j^HRONIKEN UND URKUNDENBÜCHER HEKV0 RRA GEND ER GESCHLECHTER, STIFTER UND KLÖSTER VON A. FAHNE. MIT VIELEN SIEGELN, WAPPEN UND ANDEREN 1LLUSTR ATIONEN. III. BAND. URKUNDENBUCH DES GESCHLECHTS SPEDE JETZT SPEE. CÖLN 1874. IN CQMMISSION BEI J. M. IIEBERLE (H. LEMPERTZ SÖHNE.) V orwort. Dem Urkundenbuche des Geschlechtes Mumm, oder Momm im vorigen Bande folgt hier die erste Abtheilung der Urkunden betreifend das Geschlecht Spede, jetzt Spee, reichend bis zum Jahre 1444. Es ist hier ein Abschnitt gemacht, weil aus diesem Jahre eine, für die Geschichte wichtiger und weitläufiger Rechnungs- (Kriegs) Bericht des Ritters Heinrich von Gruythausen vorliegt, der einen ganzen Band, also die zweite Abtheilung füllen wird. Für diese und die zwei weitern Abtheilungen, wünsche ich jüngeren Kräften die nöthige Ausdauer, mich rufen andere Arbeiten. Für diesen Band bin ich den Herrn L. PH. C. van den Bergh, Reichsarchivar, Ihr P. van den Yelden, Ministerialsecretair beim Hoogen Raad van Adel und J, Gerdes-Oosterbeck, Advocat in Arnheim meinen lebhaften Dank schuldig, weil sie in Holland so theilnahmvoll, als wirksam meine dortigen Studien unterstüzt haben. Ebenso den Herrn Dr. Ennen, Archivar in Cöln, Dr. Keussen in Crefeld und Fr. Nettesheim in Geldern, denen ich schätzbare Beiträge danke. Was die Correctheit der Arbeit betrifft, so be- mercke ich, dass ich 40 der mitgetheilten Urkunden selbst abgeschrieben, von den übrigen die Abschriften anderweitig erhalten habe. Bei meinen Abschriften ist der Text ganz genau mit allen seinen Mängeln wiedergegeben. Ich halte es für eine Sünde an der Sache, wenn man anders abschreibt als die Urkunde sich gibt. Wie soll man sonst eine alte Grammatik liefern können! Diejenige, welche ein sächsischer Gelehrter aus meinen Werken Dortmund und Meschede gefertigt hat, musste mich in meiner Ansicht besonders bestärcken. Ueber Druckfehler die alte Klage, u und n kopf- wärts gestellt, andere Buchstaben abgefallen, von der Druckpresse herausgezogen, versteckt, kurz Leid, was den Schriftsteller verdriesst. Indess: nihil perfectum sub sole. Was Bintrim passirt ist, steht S. 188 und die Urkunde Nr. 32, hat bei Lacomblet 38 Druck- Schreibund Ausslassungsfehler. Noch zu bemerken ist, dass die Punckte in den Urkunden entweder Lücken, oder weggelassene Pleonasmen andeuten. Wegen des schlimmen Druckfehlers S. 138, wo das Wort „Bastart" fehlt, bitte ich für Denjenigen um Entschuldigung, der während meiner Abwesenheit in Brüssel die Correctur des 9. Bogens besorgte. Fahnenburg den 1. November 1873. bei Düsseldorf, Fahne, Druckfehler. Seite 12 Zeile 2 v. o. statt 3. 4. lies 2. 3. 5) 24 5 ii 5) 11 Edelderren lies Edelherrn. 11 ii 29 ii 11 11 viro lies viris. )? ii 31 ii 11 11 dicti lies dicto. 11 26 1 V. u. 11 quo lies qua. J» ii 3 J? 11 11 permissorum lies premissorum. 11 29 5 ii 11 11 vorständigen lies vollständigen. 11 30 3 ii 11 11 Spedo lies Spede. 11 94 8 ii 11 11 lsoa lies also 11 11 124 8 V. 0. 11 Urkunde lies Urkunde 1425. 138 10 ii 11 11 Godartz lies Bastart, Godartz. Hof lies: Hof zu "Windvondern, oben S. 109 Hof the Windbole. 11 144 4 V. u. 11 11 169 4 11 11 11 167 lies 168. 11 170 • 4 V. 0. 11 §. 3 lies §. 3 S\ in lies i. e. 11 175 2 V. u 11 11 203 4 11 11 11 Yates lies Yaters. 11 208 3 V. 0. 11 Holhausen lies Holthausen 11 213 1 J? 11 Kaldenkiechen lies Kaldenkirchen. 11 221 2 V. u. 11 vor- lies ver. 11 222 1 11 11 lies Nummero 22 S. 217—220. Die wenigen Stellen, wo u und n verwechselt, statt e c und umgekehrt steht, wolle der geneigte Leser selber verbessern. Bei den Urkunden-Nummern ist S. 181 statt 118: 117, endlich S. 184 statt 112: 119 zu lesen. Nro. 53 S. 70 gehört auf Seite 79, wo die Stelle angegeben ist. Seite 215 müssen die beiden untersten Wappen mit Gleven versehen werden. Jlir die Feststellung des genealogischen Zusammenhangs einer Familie bietet das Wappen einen wesentlichen Anhalt; denn nicht allein, dass es die verschiedenen Geschlechter von einander unterscheidet, es hält auch, so oft es in Siegeln vorkommt, die einzelnen Familienglieder auseinander, die sonst in vielen Fällen, wo zur selben Zeit mehrere von ihnen gleiche Vorname haben, nicht zu unterscheiden wären. Dasjenige Geschlecht Spede, jetzt Spee, von dem j| hier die urkundlichen Nachrichten folgen sollen, führt in Sil ber einen rothen Hahn; dadurch unterscheidet es sich von anderen gleichnamigen Geschlechtern, deren es namentlich noch folgende gibt. 1. Speden zu Mainz. Sie gehörten zu den dortigen adligen Geschlechtern und wird von ihnen schon 4 1305 Peter zumSpedea namhaft gemacht Er hatte seinen Wohnsitz in Mainz neben dem Erbe Wolkenburg, gegenüber dem Erbe zum Schwan, 1361 werden Wilhelm und Jeckel zum Speden urkundlich erwähnt. Der letzte Spross des Geschlechts war Hebela zum Speden, der 1407 lebte. 2. Ein zweites Geschlecht Spede führte, wie vorstehend, in Gold drei rothe Pfähle und auf dem Helme einen schwarzen, beb arten Mannsrumpf, das Haupt bedeckt mit einer spitzen, silbernen, aufgekrämpten Mütze. So ist das Wappen im cölnischen Vasallenbuche blasonirt, dem gemäss es vom Erzstifte Güter zu Lehn trug. 3. Ein drittes Geschlecht führte drei Querbalken Sein Wappen findet sich sehr häufig in den Sandstein-Gruben des Landes Valkenburg (an der Maas) mit dem Namen Spee und den Jahreszahlen 1654 und 1655 eingegraben. An einer Stelle ist es mit einem geschachten Schilde in folgender Art verbunden: RHETOR. Von diesem Geschlechte kommt auch 1629 EL v. Spee zu der Ohe, Hof bei Wassenberg, vor, der am 12. Mai d. J. seinen Brief an Elisabeth von Baexen über eine Wegeangelegenheit mit dem obigen, drei- balkigen Wappen besiegelte. Vielleicht gehört zu ihm auch Johann Spee, der 1487 —95 Bürgermeister zu Valkenburg war und nach Lüttich geschickt wurde, um vom Bischöfe die Erlaubniss zu erwirken, dass in Valkenburg wieder Messe gelesen werden dürfe. 1 ) 4, Ein Geschlecht Spede wohnte zu Dugelsdorf (auch Dutsildorp und Dutzeldorf geschrieben, jetzt Doetzdorf, Weiler bei Rommerskirchen). Davon war Marsilius von Dugelstorph genannt Spede 15. Dee» 1315 Zeuge, als Gertrud, die Wittwe des Ritters- Jonatan von Steinbrink mit ihren Kindern Heinrich, Jonatan und Cecilia ihren Hof zu Ekinghoven (Eckum bei Neuss) dem Maria in Cap Stift in Cöln verkaufte. 1270 kommen die Brüder Reiner und Peter und 1318 Tilman v. D. vor. 5. In Düsseldorf gab es zwei ? Scheffengeschlechter Spede, von denen das eine einen Anker mit einer vierblätterigen Blume im Wappen führte. So hangen an einer Urkunde von 1363, worin Hack von Vlyngern und dessen Frau Aleid dem Düsseldorfer Bürger Ada, Sohn Bergmanns, eine Rente von zwei Hühnern und sieben Pfenningen aus einem Hause vor dem Ratinger Thore zu Düsseldorf verkaufen und Ada das Gekaufte sofort dem Stifte zu Düsseldorf überträgt, folgende zwei Siegel. Eg. Slangen: Bijdragen tot de Gesehiedens van liet hertogdom Limburg. 1863. S. 33. m Hack Hildebrand Spede. 6, Dagegen führt Werner Spede, der 1409—1419 als Düsseldorfer Scheffen vorkommt, wie folgt, einer Elephanten im Wappen. Wyr Johannes Groenwalt ind Werner Spede Sclieffene zo Duysseldorp doen kunt allen luden ind bekennen offen- berlichen ouermitz desem brieue dat vur vns synt komen Willem der Dreisseier ind Katherina elude ind hant bekant ind bekennen vur sich ind yre eruen, dat sy vmb meren schaden., zo verhoiden mit guden vurgehaddem raide Johanne van laer dem jungen Ailken synre elicher huysfrawen ind vren eruen rechtlichen ind redlichen verkoufft hant ind ver- kouffen ouermitz desem seluen brieue eyne Marek brabantz erfflieher jair renten ind gulde vysser yrem huyse ind hoyue so wie die in yren vier pelen tuschen Gerlich Wischer ind Heynen Bruyns up der bolker Straissen gelegen synt vur eyne some geltz die den vurss Willem ind Ivatherine zo yrem willen vrber ind nutze guetlichen ind wail betzalt is des sy sich bedancken wilch Marek die vurss Willem ind Katherine off ir eruen alle ind yckliches jairs up sent .lamberts dach des heiigen Buschoffs off bynnen den naisten viertzennachten dar nae körnende vnbeuangen betzalen ind ouerleueren soilen den vurss Johanne van laer Ailken synre huysfrawen ind yren eruen off behelder dis briefs myt yren willen in yr sicher vrybehalt iud gewalt zo Duysseldorp bynnen de stat so wair sy des gesynnet. were auer siehe dar got vur syn moisse, dat dese vurss Willem ind Ivatherina elude off yr eruen die vurss Marek nyet enbetzalden as vurss is so soillen de vurss Johan van laer Ailke gyn huysfrouwe ind yre eruen off behelder dis brieffs as vurss is an dat vurgt huyss ind hoff zo den ewigen dage geerfft syn ind sich des annemen ind vnderwinden mit gerichte off sonder gerichte allen yren yryen willen nutz ind vrber darmet zo doen as met anderen yre egen erue ind gude ind die vurss Willem Katharina syn eliche huysfrauwe ind ir eruen dar van enterfft syn zo den ewigen dagen zo nummerme dar eynche kune anspräche noch recht an zo hauen noch behalden in eyncher wys firpel vare alle argelist ind nuwe vunde die gedacht weren'of noch zo erdencken weren soillen in desen Sachen genslichen ind zomail syn vyssgescheiden. Ind des^r Sachen zo getzuge der wairheit ind ewiger stedicheit want die vur vns as hie vurss steit erkant ergeit ind gescheit synt So hauen wyr Johannes ind Werner Scheffen vurss vnse Segele vmb beden willen der vurgt. Willems ind Katherme elude mit vnsser rechten wist an desen brieff gehangen. Gegeuen in den Jairen vnss heren doe man schreiff dusen vierhundert ind seuenzehen up den druytzenden auent dat is des Sesten dages des maynds January. Das Siegel des Groenwalt ist abgefallen, das des Spede hat folgendes Wappen und „S. f Werner f hilebrants f u als Umschrift, soll wohl heissen: Werner Hilbrants Sohn. dem Hahne Werner Speden gehört, der in der Chronik des Stifts Düsseldorf 1 ) 1424 als „Wernerus Spede *) Im Pfarrarchive der Lambertuskirche zu Düsseldorf. 'Oecanus" aufgeführt ist, muss der weiteren Forschung überlassen bleiben; er starb XIII. Kai. Maji. 7. Auch werden sich die Forschungen auf die Selbach genannt Spede ausdehnen müssen, von denen 1450 Christian Spede in einer Nassauer Urkunde des Archivs zu Idstein erscheint und Heinrich Spede von Limpurg, der 1285 sein Gut dem Erzbischofe von Trier zu einem Burglehn von Montabaur aufträgt, vielleicht ein Familienglied ist, so wie auch auf die Spe, welche in Brabant vorkommen und von denen sich eine Ahnentafel in der König]. Bibliothek zu Brüssel, Section der Manuscripte (Bibh de Borgogne) Nro. 21077 folgender Art findet: Ortega. Lahine Sandeval. Los Areos. Spe. van Hoewen, Breme. Hiebert, deren Auflösung nach der gewöhnlichen Regel folgende wäre: Ortega. San- Lahine Los Spe van Hoewen. deval. Areos. Breme. Hiebert. Ortega. Lahine. Spe. van Hoewen. Ortega, Spe. Ortega. Die hier zur Darstellung kommenden Spede, oder £>pee mit dem Hahnen kommen schon sehr früh mit einem Helme auf dem Schiide vor und zwar mit einem gekrönten, wobei aus der Krone ein Hahnenhals hervorwächst. So hat ihn 1438 Henrich Spe in dem Aldenhoue, dessen Siegel auf Tafel III. Nr. 13 dieses Werks abgebildet ist. Fast gleichzeitig führt eine andere Linie den Hahnhals ebenfalls hervorwachsend, jedoch mit offenen Flügeln versehen, aber ohne eine Krone, wie folgt. Tn dieser Weise ist das Wappen auch bei der Ritterschaft aufgeschworen, und einmal in einem der Stifte des Niederrheins, wenn ich mich recht erinnere* zu Bedbur im vormaligen Herzogthume Cleve, 11 Später ist der Helm gekrönt und auf jedem der offenen Flügel der Schild selbst mit einem gekrönten Halme wiederholt angebracht worden und so sieht denn das Wappen wie folgt aus» Der jetzt nur allein noch blühende Ast des einst so weit verzweigten Geschlechts, die Nachkommenschaft des am 9. Mai 1739 in den Reichsgrafenstand erhobenen Ambrosius Franciscus führt ein quadrirtes 12 Wappen: 1. und 4. in Silber, den rothen gekrönten, rechtsschreitenden Hahn (wegen Spee), 3. und 4. in Gold drei (2. 1.) rothe Rauten (wegen des ausgestorbenen Geschlechts Troisdorf, deren Erbschaft, namentlich Heitorf, auf ihn überging) und auf dem Schilde eine Grafenkrone, über der zwei gekrönte Helme schweben, von denen der rechte einen gekrönten , rothen, wachsenden Hahn mit offenen Flügeln, auf dem sich das Spee'sche Wappen wiederholt, und der linke einen offenen rothen Adlerflug trägt, zwischen dem das Troisdorfer Wappen schwebend wiederholt ist Der Name Spee gehört unzweifelhaft in die dritte und beliebteste der Categorien, welche zu der Entstehung der Familiennamen Anlass gegeben haben, ich habe hierüber anderswo 1 ) weitläufiger gesprochen. Ob das Wappenbild, der Hahn, d. h. der ,,Spee-Vogel", die Veranlassung zu dem Namen gegeben, oder ob umgekehrt, der Name zu dem Wappenthiere, lässt sich nicht mehr nachweisen; wenn indess die allgemeine Annahme richtig ist, dass vor 1200 die Geschlechter noch keine Wappen geführt haben, so mitss im vorliegenden Falle die zweite Alternative angenommen werden, da Bruno Spede schon 1167 in den Urkunden erscheint. 0 Fahne, Forschungen auf dem Gebiete der Eheinischen und "Westphälischen Geschichte, Band III. Seite 1; auch dessen Hövel I. 1. S, 3—6 et Bocholz I. 1 S. 9—10. I. Bruno Spede, Edelherr und Anverwandter des Edelherrn Euerwin von Holze (Holte) ist als Zeuge bei der Gütertheilung zugegen, welche Erzbischof Reinold von Cöln zwischen den beiden Edelfrauen Elisabeth v. Randerath und Gräfin Hildegund von Meer zu Neuss vollzieht und wodurch jener das Schloss Liedberg mit seinem Zubehör an Ministerialen und Gütern und dieser das Schloss Meer mit dessen Ministerialen und Gütern zugewiesen wird. 1166 22. Feb. Aus dem Originale im Düsseldorfer Landesarchive, auch abgedruckt bei Lac. I Seite 285. n nomine sancte et indiuidue trini- tatis. Ego Reinaldus dei gratia sancte coloniensis ecclesie archiepiscopus uniuersis in christo renatis imper- petuum. Suadet prouidentia. requirit necessitas. ut obliuionis molestie quam mundanorum actuum multipli- citas et humane uite parere con- sueuit fragilitas. uiuacis remedio scrip- ture occurramus. Ideoque presentis scripti suffragio uniuersis tarn presentibus quam futuris notum fieri cupimus. quod domna Elisabeth de Randerothe priorem diuisionem que inter sororem eius comitissam de mere domnam uidelicet Hildegundem. et inter ipsam facta fuerat. iniustam tuisse conquerente domnorum nobi- 14 lium qui presentes aderant iudicio. secunda ei adindicata est diuisio Ytreque igitur sorores ex nostro mandato rursum con- uenientes in nostri presentia nuntii subalterno consensu. eon- sentientibus et filiis domni Elisabetii partite sunt. Cessit siqui- dem domne Hildegundi Castrum mere cum omnibus ministeriali- bus ceterisque hominibus et cunctis possessionibus ac iusticiis eidem Castro pertinentibus, Preterea allodium eius in Buderke. et in sest. in Creinuelt. et in Barmen, in sulsen. et in wale- scheith. in wintre. in wulkerstorp. in ouermuntlie iuxta mosam. inDouern et in genderth. 1 ; cum omnibus eorum pertinentiis. Econtra domne Elisabeth in hac diuisione cessit Castrum Lithebercli. cum omnibus ministerialibus ceterisque hominibus. et cunctis possessionibus ac iusticiis eidem Castro pertinentibus. Preterea allodium in steinsale. et in steinuurthe prope Lithebercli. in Scheterhusen. in zoppoldisbruc. et in prumere cum omnibus eorum pertinentiis Ytraque igitur consentiente. et diuisionem hanc approbante interposita reconciliatione sincerissima utraque exfestucauit in portionem alterius im- perpetuum. Tunc domna hildegundis ex consueta pietatis liberalitate. et ut reconciliatio hec permaneret indissolubilis. •et diffinitissima que uulgo dicitur dursuna de portione que ipsam contigerat. predicte sorori sue ista superaddidit. scilicet allodium suum in ouermunte iuxta mosam. in Douern. et in •genderth. et ministeriales suos in Barmen, ipsum uero allodium sibi in Barmen reseruauit. Insuper etiam beneficium suum in Bruke superaddidit ita ut ipsa superstes medietatem eius obtineat. reliqua uero medietas predicte sorori sue de- seruiat. Post obitum uero domne Hildegundis idem beneficium ad domnam Elisabeth eiusque heredes integraliter deueniat. Nomina uero eorum qui huic diuisioni intererant hec sunt. Willelmus comes iuliacensis et frater eius Gerardus. Albertus comes de noruenich. Euerardus comes de seina. Gozwinus l ) Die Orte sind: Büderich, Nierst (Sest wurde später in Niederseist und Langenseist getheilt und daraus Nierst und Langst contrahirt), Crefeld, riarmen bei Jülich, Immekeppel an der Sülz, Welscheid, Königswinter, Wolsdorf (Kr. Siegburg), Ouuermonte, Doyern, Ginderich, Steinhausen, Steinfort, Schechtelhausen, Zoppenbruch und Prumern. senior de heimesberg. et filius eins Godefridus. Theodericus de milendunc, et Herimannus de dicke. Gerardus de sneide. et filius "Walteri de hengebag iunior Reinardus de stalburg. Gerardus de mulesfort. Goderamus de fridenaldenliouen. Ludewicus de ginderstorp. et filius sororis eius Roricus. et filius fratris eius Gerlaci. Reinerus de cronberg. Gerardus de Randenrode. et frater eius Willelmus. Gerardus aduocatus coloniensis quem nos uiee nostra ut eidem diuisioni inter- esset delegaueramus. His itaque iam dieto modo peractis in loco qui dicitur paffeneich prope nussiam conuenerunt. et haue patrimonii earum diuisionem sub utriusque beneplacito et consensu filiorum ac filiarum domne Elisabeth factam esse eoram nobis et comite Herimanno de saffenberg. cunctisque prioribus ecclesie et nobilibus terre qui aderant publice confesse sunt. Ne uero quod absit huius secunde partitionis eeriitudo quantalibet temporis prolixitate denuo in incertum deuolui ualeat. placuit ex consilio prelatorum ecclesie. nostre nobilium quoque et ministerialium nostrorum presentem paginam sigilli nostri inpressione firmari. et quemlibet contra eam aliquid temerario ausu molientem perpetuo a nobis anathemate dampnari. Insuper etiam nomina eorum qui pre- dicte confessioni earum intererant. placuit subscribi. quorum nomina hec sunt. Herimannus comes de saffenberg. et omnes prenominati. preter ipsos et alii qui in subscriptione denotati sunt. Theodericus comes de cliuo. Engilbertus comes de monte. Ludolfus de dassela. Reinerus de frudesberg. Gode- fridus de erperode. Harpernus de helpenstein. Christianus de wivelenchouen Riehardus de schiderke. Arnoldus trostorp. Sibodo de hoingen. Arnoldus roggo. Arnoldus de mere. Giselberts de berge. Teodericus de battenburg. Quidam brunc- hurst. Eue^winus de holze, et cognatus eius Bruno spede. Constantinus de monte ! ) Acta sunt hec anno dominice inearnationis M.CLXYI. Indictione XIIII. regnante imperatore uictoriosissimo roma- norum friderico. anno pontificatus nostri primo. Data YIII. Kai. Marcii apud nusiam. l ) Yon den im Gefolge des Erzbischofs zuletzt genannten 18 Zeugen waren 15 im Erzstift Cöln ansässig und zwar 16 2. Bruno Speele unter den Edelherrn im Gefolge des Cölner Erzbisehofs Philipp von Cölri, als dieser dem, vom Grafen Arnold von Cleve,, zum Heile seiner Seele gestifteten Kloster Bedbur die geschenkten Güter bestätigt und sie in seinen Schutz nimmt; zwischen 1167— 1173. Aus dem selir beschädigten Originale im Reichsarchive zu Gravenhaag verglichen mit der, von Freiherrn von Spaen im vorigen Jahrhundert genommenen Abschrift der, damals noch besser erhaltenen Urschrift Fehlerhaft und offenbar ohne Yergleichung der letzteren bei Sloet abgedruckt. n nomine sanete et individue trinitatis. Philippus dei gratia sanete coloniensis ecclesie arcliiepiseopus. Notum esse uolumus tarn futuris quam presentibus Christi fidelibus *) Arnoldus comes de cliue locum L? 3 quendam in Bedebur dictum, Deo et beate Semper uirgini Marie, pro remedio anime sue contulit, ea conditione ut ibi perpetuo diuinum esset seruitium. quem locum et adiacentia bona uidelicet Hassela, Riswic,. 