxu labo- ranz ist diese andre Benennung, zu deren Enträthselung wir zu der oben angezognen Arab. Fabel unsre Zuflucht nehmen müssen. Die beyden Hundessterne wurden nemlich als 2 Schwestern des Lanopuz vorgestellt, und daher auch zusammen O- I 4 lebi- 128 40. Der kleine Hund. sebirgstur) stuo 8>iii und —X—l (uclirs kobeil) sororc5 Lsnoch genannt. Da nun Canopus, von welchem unten bey dem Schiff Hrgn ein mehrerev vorkommen wird, nach der unglücklichen Verheiralhung mit einer Schwester des Orion über die Milchstraße hinweg fliehn mußte, so folgte ihm die eine Schwester auch dahin, die andre aber, welche eben unser St. ist, blieb in der nördlichen Gegend des Himmels, weinte aber über ihre» Bruder so viel, daß ihre Augen davon ganz trübe wurden. Wollte man sonst eine etwas weniger fabelhafte Erklärung lieber haben, so dürfte man nur an den geringer» Glanz dieses Sterns in Vergleichung mit dem eigentlichen Sirius denken, so mögte auch eben keine große Schwierigkeit übrig bleiben. Einige und auch 8clnk,arst wollten nicht weniger irrig damit 0x2.5_4-2en._5s (ei. bgmi?) acistm, tostns vergleichen. I. 2. «. /?. öi->s^_5.X.4-!s ^s^öcks (est- ststch ei - mekbustbgb) brgclüuiu coiUrscstum lc. leouiz ist übrigens »och der gemeinschaftliche Nahine beyder Sterne in diesem Sternbilde, obgleich einige nur dem St. 5ck!r?gm ihn beylegen, im Gegensatze gegen die bey- den 41. Das Schiff Argo. 129 den Sterne an den Köpfen der Zwillinge, von weichen oben das Nölhige vorkam. 41. Das Schiff Argo. Ace/,«o-<7??5. ArZci uzviz. ^rAU8. az). (.alul. t^urruz vvliwiix, i^laviz sgscnn5, ^gsonia. Lscins ArZna, l^o- ^gfea. (^urrux nrarix. Lguuz d>Ie^tuniuz. !>Ia. vi^iuin zrrseüatorium. (leolnngb) N3vi5 ist der eine und (nrercab) curriculuin berate Nähme dieses Sternbildes, das den Arabern und Persern ihrer mehr südlichen Gegenden wegen besser als den Griechen bekannt seyn konnte. Beyde Nahmen finden sich auch unter dieser Gestalt ^larlceb und 8epbilig bei) kaver mit angeführt. Man zahlte 4s Sterne in ihm auf. 44. oe. s (e5 - lolreil) kacilis in clinrinutivo. a raci. (fi>Ira!g) zzlsl>u5, ka- ciliz fnit. Obgleich dieser Nähme 8obsil mehr ein gemeinschaftlicher Nähme aller großen Sterne dieser Himmelsgegend gewesen zu seyn scheint, da man ihn z. B. vor ttscisr, I s VVe?n. rzc> 41. Das Schiff Argo/ V^e?u, I'berst u. a., die ttvch vorkommen werden, sehte, so bedeutete er doch ausschließend, wenn er allein geseht ward, den St. Ister Gr. am Ende des Steuerruders in der Args, wie ihn ?rc>clu5 nennt: ö er 'rös 77>?^csX/a> I^xZln nennt ihn irrig T'ör ec-^cÄT'sr "7L 77s- ?«/aA. Sein gewöhnlicher Nähme Lanojzux, Xs-rss/Zo?, soll Aegyprischen Ursprungs und von Lopt. aurum abzuleiten seyu, obgleich andre den Lano^uz einem Steuermann des Klene!au5 die Ehre zuschreiben, daß nach ihm dieser Stern benannt sey. Den ktols- inzeeiu zu Ehren nannten ihn die Hlexanciri- niscliLn Gelehrten auch ?tolemacu5 und ?to- lemaeou. Zum Unterschied von andern großen Sternen heißt er auch bey Kloll. 