2 ) Briene, Millingen , Truhtene cum ceteris omnibus wohnten die allerletzt genannten Geschlechter zu Batenburg,, Decanat Sephlich, Holte, Decanat Duisburg Pfarre Sterkrade, nur die Herrn (Grafen) von Bronkhorst und Berge (s'Heeren- berg) wohnten im Utrechter Archidiaconat Emmerich, hatten jedoch in das Cölnische überspringende Besitzungen. Zweifellos hat also auch Bruno Spede im Cölnischen eine Niederlassung gehabt. Er wird Anverwandter des Everwin von Holte, uud mit ihm in der folgenden Urkunde auch Edelherr genannt. Everwin scheint mir der Stammvater eines, aus dem Schlosse Holte unter dem Namen Götterswick hervorgegangenen Edelgeschlechts zu sein, welches jetzt fürstlichen Rangs den Namen Bentheim-Steinfurt führt. Yergl. Fahne,, cöln. Geschlechter II. Seite 51, 151, 156—157, 164. *) Fehlt wahrscheinlich: qualiter. 2 ) Circa 7 Buchstaben erloschen 17 ad eum pertinentibus. nos quia nostre subiacet diocesi. ab inibi domino seruientibus rogati. sub defensionem concesse nobis a domino potestatis snscepimus. presentem inde cartam conscri- bentes. sigillique nostri signaculo signantes. Auctoritate ergo domini et beati Petri ac nostra perpetui anathematis vinculo omnes bomines subicimus qui prefat , . 1 .') injuste inuaserit et ibi domino seruientes temere et malitiose ins . . . auerit 2 ) nisi penitentia ductus resipuerit. et satisfecerit. testes fuerunt sifridus xanctensis prepositus. Nicolaus abbas sigebur- gensis. Theodericus abbas campensis. Johannes Seflicensis prepositus Willehelmus prepositus deWischele. Euerardus et Guncelinus sti victoris canonici. Henricus comes de gelre et filius eius Gerardus. nobiles. Constantinus de monte et filius fratris sui Rabodo. Euerwinus de holte. Theodericus de uphem. Bruno Spede. ministeriales. Reymarus de kekene. Gerhardus advocatus in Colonia. Henricus de Alpem. Johannes de hülse. Randolphus de Yockenlo. Nicolaus mer- lehem. Rutgerus de hörst. Suetherus castellanus de cleue. "Wilhelmus de Zulen. Arnoldus Luzo dapifer, Rutgerus pin- cerna et alii quam plures. 3 ) *) Arehivrath Hr. Harless ergänzt hier sehr treffend: prefatum locum ejusque bona iniuste. 2 ) Offenbar insidiauerit. 3 ) "Wenn gleich die Urkunde ohne Jahr und Tag ist, so lässt sie sich doch auf einen gewissen Zeitraum beschränken. Philipp der Aussteller wurde 1167 gewählt, aber erst 29. Sept. i 163 geweiht. Theoderich, Abt von Camp, starb nach den Camper Annalen X. Kai. Julii 1177, Abt Nicolaus von Siegburg schon zwischen 1172 und 1J73; darnach kann obige Urkunde nur zwischen 1167 und 1173 vollzogen sein. Ein sicherer Anhalt würde sich für die Urkunden des Erz- bischofs Philipp und mehrere seiner Nachfolger, die bis auf Engelbert hinab häufig undatirte Urkunden geliefert haben, darbieten, wenn die Siegel angegeben wären. "Diese Erzbischöfe führten nämlich als Erwählte, Geweihte, Mit dem Regalier-Belehnte, Mit dem Pallium-bekleidete, jedesmal ein anderes Siegel. Als ich Lacomblet bei Herausgabe des 2. Bandes seines Urkundenbuchs ersuchte, den Siegeln im Allgemeinen mehr Werth, wenn nicht anders, durch kurze Beschreibung, beizulegen, wies er dieses als zu weit führend, zu kostspielig und einer gewissen Spielerei dienend ab; erst als ich ihm beim vierten Bande nachwies, wie er Fahne, Chroniken und XJrkundenbücher. III. 2 4. Rechtsspruch des Grafen Theoderich IV. Grafen von Cleve in Sachen des Heinrich Spehe gegen das Kloster zu Bedbur über das Recht an acht wilden Stuten und deren Fortpflanzung. Ohne Jahr, aber zwischen 1186—1202.0 Aus dem P. Orig. im R. A. zu Gravenhag. nomine sancte et indiuidue trinitatis. Ego Theode- ricus dei gratia comes de Cleue notum facio omnibus meis cunctisque catholice fidei professo- er die Siegel nicht berücksichtigt, in vielen, wichtigen Fällen geirrt und ganz Unrichtiges behauptet habe und wie ich ihm durch eine Schrift über die Siegel Engelbert des Heiligen darlegte, dass die in seinem Urkunden- buche befindlichen Urkunden desselben annähernd auf ein bestimmtes Jahr zurück zu führen sein, erkannte er, leider zu spät, die grosse Lücke in seinem Werke l ) Die Genealogie der Grafen von Cleve beweist dieses, sie ist in meinem Werbe: „Die Dynasten etc. v. Bocholtz" Bd. I., Ahth. I., S. 277 — 278 nachgewiesen. Der hier vorkommende Graf Theoderich IY. war Enkel Arnolds I. des Stifters von Bedbur und folgte seinem Yater Theoderich III., der 15. Dec. 1185 noch lebte, aber 1188 todt war, in der Regierung, 3. Bruno Spede unter den Edelherrn Zeuge, als Erzbischof Philipp von Cöln die Schenkungen der Gräfin Adelheid von Cleve an die Clever Kirche bestätigt. 1167—1173. Aus Spaen's Sammlung Nr. 164 im Justizministerium, Abth. Hooge Raad van Adel. Spaen erklärt, dass diese Urkunde sich in seinem Besitze befinde, er gibt den Inhalt wie oben an und nennt die darin vorkommenden Zeugen, welche dem Namen und der Reihefolge nach ganz dieselben, wie in der vorigen Urkunde sind. Das Original habe ich bis hieran nicht auffinden können, da für den Spaenschen Urkundenschatz noch die Special-Inventare fehlen und er ohne diese, wegen seiner Grösse schwer zn benutzen ist. 19 ribus- quod duo germani fratres Godefridus et Wecelo de Thille cum nondum haberent uxores. octo equas cum omni spe fetuum 1 ) inde prouenientium. uoluntaria donatione con- ferentes. obtulerunt super altare sante Marie in bedebur pro salute animarum suarum. uiuente adhuc recolende memorie Theoderico patre meo. Mortuus est postea idem Godefridus absque uxore et sine liberis. Wecelo frater eius duxit uxorem. procreauit filiam. que nupsit cuidam heinrico cognomento spe he. Qui heinricus fratres bedeburenses cepit inquietare. litem proponere dicens. deberi sibi portionem aliquam de prouentu equarum a suis progenitoribus collatarum Proinde frater Horbertus predicti loci uenerabilis prepositus. et frater Godescalcus fraterque Walterus prefate ecclesie sacerdotes. tum etatis tum religionis intuitu uenerandi uenerunt in meam et fratris mei Arnoldi presentiam. quorum Walterus tactis sacrosanctis iurauit gratuitam et liberam et absolutissimam fuisse donationem. quam predicti duo fratres super altare obtulerant se ibi presentes fuisse. uidisse. et audisse. Kos itaque dictante iusticia ... essorum 2 ) nostrorum freti assensu. dedimus hoc edictum. ut neque heinricus nequc alius quis- quam. pro hac causa tarn rationabiliter decisa. bedeburensi- bus calumpniam seu mnlestiam deinceps suscitare presumat. Quod edictum ne forte contingat infringi litteraturum nostra- rum testimonio. et sigilli nostri impressione iussimus com- muniri. subnotatis testibus. quorum hec sunt nomina. heri- mannus cliuensis sacerdos. Sigestap dapifer. Rotgerus pin- cerna. Philippus economus diese dauerte urkundlich bis in das Jahr 1101 hinein, 1202 aber tritt sein Sohn Theoderich IV., wiewohl noch Knabe, als Regent auf Hieraus ergibt sich, dass obige Urkunde zwischen 1186 bis 1202 aufgenommen sein muss. !) Hierunter sind zweifellos 8 wilde Stuten in der Gemeinde Mark zu verstehen, wie wir einem ähnlichen Rechte noch im Jahre 1789 im Laufe dieses Werks begegnen werden. Vergl. Fahne Forschungen III. 2. S. 280. 2 ) Lücke von 3 Buchstaben, soll wohl heissen: assessorum. 2* 5. Der Abt von Camp zählt die Güter zu ßlerick (bei Venlo) auf, welche der Edelherr Rütger von Merheim seiner Abtei geschenkt hat. Mitte des 13. Jahrhunderts. Aus dem Originale der Abtei Camp im Landesarchive zu Düsseldorf. e bonis in blereke Eutgerus clericus soluit. III. et IIII. den. et obol. de censu annuali. pro sobrinis auene YIII. den. pro. II. pullis. I. den. II. panibus. I. den. pro uno sobrino ceruisie. IIII. den Jsta soluit Eutgerns de suo predio. Summa eius IUI. solid, et YI. den. et obol. Dominus thomas de censu annuali IIII. solid pro II. panibus I. den. pro II. pullis I. den. pro sobrino ceruisie IIII. den. pro. IIII. sobrinis auene. YIII. den Hec soluit predium domini thome. Summa eius Y. solid, et. II. den. berardus de velde XXY. et obol. de censu annuali. pro pullo et pane. I. den. pro dimidio sobrino ceruisie II. den pro II. sobrinis auene. IIII. den. Hec soluit predium berardi. Summa eius XXXII. . et obol. Henricus spede soluit XXIII. den. et pro pane et pullo. I, den. pro dimidio sobrino ceruisie. II. den. pro. II. sobrinis auene IIII. den. Hec soluit predium benrici. Summa eius. XXX. den. et obol. Domina yda. XI. den. et obol. pro pane et pullo I. den. pro tribus crateris ceruisie. I. den pro sobrino auene. II. den. Hec soluit quarta pars mansi domine yde Summa eius XY. den. et obol. berardus nauta. XII. den de quarta parte mansi et suo naulo. Godefridns holtappel de uenlo. Y. den. Summa totalis XYII solid, et YIII. den. Jste census supradictus dabitur in festo Sancti martini. de bonis in blereke que dominus Eutgerus de Merheim nobis contulit. Das an blauer Schnur hängende Siegel in gelbröthlichem Wachse, welches Tafel Y. Hr. 28 abgebildet ist, hat die Umschrift: SIGILLUM. AßBATIS CAMPENSIS. Das Siegel an sich, die Schnur daran, das Pergament, die Charactere der Schrift, bekunden das dreizehnte Jahrhundert, vielleicht 21 gelingt es durch andere Urkunden, woran dasselbe Siegel hängt, den Abt selbst zu ermitteln, der es geführt hat. Ausserdem dient Folgendes zur Aufklärung: Rütger von Merheim, Edelherr, und seine Frau Aleid lebten 1198 — 1208. Ihr Sohn Theoderich war 1212 Ritter, ihre Tochter Beatrix 1212 an Gerard von Wassenberg, Sohn des Herzogs von iiimburg verheirathet. Die letztgenannten bestätigten in jenem Jahre 1212 der Abtei die Schenkung der Güter zu Blerick (Lacomblet II. S. 23). Der Abt Godfried von Camp überwies sie 1327 dem Ordensbruder Theoderich von Mont- fort, Küster der Abtei Camp zur Dotirung dieser Stelle, während der Cleriker Rütger die Gefälle in einer Urkunde (Copiar S. 64 und 65) folgender Art verzeichnete: Schillinge. Denare, Oboli. 1 Blerick selbst Jahreszins an Geld .3 4 1 4 Sümmer Hafer oder .... — 8 — 2 Hühner oder . — I — 2 Brode oder — 1 — 1 Sümmer Bier — 4 — •*2. Herr Thomas, Jahreszins baar . . 4 — — 2 Brode oder — 1 — 2 Hühner oder — 1 — 1 Sümmer Bier oder ..... — 4 — 4 Sümmer Hafer oder .... — 8 — 3. Gerard v Yelde an Geld. ... — 25 1 1 Huhn, 1 Brod oder .... — 1 — y 2 Sümmer Bier oder — 2 — 2 Sümmer Hafer oder .... — 4 — 4. Heinrich Spede, an Geld . . — 23 1 1 Brod, 1 Huhn oder .... — 1 — Va Sümmer Bier oder ..... — 2 — 2 Sümmer Hafer oder .... — 4 — 5. Domina Ida von 1 / i Hufe baar . — 11 1 1 Brod, 1 Huhn oder .... — 1 — 3 Becher (crater) Bier oder . . — 1 — 1 Sümmer Hafer oder .... — 2 — 6. Gerhard der Schiffer von */ 4 Hufe baar — 12 — 7. Godfried Holtappel inYenlo, Fahrgeld d. h. Grundzins .... — 5 — Summa ... 17 8 — Der Schilling zu 12 Denare (Pfennige), der Denar zu 2 Oboli gerechnet. 22 6. Ritter Arnold genannt Spede von Bolen- heim und Abtei Steinfeld vertauschen sechs Morgen Wiesen. 1292 27. Dec. Aus dem Originale im Cölner Stadtarchive, abgedruckt in den „Annalen des hist. Yereins für den Niederrhein." 23. Heft. ^ u jj mversis presens scriptum visuris et audituris nos- 0 _r / Arnoldus miles dictus Speda de Bull in he im 1 ) ^yy^ymotum facimus, quod nos sex iurnales pratorum, ^ que quondam fuerunt in parte canonicorum sancti Adalberti apudAquas, et in parte dicti Bus de Nörvenich et Hille beckine, pro quibus pratis predictis hominibus essignnavimus aliam jhereditatem terre arabilis eque bonam de nostro allodio mero , mediantibus sculteto scabinis ac ceteris hominibus ad curiam illorum de sancto Adalberto pertinentibus, et in presentia multorum proborum virorum, sicut mos est in partibus nostris permutationem possessionum fieri et diversis, dedimus abbati et conventui de Steinveit pro aliis sex iurnalibus pratorum meri allodii ipsorum, in quibus domum et curiam circumfossam et muni- tam construximus, pro qua domo, curia et pratis extra curiam solvemus abbati et conventui de Steynvelt predictis duodecim denarios Colonienses in censu singulis annis in perpetuum, et quicumque de cetero recipiet ab ipsis, cum sex denariis recipere debebit. In cuius rei testimonium, quia sigillum proprium non habemus, presentes litteras sigillo domini Walerami comitis Juliacensis petivimus roborari. Et nos"Walramus comes predictus ad peticionem prefati Arnoldi militis in testimonium predictorum sigillum nostrum presen- tibus duximus apponendum. Datum in die beati Johannis evangeliste anno domini millesimo ducentesimö nonagesima secundo. Siegel verletzt. 9 Jetzt Niederbohlheim, Dorf bei Blatzheim, Kreis Bergheim, und wohl zu unterscheiden von Bollheim, Pfarre Nemmenich, Kreis Euskirchen, zuletzt dem Grafen Hompesch gehörig und Lehn der Abtei Prüm. 23 7. Arnold genannt Speele, Ritter, Vogt zu Niederzier, wird vom Erzbischofe Heinrich von Cöln ersucht, die Abtei zu Steinfeld in den Besitz des dortigen Hofes, den der Erzbischof, als Dompropst, ihr in Erbpacht gegeben hat, zu schützen. 1306 15. Juni. Aus dem Originale im Cölner Stadtarchive, abgedruckt in den „Annalen des hist. Yereins für den Niederrhein. 1 ' 24. Heft. «.enricus dei gratia sancte coloniensis eclesie archie- ' /piscopus sacri imperii per Ytaliam archicancellarius, dilecto sibi in Christo Arnoldo dicto Spede jmiliti, advoeato in Nederzeirne, salutem. Cum nos curtem in Nederzeirne prepositure coloniensi. cuius vices gerimus, cum decimis maioribus et mi- nutis, agris, nemoribus, pratis, pascuis, censibus, pensionibus et aliis quibuscunque, quoeunque nomine cen- seantur, de communi consensu capituli nostri locaverimus et concesserimus religiosis viris abbati et conventui monasterii Steynveldensis, nostre dyocesis, jure hereditario perpetuo possidendam pro pensione annua, prout in instrumentis super hoc confectis plenius continetur te per presentes requirimus et rogamns, quatenus, prout ad officium tuum pertinet, eos- dem abbatem et conventum ac eorum familiam non permittas in possessione horum bonorum ab aliquo molestari, sed ipsos per brachium seculare, si opus fuerit, tuearis in eadem, remoto quolibet violento invasore, cum nulli alio preterquam dictis abbati et conventui recognoscamus aliquid iuris in bonis eisdem. Datum colonie in die beati Yiti martiris anno domini millesimo trecentesimo sexto. Das Siegel ist verletzt. Aus dem Originale der Abtei im Düsseid. Landesarchive jniuersis presentes litteras inspeoturis. Ego Arnol- dus dictus Spede de bolenheym miles IV^notum facio quod ego prouida deliberacione preha- ^bita et utilitate mea ac liberorum heredum meorum scilicet dicti Steppen, Grobelini, Arnoldi, Marsilii et Cr istine in hoc considerata de una- nimi consensu eorum omnium Septem iurnales cum dimidio nemoris siue buschi sitos in duabus petiis iuxta Bu- lenheym ex opposito ville ibidem, quos teneo eo iure quod Yulgariter mansleyn dicitur a nobili viro domino de bergheym, locaui et loco, concessi et concedo per presentes religiosis viris dominis abbati et conuentui monasterii in Steynvelt ordinis premonstratensis, recipiejitibus pro se et monasterio suo iure hereditario perpetuo possidendos et tenendos, ita quod dicti abbas et conuentus soluant michi vel meis here- dibus inperpetuum de dictis iurnalibus Septem denarios et obulum Coloniensium denariorium usualium singulis annis in festo beati Martini hyemalis nomine census annui siue pen- sionis. In cuius rei testimonium et robur perpetuum sigillum meum presentibus litteris duxi apponendum. Datum et actum presentibus bonestis virio Wimmaro dicto Frambalg et Johanne dicto Busche vasallis dicti domini e bergheym, Brunone dicti de Grünen, Cristiano B u f o scabinis in Hoynkirgen , ac aliis quampluribus anno domini MCCC, nono. 8. Arnold, genannt Spede von Bolen he im, Ritter, und seine fünf Kinder, übertragen der Abtei Steinfeld sieben und einen halben Morgen Wald bei der Villa Bolenheim gelegen, welche sie als Mannlehn des Edelderrn von Bergheim besitzen, für sieben Heller und einen Obolus jährliche Rente. 1309. 25 P\ Ca 9. Arnold zu Bolenheim genannt S p e d e, Ritter, in Uebereinstimmung mit seinen fünf Kindern und nächsten Verwandten, überträgt vor den Scheffen zu Blatzheim der Abtei Steinfeld ein und zwanzig Morgen Ackerland bei Bolenheim, in der Pfarre Blatzheim, sein freies Eigenthnm, für 144 Mark ä 12 Schillinge, und stellt Bürgen. 1309 14. April Aus dem Originale der Abtei im Düsseid. Landesarchive. tf Jniuersis presencia visuris et audituris imperpetuum. = /Ego Arno 1 dus in Bulenheym, cognomento Ay^Spede, bone valetudinis corporis et bene compos uientis mee notum esse cupio et presentibus publice protestor, quod ego considerata utilitate mea ac liberorum meorum videlicet Steppen, Gobelin i, Arnoldi, Marsilii et Cristine ac aliorum quorum interesse videbitnr, de quorum omnium consilio con- sensu et unanimi voluntate vendidi iusto titnlo vendicionis, tradidi et supportani coram Theoderico dicto de Dorstlar Sculteto, Gerardo Boymeyster Arnoldo in fouea Nicholao dicto Yele Thilmanno dicto Fermentario Jordano dicto Kine Petro Stubbe et Wilhelmo de buggel scabinis in Blaitzbeym, qui preceperunt banum et pacem ut in talibus fieri est con- suetum, rennnciando et effestucando expresse transtuli et donaui cum astipulacione solemni ad manus religiosorum virorum dominorum Frederici abbatis et conuentus ecclesie in Steinuelt ordinis premonstratensis Coloniensis dyocesis viginti et unum iurnales terre arabilis proprietatis mee sitos iuxta B ul e nb e ym in parrochia de Blaitzheym, possi- dendos bereditarie ammodo et in perpetuum pro eorum vero et puro allodio et faciendo cum eisdem ömnem utilitatem eorum pro centum et quadraginta quatuor marcis denariorum bonornm et legalium duodecim solidis pro marca qualibet computatis, michi ab eisdem dominis abbate et conuentu de Steynuelt bene numeratis assignatis et plenarie pagatis, ita quod ego Arnoldus Spede supradictus teneor et debebo 26 dictos religiosos dominum abbatem et conuentum de Steyn- uelt ab omni impeticione quod vulgo dicitur ansprage, pe- nitus reddere indempnes et plenam de predictis bonis facere warandiam, pro quibus omnibus et singulis posui predictis religiosis fideiussores honestos viros fidedignos Arnoldum militem filium quondam. Scendehof et dictum Steppen, Gobelinum et Arnoldum fratres liberos meos Grerardum dictum vlenbus et Henricum dictum de Olmenzbeim, quemlibet eorum obligatum in solidum pro ducentis marcis denariorum monete currentis,. quod si aliquod clampnum vel grauamen sepedictis rsligiosis ex parte mea vel heredum meorum seu aliorum quorum Interesse videbitur, emerserit, fideiussores iam dicti moniti ab eisdem religiosis intrabunt D u r e n in unum houestum bospi- cium ipsis ibidem per eosdem religiosos demonstrandum fa- cientes iacentiam et leystionem sub dictis conditionibus et pactis, inde nullatenus recessuri, quousque sepedictis domino abbati st conuentui de Steinuelt plenarie de omnibus et singulis defectibus damno vel grauaminibus fuerit satisfactum. Preterea quia Marsilius et Cristina liberi mei infra legitimos constituti annos non renunciauerunt nec effestucauerunt,, omnes supradicti fideiussores similiter obligati sunt pro eisdem in simili forma et condicione sicut jamsuperius pactum est, donec Marsilius et Cristina predicti ad legitimam etatem peruenerint, renuncient et effestucent pro se et successoribus eorum quod si non fecerint, nichilominus dicti fideiussores nullatenus erunt absoluti, quin in integrum pro omnibus teneantur. In cuius rei testimonium et perpetuam firmitatem ego Arnoldus Spede predictus miles sigillum meum proprium presentibus litteris apposui et ad peticionem meam sigilla bonestorum virorum Thilmanni pastoris ecclesie in Blaytzbeym et Werneri de Bergerbusen militis una cum dicto sigillo meo eisdem litteris apponi feci. Et nos Tbil- mannus pastor efWernerns miles predicti recognoscimus nos sigilla nostra ad rogatum dicti Arnoldi Spede militis biis litteris appendisse in testimonium omnium permissorum. Datum et actum anno domini M. CCC. nono. feria post domi- nicam quo cantatur Misericordia domini. Siegel ab. : ^ v - 27 10. Godfrid, Sohn des verstorbenen Ritters Arnold genannt Spede zu Bolenheim verkauft der Abtei Steinfeld seinen Hof zu Mittelboleri- heim,. bestehend in 70 Morgen Ackerland» Wiesen, Renten etc., ihm aus der väterlichen Erbschaft erfallen, für 500 Mark und stellt Bürgen. 1312 5. Febr. Aus gleichzeitiger Copie der Abtei im Düsseid. Landesarchive. ^ ouerint uniuersi presencium inspectores, quod ego . *} tv Grodefridus quondam filius Arnoldi dicti eyde militis in Bolinhem considerata vtili- tate mea necessaria de consilio amicorum et con- sangwineorum meorum quamplurium yendidi et vendo et tenore presencium confiteor me vendidisse yiris reli- giosis abbati et conuentui ecclesie Steinueldensis curtim meam in Mitdilbolinchem, cum pratis et septuaginta jurnalibus terre arabilis vel paulo plus, yndecim pullis et tribus solidis cum duobus denariis et communitatibus perti- nentibus ad eandem mihi de patrimonio meo per communes amicos nostros diuisis de consensu fratrum et sorornm mea- rum omnium, ementibus erga me pro quingentis marcis pa~ gamenti coloniensis mihi numeratis, traditis et assignatis, que quidem bona supraportaui et supraporto et resignaui eisdem abbati et conuentui jure hereditario possidenda pleno jure, promittens fide prestita corporali, eosdem abbatem et conuentum warandizare et conseruare in ipsis bonis, omni loco et tempore defendere et tueri, ipsisque omnem impeti- cionem deponere et ab omnibus lieredibus disbrigare, sie quod ipsi abbas et conuentus predicti cum eisdem bonis facere poterunt suam liberam voluntatem, et yt dictis abbati et conuentui magis cautum existat, constui 1 ) eisdem certos fideiussores, yidelicet dominum Arnoldum de Luyzem^ dominum Stepponem de de 2 ) Bubbinhem, milites, 3 ) So die Urkunde statt: constitui. a ) So die Urkunde statt: Stepponen Spede deBullinhem. 28 Gristianum de Sceirwilra, Gerrieum dictum "Vlenbusch et Stepponem fratrem meum, Wilhel- uium de Merreseym et Gerrieum bomeysterum in Bollinbem, qui se pro me et ego cum eis in solidum obligantes data fide promiserunt et promittunt per presentes, quod si dicti abbas et conuentus aliquem defectum vel in- peticionem cuiuscunque sustinuerint, infra annum et sex septimanis et tribus diebus a dato presencium a quibas vel a quo eosdem non releuauero prout de puro allodio fieri est consuetum, ip?i fideiussores qui vna mecum dictos abbatem et conuentum in eisdem bonis conseruare promittunt, propter hoc moniti intrabunt Tulpe tum ibidem ad jacendum ad commestum, yel quiuis ipsorum 1 ) vnum famulum bone nacionis militaris cum equo, more bonorum fideiussorum abinde non recessuri, donec defectus huiusmodi dictis abbati et conuentui suppletus fuerit et a quolibet fuerint disbrigati et expense quas pro huiusmodi fecerint fuerint persolute renuncians omnibus exceptionibus iuris canonici et ciuilis, que mihi vel meis fideiussoribus possent aut deberent quomodolibet suf- fragari in contrarium premissorum. In cuius rei testimonium et robnr perpetuum, quia proprio careo sigillo, rogaui dominum Arnoldum de Luyzem, dominum Stepponem, milites predictos et scabinos in Blayzem, videlicet Mcolaum de "Wassenberg, Gerrieum, Egidium de Bolinhem, Petrum dictum Schoiwa, Wibertum el Henricum et alios qui huic vendicioni et supraportacioni interfuerunt, ut sepedicto abbati et conuentui presentes litteras pro me traderent sigillorum suorum munimine communitas. Et nos Arnoldus et Steppo milites et fideiussores predicti, confitentes nos in omni forma qua supra obligatos et renunciasse excepcionibus juris et auxilii nobis in contrarium contra dictos abbatem suffragantis ad preces dicti Godefridi sigilla nostra presentibus duximus appouenda. t Nos vero scabini predicti confitemur coram nobis in strata publica et vbi ex jure fieri debuit premissa omnia et singula acta esse et vera presentibus quam pluribus suis consang- wineis et fide dignis, et, quia proprio communi caremus sigillo, sigillum domini W. militis in Bergerhusen rogauimus presentibus apponi in testimonium omnium premissorum Nos vero W. predictus ad peticionem predictorum scabinorum 29 sigillum nostrum presentibus est appensum. 2 ; Actum et datum in strata publica anno domini M CCCmo duodecimo. In die - beate Agathe virginis et martiris. i) mittat. 2 ) sie. Abschriftsfehler. 11. Arnoldus Spede steht mit einer jähr- liehen Einnahme von 12 Malter Korn und 2 Mark Geld aus Gefällen zu Kerpen und Blacseen (Blatzheim) in dem Lehnbuche des 13 L2 28. October verstorbenen Herzogs Johann III. von Brabant. Aus dem Original-Lelmbuche im Staatsarchive zu Brüssel. S. 3 Yerso. Yergl. L Galesloot: Le livre des feudataires de Jean III., Duc de Brabant. Bruxelles 1865 S. 7. Es scheinen dieses Manngelder gewesen zu sein, durch die er, wie manche andere, damals mächtige Männer, zur Theilnahme an diejenigen Bestrebungen des Herzogs bestimmt , auch verpflichtet wurden, welche in der Schlacht von "Worringen 1288 ihren Ausgangspunkt fanden. 12. Lehnsfolge in dem Hofe zu Schaephausen im Kirchspiel Grevrath. 1326 bis 1402. Aus dem Lehnsregister im Geldrisclien Archive zu Arn- heim, Abth. Geldern Overquartier S. 58. Den hof te Schaephusen ende dat darto behoort te greuerade geholdon by Henrich Speden soon 1326. A. 3. b. § antep.*) 1 ) Diese Zeichen beziehen sich auf die Urkundenbücher und deren Abtheilungen, welche die vorständigen Documente enthalten, aus denen die Lehnsregister selbst nur eine kurze Uebersicht bieten. Jene Bücher werden in dem Justizpallaste zu Arnheim verwahrt; jeder Band trägt auf dem Blicken statt der Zahl einen Buchstaben: A. B. A.
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Beu. dorn, offic., deb. obed. premissa. Xouer., quod ego plebanus in Anroyde v mand., cui b. pr. ced. est tr., secundum certum ejus tenorem et in omni sui forma dorn, d. qua c., Exaudi, fid. sum exec. Quod vobis sub sig. meo significo. Datum a. dorn mill. CÖC m0; . XL septimo, feria sexta post Yocem — jucunditatis —
21» Sophia, Arnold's Speden Tochter, gestattet Arnold, Herrn von Wachtendonc und seinen Erben den Ilof „oppenberge bei hliersdom" von ihr, oder, wenn ihre Ehe mit Wilhelm von Broichusen kinderlos bleiben sollte, von ihren Erben mit 444 goldenen Schilden zurückzukaufen und lässt dieses durch ihren ältesten Bruder, W outer Spede, unter den Siegeln ihres Oheims, Johann Spede und ihres Mannes bekräftigen. 1348. 15. Novbr.
Aus dem Originale im Düsseldorfer Landesarchive. Cleve , Hark Xo. 221. /
(Cfj3 cb Sophia Arnouts Speden Dochter van fTLp Wanckem bekenne mit desen openen brieue, dat her Arnout here van Waghtendonch ende sine eruen Pheren van "Waghtendonch dien hof oppen berge bi Xirsdom van den graue to.e Yde wart, die tuschen die molenrade ende dien kaeten gelegen is, alwege op sente Martyns misse, als sy willen ende kunnen, mit vier hondert ende vier ende viertich güldenen, die men Schilde lieyt, guet in goude ende in gewichte of mit gueden geliken payment daer vor, als in der tyt ginge ende geue is, loesen ende weder copen moegen an mi Sophien vor- screuen of an minen rechten eruen, of ich Sophia sturue sonder geboert van Willame van Broichusen mynen witliken manne. Ende wanfc ich Sophia selue geen segel eu hebbe, soe hebbe ich gebeden Johanne Speden van Langenuelt mynen oeme, ende Willam van Broichusen, mynen manne,
Ii
Iii
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dat sy huer segele vor mi ende myne eruen an desen brief hangen, Ende wy Johan ende Willam yorscreuen hebben desen brief mit onsen segelen in die meerre sekerkeit be- zegelt, ghegeuen int jaer ons lieren dnesent driehondert aght ende veirtieh des satersdages nae sente Ivlartyns daghe in den Winter. Ende yort hebbe ich Sophia yorscreuen gebeden Wauter mynen autsten broeder, dat hy alle dese Yorscreuen vorwarden vaste ende stede haude ende desen brief mede bezegele mit sinen segele. Ende want ich Wauter vorghenoemt selue geen segel en hebbe, soe bekenne ich, dat ich alle dese vorscreuen vorwarden veste ende stede haude onder Johans Speden segel, myns oems, ende Willaems van Broichuson, die desen brief bezegelt hebben, in den jare ons heren ende op dien daghe Yorscreuen.
Das Siegel des J. Spede ist Tafel I No. I abgebildet.
22. Dieclrich von Eyle, dessen Schwester Sophie an Moude (Arnolt) Speden verheirathet war, bekundet die Bedingung des Rückkaufs bei einer Auseinandersetzung zwischen seinen Geschwistern, er eingeschlossen, und Godart v. Aldenhoven und dessen Schwester Helswint. 1349, 13. März.
Aus dem Originale im Archive zu Schloss Haag.
11 c h Dederich von Eyle tugrie op myn beseydenheyt dese vurwarden de her na bescreuen stoen tot derre tyt do her Sander van Eyle myn broder ende ich wis-
f selten mit Godert van Aldenhoven ende mit Helswint sinre suster mit deme haluen gude van Hoem- bosche ende mit deme haluen gude van Geirderode dat den bruderen van Eyle erstoruen was vah vrre monen de Gieskens wyf van Scoephusen was ende van Go- derts weghen van Aldenhouen ende Helwint synre suster mit deme'-haluen gude van Yernem doe droyckt Godert van Aldenhauen op Goderde sinen neue van Aldenhouen den men heyt van den broke dat haluö guyt van Yernem want heyt van oeme te mansleyn hadde da schiet Godert van den
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Broke vyt dat lieyt ende sine eruen losen mochten mit twenhondert cleynre gülden als her Gierarts wyf van Alden- hauen nyt langher ende weir de daer eyne gelyftocht was, do lenet Godert van den Broke heren Sander yan Eyle minen broder vursc beheltenys synre losinghen ende synre ernen ende mit desen . yurg. yurwarden genoechde heren Sander minen yurs broder ende mich der tyt vur yns brodere ende vur yns sustere vytgesceyden Fien ynser suster de Houde Speden wyf was de wir in desen wissel ney ende gerechten,, te eyme getuych der waerheyt so haue ich Dede- rick yurss myn seghel an desen breyf gehancghen, dese yurworden geschiden ende worde gededincht in Goderts huys yan Aldenhouen te Kirchouen in deme jaer yns heren M° CCC° XLIX des yridaghes na sinte gregorius in de yasten.
Das anhangende Siegel des D v, Eyle hat die Gleye j mit einem nicht mehr kenntlichen Beizeichen im rechten Oberwinkel.
23. Grodart von Aldenhoven, Helswint seine Schwester vollziehen eine Urkunde über die in voriger Kummer erwähnte Verhandlung. 1349, i 3» März.
Aus dem Originale zu Schloss Haag.
ch Godart van Aldenhouen ende Helswint min suster doen kont allen luden die desen brief syn of hören lesen tot dirre tyt doe wir wisselden mit Her Sander yan Eyle ridder ende Diderich sinen bruder onse neuen vor oer ende voer oer bruderen ende vöer oer susteren yyt gescheiden Fien die Heu de Speden wyf was mitten haluen gude yan hoembuschs ende mitten haluen gude yan Geirderode dat oen erstor- uen was yan onser monen die Gysekens wyf yan Scoep- husen was, ende mitten haiuen gude yan Yernem van onser weghen, doe zede ich Godart van * Aldenhouen ende Helswint min suster Heren Sander van Eyle ende Diddeuch sinen bruder ende dedent oen saghen her Frederich van Beke onsen neue ende Claes yan Rodinghen die dedinchlude woren van beyden partien dat Godart van den broke onse neue
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ende syn eruen dat halne guyt van Yernem yorsc losen mogthen mit CC kleien gülden of mit guden payement daer vuer, alse her Gerarts wyf ons hrnders nyt langer enweir want si doer aen ghelyftocht was die wir oer theuoren ane ghegouden hadden, doe si oen dit sagthen doe antwerde her Sander von Eyle ende Didderich syn bruder ons weder ende sagthen si wistent wael dat Godart van den Broke ende syn eruen losen mogthen si wolden wisselen mit allen den recht dat Godart van Aldenhouen ende Helswint syn suster aen den vurss. gude the Yernem hedden ende mit desen vurss Yurwerden soe drogh ich Godart van Aldenhouen Godart van den Broke onsen neue dat vurss halue guyt van Yernem op want icht von hoem the mansleen hadde , ende ghebeds her Sander van Eyle thelenen in orbur sins ende sinre bruder ende sinre susteren ende doe lenethoem Godart- van den Broke beheltenis hoem sins rechts ende sinre eruep ; ; dese vurwerde ghescliiden ende worden ghededincht in Go- darts huys van Aldenhouen the kirechouen in den jaer ons heren MCCCXL1X. des vridages no sinte gregorius daghe inde vasten in ghetugenes der wareyt soe haen ickfrederich van Beke ridder minen segel aen desen brief ghehangen ende ich Godart van Aldenhouen om beden wille Helswint minre suster onde Claes van Rodinghen want si en ghenen segel en haen soe haen ich minen segel aen desen brief ghehangen in ghetugenis alle deser vursc vurwerden,
Mit den Siegeln des F v. Beke und des G: v. Aldenhouen. Ersterer führt ein Andreaskreuz, letzterer einen quergetheilten Schild oben bmal ablang getheilt.
Eine dritte gleichlautende Urkunde wurde von „Didderich Johans pelegrims soen van Yucht" am selben Tage wie oben gethätigt und mit dem Schöffensiegel von Yucht (Waldfeucht) besiegelt.
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24, He n r i c h (S p ede) vo n W a nche i m (Wan- ckum) mit vielen anderen jü lischen und clevi- schen Adligen helfen den Gebrüdern Goswin*) und Arnold von Zyvel. 1347, 23 Juni.
Aus einer Urkunde des Cöln. Stadtarchivs.