1ll?ini ( salisil el-jemani) La- nozwz ^emanenstz, weil er nach der Gegend des glücklichen Arabiens hin zu stehen schien. Lbr^sococca hat auch Ill/- rie halt mit einigen Kabbinen den dessen im Kliob Erwähnung geschieht, für den Lannpuz, dawider oben beym gr. Huude. Bisweilen soll er auch bey den Arabern den Nahmen (pbal) eguus allmistorius füh- X 4r. Das Schiff Argo. izi führen, aber wohl nicht aus der seltsamen Ursache, die llvcle anführt, daß der Hengst sich nach der Begattung von der Heerde etwas entfernt halte und dieser St. auch etwas einsam siehe, sondern vielmehr nach dem Sprachgebrauche der Araber, die mit diesem Nahmen alles in seiner Art Vortrefliche und Große bezeichneten. Da nun dieser Stern in ihren Augen fast vor allen andern etwas voraus haben sollte und man ihn des Wunderbaren so viel zuschrieb, so war es natürlich. ihm einen so auszeichnenden Nahmen zu geben. So wird ja auch in der bi-nr-alz, dieser poetischen Blumenlese, ein Held, der Hengst seines Zeitalters genannt. X. Diesen St. z ter Gr.am Hintertheile des Schiffs findet man bey Ilster mit dem Nahmen ^arkeb belegt. Sollte es damit seine Richtigkeit haben, so wäre der Nähme des ganzen Sternbildes (maroab) vebicu. lum auf diesen einzelnen Stern, aber wohl nicht von Arabern, übertragen. 42. Die Wasserschlange. Östrus zguati- cus. ^lina. Loluber. ^n^uis lublimatus, inaZnauüvus, furiolus, sortis. Hclüstiig. iZ2 42. Die Wasserschlange. (ex-sslmcllLlrz') serpens maz tenuix. Aus diesen! Nahmen entstand ^stuiz, den einige irrig mit s (ex - ss.Ü!,äscIno ) nuclzx vergleichen wollten, und dann, weil sie dieß Wort auch bey den Nahmen des 0rioii5 zu Rarhe zogen, annahmen, eö sey durch ein Versehen hieher gekommen, da eö nur dem Orion zugeeignet werden müsse. Fünf und zwanzig Sterne und 2 unförmliche zählte man vordem einstimmig in diesem Sterubilde. I. cr. ?(minclrir es - soliuclscüg') nsrex üvciri heißt bey dem Ol. ?.eiA>r ein St. 4 (z)ter Gr., der zu unterst am Kopfe liegt. I-7. -7. y. e. f. ^ A. ^)—x? (min el-s'xa!) ex inermi heißen die 7 St. 4, s und 6ster Gr., die vorn am Kopfe liegen. >2. -6. s (unule ex. seüuässlrach collum üvstri ist beym Ol. kei^Ir der Nähme des St. 2ter Gr. am Halse, da er sonst auch s (plisrci ex- lcüuüsclni) soliraria Oväri, s (plrs° 42. Die Wasserschlcmge. IZZ (pbekar 05-lclmstlelm) vertebra li)'ch>, (lobsil ei-pber') d'^nopus lciliwrius, auch whl (pborä) lolitgrius allein und endlich (solwil sz-lc!chm) Lauopus 8xl'iae heißt, theils wegen seiner sage in Hinsicht auf das von ihr abgezeichnete Bild, theils wegen seines Verhältnisses gegen die obigen Sterne, und dann zuleht wegen der Stelle seines Aufganges in Bezug auf die Länder unsrer Erde. Der Nahine ^Ipbzrcl oder tälpbesä ist unter diesen für die Astronomische Sprache aufbewahrt; auch sonst oc>r k4/chi. 7^. u. r. l (ez'-lcbs» rzstpb) colloe werden nach de!» /rbciurmli. m-in 8uvlü alle die Sterne genannt, die zwischen dem /Llplwrä und dem Becher liegen. 4Z. Der Becher. A^ai-rch^. ^^^k7sr. Lia- ter. (7riilero. LAna. ?atela. Lalix. ?ooulum LLerouIlz, Ilooclü, /rpoüiniz, Oemopboon. liz, /tobiliis, l)istcmiz- Vas aguarium. baling. iZ4 4Z- Der Becher. (b-iti^b) pciLuIum vom Pers. bgchjab und (el-ktlz) c^aibux, wie das Hebr. OblZ (ich«) sind die Heyden gewöhnlichsten Nahmen dieses Sternbildes, von welchen der erste zu der Benennung ^chmina Anlaß gab, und der andre die Übrigen Tiich, /ücbez, Wiekes, /Ulms und züke« hervorbrachte, (ei-ms'iayk) xrseseys ist überdem noch Nähme der Sterne hierin, die in einem Kreise zn liegen scheinen. Nahmen einzelner Sterne finden sich übrigens hier nicht, und die Zahl aller wird auf 7 angegeben. 44- Der Rabe. no777"v»-7'- ev^1 (uaincliir ci- Aiiorab) rostrum corvi der St- Zter Gr. am Schnabel, der nach La/erx und der alten Araber Zeichnungen zugleich mit in der Was- serfchlange steht. 4. 7. ^ ( st felis- nsla el-Aiiorsb el-giinsu) sla stextrs corvi der St. zcer Gr. am rechten (linken) Flügek. F. Der St. F zter Gr., den Lg^er an den rechten Flügel fehl, wird bey ihm Scirgb und /stZorgl» genannt, so daß der Nähme des ganzen Gestirns auf ihn übertragen wäre. 45- 45- Der Centaur. 