25, J ohan Spede, Heinrichs Sohn, empfängt von der Gräflichkeit von Holland den Kuckuckshof, den Hof zu Langenfeld, den Hof zu Westerfeld, das Gut zu Oerbruc und den Hof zu Eyl, sämmt- lich im Lande Krieckenbeek gelegen mit allen ihren Zubehör als Lehn. 1356.
Aus den holländischen Lehnsregistern, siehe unten die Urkunde vom 21. April 1486.
26. Heinrich in dem Aldenhoven quittirt dem Heinrich Spede die Kaufsumme des Aldenhofs im Betrage von 800 Schilden. 1356, 29. März, Aus dem Orig auf Perg. im Schloss Heitorf.
fch Heinric inghien Audenhoeue make cont ende ken- liken allen luden mit desen openen brieue dat ich - gehauen ende gebuert hebbe an gereden gelde van Hinric Speden achthondert auder schilde guldenre o/ pennige guet van golde ende swaer van gewiecht die ' hie mi wale betaelt heet, alse van den a u d e n hoeue, ende van allen erue ende guede alsoe alse ich vme dat witliken verkoecht hebbe, van welken aohthondert auder schilde der muynten vuiss. ich' quyt scheide ende quyt hebbe gescholden Heinric vurss die genant i s Spede ende sinen eruen. In vrkonde ende kennisse der waerheyt soe beb ich mynen siegel an desen brief ge-
1 ) Goswin v. Zyvel, Herr zu Dollendorf, war ein für seine Zeit erfahrener Kriegsmann, er wurde deshalb später zum Landfriedensvogt ernannt.
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hangen, Gegeuen int Jaer ons heren dusent driehondert ses ende vieftich des dynsdaechs nae onser vrouwen dage die men scroeft to latine Annnneiacio marie
Mit dem Siegel des Heinrich v. Aldenhoven : eine Gleve mit einem Beizeichen.
TJeber Aldenhoven finden sich noch zwei interessante Urkunden im Archive des Schlosses Haag, nämlich :
1) 1323, Januar 21. Diderieh von Alden- houen Kitter erklärt mit "Willen seiner Bander Godart, Gerart (Kanonikus zu Xanten) und Johann an seinen Neffen den Herrn ^urerara van Aldenhouen die Hälfte des Gutes zu Verheym dVernum), Darret (Darth) und Walbeke für 430 kleine Gulden auf vier Jahre verpfändet zu haben. Mitbesiegelt von den Brüdern Gerart von Hulouen Ritter und Bernart, Kanonikus zu Aachen.
Es hängen noch an die Siegel Kiedrichs v A. seines Sohnes Godart v. A und des Neffen Gerard v. A. Ersterer führt als Wappen Nr. 1 und letzterer Nr . 2, wobei ihm die Muttergottes mit dem Kinde auf dem Arme als Schildhalter dient
2) 1330, 1. Juni. Erzbischof Heinrich von CÖln macht den Kitter Theodor von Aldenhouen wegen geleisteter Dienste zu seinem Manne und weist ihm aus dem Zolle zu Bonn 10 M rk Dennare jährlich an Mit zwei Transfixbriefen v. 16. Oct. 1333 und 23. October 1350, woran die Erzbi- schöfe Walram und Wilhelm die Schenkung confirmiren.
Der Urkunde hängen die Siegel der beiden letztgenannten Erzbischöfe an.
27. Henrich Rost von Kriekenbeck verpflichtet sich unter Bürgschaft zweier Ritter und vier Knappen, worunter Spede, seine Frau Gertrud, Tochter des Ritters Wilhelm van Wisschel an 50 alte Schilde zu beleibzüchten. 1366, 23. Oct.
Aus dem Pergamet Orig. zu Schloss Arcen).
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o Henric Rost van Cryekenbeke knape do kunt r\j jij allen luden mit desen apenen brieue ende bekenne openbaierlic dat ic mit rade mynre mage ende vriende ouerdraghen byn mit Heren "Wille n van Wysschel ridder also dat hy my Gertruden syn dochter ghegheuen heeft tot enen wytliken wiue wair omme ic ghelaift hebbe ende ghelaue dat ic Gertruden minen witliken wiue vurss maken sal tot oern tocht tusschen dit ende sente Meertyns dach des bisscops in den wynter neest toe comende ouer een jair vyftich aude Schilde siairs guet van goude ende recht van ghewichte of guet ghelyc payement dair vur als die gelden op ilken ter- myn der betalinghen aen gueden erue gheleghen indenj lande van Cryekenbeke in alsulher voeghen wert sake dat ic eer sturue eer Geertruud myn wyf vurg, sonder witlike ghebort van oer. dat niet syn en muete so solde Geertruud myn wyf vurg oer tocht bebben ende besitten aenden vurg vyftich auden Schilden siairs ende alsy dan niet langher en wer so Sölden die vurg. vyftich aude Schilde siairs eruen ende vallen op myn recht eruen dair die mit recht op eruen Sölden sonder yemans weder secghen vur wilke vurwarden vurss omme meerre sekerheit wille wy Henric van Cryekenbeke Johan van Kessel ridder, Floerken Roffart, Henric Spede, Johan ende Wyenken von Eyke ghebrueder, Kna- pen burghe syn wordden semelic ende onghesceiden ende mallic vur al in alsulker manieren wert sake dat Henric Rost vurg. Geertruden sinen witliken wiue vurss niet en tuch- tichde aen den vyftich auden-schilden in allen manieren als vurss is binnen der vurg tyt so hebben wy burghen vurss ghesekert ende ghelaift in gueden trouwen tot mannighe heren Willems van Wysschel vurg of synre eruen of oers sekeren baden yn te- komen tot calkar of to Reesse in deser stede een dair wy ghemaent werden den yn een eersam herberghe die ons dair be- wyst wurde mallic mit enen perde of mallic onss mach enen gueden man mit enen perde vur oen senden ende leeghen dair inne te leisten te guederlude recht ende vter der leistinghen niet te scheiden noch te varen Geertruden vurg. en sy yrsten die
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vurg toclit der vyftich auder Schilde vurss vol ende al be- wyst ende ghemaict dat sy der zeker sy ende vast ende Steele sonder enich wederseeghen ende eens mans kost mit enen perde die ons huedt ? inder leistinghen yoI ende al ghe- quytt ende wael betailt ende wert sake dat onss burghen vurss hyr en binnen enich afliuich wurdde dat Grot verbiede muet of bnten lants rede so salmen enen anderen ghelyc gneden burghe weder indes doden stat setten of des gheens die bnten lants were binnen veertinachten na maninghe heren Willems von Wysschel vurss of synre eruen of oers zekeren baden onder penen der leistinghen vurss, Ende ic Henric Rost principail saeewout vurg. zeker ende ghelaue in gueden trouwen vur my ende vur myn eruen myn burghen vurss ende oer eruen vol ende al tequiten ende alinclic schadelois tehauden tot oers selfs simpelen seeghen. Alle arghelist verpel ende quadevonde et sy van geysteliken of van wereliken rechten buten beslaten in desen vurwarden, in orkunde ende Kennisse der wairheit so hebben wy saeewout ende burghen vury desen openen brief besiegelt mit onsen seghelen, ende verwilkoeren mede wert sake dat enich segel aen desen brief ghebreke of tebreke ende of liy nat vleckich of gaterich wurdde of enich transfix hyr dor ghe- steken wurdde doir oen ander burghe inne verbunden of anders enich ongheual ghecreghen nochtant solde dese brief wesen ende bliuen in synren alingher macht ghelikerwys of hy gants alinc ende al volsegelt wer onghelaedt ende onghe- canceliert. Grhegeuen int jair ons heren dusent driehondert ses ende sestich op sente Seueriens doch des heylighen bisscops.
Das Siegel des Heinrich Spede ist Tafel XII Kr. 58 abgebildet.
28. Johann, genannt Spede, der Aeltere und Heinrich, gen, Rost, Sohn des Joh a nn gen. Rost von Krickenbeck versprechen zweien lombardischen Kaufleuten in Venlo am nächsten 18. August 12 goldene Schilde bei Strafe und
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unter Verpfändung inres ganzen Vermögens zu zahlen. 1367, 3. März.
Aus dem P.-Originale in Düsssld. Landesarch, A. I. 795.
tus rost« filius Johannis dicti rost de Crikenbeke ^SH^Noium facimus vniuersis tenore presentium recognos-
os Johannes dictus Spede senior et Henricus die-
I
centes nos debere et obligatos esse tamquam princi- pales dehitores super obligationem omnium bonorum nostorum tarn mobilium quam inmohilium manu con- juneta et quemlibet nbstrum in solidum discretis viris conrado dicto asyur et Matheo Turello lombardis mer- catoribus jn Venlo et eorum veris nuneijs seu presentium conservatoribus in duodeeim yeteribus aureis clippeis monete Imperatorum seu Kegis francie de bono auro atque iusto pondere deeima octaua die mensis augusti proxime nunc fu- turo persoluendis, alioquin transacto dicto termino solutionis ijdem Lombardi seu conservatores presentium supra nos et super dictam pecuniam libere expendere poterunt quolibet die tres denariosbrabantie de quibus expensis stabimus et standum est simplice dictum eorundem et sine diminutione debiti prin- cipalis antedicti. Et deinde summa capitalis yna cum expensis predictis accresentibus dictis lombardis seu conseruatori- bus presentium ad ipsorum seununtii alterius eorumdem moni- tionem expandabitur inbonis nostris et personis nostris tamquam debitum in iudicio recognitum et conuictum. Omnibus exceptionibus et defensionibus ytriusque Juris tarn canonici quam ciuilis remotis in premissis de quibus premissis ego Johannes predictus promitto vt principalis debitor pro me et meis heredibus prefatum Henri cum indempnem conseruare ac bona fi.de penitus releuare. In cuius rei testimonium nos principales debitores supradicti nostra sigilla duximus pre- sentibus apponenda, Datum anno domini millesimo trecen- tisimo sexagesimo septimo tertia die mensis Martij.
Die Siegel des Johann Spede und Kost sind Tafel I Ho. 2 und 3 abgebildet
Das Darlehn wurde für den Herzog gemacht, daher findet sich die Urkunde im Landesarchive.
Fahne; Chroniken- und Urkunden!)üc her. III. 4
Aureus Clippeus, gewöhnlich Aureus Scutatus oder Aureus ad Scutum genannt, war eine zuerst von den französischen Königen geschlagene Goldmünze, welche ihren Kamen von dem darauf ausgeprägten Schilde (mit den französischen "Wappenfiguren, d h. den Lilien) trug. Sie hiessen auch flo- reni, wobei es zweifelhaft ist, ob dieser Käme von den Lilien oder yon der Stadt Florenz stammt, Sie wurden zu verschiedenem "Werthe geprügt, von 15 Schillingen und höher. Auch hatte sie einen schwankenden Cours, je nachdem die Früchte standen. König Johann, von dessen goldenen Schilden hier die Rede ist, liess sie 1350 zu 2Ö l / 2 Karat, 1351 zn 21 K und 20 K 1358 zu 70 die feine Mark oder 20 Schillinge schlagen. Das Chronicon Andegavense schreibt dabei: anno 135; valuit Sextarium (Sommer oder Scheffel ?) frumenti fere duas mar- chas argenti. Kam valuit apud Bracum saccum 181ibr. mo- netae currentis et valebat Florenus Florentiae 40 Sol, Flo- renus ad scutum de primis 50 Sol. de ultimis 43 Sol et vinum etiam fuit carissimum sed Optimum, nam pipa valebat 13 Florentinos videl 12 denarios ad Scutum de novis. Kaiser Carl IV. liess um dieselbe Zeit (1335) zwei Sorten goldener Florene schlagen: 1 Sorte zu 13 Groshen, 2te zu 12 Groschen, jene nach unserem Gelde 3Vi Tlilr , diese 3 Thlr. werth. Dem entsprechend wird auch der alte fransösiche Schildgulden zu verrechnen sein
29, Heinrich Spede von Wankern empfängt den Hof tom Audenhoven mit alien zynen toe- behoer gelyk he gelegen in dem Lande von Grülich Tom Kaiser zn Lehn (vor 1374).
Auszug aus dem 1374 von Kicolaus Specht angefertigten Lehnbuche von Brabant im Heldorfer Archive, auch in den Acten der Mannkammer von Wassenberg im Düsseldorfer Landesarchive Ko. 104'/2 Altenhof jüdisches Amtslehn.
30. Arnt Spede wird vom Herzog von Geldern mit 6 Mark jährlich aus dem Amte Stralen be- ■/ lehnt. 1377. 1402 folgt ihm Hei nri c h S pede als Lehnserbe,
Aus dem Geldrischen Lehns-Register S. 44.
/ 31. Glodart (in derselben Urkunde auch Goswin) Spede von Langenfeld macht sein Burghaus
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zu Langenfeld zum Offenhause des Herzogs Wilhelm und der Herzogin Maria von Jülich und Geldern, sowie deren ältesten Sohns Wilhelm, Herzogs von Geldern und Grafen von Zütphen. 1378. 1. Februar.
Aus dem Originale im Düsseldorfer Landesarchive. A. I Nr. 960. Bei Lac. III. S, 713 fehlerhaft abgedruckt.
ch Goedart Spede van Langenvelt doen kont allen luden und bekennen, dat ich mit Haide ind ^ v vysdrage mynre maege ind vrunde gemacht hain ind /j.Xmachen ouermids desen brieff myn huys zo Langen- X/^velt mit deme vurbrughe ind mit allen grauen ind ^ vestongen die dae ane gemacht ind begriffen sint of her namails gemacht ind begriffen moegen werden offen huis des hogeboren vursten myns gnedisren Herren Wilhelms hertzogen ind der hogeborener mynre lieuer vrouwen Marien Herzoginnen van Guilge ind van Gelre Joncher Wil- herns yres eisten soens Hertzoge van Gelre ind Greue van Zutphenne ind yeren eruen, also dat si ind yrre yeclich sun- derlingen van deme vurgt. myme hu-e zo Langenvelt dan vys ind dar yn sich behelpen solen ind mögen weder alle heren, Stede ind weder alre mallich nyeman vyzgescheyden, zo alle iren willen, as vz yrme offenen huse, wilghe zyt ind wanne yn des noit geburt. Ind sal den vurss mynen lieuen heir- schaff ind yren eruen van mir Goiswyn Spedcn ind van mynen eruen alleweghe geoffentsyn iud geoffent werden zu yrme gesinnen, sunder eynche weder rede myn, mynre eruen of yemans van minen wegen, Ind ich noch myne eruen ensolen dat seluehuys zo langenvelt nimmerme verkouffen, versetzen, noch in egheyne and'^r hant keren noch keren laissen, Id en si mit yrren goiden willen in vrloue myns heren ind mynre vrouwen Hertzoge ind Hertzoginnen ind myns Jon- cheren van Gelre, in der maissen dat id yre offen huys bliuen ind yrre eruen, jnd dat yn dar up alsulghe brieue ind segele werden nae yren willen, datz yn genüge sunder alle argelist. Dese vurss Sachen ind vurwerden hain ich Goedart Spede vur mich ind myne eruen, geloift ind gesichert in
goiden truwen ind in eidstat... vaste, stede ind vnuerbruchlich zo halden ind dar weder niet anders to doin noch laissen geschien mit eynghen Sachen, Jnd liain des zo Urkunde vur mich ind mine eruen myn segel an desen brieff gehangen, Jnd hain vort gebeden mine yrunt, mit Namen Conrait van der Moelen van Berge ind Otten van Meenroide, dat si yre segele bi dat myn zo getzuge der wairheit ouch an desen brieff willen hangen . .
Gegeuen in den jaren unss heren dusent dryhondert echt ind seuentzich, up unser vrouwen auent purificatio.
Die noch anhangenden zwei Siegel stehen Tafel IX. Nr. 42, 43.
32. Die Gebrüder Hein rieh, Johann und Wolter Spede, Söhne Johannes verzichten zu Gunsten der Hertzogin von Jülich und Geldern auf ihre Rechte am Zehnten zu Wanckum. 13?9. Ii. Nov.
Aus dem Perg-Orig. im Düsseid. Landesarch. A. I. 982. bei Lacomblet nicht vollständig.
Heyn rieh Spede Johann Spede ende olter Spede gebrudere die JoliansSpede Soene waren doen. cont allen luden ende bekennen dat wy vur ons ende vur onse eruen alinclick heb- ben vertegen ende ouergegheuen onser lieuer gne- digen vrouwen der hertogynnen van Guilge ende van Gelren ende alle oeren eruen ende nacomelin- gen op alle alsulken andeii ende vorderinge als wy hadden of hebben an derre tiende to wanebeym also dat wy gebrudere vurss noch onse eruen an der vurgt. tienden geynre- hande rechte vorderinge noch ansprake voertmer hebben noch behalden en solen alle argelist afgedaen. In Orkonde ende getugenysse derre "Waerheit hebben wy onse segele an desen brief gehangen. Gegeuen jnfc Jaer ons hern dusent drihondert negen ende tseuentich op sente martyns dach jn den Wynter.
Die drei Siegel sind Tafel I No. 4 und 5 und Tafel II. 6 abgebildet
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33. Sybert und Arnold Spede in einer durch Ueberschwemmung grösstenteils zerstörten und nach der Adresse: „Religioso viro . . . frido de Yennig. . , Magistro ordinis . . . • per Aleman- niam et Gralliam" an den Deutschordens Meister Siegfried von Yenningen (regierte 1382— 1393) gerichteten Urkunde.
Aus dem Düsseldorfer Landesarchive. Codex B.
34. Sybrecht Spede verzichtet zu Grünsten der Herzogin Maria auf sein Zwölftel am Zehnten zu Wankum 1382, 4 März.
Aus dem Perg.-Original imD. Landesarcliive. A,I. 1023.
§ch Sybrecht Spede, arndt S p e d e n broider, doen kont ind kenlich allen luden, dat ich hudistaicbs vur
fmich ind myne eruen in behoiff mynre gnediger vrouwen, vrouwe Marien Hertzoginnen van Gulige ind van Gelren vertzegen jnd yerzyen oermids desen brieff, op min andeyl zu wissen, yp dat zwelfte deil, dat ich hadde off hauen moechte, an den zienden zo Wanckem, jnd scheiden die vurgen myn gnedige yrouwe die Hertzoginne vursch yere eruen ind naecomlinge van mvme andeyle des zienden vurss, vur mich ind myn eruen so ewigen dagen los ledich ind quit, sunder alle argelist Jnd weirt sache, dat hernaemals eynche brieue by mich off mynen eruen vonden wurden, sprechende van den ziende zo wan- cken, so watkunne die weren, die brieue kenne ich alnu wale geloist zomail doit, ind van egeynre macht syn, jnd dat men mit den brieuen myne gnedige vrouwe vurss yere eruen, ind naecomlinge, noch nyemant van yeren wegen ansprechen noch manen ii sal moegen, jnd des zo orconde jnd omb gantze steitgeit, So hain ich Sybrecht Spede, arndt speden broider vurss myn segel vur mich ind vur myn eruen an desen brieff gehancgen gegeuen jnt jair onss heren dusent dryhondert zwey ind echtzig des dinstaichs* nae deme sondage in der vasten, alsman singt Beminiscere Das Siegel Sybrecht's ist Tafel II. Hr. 9 abgebildet.
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35. Die Gebrüder Heinrich und GoswinS pede verzichten für sich, ihre Mutter und Geschwister auf den viertenTheil des Zehntens zu Wanckum zu Gunsten der Hertzogin Marie. 1382 ; 4. März.
Aus dem P erg.-Original im Düsseldorfer Landesarchive, A. I. 1024,
^ir Heynrich ind GoiswynSpede gebroedere ^Heynrichs soene doen kont allen luden ind be- 1 kennen, dat wir, vur onse moider, yur ons seluen jnd yort yur andere onse sustere ind broederejnd vur onse eruen liudestaichs yerzegen hain end verzien ouermieds desen offenen brieff in yrber ind in be- lioiff onser gnediger vrouwen, yrouwe Marien Herzoginnen van Guilge ind yan Gelren op onse andeyl zo wissen op dat yierde deyl, dat wir hadden of hain moechten anden zienden yan Wanckem jnd scheiden die vurgen. onse gene- dige yrouwe, die Hertzoginne yurss, yere eruen indnaecom- lincge yan onsme andeyl des zienden vurss, vur onse moider yur ons, onse broeder ind sustere ind oiise eruen zo ewigen daghen los ledich ind quyt sunder alle argelist. Ind weirt sache dat hernamails eynche brieue by ons, onse moider by onsen susteren off broederen off by onsen eruen yonden wurden, sprechende van den zienden zu Wanckem, so wat kunne die weren die brieue kennen wir asnu wale gelois^ zomail doit ind yan egeynre macht syn jnd dat man mit den brieuen myne genedige yrouwe vurss. yere eruen ind nae- comlincgen noch nyemant van yeren wegen ansprechen noch manen en sah moegen. Ind des zo orconde jnd omb ganze steitgeit. So hain wir Heinrich ind Goiswyn spede gebroedere yurss onse segele vur ons, yur onse moider jnd yur andere onse sustere ind broedere ind onse eruen an desen brieff gehancgen. Gegeuen jnt jair ons heren dusent dryhondert zweyindechtzich des dinstaichs nae dem sondage in der vasten alsman singt Reminiscere.
Das Siegel Heinrichs und Goswins ist Tafel II. No. 7 und 8 abgebildet.
bb
36. Johann Hausmann, Sohn des Ritters Johan von Huessen verkauft sein Recht an der Mühle zu Nersdom dem Ritter Johann von Honselar ge- y nannt von dem Velde unter Mitsiegelung des Sybrecht Speden. 1383, 3. April.
Aus dem Copiar des Herzogthums Geldern B. 22 No. 151 im Düsseldorfer Landesarchive
Woe dat Johan Huysmann vercofft heefft here Johan van den velde alsulcken recht als hy hadde aen der moelen tot nersdom ende aen den» eyghenen ende ghehoringen luden des hertochdoms wan gelre jnden lande van Kempen mytten brieue daer alf sprekeude.
Nersdom -Kempen--Erfftale.
I ck Johan huysman here Johans soen van huessen Ritters wiinere was doen kondt ende kenlich allen luden ouermyts deseri brieff dat jck myt rade ende 2goetduncken mynre maghen ende vrienden voir mych i 'ende myiten erffen ende nacomelyngen vm IIIc. ende LXX. goede aide gülden scilde goet van goude ende gerecht swaer yan gewichte die my all ende waell betaelt ende ghehantreyckt syn, vercofft heb recht enierrede- lick, ende vercope jn desen brieue , myt enen Steden wit- lichen coepe, here Johan van hoenselair geheiten vanden velde Ritter synen eruen alle alsulecke Recht, Ende vorde- ringhe als ick had off hebben mochte jn ennygher wyss aen die moelen tot nersdom, ende aen eyghenen ende aen geho- p ringhen Juden dess hertochdoms jn die herrlichkeH van ge- / lere geseten jnden landen van Kempen jn alle alsulcke brieue alss ick hadde, alss aen Recht erffe myns vaders voiscr. vanden voiscr. moelen jnd eyghenen luden, die> der hoech- geborene furste jnd here here Eduard liertoghe tot gelere seligen gedechtenissen mynen vadern voirsz. gegeuen ende beseghelt heeft, welcke brieue je een recht erue byn van myns vaders wegen voirsz. Ich myt mueien eyghenen lüde jnd rechte voirsz. heb opgedraghen den voirsz. here Johan vanden velde jnd Syrien erffen ende daer op luterlich ver- tegen, myt wyttelichen vertichenissen tot ewigen daghen toe,
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Ende heb se dair äff gemaect ende make in desen brieuen rechte eruen jnd witliche vordere jn allen der besten ende vaster wysen, dat jck konde, alsoe dat zy nv voert then ewighen daghen toe daer mede moghen doen alle hoeren vryen wille sonder ennych wedersegghen ende croenen van my off mynen erffen ende nacomelyngen, Off yemant van onzz wegen Alle argelist droghen feirpell beheyndicheit jnd alle quade vonden hier jnne wtghescheiden (Sic!). In or- konde der waerheit ende gantzer stedicheit deser voirsz. dynghen heb je mynen Segel aen desen brieff gehanghen, Ende heb voert gebeden Eersame lüde Sybrecht speden ende Johan van liaerbeke die hier ouer ende aen geweest hebben helpen de dynghen dat zy hoer Seghele myt nier aen desen brieff hebben ghehanghen the meere getuyehenisse ende stedicheit alere dynghen voirsz., dat wy Sybrecht spede Ind Johan van haerbeke voirscr. waere bekennen. Datum Anno domini M° CCC° ende LXXXIIL tercia die Mensis Aprilis.
37. E r n e k e n (Arnold) Spede, Wilhelm von Langenfeld und andere, die bei Eroberung der Burg Dyck sich haben ergeben müssen, schwören unter dem Siegel des Ersteren Urfehde und werden freigelassen.
Aus dem Originale im Düsseid Stadtarchive abgedruckt bei Lac. III S. 767 und Fahnes Geschichte der Grafen und Fürsten zu Salm II S. 157.
38. H einr i c h S p ed e, Mönch zu Camp wird mit der Verwaltung der Pfarre zu Rheinberg betraut. 1385.
Aus den Acten der Abtei Camp.
39. Godart Spede von Langenveld bekennt der Abtei Camp eine Geldrente zu schulden, es siegeln mit ihm Sybrecht, Henrich, Goetzen und Go ld o lf Speden. 1385, 17. Sept.
Aus dem Originale im Düsseid. Landesarchive, vergl* Camper Copiar S. 113.
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ch gaedart Spede yan Langheuelt doe kont allen luden end bekenne jn desen apenen brieue dat jch uyt mynen gude tot Mollum Jaerlieh ein Jaer- gulde reyken vnd gheuen sal den abt yan Camp und dat gemeyne Conuent vyff marck op synte mertyns nder wynter of bynnen eynre maent daer na ombeuangen alsulliclis gelts als als (Sic!) jnder tyt der betalynghe tho Kempen gbenge end gheue js voerdie vyff marck vorscr. "Weyrt tzake dat jcb des nyet en dede vnd versuymiich vonden worde jnder betalynge vorscr. der Jaergulden So mach der abt van Camp vorscr. of dat Conuent aengrypen vnd aen tasten dat vorgescr. guyt vorscr. (Sic!) bys der tyt tbo dat oen oere gbebreyk vervolt were vander vorscr. Jaer gülden Alle dese vorscr. vurwarden beb jcb gaedart Sqede vurscr. gelaeft jn guden truwenvoer my end voer myn eruen vast stede vnd vuuerbruyclych te balden Sonder avgelist Inorconde der waerheyt so beb jch myn zegel an desen bryef gbebangben vnd vm der mere gbetugenysse wylle deser vorscr. vorwarden so heb jch ge- beyden vnd byd gaedart van wylich jnd Emont von Paerle als man des beren daer jcb dat guyt aef baldende byn vnd sybrecht Speden benrieb Spe den goetzen Spe- den vnd goldolf Speden als vmste ynder deser vorscr. vurwarden dat sy oeren mit den mynen (Sic!) an desen bryef wyllen bangben tot enen getugbe dat wy man vorscr. end omsteynder gherne ghedaen hebben vm beyden wyl gaedarts Speden vorscr. wynt ons dese vorgescr. vurwardenkondich syn vnd want jch gaedart van wylicb vorscr gheyn zegel by my en heb so tughe jcb onder zegel emonts van Parle dat dese vurwarden waer syn des jcb jn desen zaken ghe- bruke Gegheuen jnt Jaer ons beren dusent drybondert vyf endet achtentych op sente lambreebts dach.
Sämmtliche Siegel sind abgefallen.
40. Goswyn Spee von ßetersbeck mit drei Anderen besiegelt als Anverwandter die Urkunden des Johan Munt von Keuelberg, worin dieser die Bedingungen bestätigt und beschwört unter
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denen er von Herzog Wilhelm von Jülich und Geldern aus dem Gefängnisse entlassen 1 st. 1385? 31. October.
Aus Copirbuch B. 21 S 39 im Düsseid. Landesarchive.
Jir Johan Munt van Keuelbergh jnd Catharina van ^"Wambeck syne eheliche huysfrouwe doin kunt allen * die diesen brieff sien soilen oft hueren leesen ind ^ - bekennen dat wir gesamender hant eindreichelichen emyt goiden moitwillen vur vns ind vnse eruen hudistaiehs vertzegen hain ind vertzien clacklois oeuermitz diesen brieff zu ewigen dagen vp alle alsulchen reicht anspraiche vorderinge bewysing ind vermess as wir hatten ind hauen moichten in eyncker wyse an dem hoyue de geleigen is zu henxbeck dae ynne dat Wynmar plucke zu sytzen plach, jnd up asulche brieue as darup gemacht waeren de up wilne heren Gerart van Wambeck ind synen eruen sprechende waeren, jnd bekennen vort vur vns ind vnse eruen ind nakoemelingen, dat wir alre anspraiclien ind vorderincgen alles reichten ind deiles ind alre bewysingen die wir off vnse eruen an den egenannten brieuen off auch an dem hoyue zu henxbeck hauen moichten off je gewunen asnu vysgegancgen syn ind vyssgeyn oeuermitz diesen brieff. Ind hain darup vertzegen myt halme ind myt Munde erfflich ind vmmerme in vrber in behoiff des hochgebornen vursten vnss lieuen gnedigen hern kern Wilhelms Hertzogen vnss genedigen vrauwen Marien Herzoginnen van Guyige ind van Gelre ind off sy (nietmer) entweren in vrber ind behoiff yrre eruen vns vnsen eruen ind nakoemelingen an den vursck. brieuen vp den hoff zu Henxbeck sprechende noch an dem hoyue mit syme zubehuere egeynre kune reicht anspraiche vorderinge off bewysingen achtermailtz zu hauen zu be- halden off dae an zu erwecken eyncherwys Ind wir ge- loyuen ind sprechen vort sementlichen in guden truwen vur vns ind vnsen eruen. Wilche Zyt ind wanner unse hindere die wir nu zer zyt hain off hernamailtz krygen moigen zu yren mündigen dagen körnen synt, dat wir as dan die selue vnse kindere beide Soene ind Doechter sunder eynich langer vertzoch brengen soilen vngemaent vur den vurgt vnsen
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enedigen heren den Hertzogen yur vnse genedige Vrauwe die Hertzoginne van Guy Ige ind van gelre jnd of sy enweren yur yre eruen ind soilen die selue ynse kynder des hoeffs zu Hensbeck ind der brieue danne äff sprechende vertzyeh- nisse doen doin zu "willen ind genuegden des vursch ynss leuen genedigen heierschaffe in alle der maissen as wir hu- ditaichs gedaen hain Sunder eyncher kunne argeliste Ind weirt sache dat wir des nyet en deden of dat malychte vnser kynder eynich des vertzychnisse sich weigernden ind nyet doen en weulde, dar yur hain ich Johan Munt mich verbunden ind verbinde in diesme brieue jnd hain geloeft, ge- sychert ind zu den heiigen gesworen myt vpgerechten vyn- gern ind mit gestaeffden eyden dat ich dar yur alle weige zu manungen des vursch. myns genedigen heyerschaffe jnd of sy enweren zu manungen yre eruen as ducke as dds noit gebuerde jnd ich dairrumb van yren weigen gemaent wurde zu Yuycht wederumb in geuencknisse komen sal zu Caster in yre Slos as eyn gevancgen man jnd sal mich dae laissen be- smeden mit houltze ind mit ysern das die vursch myn goe- dige heirschaff müeglich in meichtisch syn behacht yur dat vertsichnisse mynre kinder ind nyet hoger mynre eyde ind sycherheyde nummerme quit noch los zu syn eyncher wyse noch nyet van danne zu scheiden jch en haue tzeirst dem vursch. myme lieuen genedigen heyerschaffe Hertzogen ind Hertzoginnen van Guyige ind van Gelre jnd off sy enweren yren eruen vertychnisse mynre kinder doin geschien also dat yn des genuege zu yren willen sunder eyncher kunne argelyste ind geveree. Alle die vursch. puncten ind vur- werden, so wie in diesme brieue gesclir. steent hain wir Johan munt ind Catharina vanWambeck syne elyche huys- vrauwe vurss gesamender hant vur vns ind vnse eruen geloeft ind gesychert in guden truwen in Eitzstat vaste stede ind vnuerbruchlich zu halden jnd dar weder nyet anders zu doin noch zu sueken egeyn behelp noch beschutnisse geist- lichs off weretlicbs reichtz dat vns off vnsen eruen weder dat vertzychnisse eynche stade doin muege Ind des zu vr- kunde so hain wir vur vns ind vnse eruen vnser beider Siegele an diesen brief gehancgen, jnd hain vort gebeiden vnse vrunt ind maighe mit namen 'Goyswin Spede,
Reynken van der Hegghen, Johan van Haren ind Gelis Kacher yan dem Broiche dat sy zu getzuyge der wairheit alre sacken vurss vre Siegele by die vnse an diesen brief willen liancgen des wir Goyswin Spede, Reynken van der Hegghen, Johann yan Haren und Gelis Kacher yan dem Broiche vurgt ymb beiden willen Johans Munts ind Catharinen synre huysfrauwen vns maighe ind yrunde vurss. vns bekennen gedaen hain in getzych der wairheit alre Sachen vurss. gegeuen jn den jairen vnss heren dusent dryhondert vunf eichtzich vp alre heiigen auent.
Ich Johan Munt van Keuelberg doen kunt allen luden, also as die hogeboren vurste ind vurstynne myn gnedige here ind vrauwe her "Wilhelm ind vrauwe Maria Hertzoge ind Hertzogynne van Guyige ind van Gelre mich gevancgen vmb eyns brieffs wille den sy meynten dat ich hettc ind den sy van mir hauen weulden sprechende wilne hern Gerarde van Wambeck Ritter ind synen eruen op den hoff zu Henxbeck dae ynne dat wynmar Plucke vurtzyden zu sytzen plach dae bekennen ich Johan Munt vurss. ind sprechen dat vur wair. dat ich des seluen brieffs nye en gesach noch dat ich noch mym wyff den in vnser gewalt nye en kregen noch meichtich en wurden ind oich des brieffs noch hüdestaichs en hain ind begryffen dat by den eide die ich dem vurss myme lieuen genedigen heirsckaffe gedaen hain Yr- kunde myns Siegels an diesen brieff gehancgen. Gegeuen jn den jairen vnss heren dusent druyhundert vunff ind eicht- op alre heiigen auent.
Ich Johan Munt van Keuelberg doen kunt allen luden ind bekennen dat want die hogeboren vurst ind vurstynnen myn lieue genedige here ind vrauwe her Wilhelm Hertzoge ind vrauwe Maria Hertzoginne van Guyige ind van Gelre genaide ind gunst an mich gekeirt haint ind vp mich guetlich haint willen vertzyen sulcher Sachen in brucligen in den ich mich vntghaen sy vergessen ind versuympt hain ind dairumb ich yre gevancgen was Also hain ich Johan Munt vurgt hudistaichs in reicht oyrueden geloeft, gesichert ind zu den heiigen geschworen mit upgereckten Yingern ind ihyt gestaeften eyden dat ich van diesme dage vort bynnen noch buissen Slosse bloys off gewaepent so wie of wae dat
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gebueren mach, numerme die wyle ich leyuen gedoin gehel- pen noch gerechen sal myt worden noch mit wercken heymlich noch off offenbair weder den vurss. mynen lieuen gnedigen hern den hertzogen weder myne lieue genedige vrauwe die Hertzoginne van G-uylge ind van Grelre noch weder yre eruen off sy en weren noch weder yre lant lüde off vnder sessen die sy haint off gewynnen moigen noch weder alle die ghene die yn sementlichen off yrre einych bysunder zu verantworden staen off*staen soilen off die sie verantwerden willen in eyncher maissen Yortme hain ich Johan munt vurs geloeft gesikert ind zu den heiigen gesworen. dat ich dat Yurss myn geuencknisse ind so wät sick darine er- gancgen hait numerme gewrechen en sal ind dat ich noch ymant van mynen wegen dair umb nu noch her namails nymant. . . samen en sal wort off werck an ymant zu keren de dae ouer ind an gewest. Yortme hain ich Johan geloeft ind gesichert, dat ich buyssen orloff ind willen myner gnedigen heirschafft die wyle ich leyuen nymans vyant werden sal umb geynre sache wille noch myt nyeman kriegh off vrloighe machen will, vyss die dem vurss. myme genedigen heirschaffe off yren landen eyncher schaden off vngunst komen muge in eyncher wys Yortmer wert saiche, dat id also ge- uiele, dat ich vmmerme in eynich slos of vestinghe queme die bestatt off besessen würde, ind da ich wüste of verneme dat die vurss. myn gnedigen here der Hertzoge van Grulyche ind van Grelre mit syme lyue ind Bannyeren vur komen seulde ind vur queme So hain ich Johan geloeft ind gesychert dat ich dan zerstunt sunder merren ind vngemaent alsulche sloss ind vestinghe sal mo issen ruymen ind danne vyss off danne affscheiden daeynne nyet langer zu bliuen umb ymans wille zo leyft off leyuen sal. Yortme hain ich den vurgesprochen geloeft ind gesichert Alsulchen mansgeboirt as ich vp duse zyt hain of hernaniails gewynnen mach, wilche zyt die zu yren mundigen dagen komen is dat di selue myne manss- geboirt ind kindere dem vurss. myme lieuen genedigen heir- schaff Hertzogen ind Herzoginnen van Gruylge ind Grelre ind off sy enweren yren eruen oyruede ind verlefnisse doin soilen ind darup yre brieue ind Siegel geuen in alle der maissen as ich hudistachs gedaen hain sunder argelist. Des
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seinen gelychs hain ich Johan munt geloeft ind gesychert dat ich mynen doechtern egeyne manne geyuen en sal van derre weigen dat dem vurss. myme genedigen heirschaff ind of sy enweren yren eruen off luiden eynich schade geschien moechte ind weirt sache das die vurss myne doechtere buyssen mynen wyst ind wille sich seluen bestaeden ind manne nemen danne äff dat dem vurss. myme gnedigen heirschaffe eynich schade geschege off geuielt ouch dat ich buyssen vrloff of wille myns gnedige heirschaff vurss ymans viant wurde of dat ich ymant-van mynen weigen vmb des vurss. geuencli- nisse willen eyniche wort off werck an ymand kerde den ich des tzgende (sie) were, of dat ouch die vurg. myne kyndere bynnen yren mundigen dagen den vurss. myme gnedigen heirschaffe, jnd of sy enweren yre eruen eynich schaden deden off auch zu yren mündigen Jaeren geyne oyruede doin en weulden, dat got allet verhuede of dat ich in eynchme andern punete vursh. verkurde dar vur hain ich Johan munt vurgt geloeft gesychert ind zu den heiigen gesworen ind verbinden mich des in diesme brieue. dat ich dar vur alleweige zu manungen des vurss myns lieuen gnedigen heirschaffe Hertzogen ind Herzoginnen van Guyige ind Gelre ind off sy enweren in manungen yre eruen as ich zu Yucht gemaent werde wederumb in gevenckniss komen sal zu caster in yre slos as eyn gevanegen man ind sal mich dae laissen besmeden mit houltze ind mit ysern das die vurss. myn gnedige heirschaffe muegich ind meichtig syn behacht vur die bruckge mynre oyruede, ind nyet hoyer nyet van danne zu scheiden noch mynre Eyde ind sicher- heide numerme quit ind los zu syn eyncherwyse, Ich enhaue tzeirst der vurzs. myme lieuen gnedigen heirschaffe Hertzogen ind Hertzoginnen van Guyige ind van Gelre ind of sy enweren yren Eruen sulchen bruch krudt ino schaden gerycht ind äff gedaen nae ynhalden des brieffs zu yre guden willen ind genuegden ind danne äff genoich gedaen sunder eyniche kunne argeliste off geverde. Alle diese vursch. puneten ind vurwerden wie die in diesme brieue geschreuen steent han ich Johan Munt vurgt. hudistachs geloeft gesichert ind zu den heiigen gesworen vaste stede ind vnverbruchlich zu halden jnd dar weder rmmmer anders zu doin noch zu
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sueken egeyn behelp noch beschntnisse van dem Pays of van deme kayser dat mir weder diese vurss oyruede eynche Stade doin muege jnd weiert sache dat ich vmmer as buese wurde dat got verhuede dat ich mich an dese oyrueden off in eynchen punct3n vurss. vergeisse die verbreche verkurde ind nyet en hielte , So kenne ich mich as dan truwelois, sicherlois eyrlois ind meyneydich ind darzu eruallen syn vys alinc reichte in die achte des heiigen Rychs Also dat man mich*das vur halden scheiden ind kundigen salmoigen zu hoyue ind zu dage in allen landen ind vur allen goiden luden. Jnd diese Dincge zu vrkunde ind gantze stedicheit so hain ich Johan Munt vurgt myn Siegel an diesen brieff gehancgen jnd hain vort gebeiden mine maighe ind vrunde mytnamen Q oyswynSpedevan Petersbeck,Peynken van der Hegghen. Johan van Haren ind gelis van dem Broyche dat zy zu getzuge der Wairheit alre saichen vurss. yre Siegel by dat myn an diesen brieff willen hancgen, dat wi Goyswyn Spede Peynken van der Heggen Johan van Haren ind Gelis van deu Broyche vurss. vns bekenne gedain hain zu getzuch der warheit alre Sachen vurss. Gegeuen jn den jairen vns hern MCCC. LXXX quinto vp alre heiigen auent
41. Goswin Spede Pfarrer zu Hüls bei Crefeld. 1385—86.
Aus dem Pfarrarchive daselbst
Er machte ein Testament, welches jetzt nicht mehr vorhanden ist, stiftete darin zum Heile seiner Seele einJahres- gedächtniss, welches früher sexta feria post Lambert (22. Sept.) begangen wurde und setzte für den Schullehrer ein ansehnliches Legat aus.