45. Der Centaur. ^s^L. ch^. Lentaurus. Lroton. Lemivir. ^lino- tauruz. l^bolox. Lliirvu. ?!iil!^i!6es. l'els- nor. keletlrronius. /^cris venstor. ^ratus theilr ihn ein in xo-x-^« und in (kentauroz) ist der uns dem Griech. aufgenommene Nähme. Es ist aber wahrscheinlich, daß bey den frühem Arabern andre Nahmen gebräuchlich waren. Darauf führ! schon, daß man Hlbe?o und Hluwat als Arab. Nahmen bey Lat. Astronomen angegeben findet; weil ich sie aber nicht Arab. geschrieben bemerkt habe, so will ich lieber hierüber keine ungewisse Muthmaßungen bey- briugen. Einstimmig rechnet man z? Sterne hieher. s (ez-tclreuigriLli) ssz?.äicez. Palmzweige werden alle Sterne des Centauren zusammen genannt, weil ihrer eine große Zahl ist sie dicht zusammen stehen; diesen Grund führt Abciarrsirmau wenigstens auf. 8-il. 45- Der Centaur. 137 8'Ii. 1. 0. 7?. ^. ^.^2 (jz) xez cenwuii und dann ^..>-2.^. (baübar) solum sind 2 Nahmen des St. erster Gr., den III. HeiZIr an den rechten, wir an den linken Vordccstiß sehen. z6. (2)^5 (^s?u) poucluz ist der St. 2ter Gr. unten am linken (rechten) Vorder? fuße. 8uchii, der ziemlich weitläufig bei, diesen beyden Sternen ist, zweifelt aber noch, ob diese beyden letzten Nahmen mit einander vielleicht vertauscht würden, so daß der erste (l>g. stbar) den St. 2ter Gr. bezeichne. Er führt hiebet) zugleich aus, daß sie (mulstszcheia) f. (mubksla» zzbeiu) juratae und (niubaa. tseiu) zzejurataö cluas genannt wären, weil K man IZ8 46. Der Wolf. man sie bey ihrem Aufgange mit dem Cano- pns verwechselt und dann falsch geschworen habe: sie wären aus der Argo, oder mit einem Eide das Gegentheil als wahr bekräftigt Habs. Ueberhaupt schickt sich diese Benennung besser hieher als oben bey der Taube. Siehe den gr. Hund. 46. Der Wolf. Gyf/xr. g^). 8uicism xryk/0-5 s. a rapacitale. I.u^>ux. ^artiux. Lestia, ssra, vi. Äiiua, ceulauri. Ilelilola. b.uya. (^unäru. zzex. La^ellas z?aul!iera. biguux inasLuIux. I^losiiola. Lauix ululsus, cieserenx leonem. I,eo marinux. I^eo^aräux. lZc^uus masculux. (5sbu') tera (ybelui) stux, tbox sind die beydcn bey Arab, Schrift- siellern vorkommenden Nahmen dieses Sternbildes, wozu man noch (el-asteiab) leaena rechnen mag; wenigstens findet sich davon der Nähme/Neia bey den Astronomen, so wie ^ilubab von dem ersten Worte, kricle- mis wird von Lseliux als der Pers Nähme dieses Sternbildes angeführt, bivüe mulh-- maßet aber, daß dieser Nähme dem Leutau. reu zukomme, da .iv-s (birchuu) ein Lastpferd 47- Det Altar. 139 pserd auf Persisch bedeute. 8alamazle und 171. öeiAli zählen nur den ?tc>!em. 19 Sterne hier, ohne daß einer durch einen besondren Nahmen ausgezeichnet würde. 47- Der Altar. ^ra. ^s. tare. dar. LajZeligs ^>baru5. 8acrar>um. Nu- lenz. 1'omplum. b'ocue. iKnilabuIum. 1'ini- ribulum. 'tlymels. ^.cerra. LstiUuz. ^.ra tb^miamatiz, Lsntauri. s (ei-m^Zmarali) jzinnai'uin conceptaculum, welches Wort auch Laeliuz ^IlnuASluro aufführt. Sieben Sterne werden dazu gerechnet. 48. Die südliche Krone. S?^o?ck/e>/. I^/s. Lornua meriüionaü^, aulirina, notia. Lc>rc>ua laANtaru. Lertum auüraie. La- cluoeu5. Lorolla notia. Orbieuluz capitis. Ko- ta lxiaul!. s sacblil cllelieuu- bi) cllrona aullrali«jst der gewöhnlichere Nah- K 2 NW, I4O 48. Der südliche Fisch. me, da auch bey einigen (el-kuk- Kali) teüuäo vel tshei-usculum und s ei-ns'm) niüus slrutliivLgmeli gefunden wird wegen der runden Gestalt, die die Sterne darin bilden. Lssliuz schreibt durch ein Versehen ^Igciil glASliubi. Drey? zehn Sterne gehören hieher. 49. Der südliche Fisch. ^ /^Lpcc^l'. ?>scl'z lueriiliauus, autiriiius msAnus. ?isciz Ls^>ri» corui. z>er^>eram: d^otiuz ^ocliaci. s (el-Iiaut ei- äsebenubi) ^isoiz aulirsliz, welchen Nahmen Lseliuz ^Iliaut slAenuäi schreibt. Zwölf Sterne werden hieher gerechnet, aber nicht der St. , fter Gr., welchen kll^er hier unter dem Buchstaben «. aufführt. Dieser bumsl- dsut wird von den Arabern zum Wassermann gerechnet, wo er auch mit seinen verschiednen Nahmen zu finden ist. Erster Erster Anhang begreift die verschtednen Nahmen der thcils neu zusammengesetzte», thcils am südlichen Pole zugleich neu entdeckten Sternbilder. Nördliche neue Sternbilder. 1. Das Haar der Leremce, siehe oben beym Löwen. Bekannt ist es, daß die Gemahlin des Egyptischen Königs ?tc>Ienmeu5 kluerAS. t», welche diesen Nahmen führte, ihr schönes Haar als Erfüllung ihres Gelübdes in einem Tempel aufhieng, und als es von da entwendet wurde, soll Laiion, ein tLlsxunüri. jcber Astronom, es an dem Himmel gesetzt haben. Lu^er zeichnete hier eine Korngarbe. 2. Antin ous. Diesem Liebling des llsch-ian zu Ehre» wurden von den damahligen Astronomen die unförmlichen Sterne unter dem Adler in das K z Bild 142 Erster Anhang. Bild eines schönen Jünglings eingeschlossen. Bisweilen nennt man ihn auch GanymedeS. S. beym Adler. Z. Die Fliege. Der Erfinder dieses kleinen Sternbildes bey dem Wider ist unbekannt; die Franzosen zeichneten sonst dafür eine Lilie, wie sie gelehrt hat. 4. Die Jagdhunde Asterion und Cham. Hevel hat diese neuen Sternbilder zwischen dem großen Baren und dem Bootes, so wie die zunächst folgenden mit Einschluß des Berges k-sssugluz an den Himmel geseht, vici. blevelü lirmameutmu Lobieskiauum. 1690. 5. Die Eidexe. Ein kleines Sternbild zwischen dem Pe- gasus und dem Kopse des Cepheus. 6. Der Giraffe oder das Camelopard. Zwischen dem großen Baren und der Eas, stopeia. Eigentlich ist ^acob kanicU Erfinder dieses Gestirns. 7- Erster Anhang. 14z 7. Der kleine Löwe. Dieses Gestirn unter dem großen Bären wurde aus den unförmlichen daselbst, welche die Araber in die Gestalt eines Sees einschlössen, zusammengesetzt. 8. Der Luchs. I.VNX ss A'iZri'z die kleinen Sterne zwii schen dem großen Baren und dem Fuhrmann. 9. Der kleine Triangel. Unter dem großen Dreyeck begreift dieser wenige kleine Sterne. iO. Der Fuchs mit der Gans. In der Milchstraße zwischen dem Schwan und dem Adler. 11. Der Cerberus. In der Hand desl^erculex über derkeyer. 12. Der Berg Noenalus. Unter den Füßen des Bootes. iz. Carls Herz. Bey den Jagdhunden, wohin Edmund Halley dieses mit einer Krone zwischen die K 4 Vor- ?44 Erster Anhang, Vorderfüße des /llierian sehte und ihm den hellsten Stern daselbst zueignete. 14. Die Sächsische» Churschwerdtcr und 1 s. der Vrandeuburgische Scepter sind von Gottfried Kirch im I 1688 eingeführt. 16. Der königliche Stier des PoniatowS- ky ist von neucrn Pohlnischen Astronomen dem Könige 8mni5liw5 zu Ehren in der Milchstraße ostwärts vom Ophiuchus aufgenommen. 17. Das Lappländische Rennthier sehte le^lonnier zwischen dem Nordpol und der Cassiopeia. 18. Der Erndtehüter Lusteis mellmm nicht weit vom Rennthiere verdankt dem Hrn. eis I» chgnrls seinen Ursprung, der dadurch dem Hrn. lvlelsisr seine Verehrung bezeugen wollte. 19. Friedrichs Ehre ist von Hrn. Locle in Berlin im Jaha 1787 au6 Sternen der Andromeda, der Eidexe und mehrern andern zusammeugeseht, der daselbst ein Schwerdt, eine Feder, einen Oel - und Lorbeerzweig verzeichnet, worüber eine Strahlenkrone sieht, alles in Bezug auf Friedrich den zweyten. 