42. Heinrich Spede wird in seiner Fehde gegen Arnt Spede vom Bruder seiner Mutter, einer v. Horbach (Kirchd. bei Aachen. Wappen quergestreift), unterstützt 1385.
Aus Spaen's Sammlung.
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43. Walraue von Smalbrok überträgt Goswin S p e d e n, Goswins Sohn, 15 Schillinge jährliche Rente von zwei Häusern in Kempen* 1386,11* Mai
Aus dem Originale im Besitz des Dr. Keussen.
y Schepene van Kempen doen kund ind kenlich allen luden ouermits desen brief dat vur vns is komen mit synen vrien wille wale beraeden . . . V^J) walrauen yon Smalbroich 1 ) ind heit erghiet ind bekant (^1 apenbeirlich vur sich ind syne eruen dat he ymb eyne Summe gelts die eme all ind wale betaelt ind gehantreicht is Yercocht heit recht ind redelich ouermits eynen Steden Erfcoepe ind verkuept in desen brieue . . Goesswin heren goesswins speden soen pa- stoers der kirchen tot hülse wilne was ind synen eruen . Alsughe viere schillinghe ind eynen haluen kempents paments Jaerlicher ind erflicher Gulden ind Tynss als her- man vp den haghe eme schuldich te gheuen ind tebetalen vp dach sente Mertyns des helighen Buschops inden wynter alle Jaere ertlich ind ewelich van synen huysse geleghen by heynen meynkens huysse dat hillen sturtkannen hadde geweist als die selue herman nu Yur vus bekant ind erghiet heit ind alsulghe Tyne schillinghe ind eynen haluen oich Jaerlicher ind erflicher Gulden ind Tynse als heyne vyncke ind Bele syn Suster eme schuldich synt the gheuen ind tebetalen alle Jaere ertlich ind ewelich vp den vursz: termyn van yren huysse gelegen alre neyst an hermans huysse vursz : als die selue heyne ind Bele oich nu vur vns erghiet ind bekant hebben . . Willighe vieftyne schillinghe Jaerlicher ind ertlicher Gulden ind Tynss vursz : der vurg, walraue vur sich ind syne eruen' heit vpgedraghen mit witlichen ver-
*) Smalbrock, jetzt Schmalbroich, Hundschaft mit Dorf und verschiedenen einzelnen Höfen, wurde in jener Zeit von verschiedenen adlichen Geschlechtern besessen, unter anderen hatten gegen 1424 Godart von der Dunck und Carl von "Wienhorst jeder einen Hof daselbst.
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tichenisse als vur vns recht ind gewoenlich is dem vurg: Goesswin ind synen eruen (daer) aen he gheynrekunne recht vorderinghe noch aensproekc enheit behalden Alsoe dat die vurg: Goesswin ind syne eruen van nu vort mit den vursz: vieftyne Schillingen jaerlicher ind erflicher Gulden ind Tynss- moeghen schaffen ind doen alle yren vrien wille sunder enicherhande wedersaghe ind croenen walraues vurg: ind synre eruen of yemans van yre weghen . . Beheltenisse doch mallich anderen syns vurrechten Alle argelist ind geuerde ind alle quade vonde hier ynne vytgescheiden . . In orkunde der waerheit ind ganse stedigheit desz vursz: dinghe soe hehben wy vnse ghemeyne schependoms Segel gehangen an desen brief daer aen dat walrauen vurg: syn Segel vur gehangen heit dat ich walrauen vurg: waere bekenne Datum Anno dominj Millesimo CCC mo . LXXX sexto XI a die men- sis Maij.
Das Siegel des Smalbrock ist abgefallen, das noch anhangende Scheffen - Siegel hat auf der vorderen Seite in einem mit Sternen besäeten Kreise einen Schlüssel mit der Umschrift S. SCABINORYM. DE. KEMPEN, und auf der Kückseite einen Schild mit einem stehenden Kreuze (Cöln) und Umschrift wie vorher.
44. Sühne zwischen Heinrich Speele, Sohn Wilhelms und Ärnt Spededem Alten, wodurch ihre Fehde beendet ist, jedoch ersterem ihre Erneuerung in dem Falle vorbehalten wird, wenn ihm sein Antheil an der Erbschaft seiner Grossmutter Lute und eventuell der Rechtsspruch darüber von Arnt verweigert werden sollte. 1386, 7. November
Aus dem Originale im Reichsarchive zu Gravenhag.
Spaens Samml. No. 328.
Fahne; Chroniken- und Urkundenbücher. III. 5
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oh HenrichSpedeWillems s o e n bekinne ouermitz desen apenen brief vur my ende vur myne eruen dat ich arnt speden den aldenen synen eruen eyne soene gegeuen hebbe ende myt vme versoent bin alre saken der ich myt yme gaende hadde bys huden toe desen dage toe aldes dat van deser veden comen is vyt ge- namenal alsulker erftalenalsmyr vrouwe lute myn alder moeder nae gelatenheeft ofich daer eynnich recht aenhedde daer sal hy my alsoe vele rechte ende besceides oem doen als ander mynen mede erfgenamen die daer alsoe vele rechte aen hebben als ich mer weirt dat my dat myt kloeket off myt argelist ont meeten worde of dats myne mede erfgenamen nyet vrdelen en wulden ende hy my dan rechts daer aen vytgynge soe magh ich myn recht vordem soe ich beste kan Yoirt ist vurwerde weirt sake dat die vurss arnt of syne eruen van mynre moeder bruder ofte sustern eynnighe rechte aensprake leden ot hedden van den eylff mottunen 1 ) die myn vader oem dat renteampt verteert ende vytgelaght hadde of van den vief mottunen van eynre leistingen tot venloe daer ich den vursch. arnt oem toe gespraken hadde dat ich vme die af leggen sal of ich sal vme of syne eruen acht mottune weder oem handrecken ende geuen ende hebbe dat gesekeit ind gelaeft seker ende gelaue in guden truwen vur my ind myne eruen. Weirt sake dat ich heinrich vurscr. dyt nyet en dede soe sal ich tot maningen arnts vurscr. of synre eruen jn comen tot Kempen bynnen die stat jn eynre her- berge die my van vn aldaer gewiest würt myt myns selues lyue nummer daer vyt toe sceiden noch toe varen in eynnighe wies den vurssc. arnde of synen eruen en weer vur yrsten die vurscr. aens af gelaght of die vurscr. acht mottunen wael betaelt ende gehantreket tot vr selues seggen
l ) Mottunen, mottoen, eine Münze, die von dem darauf geprägten, eine Fahne tragenden Lamme,' also mouton (eigentlich Hammel) mit der Umschrift: A gnus dei qui tollit peccata mundi, ihren Kamen erhielt. Sie wurden zu 26, 27, auch 28 G-roote (15 Groote = 1 Pfd. Pfenninge, 1 Pfd. Pfenninge — 240 Pfenninge, der Groote also 10 Pfenninge) gerechnet, haben also einen Werth von 416 bis 448 Pfenninge.
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sonder argelist. AI argelist vytgesceiden verpel qwade vunde nye ende alt die an desen vurwarden ende brieue hynderen ofte deren moechten. Jn orcunde der waerheit toe mere sekerheit ende stedichgeit alre saken vurscr. soe bebbe icb beinrieb vurscr. myn segel vur my ende myne eruen an desen brief gebangen ende bebbe gebeden Joban vanhoerbeke mynen oeme dat by syn segel myt den mynen an desen brief heeft bangen tot eynre cunden ende toe eynen getuge dat icb Joban vurscr. gerne gedaen bebbe oem beden wyl benrieb vurscr. gegeuen jnt jare ons beren dusent dryhondert LXXXVI 0 . des gudesdages nae alre heiligen dage.
Die beiden Siegel sind Tafel IX No. 40 und 41 abgebildet.
45. Arnolt Speele, Sohn Arnts, bekundet, dass sein Neffe Johan v. Boedberg ihn fälschlich für seinen Helfer gegen das Cölner Domstift ausgegeben habe. 1388 (1389).
Aus dem Originale des Domstifts im Düsseid. Landesarcbive.
>jch Arnolt Spede Arntz Soen duekunt allen luden ^ind sunderlingen den edelen erwerdigen beren Deeben j>ind Capittele vamme Doyme zu Coelne wiewail Joban van Boedberg myn neve in dem dat be der vursc. beren vyant wurden is mieb vur synen bulper genuymt ind in synre untsagebrieve gesebrieven bat, be dat enbussen mynen willen ind geheisse gedain bat ind icb syn bulper intgan die vurss. beren nyet syn en wille ind mich der veden entsagen ind vertzien dar up vur mich ind myne Knechte overmitz desen brief dar an ick myn Jngesegel gebangen hayn in urkonde der waerbeit. Datum anno domini MCCCLXXX octavo in vigilia festi Epiphanie ejusdem.
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46. Wilhelm von Jülich Herzog von Geldern und Graf von Zütphen verpachtet der Stadt Geldern, um ihr aufzuhelfen, die Grut daselbst und das Wollampt; die Pacht der ersteren soll beginnen,, wenn die Jahre des Johan Spede, der zugleich die Grut zu Nykerk besitzt, abgelaufen sind. 1390, 20. Juli.
Aus dem Originale im Stadtarchiv zu Geldern, albgedruckt bei Nettesheim Bd. I S. 635.
toi [((\j "Willem van Gulich, bider genaden gaits her- LfflJjJJ toge van Gelre ende greue van Zutphen, doen kont allen luden mit desen apenen brieue ende <27X> bekennen, dat wy by rade ende goetduncken onsser ra( le ende vriende verpacht hebben ende verpachten ouermits desen seluen brieue onsser stat van Gelre want wy die gerne beholpen zeghen sich se beteren, onse^ gruyte tot Gelre, so die van alds gelegen is, acht jair lang nae eyn andern volgende, voer enen jairlixen paoht als illix jairs voer hondert marck brabantsche, gelych in der tyt der betalingen bynnen onsser stat van Gelre genge ende geue wesen sali, up vier termyne hier na beschreuen te betalen. Dats te weten vyfendetwintich marck payments vurscr. upden heiligen paeschdach, vyfendetwintich marck up sente Johans dach natiuitatis daer na naest volgende, vyfendetwintich marck payments up sente B-emeys dach daer naest volgende ende vyfendetwintich marck payments vurscr. upden heiligen kirst- dach daer na naest volgende allewegen illix jairs te betalen ons of onsen rentmeister, den wy dat beuelen te boeren Welke jaeren aengaen soilen naejaeren Johans Speden, onsses gruyters ter Nyerkirchen, na datum sinre brieue, mit sulken vurwarden, dat onse stat van Gelre vurscr. oer beste mit onsser gruyten vurscr. doen mach dese achte jaeren vurscr. lang ende soilen alsulke goede gruyte geuen, dair onse lude mede bewaert syn in onsen lande. Ende sy moegen brouwen ende tappen hopp also verre als sy op onssen moelen tot Gelre maelen ende anders nyet. Ende gebieden daerom
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onsen drossz tot Gelre, die nu is ende hier naemaels komen mach, dat sy verwaren, dat nyemant in onsen drosszampt van Gelre einich hier en tap, it en sy gegruyt mit onsen gruyten tot Gelre, of he en heb orlof van onser stat van Gelre vurg. up een pene van dryen ponden cleynre penninge, hoin die af te nemen, die daeren hauen deden, die half an ons te keren ende die ander helfte an onser stat van Gelre vurscr., also ducke ende menichweruen dat geschieden, sonder argelist. Yort so bekennen wy in desen seluen brieue, want wy onse vurg* stat van Gelre gerne gebetert hedden, so hebben wy der seluer onser stat gegeuen, geuen ouermits desen brieue dat wullenampt tot Gelre ende alle onse ampte van Gelre doer, mit alsulken voegen, ende vurwarden als onse stat van Goch dat wullenampt vurscr. in onsse stat van Goch ende inden ampt van Goch dat van onsen seligen vocruaedern ende van ons heeft, also dat nyemant enich gewant maken en sal in onse stat ende ampt van Gelre vurscr, hy en sy burger in onsser stat van Gelre vurscr. ende dair bynnen wonachtich. Ende dat onse stat van Gelre vurg # dat wullenampt vurscr. hoegen ende legen ende koeren dair af te nemen by radc der burgermeisteren, ende scepenen enser stat van Gelre vurscr. ende bi den geswaeren van den wullenampt die sy daer kyesen soilen in alle der maten ende manieren, als dat in onser stat van Goch gewoenlich is, sonder argelist. In orkonde onses segels, dat wy van onser rechter wetentheit an desen apenen brief hebben doen hangen. Gegeuen int jair ons heren dusent driehondertende- negentich des goedesdach na diuisionis apostolorum.
Sigillum jussu domini ducis per prepositum sancti Saluatoris. Presentibus de Consilio dominis
G. domino de Culenborg, G. domino de Yyanen et Johanne de Bylant, militibus.
Ueber Grütbier, statt aus Hopfen aus Myrica gale bereitet, siehe Fahne Bocholtz I. S. 360, dessen Dortmund I. S. 126, 133, 134.
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53, Heinrich Spede (vonAldenhof) besiegelt die- Urkunde der Lyna von Huchelhouen, Wittwe Geräts Hünchens, worin sie, um zwei Töchter als Nonnen in Neuwerk einkleiden zu können, der Abtei Gladbach Renten aus dem Zehnten zu Tüschenbrock verkauft. 1399, 1. Oct.
Aus dem Pergament-Originale der Abtei Gladbach. No.
154 im Düsseid. Landesarch.
^ch Lyna van Huchelliouen wilne was Gerartz Hündchens eliche huysfrouwe doen kunt ind kenlich allen iluden ouermitz diesen brieff ind bekennen dat ich myt vS raide ind guytduneken mynre ind mynre kinder vrunde ind neister maige van beiden syden her nae bescreuen, die myr dair zo geholffen ind geraiden haint myt mynen yryen moide willen ind myt willen ind geuolgenisse der seluer mynre kindere ind yrre neister maige vmb myne kenliche noide ind mynre kindere nutz ind beste yoirt zo keren ind zo prouen yur mich myn kinder ind all vnse eruen rechtlichen ind redelichen erfflichen ind ewelichen verkofft hain ind ver- kouffen reichtskouffs zo ewigen dagen ouermitz diesen brieff deme erwerdigen yn gode vader myme lieuen genedigen hern, kern Johanne van Troistorp van der gotz gnaiden Abbt zo gladbach ind synen naekomelingen, Alsulche deil gülden ind Kenten as ich hadde an deme zienden geheissen Tkusschenbroicher ziende yn der dinckbanck van der hart gelegen so wie die myr ind mynen vurvaren allewege zo gehoirt hait myt all yrme zobehoire ind erualle so wie dat gelegen is, vmb eyne bescheiden summe geldz der ynser beider vrunt zo samen eyndrechtich worden waren, die myr van deme seluen mynen lieuen genedigen hern gensslich all ind wail betzailt is, ind ich van eme vntfangen hain ind yn myn ind mynre kinder vrber ind nutz voirt gekeert ind gewant, as myn zwa dochter yn dat Cloister zo deme Kuwen- werke zo bestaiden, ind belaeuen ind bedancken mich gueder betzalingen, ind scheiden yn ind syne naekoemelinge der summen quyt ledich ind los ouermitz diesen brieff, Jnd vmb
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dat der vurss myn lieue genedige here ind syn naekomelinge der gülden ind renten vurss. zo sichere syn, so hain ich vur mich ind myn kindere ind eruen die vurss. Guide ind Renten eme yn vrber ind yn behoeff syns ind synre naekomelinge vpgedragen ind dair vp vertziegen ind verschossen myt hande halme ind monde vur den erberen luden den Scheffen van der hant (sie statt: hart) vur den dit geschiet is ind dae diese Gulden ind Rente vnder gelegen is, as vur vn recht ind gewoen- lich ind hain mich myn kindere ind eruen dair van vnteruet, ind mynen lieuen genedigen heren ind syne naekomelinge vurss. dair an geerfft zo ewigen dagen, ghein reicht noch vorderinge myr, mynen hinderen off eruen dair ane voirtme zo behalden, also dat der vurss myn lieue genedige here vur sich ind syn naekomelinge, die Guide ind Rente vurss. vannu^oirtme salindmach annemen, ind sich dair myt vnderwinden ind dae myt schaffen ind doen alle synen vryen willen gelych as myt anderen synen vryen eygenen erue ind Renten, allen synen nutz ind vrber ind beste dae myt zo doin sunder myns mynre kindere ind vnsere eruen off yemans anders hindernisse off wederrede. Yortme so hain ich Lyna vurss vur mich ind myn eruen, deme vurss myme lieuen heren ind synen naekomelingen gelaeuet yn guden truwen der gülden ind Renten vurss zo weren ind recht werschaff zo doen jaer ind dach as erffs recht is ind alle reicht anspraiche äff zo legen. Jnd gelaeuen ouch dat ich myn kinder asvoirt as die zot yren iaren komen ind mombarich worden synt, ind off yrre einich buyssen lands were asvoirt as dat heym komet vur die Scheffen van der hart vurss breiigen sal, ind die sal doen vertzien ind ver- schieten vp alsodan gülden ind Renten as vurss is, also dat myme heren vurss ind synen naekomelingen dair mit genoige ind dat den Scheffen duncke dat vn dair ynne genoich ge- daen sy, Jnd dair vur hain ich vur mich zo bürgen gesät, Heynrich Speden, Heynrich van hoebusch, lambert van busch ind Johan van luysch myn ind mynre kinder vrunt ind neistemaige, die dat vur mich ind myt myr gelaeuet hain zo vollbrengen* Jnd wir bürgen vurss gelaeuen yn gueden truwen all diese vurss punten gansze ind stede zu haldenind zo vollbrengen ind off einich van vns dat got verbieden moisse sturue ind affliuich worde, ee die kinder vurss vertiegen hadden as vurss steit, so sullen wir anderen die dan noch leuendich
bleuen weren eynen gueden ersamen anderen bürgen setzen yn des doden stat, asduck as dat geviele ind noit were, Alle argelist hyr ynne vyssgescheiden. Jn vrkunde der waerheit, want ich Lyva vurss selue gbeyn Siegel en haue, so hain ich gebeden diese vier vurss erbere lüde myn bürgen, dat sy zo getuychniss ind bekennisse all dieser punten vurscreuen yre yngesiegele vur mich ind myn kinder an diesen brieff haint gehangen, Jnd wir heynrich, ind heynrich, lambert ind Johan vurss bekennen dat alle diese vurss sachen ind punten yn alin- ger wys ouermitz vnss ind myt vnsen raide ind volbarde ge- schiet ind wair synt ind haint des zo vrkunde vnse yngesiegel mallich vnser besunder vmb beden willen lynen vurss an diesen brieff gehangen. Datum anno domini millesimo trecentesimo nonagesimo nono. Jpso die bl. Remigij epi.
Das Siegel des Heinrich Spede v. A. ist das auf Tafel II No. 7 abgebildete. Hoebusch führt in seinem Siegel das nachstehende Wappen sub 1 mit der Umschrift: henrich van ho-busch.* Lambert (sub 2) einen quergetheilten Schild, im oberen Felde einen Hund mit der Umschrift: S.Lambrecht van. den bus (buscli). Luisch endlich einen geschachteten Schild (sub 3) mit Umschrift, von der nur noch S. Johan ist.
47.