16. Der Mauerquadrant ist ganz neuerlich von Hrn. clo la chanüo über dem Kopfs des Bootes gegen den Drachen zu verzeich» uet. Erster Anhang. 14.5 uet. Siehe C. F. HindenburgS Archiv der reinen und angewandten Mathematik. 1795. Viertes Heft x. sil., wo cle ja üancie in einem Briefe an den Hrn. O. W.M.v.Zach schreibt, daß er ihn in eine neue Ausgabe des kleinen Flammsteedischen Atlasses einrücke. 17. Das große Herfchelfche Teleskop, über den Köpfen der Zwillinge, 18. das kleine Herfchelfche Teleskop zwischen der Löwenhaut des Orion und dem Kopfe des Stiers, und 19. das Georgische Pfalterium, welches im Aequator zwischen dem Slier und dem Eridanfluß feine Stelle hat, sind z von Hrn. kvlsxüiüÜau I^oll im I. 1789 vorgefchlagns Sternbilder, wovon die Zeit es ausweisen wird, ob sie feiner Absicht nach danrender als Denkmahler von Erz feyn werden. Zu oft schon sind dergleichen Vorschläge von fpatern Astronomen verdrangt, denn ohne hier 8c!üiterz christliche und'VVeiAess heraldische Sternbilder anzuführen, mußte sich Iko^ec es auch gefallen lassen , daß I-Ie- vel's Ansehn den meisten feiner Bilder die Herrschaft raubte. Sie waren 1) der Giraffe. 2) der Jordanfinß (k^'5 Jagdhunde), z) der Tygerfiuß (kl'5 kleiner Löwe und Luchs). K 5 4) 146 Erster Anhang. 4) der Scepter. s) die Lilie (die Fliege). 6) die Taube. 7) das Einhorn. 8) das Creutz und 9) das Rhombvld. Zum Theil gehören sie au den südlichen Himmel, wo auch die Heyden Wolken von ihm ihren Nahmen sollen erhalten haben, s. gleich hernach. Südliche neue Sternbilder. 1) Der Sextant, lsxraas blrauias zwischen dem großen Löwen und der Wasserschlange im Aequator. 2) Das Sobieskische Schild, in der Milchstraße über den Bogen des Schützen und unter dem Antinous auf der einen und der Schlange des Ophiuchus auf der andern Seile. Beyde Gestirne verdanken dem I^s. veliuz ihr Daseyn. z) Das Einhorn zwischen den Heyden Hunden im Aeguator. 4) Die königliche Eiche, robur Sarai,', ist zwischen dem Cencaur und der Argo von Hlallo7 im I. 1677 an den Himmel gesetzt. I )s !s Laille veränderte dieß Sternbild und gab dem Schiffe ärZo mehrere Sterne zurück, die ihm bisllsx genommen hatte. s) Erster Anhang. 147 5) Die Taube Noae unter dem Haasen und 6) das Creutz unter den Centauren rühren von H.. Ko^er her. 7) Der Indianische Vogel 8ol !ta !rs ist vom Hrn. le saunier unter der Waage angebracht. Durch die am südlichen Pole ganz neu entdeckten Sterne wurden daselbst, wie einige wollen, von ^merico Vespucci, folgende 12 neue Gestirne gebildet: i) der Indianer. 2) der Kranich, z) der Phönix. 4) die Fliege, mulca, auch wohl api», die Biene, s) der südliche Triangel. 6) der Paradwßvo, gel, ^,VI5 IlicZica. 7) der Pfau. 8) die Amerikanische Gans, T'oucsn, ?ica InciiLZ, Lralilica. t^nfer ^mericanux. I ^gmp >irelies. 9) die Wasserschlange, üvcirus. io) der Schwerdtfisch, x^piriax, bcy den Spaniern ei äoracio. 11) der fliegende Fisch. 12) daS Chamäleon. Dazu kamen durch /r. Ko^er die große und kleine Wolke, nubecuia major et minor, welche aus zween Hausen neblichter Sterne bestehen. Die ?43 Erster Anhang. Die 14 Sternbilder, welche äs Is (Üsilie noch überdem anbrachte, sind folgende. z) Die Werkstatt des Bildhauers; sie wird durch eine Bank mit einem Modell und ei- neu Marmorblock, worauf ein Schlägel und ein Meissel liegt, abgebildet. 2) Das Laboratorium oder der chemische Oft« mit dem Destillirkolben und Recipienten. z) Die Penduluhr. 4) Das rhomboidifche Neß. 5) Der Grabstichel des Kupferstechers. 6) Die Staffeley des Mahlers mit der Palette. 7) Die Boussole, der Seecompaß. 8) Die Luftpumpe. 9) Der See - Octant. 10) Der Zirkel. 11) Das Winkelmaaß nnd das Lineal nahe Hey dem südlichen Triangel. 12) Das Teleskop. 1 z) Das Mikroskop. 14) Der Tafelberg unter der großen Wolke. Auf diesem Gebürge stellte er am Vorge- bürgs der guten Hoffnung in den Jahre» 1751-1754 astronomische Beobachtungen an. Zwey- Zweyter Anhang von einigen Arabischen Benennungen vcrschiedner zur Astronomie gehörigen Wörter. Milchstraße. I'ceX-xA«, via laölea. (tarik e!-lubbanalr) via laökea. Diese Benennung ist aus dem Griech. entlehnt, da (msüsciierrab) traökrix s. traliencli locus, ferner l..4--^-ks (um es-lama) mater coeli mit Mehrerin Rechte als eigentliche Arabische Benennungen dieses weißlichten Striches angegeben werden können. Eine vierte (m- rik el-tebu) via straminis ist auch von der Farbe hergeleitet und kommt mit dem Syrischen l—(scliebi! tebno) in der Bedeutung genau überein. Auch die Perser nehmen ein ahnliches Bild an; »s^ — ? (oab kakesciiau) via pa» leam lralrens oder auch (Kai'.» iLo Zweyter Anhang-. (kalckelLban) paleam traliens allein heißt sie bey ihnen, und bey den Türken ^—<2 (Wman uZliril!) zzaleam rs^ianz oder ( I^äsaiiilsi- juli) via feitum LAsatium live ^ei'eArinaukiulu: iä cü Ivleecam kelii causa euntium. > (caucbab) ^z!. (causekik) oder auch heißt ein jeder Stern. (elienz) zuerst jedweder Stern, dann vornemlich ein Comet. <^x_äcX.^ (caucbal) mocisuab) siella csuciata und (necilclun cisu äsuabab) llella ciomiua la- doris sind 2 andre Benennungen für einen Schwanzstern. Bey Webulw Beschr. von Ar^ x>. uz finden sich diese Nahmen der Cometen mit einer geringen Aenderung der Flexion und dazu noch ein neuer ^,!2^i..X.;s (äsauat el-laba) die Bärtigen. Auch führt er z?. 114 an, daß die Araber zu XaLkla einen Cometen c^x^ä s ^.a s (abu cz-iaif) den Schwerdtstern genannt hätten, (uci^'at) sind Gestirne. Zweyter Anhang. (^aurat) (?u^var) ssZura wird jedes Sternbild benannt. (burucisslG turris, ein himmlisches Zeichen - Gestirn des Thierkreises ; auch (reich) iiZnum. (ciarra) ein großer hellglänzender Stern, (stsrbarbch) bey (iamus, wo (Ks- inara) sibuz siuit. ^(menasil ei- ssiuar) c!c- scensio iunae oder nava el-kamar) maasio lunas. Diese Heyden Ausdrücke bezeichnen die 28 Stellen am Himmel, wo sich der Mond beym Durchwandern des Thierkreises aufzuhalten oder zu verweilen schien. In dem vorhergehenden Sternverzeichuisse sind sie alle nach ihren besondren Nahmen, die sie von den nahliegenden Sternen empfiengen, als Mondsverweilungen (mausioues Iunae) angegeben. (?,asil) a rasi (^alrsla) rstroZez- fus csi, der Saturn. s ( el-mosisitara ) a rar!. (scsiara) nmtsvit, der Jupiter. Zweyter Anhang. 55z (el-marlcli), der Mars. (e/- !5g^ri>!i) 2 52cl. s^absra) lsilenciuit, die Venus, als Abendstern nach bliebubr x>. uz. s (el-marobi). (gtb-uacl), der Mercnr. (kgetb) g rscl. (kataba) le- cuit, der Pol. ^-4--^, (stsmt er - nix) ^uncIuiu ca. 9iti5, der Scheuelpunrt. ?lus stemr oder ?ei55r entstand ?erm und dann, wie wir schreiben, Zenith. (naclAirab) oppostkio st. ^unclium o^- ^cisttum. a 526. ^..^2.^ (l>2elii252) vlclit, ie» isiexit, oxi^osttus stuit, der Fußpunct, Nadir, welches hieraus hervorgieng. «e>.X.Q (okejgb) Knoten oder auch (cikcliau^bar) locus vsneuolus, der Durchschnitt, den die Planetenbahnen in der Ekliptik machen. (>25 et-tauiu) cspiut 6rz. couis der aufsteigende Knoten bey allen Planeten, nicht bloß beym Monde, wo wir diesen und den folgenden Ausdruck noch gebrauchen. 