Wilhelm v. Jülich, Herzog von Geldern, bekennt Elbert von Eyl, Sohn Euerts, 624 alte Schilde zu schulden und weist ihm unter Anderen als Deckung die Pacht aus der Grat zu Geldern
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an, welche jetzt Johann Spede, Sohn J ohanns, und dessen Frau Nese und nach ihnen die Stadt Geldern in Pacht empfangen soll. 1390, 16. Nov.
Aus dem Düsseid. Landesarchive. Copirbuch, Jülich Geldern 1385—92. S. 119.
y^j Willem etc. doinkont etc. ende bekennen etc. dat wy sculdich syn van gerecht scholt Elbert van Eyll 1 Euerts soin onse sluter tot Gelre was ende synen eruen sessehondert ende vyue ende twyntich aude goide gülden goit van golde ende gerecht van gewichte of goit payement dair voir gelych die he ons an gereden gelde vitgedain ende verlacht heft ende yn onsen nut ende orber comen syn, wilke sesshondert vyue ende twyntieh aude scilde vurss wy voir ons onse eruen ende nacomelinge bi rade ende goitduncken heren henrick van Steenbergen praist van Audenmunster tutrecht onss lieuen neuen raits ende ouersten rentmeister bewiset hebhen ende bewisen Elbert vurss ende synen eruen te boeren ende te helfen vt onsen pacht van onss gruyt tot Gelre ende yn Gelre- lande mit hoeren thoebehoeren ende vt onsen alingen pacht onss haefs ter Caelsteden die ons jairlix gift vyftich malder roggen ende vyftich malder euenen, Also dat Elbert ende syne eruen vurss die vurss alinge pacht van onss gruyt also als die Johann Spede Johans soin ende Neze syn wyff nv ende na hoen onse stat van Gelre weder ons gepacht hebben ende voirt die vyftich malder roggen ende vyftich malder euen jairlix helfen ende boeren sullen dairafte nemen up alsulke termyne als die pachte geboiren ende nv voirt na datum des brieffs verschinen sullen alle jair hondert aude gülden scilde so vurss synt thent dat die selue Elbert die vurss sesshondert vyue ende twyntich aude scilde alinclich geboirt hebben mit vurwarden wert dat Elbert off syne eruen vurss up eynich jair vurss nyet voll en konden geboiren van der vurss pachten der gruit ende onss haues vurss hondert aude scilde als vurss is dat he dan dat gebreke dair al sal ende mach boeren in den jaire dair na neist volgende van den seluen pachten die daer nae verschinen soilen Ende wert
dat die selue Elbert of syne eruen vp eynich jair vurss van onsen vurss pachten onss gruit ende haefs vurss meer boirde dan hondert aude scilde so soilen sy den ouerloip dair onss slueter tot Gelre die in der tyt tot onss beende soilen den roggen ende euenen rekenen als die up thogeste gilt in den tween neesten weke marteen tot Gelren voir midwynter illix jairs als sich dat geboirt, ende wy ende onse eruen ende nacomelinge sullen Elbert vurss ende synen eruen onss vurss alinge pachte van onss gruit ende van onsen haue vurss laten alinclich boeren ende sy dair af nyet tontsetten doin noch laten ontsetten ende sy dair an behalden ende nyet laten hynderen auermids ons of yemants anderes thent sy die sesshondert vyue ende twyntich aude scilde alinclich geboirt hebben. Alle dese vurs vorwarden ende punten hebben wy hertoge vurss voir ons onse eruen ende nacomelinge ge- laift ende gelauen in goide truwen Elbert ende synen eruen vurss te voldoin ende vast ende stede te halden ende te doin halden sonder argeltst in orkonde etc Ende want wy alle onse renten voir voirbriefft hebben heren Henrich van Steenbergen praist van Audemunster onsen lieuen neve rait ende ouersten rentmeister hebben vurs, soe hebben wy hem gebeden dat dese vurs bewisinge ende punten mit sinen willen syn ende dat he des te getugen syn segel mede an desen brief hange ende ich Henrich praist ende ouerste rentmeister vurss be- kene dat dese bewisinge ende alle punten vurss mit mynen willen geschiet syn Ende ich hebbe des te getuge bi segel myns lieuen gnedigen heren vurss omme synre beden wille myne segel an desen brief bi mynre rechter wetentheit doin hangen gegeuen Anno millesimo trecentesimo nonagesimo feria quinta na kuniberti episcopi.
48. Gosen Spede legt über die Zeit der cölnischen Fehde dem Herzog Wilhelm von Jülich und Geldern Rechnung. Zwischen 1392—1394.
Aus dem Copirbuche der von dem Herzoge Wilhelm von Jülich, Herzog von Geldern und Graf von Zütphen ausgestellten Urkunden und der desfalls ertheilten Keverse über Amtsbestellungen, Yererbp achtun gen. Verpfandungen, Lehn- auftragungen etc. 1392—1394. Fol. 14 im Düsseid. Landesarchive B. 24.
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. yt synpunten die Goessen Spede van mynslieuen genedigen heren beuele heeft gedaen in der Colscher veden w^nt he da syns ampts ontsat was So en heeft ^lie derin synre rekenyngen niet gerekent ende set die punten up myns leuen genedigen heren genaden want een van der veden niet en quam.
Ten irsten alle badeloen der ontseghbrieue ende ander brieue. Yort die X gelaiuen die ich gebeden had in den wynhuse gequyt doe si yrst tot Lynne in der nacht gingen des gelyx den LXX vuytruyteren ter Alderkirken gequyt. Ende- vort doe wy weder quaemen want wy tot Gelre nyet up en- mochten bynnen drien dagen den gesellen mitten X glaiuen tot Bruchhusen die by my daer waeren gequyt ende eer teerynge gegolden. Yort den gesellen vur end nae oer harnasch eynsdeyls gequit als sy ryden solden.
Yort van dan reden Johan van Boitbergh ende ich van Johans geheyt van Yosshem tot Graue an mynen genedigen heren die terynge weder ende vort. Yort up een ander tyt doe ich was gereden totten van Nuwenaer doe had ich XII glaiuen want wy onderwegen met gebodten enworden onderwilen dair gequyt ende tot Gelre yn den wynhusen vyt endeyn. Yort ter seluer reysen bleuen tot venle bleuen twe perde freckstaen die yc dair quyten. Vort als ic vur ende nae om der saken wille ryden solde an gelaeghe in den wynhusen verteret vur ende nae. Yort den gesellen onderwylen liefnisse gedaen endein den herbergen gequyt. Ende an desen punten vursz. heb ich vur ende nae tsaemen yitgegeuen meer dan LXXX gülden die ic up myns leuen heren genaden lait staen.
Yort ter seluer tyt doe ich totten van Nuwenaer mit den XII glaiuen was gereden ende vur Sulph waren, verderfden Gadert Spede eyn pert daer ich oenvur heb getaelt XXY guldeu.
Yort die wyle dat die gesellen to Gelre lagen X wecken lanck ende men die te haue voederden, die wyle enworden my II perde von den haue niet gevoedert as Gerit die vaight wail weyt die vurderynge sette ich oick up myns leuen ge~ nedegen heren genaden.
Yort vur deser tyt geschiet, doe verderfden ich in myns leuen heren dienst enen grawen hinxt die ten Rosendale gingh geleuert wart dair her Johan van den Velde myn e l ) vur had gegeuen CXXY gülden.
Yort byn ich van myns leuen genedigen heren wegen genaden Jbegerende want die gesellen my to sprecken van attingen 2 ) van sluytgelde ende van geloefden die dair te Lynne mit waren dat ich daer van onthauen ende geloyst werde.
Summa van desen II C - XXX gülden vytgenomen die vo- derynge vursz. etc.
!) Dieser Johann von der Velde, genannt Honselaerr 13S6 Yertheidiger der Stadt Grave gegen Brabant, 1388 Droste zu Geldern, Besitzer der Niersdommer Mühle, de, geldrischen Laten im Lande Kempen, der Häuser Kri- kenbeck und Velde (letzteres bei Kempen) war ein in der gelderschen Geschichte hervorragender Mann, vergl. Nyhoff Gedenk. III. S. LIX undNo. 96 und 126. Nettesheim Gesch. der Stadt Geldern I. S. 93. Als Herzog Wilhelm im Jahre 1390 sich entschloss, auf längere Zeit nach England zu einer Berathung mit dem dortigen Könige zu reisen, ernannte er ihn zum Landesverweser und stellte darüber verschiedene Urkunden aus , so feria quarta post mia (misericordia) do- mini (21. April) und auf St. Marcus (25. April) de Vollmacht: onse State, stede, lande lüde ende ondersaeten ende onss alingen hertochdoms van Gelre mit allen hoeren toebehoeren niet vyt gesceiden the verwaren, the beschirmen ende the regieren nae synen vyff sinnen in allen saken ende allen saken the richten ende beuelen the richten ghelyck onss seluen. Jn einer dritten Urkunde ebenfalls auf St. Marcus ermächtigt er ihn alle Beden, in einer vierten, alle Strafen einzufordern, in einer sechsten im Falle sein Vater, -der Herzog von Jülich, oder seine Mutter sterben sollte, 1 alle Städte etc. zu besetzen und die Huldigungen entgegen zu nehmen. Eine siebente lautet wörtlich also:
Want wy omme Sonderlinge noit saken wille, die ons aenliggende syn ind oick want onss onse Her die Coninck van Englant unn cortlyck tot hem te comen ontbaden heeft wy by rade ende goitdünckeu ons Raide ende vriende hae- stelyck tot hem in Englant vaeren sullen mit hem ende mit sommigen anderen heren onsen magen ende vriende aldaer te spreken van onsen saken gelyck ons des noit is, Soe hebben wy Johan van Hoentseler geheiten van den Velde Ridder onsen lieuen Rait ende vrient beualen alle onse stede slate lüde lande ende heerlicheiden onss hertochdoms van Gelre . , . te hueden te bewaeren gelyck onss seluen ende wy beuelen
49. Groesen Spee, Sohn Goderts, und
empfangen ihre Lehne von Wilhelm von Jülich und Herzog von Geldern. 1394.
Aus Copiar „Jülich-Geldern" 1392—94, B. 24 S. 78 Düsseid. Provinzialarchive.
fteuen van Yrrade heeft ontfangen dat goit tot hul- hauen by hynsbergh gelegen. Jtem die selue beett ontfanghen alsulke leen als Reynart van Breemt tot \yg^©elmt had. Item die selue beeft ontfanghen dat
amt vppelmter Waylt, Mannen: Herman van Mekeren <3° Ydeken soen, Deric baecke anno M° CCC° XCI1II des Manendags post scolastice virginis.
Peter van Dairt ende Agnese syn Wyf bebben opgedragen Joban van Eyl op gastendonck den gruytbuys gelegen byder nyenkerken yn onsse vagedyen des ampts van Gelre tot enen Yyff marck leen.
Johan die Rouer beeft ontfangen den bof tot lewen gelegen in besel. Tilman van Eyl beeft ontfangen dat goit an den lulle, den bof tot "Wyncknam ende den hoff tot beerckt,
ende ontbeden v dat ghiebem gehoirsam gehulpich ende geuolgicb syt in allen saken mit den clockenslage ende mit aller alinger macht gelyck onss seinen also duck als be des an v dait gesynnen ende mit nauien, dat ghi in allen kerken van vwer ampt doet gebieden dat bem alremallick gehoirsam ende geuol- gich sy gelyck onss selueu ende dat niemant enige orloge aen en neme mit einigen beerscapp off tgegen ymant tbeint wy weder in onse lande comen ende sy dat daer nae aen ons veruolgt bebben dis en laet niet also lieff als v onse bulde sy gegeuen tot Nymegen.
Martini (11. Nov.) 1391 war der Herzog noch nicht rück, wenigstens Honselar noch Landesverweser, denn er stellte an diesem Tage eine also beginnende Urkunde aus: leb Joban van Hoentselar gebeiten van den Yelde Ridder Bewarer der lande van Gelre up Jese tyt, worin er bekennt, dass die Stadt Cöln ihm für den Herzog 100 Mark Cölner Jahrrente gezahlt habe. 1391 up seilt Mertins auent.
Yergleiclie Jülich - Geldern Copirbucb 1385—1392 im Landesarchive zu Düsseldorf Honselaer starb kinderlos, sein Erbe fiel an Spee, Wyenborst und Arckel.
2 ) Atzungskosten i. e. Zehrgeld.
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den hof tot Rode gelike als her Willem van Eyl dat. te halden plach, Mannen: her Johan van Kessel, her henrich van Wicrade.
Goesen Spee heeft ontfangen den hof tot Heithüsen mit allen sinen thoe behoern gelike Godert syn vader dat te halden plach in den kirspel van Grenerode gelegen.
Item die s e 1 v e heeft ontfangen den hof tot Müllem mit sinen laten ende thobehoern in den kirspel van Wanckem. mannen: Eylbert van Eyl, Johan van Boedberghe.
Henrich van Krikenbeke Henrichs soen heeft ontfangen den hof tot Lonce ynhaldend hondert mergen lands tot lonce an der kiriie gelegen tot eynen zutphenschen leen et habet literam in for.
Gerit van Barsdonc heeft ontfangen den hof tot schanle ende den hof tot loin ende voirt syn laten ende tyns goit da tot arsen ende tot velden gelegen.
50. Gosen (Goswin) Sp ede, Droste von Geldern erscheint in mehreren Urkunden der Stadt Geldern sowie des Landes. 1394—1397.
Stadtarchiv zu Geldern, Landesarchiv zu Arnheim, van Hasselt Geld. Oudheden I. S. 264.
,51. Hermann von Huckhofen, Rector der Pfarrkirche zu St. Anton-Ameren, bekundet, dass er kein Recht habe an der Scheune innerhalb der Dos und Wohnung des Pfarrers, genannt die Wedeme, gelegen, dieselbe vielmehr dem Capitel von Xanten resp, in dessen Hof gehöre und nur mit Erlaub- niss des verstorbenen Gerhard Spede dort erbaut sei. 1396.
Aus dem Urkundenregister des Cap. v. Xanten im Düsseldorfer Landesarchive. Das Original befindet sich in der Pfarrei zu Xanten.
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52. 1397, 12. Juli zu Danzig schiedsrichtern die Bischöfe Heinrich zu Lesslaw (Braunsberg) Herzog zu Lognez, Johann zu Pomesanien, im Beisein von Conrad von Jungingen, Hochmeisterin Preussen, Wennemar von Brüggenei, Meister in Liefland, Wilhelm von Helfenstein, Grosscomthur, Albrecht von Schwartzenborch, Comthur zu Danzig, Conrad von Vietinghoff, Comthur zu Vellin, Diedrich von Wileborch, Comthur zu Reval und Franke Spede, Vogt zu Wenden, in Sachen Johannes von Wallenrode, Erzbischofs von Reval, gegen- Johann v. Tisenhausen.
Aus Bunge: Lieflän (tische Brieflade, gedruckt zu Riga.
53. siehe auf Seite 70.
54. Die Gesghwister vonWyenhorst, darunter Jda, Ehefrau des Arnt Spede, verkaufen an Ludwig von Jssum ihre Rechte an den Zehnten im Gerichte von Wenkendonck. 1399, 12. Juli.
Aus dem Perg.-Orig. im Arch. zu Schloss Haag.
y y Johan Karle ende Wilhem van Wyenhorst ge- brueder Aleyt van Wyenhorst echte wyf Gaedertz van Assel ende Yda van Wyenhorst echte ^ wyf Arntz Spede zusteren der vurss. ghe- bruederrn dye wylneer kynder Wilhems van Wyenhorst zeliger gedacht bekennen openbairlic in desen apenen brieue vur onss ende onse eruen dat wy verkocht hebben ende verkopen Loeue van Ysem ende synen eruen alle alsulkerhande recht ende aensprake als wy hadden aen der tyenden dye gheleghen is in denghericht van Wen- kendonch ende is gheheiten Horstbroeke omme een sume gheltz also als wy der ouerdraghen syn, van wilker tyenden vurss wy vurss brudere ende sustere bekennen vur ons ende onse eruen ende nacomelinghe dat wy Loef van Ysem ende
Mittheilung des Herrn Nettesheim. Aus dem Archive der Stadt Geldern, das Weitere unter 1425.
J ) Margarethen fiel im Cölnischen auf den 13 Juli, in anderen Dioecesen wurde sie am 12., 15. und 20. Juligeleiert.
Siegel sämmtlich abgefallen.
synen eruen en gheenrehande aensprake krot noch hynder duen en soelen in gheenrewys aen der vurg tyenden noch nyeman van onser weghen, tu vrkunde ende ghetugenisse der wairheit so hebben wy Johan Karle ende Wilhem vurss onse aen desen brief ghehangheu, ende want wy Aleyt ghesusteren vurg seluen gheen zegele en hebbn so hebben wy ghebeden onse echte manne mit namen Gaedert van Assel ende Arnt Speden vurss dat sy desen brieff mit oeren zeghelen beseghelen willen mit onsen bruderen vurss dat wy Gaedert ende Arntjvurss ome beden wille onser echte wiue vurss gheerne ghedaen hebben ende vur ons seluer mede als momber onser wiue vurg want ons alle dese vurss zaken ende punten mede lyef syn ende want ic Karle op desen tyt zegel en hebbe so hebbe ic ghebeeden Heinrich van Wyenhorst Euers soen mynen neue dat hy syn zegel vur my mede aen desen brieff hangen wille datic Henrich vurgen. gheerne ghedaen hebbe omme beeden wille kaerle myns neuen vurss alle argelist verpel quade vonde buten beslaten, Ge- gheuen in den Jare ons heren dusent driehondert neghen ende neghentich op sente Margreten 1 ) auonde der heyligher Ju- frouwe.
55. Elbert van Eyl, Gaerts Sohn, und Margarethe, Eheleute, geben ihrer Tochter Catharina, Ehefrau Goes ens Spede von Langenveld, Drosten zu Geldern, Backhuyshoue (im Rahm bei Aldekerk) den Elbert van Eyl von Arnold, Herrn von Wachtendonek gekauft hat, in die Ehe. 1400.
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Nach vorstehender Urkunde ist die Abstammung folgende : Gaert (Gerhart) von Eyl 1400 f
t i —— mr—— 1— mii.Miii.iMHM in in. .■■■■ im — —m.^
Elbert von Eyl 1400 h. Margarethe N. N. 1400.
Catharinav. Eylh. 1400 Gosen Spede vonLangenveld,
Droste zu Geldern. Gemäss Nachrichten des Archivs zu
Schloss Haag lebten fast zu selbiger Zeit folgende Personen:
(vergleiche jedoch unten die Nachrichten aus demNecrologe
des Stifts zu Roermund )
Evert van Eyl 1400 f "™"
Elbert von Eyl h. Margaretha von Oefte.
1.Heinrich 2. Elbert v. Eyl, Stif- 3. Johann v. E. 5. Marie ; 6
v. Eyl ter des Bartholo- 4. Aleid v. Eyl Christine
1442. maus-Altars in h. Johann v. Nonnen zu
Geldern h. Mar- Bellingho- Roermund, garetha von Titz. ven.
56. Ausspruch des Herzogs von Geldern etc. in Sachen des Herrn Roimann van Arendaill ; als Momber seiner Frau Aleide ? Tochter von Derich von Berge einerseits und Johan v. Krekenbeke, als Momber seiner Frau und Beernt von Eyle, als Momber Yeernen ? beide Schwestern des verstorbenen Johanns von Eil zu Gastendonck anderseits. Aleide, welche zuerst mit genanntem Johann v. Eyl zu Gastendonck verheirathet war ? soll sämmtliche Gereide aus dessen Nachlasse erhalten und von allem seinem andern Gut bis zu ihrem Tode die Hälfte des Einkommens beziehen j die andere Hälfte aber sofort an die beiden Schwestern Johans fallen. 1400, 10. Mai.
Aus dem Copirbuche des Herzogs im Düsseid. Landesarchive 1400—1403. S. 11.