554 Zwcyter Anhang. (cklened et-tanin) cauäs cjraLvliiz der niedersieigende Knoten bey allen Planeten. (nektbali e!-a'raci2l cr-rebi'ili) ^>un6ium aeguatio. nis vernaie, der Frühlingscolnrpunct im Widder. (nek» ti>ab el-stacial el-ebsriki) puucIum aegua. tioniz autuiiiuals, der Herbstcolurpunct in der Wage. C cillirali el-moba- tutab) eireuluz ^emill'ioniz a raci. (cia» rs) cli'cumivit et (batta) Gewillt, der Kreis der Coluren. s (e!-inc>taksllab e7-7si^bi) converlio acliivg, der Wen? dekreis des Krebses im Sommer. s (ei motakallab es- lcbetavs) conveelic) b^emslix, der Wen? dekreis des Steinbocks im Winter. (moacisi e!-ue!iar) se- guznz lucsm s. cliem, der Aeqnator an der Himmelssphare. s.j!^ Zweyter Anhang. 155 6 (stairab ei-esta^va) cir- Lulus seguaiem reststenz, der Aeguator auf der Erde, die Lanie. ^_-s (opliok) a rast. (apbek-i) oon. Zloiigvit in convexum, der Horizont, auch ein Erdstrich. ^..H_x.zs s^-vs^) ( stairall nae^j)li ei- nebar) circuiux stimistiae zzgrtiz stiel, der Millagökreis, Meridian. (stairsi, el-artsplw) cir- culuz sltltustlllis, aber nicht ein Hohen- kreis, wie wir ihn gewöhnlich gleichbedeutend mit Almukantarat nehmen, sondern vielmehr ein Scheitel oder Verticalkreis, da MerZsn sagt: die Abweichung der wahren Höhe eines Sterns von seiner scheinbaren, durch die Strahlenbrechung verursachten , mache einen Vogen dieses Kreises aus. s ^.X»A s j)bolc!i ei - bsruststoii) cir- call» turriuli,, die Ekliptik, davon stehe oben vor den Zeichen des ThierkreiseS. - ^^„X^ (jziioicli ei- X? e/ ^ cbaiiistsoll ei-moiLlli>?.) circulli! excestsnz ceutrum, ein eccentrischer Kreis. ^ 2 ^Ix? TL6 Zweyter Anhang. c jzknlc-li et-vir) cireuilis timul circ-lsmieuz, ein EpicycluS, ein epicyclischer Kreis. (Kiius) glcuz, wie Hey uns der Bogen eines Kreises. (stzercllcli) ^rscius, ein Grad im Kreise. (cisksk) commiuutum, eine Minute, der 6oste Theil eines Grades. (stlckaid) (ciseliujük) iluus veNis, und dann auch der Sinus wie er in der Geometrie vorkommt, die Hälfte einer Chorde im Cirkel, wie sie vom Mit- telpunct aus durchschnitten wird. Da das Berdum, wovon es abgelei- tet ist, (cis^ligdzll) eigentlich secuit in der 71011 Conj. s?6ius ftiir heißt und seine andren Bedeutungen, z.B. lecuit in- stulluur stuus koruulucli ei^o lind in der 2len Conj. iuslruxit LvIIan vesieui erst vom Nomine abgeleitet zu seyn scheinen, so ist es fast bis zur Gewisheit wahrscheinlich, daß die Bedeutung des Nominis (chcdsid) zuerst ssetio und die davon abgeleitete colizns, stnus vostis gewesen sei). Die Araber, welchen wir die Erfindung der Zlveyter Anhang. 157 der Sinus verdanken, da man sich vorher nach k'tolemaous Beyspiel mit Chorden , inicripta) begnügte, mö- gen das Wort ^..5-!^. (cisclmib) in der sehr paßlichen Bedeutung seÄic», Durchschnitt der Chorde, genommen haben. Mit der Zeit aber, da die Bedeutung lmux die bekanntere wurde, mag dann diese, ohn- geachtet sie keinen Sinn giebt,. sclavisch von den Lateinern, die sich die Arabischen Kenntnisse zu eigen machten, übertragen seyn und so das jetzt gebrauchliche Wort veranlaßt haben. An einer Abbreviatur aus kernill'ix in- scriptae wäre dann bey linux nicht zu denken. Zwey Astronomische Worte, die auch noch aus dem Arabischen erklart werden müssen, sind und ^Ilnucan- lbsrot, entstellt: ^imiLbznckiarül!). Azi- mulh in der jetzigen Bedeutung, da es den Bogen des Horizonts, welchen der Scheitelkreis eines Sterns mit dem Mittagskreise abschneidet, oder auch den Winkel selbst, der durch die beyden Quadranten am Zenirh entsteht, bezeichnet, mögte wohl nicht oft in den Arabischen Schriften vorkommen. Oi-ri führt in seiner kibl. j. z Arab. Zweytcr Anhang. ^rab. Llcori genug Büchertitel an ste mutlio. Das Arabische Wort aber, das er so übersetzt, ist kein andres als (es-lernt) punctum sc. capitiz eben daS, woraus Asnitb entstanden ist, und man wird wohl nicht irren, wenn man mit Lo- lius und Andern eben dieses Wort wenigstens für das hält, woraus Azimulh gebildet ist, sollte auch die Bedeutung erst neu entstanden seyn. Almukancharat ist genau das Arab. Wort s (el-mukülUbaiAt) die mit dem Horizont parallel laufenden Höhenkreise. Das Stammwort ist ein A.uadrilitermn (kantlrsrs) opez pczst'eclit per tzleuw nach (?oliu5. Die ursprüngliche Bedeutung, die ^Villmst an- giebt, co-cervgvir paßt sich aber weit besser zur Erklärung unsers Wortes. Den Beschluß mag die Ableitung des auch bey Astronomen gebräuchlichen Wortes Alhidade machen, das ein Lineal mit Dioptern auf einem Meßtische, so wie überhaupt einen Winkelmesser bedeutet. Zweytcr Anhang. 159 (e! kistgst) ist das Arab. Wart, welches man Granzmesser, gui termin^z- coustituum übersetzen kann. Das Sranm- wort (bacicia) heißt zuerst acutus 5uit, und dann nach Bedeutungen, die von dem Nomen cX.2» limes abgeleitet seyn mögen, Iiinite« constituit, begranzen. ^ 4 Regi- Register der erläuterten Nahmen und Wörter, welche sich in der Astronomie den verschicdnen Schriftstellern entstellt finden. Die Zahl weiset auf die jedem Sternbilde vorgesetzte Nummer hin und 2 Anh. auf den zweiten Anhang. .Zilien tudcir Z fXIsllil slASlrubi 4 /^cair 16 /^luiot 12 ^carnar 37 ^lollan^s 16 T^cornariri 37 ^lsmaclr 20 /Velinenar 37 ^Inmulc 20 »edoronnelnzr 37 ^Isriß,o 13 T^cle^i^s 9 >Xlgenek 38 /^lleromirr 4 ^lsrnebetk 38 ^-lixeAS 9 ^lol'clia Z0 ^äi°xsAi 9 ^lbgtiriu 43 ^ölrii 20 /Xilzs^ala 8 TXieiclüuz IZ ^IdeTL 45 ^teiellns 13 ^Ikirso 9 ^isaliotlr 2 T^Iesr 16 /et- N e g ^Ickador 39 dickes 43 dickes 43 ^iäelplnn 17 ^läersimili 4 9 ^iFeksr 36 »iFebrs 3ü ^lAscii 32 ^XIZenik II. 19 ^!xetki 7 ir /^ixomeils 40 TVl^orsk 44 ^VlKallL!!.- 39 ^ItigAue 13 ^Ihaiot 12 ^Ihgilst 12 ^Ihghkah 16 ^Iksines 20 ^VlksucL 16 /rs 2 ^liotli 2 ^Ikalurop» 5 ^Ikamew7 5 ^Ihonrarus 32 ^XIKc>r 2 ^Imss'-c 20 ^Imc^amo'ki ngAieä z6 i st e r. i6i /Umickanclisrstli zAllh. il ^»Imissn 2Y ^Imucsnthgrat 2 Anh. ^XImuAainrgh ^imuraleth sr ^Inshr Z7 ^!okore 8. 9 ^lore ^lohsrgz glsthSm 19 ^ipharez Z9 ^Iph->r6 42 ^ipheica 6 ^ipherg^ 19 .^Iphets 6 ^Ipkstal 6 /^irsmech Z /tlreägf 4 ^Irucgha x ^>t-ur 9. z,6 /^Ile>nchs ^nchenetcngr Z7 /^n^etenar ^rsmecli A />rici?6 9 ^riäef 9 ^rnix z ^VrricZeä 9 7>rriopk 9 ^tnri^us F /^hslel Zz /^tckemis ^X5ckk!re ^ ^imeak ^ 5 ^!uls 162 Register. ^luia 42 ^tsir 16 ^tsnin 3 12 /l>7.aianFS 12 ^^elsgAS y /^z.iinulli 2 Anh. ^ Lichadar 39 Lläe^isAich 9 LlFebar 36 Li?eo?.s 36 LIxe?.ials rulx dachet 7 Lldsbor 39 LIHsut 34 Lldsurins 34 Likauln 3l Likairos 35 Likerä Lennena?. 2 Liketos 35 LIKis 43 Llkleil schemall 6 Llkusn 3r Llpliela 6 Llicdeere 39 Liiere 39 Llieiri 39 Lnar 37 Link N e g Lnif 19 Lrrucgbali i Lrruclzall 1 Ltakin 3 Ltsmiri 3 ?oinglkaut 33 I-'cimskgnt 33 k'ontsdanr 33 I^umsl^gnt 33 ^umslksnt 33 e. t?eni>, II t?oral) 44 ^lirsck 2.2c> klirar 20 >!irstli 20 ?4irs^ 20 k4i?,!!N 2Y IV^i^sr 2. 20 ^llTZN 29 ^lonksr ei Reilos ZA ^lolclilek Z?skar Z7 Klar 27 ^esruslalcst 9 0. Vrsercglin 16 ?. kkomsut ZZ