Fahne, Chroniken nnä Urkundenbücher. III. 6
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fYLit is seggen onss hertougen van Gelre ende van (Mich 1j ende greuenvan Zutphen op ansprake ende antwerde he- renRolmans vanArendaill als eyn mombar vrouwe Alei- J^T^^den syns wyffs doohter heren Derichs van Berge an die eyn syde ende Johans van Krikenbeke als eyne mom- bar syns wyffs ende Beernts vanEyle als eyn mombar ^ Yeernen Johans suster was np Gastendonck in de- sen saiken an die syde, in den yersten so seggen wy dat vrouwe Alit voers. alle alsullich reedt guet als Johan van Eyle op Gastendonck den got genaide hoeren voerman after- gelaten heeft dafc her Roilman vurss als eyn monibar vrouwen Aleiden syns wyffs alle gereide goit heiffen ende boiren sal an allen Steden daer dat goit bleuen is dat Johan tobehoerende was ende daer omme so sal die selue vrouwe Alit ende her Roelman als eyne mombar in vrouwe Aleiden stat alle be- kende scholt die Johan van Eyle hoeren voerman schuldich was betailen, Ende is sake dat van gereden goide bouen dier betalingen der bekende scholt ennich gelt off goit ouer- liepe also dat dat gerede gelt ende goit beter were dan die bekende scholt dat gerede gelt ende guet dat soilde die selue vrouwe Aleyt of her Roilman vurss beieggen an goide erffnisse in behoeff vrouwe Aleiden hoerre tuchte daer an te besitten ende als sy nyet langer en is so sal dat ge- koffte guet halff eruen an vrouwe Aleide erffgenamen ende die ander heylft an Johans erffgenamen vurss. ende dat ge- koffte guet sullen sy beieggen bynnen den lande van Gelre van der Ryrssen opwart, Ende weert saike dat ymant sich na doode Johans op Gastendonck des gereden goids onder- wonden hedde die sali dat heren Roilman vurss tot vrouwen Aleiden behoeff vurss verrichten. Yoert alle eygen erue erfftyns goit ende alle leen ende leengoit mit allen hoeren tobehoeren niet vytgescheiden dat Johan vanEyle up Gastendonck afftergelaten heefft hem tobehoerende daer äff sal vrouwe Alit vurss van desen daigevoirt: datum dess cedulen heiffen alle jaire tot allen tyden als die verschynen also lange als sy leeft tot hoerre tuchte ende die ander heilft van den erue ende goide vurss dat soilen Johans susteren ende hoere erffgenamen heffen ende boiren ende als vrouwe
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Alit voerssr. van den leuen ter doit komen is so sali da eygen erue erfftynsgoit leen ende leengoit mit allen hoeren tobehoeren also als sy dat in tuchte beseten heeft weder- komen an Jolians erffgenamen up Gastendonck vurss. Voert alsullich lyffgewynne als Johan van Eyle voerss te hebben ende te gebruyken placli dat sal die ghene bebalden, die dat selue lyffgewyn te lyffgewyn ander hant lieefft ende so wes van desen vurss eygen erue erfftyns goit lene ende leengoit mit allen koeren toebeboeren ende lyffgewyn vurss geboert is tot desendaige toe dat deser cedulen daer en sal her Roelman vurss noch Alit syn wyff nyet omme manen noch yet äff hebben, Ende hier mede seg- gen wy hertoge voerg. dat her Roilman als eyn mombar vrouwe Aleiden van Berge vurss an die eyn syde ende Johan van Kriekenbeke als eyn mombar syns wyfs ende Beernt van Eyle als eyn mombar Yeernen Johans suster up Ga- stendonck was in desen saken gentzlichen vereynicht verleken ende gescheiden, daer oeuer by ende an waeren die edele onse lieue neuen her Johan heer zo Ripperseheide Frederich heer zo "Weuelinchouen her Arnt her van Wachtendonk, herHerman van Boitberge, her Johan van denYelde Ridder, Loeff van Yssem, Syb s eirt ende Goidert Spede Knapen ind vele andere guderlude, Gededingt gescheiden ende gegeuen tot Gelre op onss Borgh in den Jairen onss heren dusent vierhondert des neisten manendags post domi- nicam Jubilate, p. dominum ducem presentibus de consilio domino Sandero de Kodinchauen milite et Ydone die Boese reddituario.
Die Abstammung, wodurch zugleich der Ausgang der Linie zu Gastendonck erbracht zu sein scheint, ist also folgende :
N. von Eyl zu Gastendonck. Diederich von Berge.
1. Johan v.Eilf 2. N. h. Johan Aleid h. 1. Johan v. Eyl zu imp. vor 1400 v. Kricken- Gastendonck. h. Aleid von beek. 2. Rolman v. Arendal 1400,
Berge, 1400 3. Yerne zu wiederverh. Gasten- an Rolman v. donck.
Arendal.
6*
57. Goissen Spede von Langenveld Droste sammt Sluiter, Richter und Scheffen zu Geldern, beurkunden die Namen derjenigen Personen, welche durch den Freibrief des Herzogs Wilhelm, ertheilt am 26. Junt 1401 der Stadt Geldern, aus der Hörigkeit in eine freie Dienstmannsstellung erhoben sind. 1401.
Aus dem Originale im Stadtarchive zu Geldern, abgedruckt bei Nettesheim I. S. 638.
oissen Spede van Langenvelt in der tyt Derich Moelner sluter in der tyt, Henrich van Joickraeme richter tot Gelre ende wy gemeyne schepen der stat van Gelren doen kont allen luden mit desen apenen brieue ende bekennen apenbair- lich, soe onsse lieue gemynde genadighe here her- toghe van Gelre, van Gulich ende greue van Zut- phen, omme Sonderlinge gonsten, gnaden ende liefden wille der stat van Gelre gegeuen heeft eyn vryheit van synen toebehoerigen ende eygenen luden, gelyck onss genedigen heren brieff dair op gegeuen, begriept ende ynnehelt, ende die selue mede ontfangen heift in syne vrydienstlude, soe ys onss kondich, dat op die tyt datum onss genedigen heren briefs tot Gelren bynnen wonaftich waren alsulke persoenen van geh oerigen luden, die der vryheit na inhalt des briefs gebruken willen, mit namen ende mit tonamen als hier na beschreuen staen, dat is to weteu in den irsten Johannes ter Brüggen ende Katherina syn wyff die Nesen Korfs dochter was ende oir kyndere, Teyl "Wynter Geret Wynterssoen was, Ludeken Schuermann, Elysabeth van Rottem, Nesen Korfs dochter was ende oir kyndere, Geret Hoeuelken, Jo- han van der Gönnen ende Nesa syn wyfNesen Korfs dochter was ende oir kyndere, Henken Clais, Alart Boessart, Langhenne, Johan Mathys ende syne kyndere die he hadde van Belen ter Putten syner vurwyue was, Heyn van Yynen, Luedken Dompsel, Jutta Caboysen, Heyn van Auwel, Gadert Styenken ende Druda syn wyef ende oir kyndere, Geret
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"Wolter, Katherina Colckwyef ende Derick oir soen, diejonghe Kerreken ende Oeland syn wyef die Oelende dochter ter Brüggen was ende oir kyndere, Geissen ten Bircken, Teyl Dotte, Heyn Karremans ende Mechtilt syn wyef, Henricus Belen Karremans dochter soen, Mettel Hoygyne, Margareta Eylbrecht Otten wyef ende oir kyndere, Katherina Butgers wyef ter Brüggen was, Mechteld Heynkes dochter ten Offer- hues, Johans wyef ter Horst ende Grietken oir suster, Heynken Wammesticker, Gadert Alert Gaederts soen was, Bela Tons ende oir kyndere, Kesa Arnt Plumenwyef ende oir kyndere, Druda Yynnemans dochter was, Arnt Wolters wyof ende oir kyndere, Katlierina Pa3sen, Jutte in den Corjuent, Oelant in den Conuent, Henken ten Pasch, Katherina Wolters ende oir kyndere, Druda Loyen, ende Henken oir soen, Coen Loye, Gois- sen Clais, Henken Schuelken, Hilla Gadert Boggen dochter^ Martyn Kybbe, Gadert Kybbe, Hen Oppen Poil, Teil Haue, Hen Haue, Henken Augen ynde, Henken van Morsse, Peters wyef oppen Wyer, Geret Kreyuelt, Willem Tons, Heynken Caboyse ende Katherina syn wyef, Seheilken Derich van Hülse, Bela in Lamerem, Henken Buter, Heynken Heyse, Grieta ende Katherina gesusteren, Katherina Hoeuelwyef dochter, Henken ter Hoe, Druda Nesen Weistynnen dochter, Gaedert Boedener, Grieta Mettelen dochter terBueken, Gerit Johan Daems soen, Katherina ter Broeck ende Druda oir dochter, Oelant Mettelen tsyen dochter, Grieta Buetserts Bickelen dochter, Kailken Pullen dochtere van der Nyer- kirken, Beelken Schardenberghs Yden Valken dochtere van der Kyerkirken, Johanes Butger ende Mathias gebruedere, Heynkens sone ter Offerhues van der Alderkircken, Gaedert Pauwels ende Katherina syn dochter. Ind des in orkonde ende getuchnisse der wairheit alre puneten vurscr., so hebben wyGoissenSpede van Langenvelt, drossaet,Derich Moelner, sluter, Henrich van Joickrame, richter tot Gelre, onsse segele tot eynre koenden aen desen apenen brieff gehangen. Ende wy gemeyne schepen der stat van Gelre hebben des to getuge ousser stat meiste segel aen desen apenen brieff gehanghen. Alle argelist in desen puneten vurscr buten beslaten. Gcgeuen int jair ons Heren dusent vyer- hondert en eyn.
Auf dem umgeschlagenen Rande steht noch :
Gradert Rademaker ende Bela syn wyff van "Wachten- ' donck tot Gn Ire gevaren omme der vryheit wille in den neisten jair na datum dis briefs.
58. Mechtelt von Boemell, Wittwe Heren Johans von den Velde Ridders, verzichtet auf alles Recht an 2000 aide Schilden, die ihm auf das Kirchspiel und Gericht v. Straelen verpfändet worden , und auf die Mühle zu Nersdom mit den Eigenleuten im Lande von Kempen gesessen. 1401, 23. August
Aus dem Düsseldorfer Landesarchive, Copiar B. 22 , 150.
ch mechtelt van boemell wilnere wittighe huysfrou Johans vanden velde Ridders was dien god gnade my ende mynen erffen, doe kondt allen luden desen openen brieue dat ick om heyll ende troe- wille der sielen here Johans vanden velde myns lieuen mans voirscr. Aenbedacht dat hy syn leuen veel benots gehadt heeft vanden hogen durluchtigen fursten mynen lieuen gnedigen heren den hertoghe van gelre ende greue van zutphen Jn mennygher wyse ende bekenne dat ic dair omme dien seluen mynen lieuen gnedigen here, den hertoghe van ghelere, ende van gulick ende synen eruen myt mynen goeden vryen moet wille erlflick ende ewelicken weder ouergegeuen hebbe, ende myt desen brielf ouergheue vry loss ende ledich alle Rechtvorderinghe off toseghen, alss ic off mynen eruen Jn ennygher wyss hebben mochten aen desen voirscr mynen gnedigen here den hertoghe van ghelre ende van gulick, off aen synen eruen alss vanden twee du- sent alder Schilden daer dat kerspel ende dat gericht van stralen mynen voirsz man here Johan van den velde voer versat was ende wat dair äff komen offte vorderen mochte
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gyn van my off van mynen erffen, ende voirt die moelen tot Nersdom, mytten eyghen lüde Jnden lande van Kempen geseten nae Jnlialfc den brieue, ende vanden seluen saken gheleghen gyn, ende heb ic oeck in alyngere wyss daer op verteghen ende vertye dair op myt desen brieue voir my, ende voer mynen eruen alsoe als ic dat nae mynen wille ende gerichte, des lants van ghelre vander nyersen opwarts toe ghedeilt ende toe gewyst zyn Jnden scheydinghen tusschen des voirsz. here Johans myns mans erffgenamen ende my Ende alle brieuen di Je vanden saken voirsz. op dese tyt hadde, die heb ic den voirsz. mynen lieuen gnedigen here den hertogen myt desen brieue guetelich ouer gheleuert, Ende bekenne voirt dat Jck geloefft hebbe ende geloue Jn desen brieue voer my ende mynen erffgenamen in goeden trouwen, Soe wat Jck off myne eruen ennyghen der brieuen vanden saicken voirsz ruerenden hier naemaels cryghen off vynden können dat wy die altsamen weder ouer leueren soelen dien voirsz. mynen lieuen gnedigen heren hertoge van gelere ende van gulich off synen eruen , off hy en were, Alsoe dat die selue brieue van desen daghe Datum des brieffs voert aen gheenre knnne macht meer hebben in behalden en soelen in gheenre wyss, Alle Argelist hier Jnne gentzlich wtghescheiden (Sic!). Ende des te orkonde heb Jck mynen Segel van mynere Rechter wetenheit, ende will aen desen brieff gehanghen, Ende Jn die meerre vestenisse, ende ganzer vaster stedicheit aller Punten voirsz., So heb ic gebeden ende bidde myne magen ende vrienden myt liamen Peter wilterem, gherert van boemell mynen lieuen neuen, ende Ruthger van boemel mynen bastart broder dat sy desen brieff myt my besegeln willen, Ende wy Peter, Gherit Rutger voir- genamt bekennen myt desen teluen brieue dat wy ombeden wille Onser lieuer vrouwen ende nychten voirscr. onse Se- ghele myt haer aen desen brieff gehanghen hebben Jn ge- tuyehnis alle deser voirsz. Punten ende saecken. Gregheuen Jnt Jaer ons heren. M°. CCCC°. ende een des dinxdaghes op Sente bartholomeus Auent des heilighen Apostell
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59. Lehnfolge in dem Gute op dem Wyer im Kirchspiel Aldekerk 1402—1574.
Aus dem geldrischen Lehnregister im Landesarchive zu Arnheim S. 23
.eil Hoff op den Wyer in den kerspel van den Aldenkercken gelegen item den Hoff angen Ende jnden kerspel van Hynsbecke inden Ampte van Kreckenbeck gelegen te landtrecht ontfangen by Johan van Crieckenbecke a° 1402. A. 84 b §. 2. HenrichSpede ontfengt ). den Hoff te Broecke.
2. item den Hoff op der Hoemoilen. 3. item dat goet to Yogelsanck. 4. item den Hof tot Molenheim. 5. item den Hoff tot Schaephusen. 6. den Hof tot Slebeke. 7 item Backkuysgoet. 8. item dat goet op den Wyer met allen kaeren to behoren end 9. 6 mark gelts in den Lande van Stralen gelegen. 1402. A 98. b. § ul.
Bernt van Eyle ontfink den Hoff te Dycke op den Wyer by transport Johans yan Crieckenbeck 1403.
Johan yan Eyl onmundig, erue sines Yaders Bernt, tot pundige liensrechte, syn Oom Dirck yan Eyl is hulder, syn moder Catkarina yan Hettersckeyt behelt tucht a° 1422. Jdem 1424.
Jdem entfengt den Hoff to Wyer mit eenen goedt darto gehörende geheiten Bakenhoff in den kerspel yan Aldenkerken gelegen tot geldersche Rechte a° 1465.
Johan van Eyl jans soon entfengt den hoff to Wyer in den kerspel yan Aldenkerk gelegen daer naest gelant is Jan yan Eyl, sweders soon and een syde ende naxerincks Erue and' ander syde tot gelderschen Rechte. 15. Oct. 1473. item 1483 end 1488.
Wolter van Eyls kindern belehnt 20. April 1542 haer hulder is Cornelis van Bodbergen ende Sophia van Bonen- berch, weduwe Wolters behelt tucht die weduwe Johans van Eyl crigt drie maenden wtstel. 10. Oct. 1554 Jasper van Eyl, Wolters soon belehnt 26. Aug, 1556 Jdem deur syn broder Dirck eedt vernyt 11. Juni 1574.
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60. Lehnfolge in dem Gute op den Boenhofi im Kirchspiel Wanckum 1402—1465.
Aus dem geldrischen Lehnregister im Landesareliive zu Arnheim S. 62.
.aet Haefken op den Boenhoff jnden kerspel van Wanckem, item dat goet to Heeckhusen met synen toebehoeren jnden kerspel van Grefrade gelegen ontfangen by
^ Groosen Spede van Langenuelt a° 1402 % A. 78 §. 3.
Jdem ontfengt den Boenhoff myt synen tobe- hoeren, item die Laten op den Yorst, item dat goet to Molenheim, jtem dat goet tot Heythusen, item Yeylroden goet met hären tobehoren tot gelderschen rechten a° 1421. B. 127. b, §. 5.
Johan Spede van Langeuelt ontfengt dat goet op den Boenhoff in den kerspel van Wanchem gelegen darin gehoort dat goet tot heythuysen, Yolrodengoet, koen aleyden goet, koen tollen goet ende dat goet tot Müllem tot gelderschen rechten a° 1452. B. 135 §. ul. Jdem 1465. C. 140. §■ 2.
Eiusdem ende Johaene van Hae ftens kin- dern ontfangen dat goet ten Boenhoff in den kerspell van Wanchem gelegen, daernaest gelant is Arnt van Wachten- donck an d'een syde ende Bongert Coen Aleyden en Ooen tollen goet gelegen op den Yorst an der ander syde ge- hoerende in dat kerspel van Greuerade, ende is geerft and'een syde Kneuelshof ende an d'ander syde scliuyde an Engelen- goet. Ende noch den Hoff tot Heythuysen gelegen in den kerspel van Greuerade neest geerft and'een syde an den hoff tot ophauen ende and ander syde den Hoff tot Heythusen. Ende noch dat goet tot Müllem gelegen in den kerspel van Wanckem daer beneden geerft is die hoff ten Eyck- hoff ende bouen Wymers ende Wolroyen goet gelegen jn der Yaechdien jn den kerspel van der Alderkercken jn den Hontschap van Steenhusen welcke voors goederen mede jnden Boenhoff gehören tot gelders recht. 7. July 1474. D. 200
61, Carl Spede, Sibrechts Sohn, quittirt der Stadt Göln zehn schwere rheinische Gulden Leibrenten 1402. 19. Mai.
Aus dem Originale im Cölner Stadtarchive.
Karle Sibrechtz Sp ed e n S o n bekennen dat ich vpgeburt ind intfangen hain van den eirbern wysen heren Burgermeistern Raide ind anderen burgern der Stat van Coelne tzien gude swaire ryntzsche gülden, die mir an yn geburden ind ersehenen wairen vp dat hoger tzyde Pinxsten nu alre nyeste leden as van mynre lyftzucht Kenten weigen. Jnd ich scheiden dar omb die vurgt. heren vort yre stat ind bürgere van Coelne gemeynligen van desem nyesten vurleden ter- myne ind van allen anderen vurgangen termynen oeuermitz dese quytancie loss. leidich in quyt sunder alle argelist. Yrkunde myns Jngesegels heran gehangen Datum anno do- mini millesimo quadringentesimo secundo feria sexta post festum Penthecostes.
§. 2 ^ 150 §. ul. e 50. Haer oom Elbert Spede is momber ende Gerrit van Schadewich hulder.
Cornelia Speden van Langeuelt huysfrouwe (vormals) tyelmans van Kessel Erue hares Yaders Johans belehnt bedingende dat dat leen eruen sal op hären kindern van den tocommen (tocommenden) man Geert Yinck dien sy tuchtiget ende by gebreck van kinder op bare ende nit Geerts eruen. 24. Juli 1488 D. 199. b. §. 2. e 50 b. Goert van Erpe genant van "Warrenberch by transport syner moders moder Cornelia voorn 7. Februar 1582 colli.
Johan van Erp genant van Warrenberch, Erue synes broders gaerts 3. Juli 1544. H. 59. b. §. ult.
Jdem eedt vernyt ll a Juni 1556.
Jdem eedt vernyt 2 a Octobris 1581.
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Das Siegel in grünem Wachs ist Tafel IV No. 20 abgebildet
62. Zwei gleiche Quittungen über ebenfalls zehn schwere rheinische Gulden, die ersten fällig geworden auf Martini Tag 1403 , die anderen Pfingsten 1404, liegen mit demselben Siegel besiegelt vor und ist die erste datirt: 1403 ipso die bti Briccy episcopi et confessoris, die andere 1404 sabbato post festum pentecostes. Dann folgt eine vierte Quittung folgenden Inhalts: Aus dem Originale im Cölner Stadtarchive.
ch Karl Speyd. Doin kunt allen Luden ind bekennen mit desem brieue dat ich vp geburt ind vnt- fangcn hain van den vursichtigen Eirsamen Wysen heren Burgermeysteren Rayde ind anderen Burgern Wp der Stat van Coelne zyen gude swair Ryntzsche Gulden as van mynre lyftzucht ind jair Renten die ich jair- lichs an yn ind yrre stat geldende hain dye mir ersehenen ind erueylen nu zo sent Mertyns missen nyest vur- leden. Jnd ich sagen ind scheiden darvmb vur mich ind myne Eruen dye vurgt heren vort yre stat Burgere ind Jn- gesessen van Coelne van desen vurgt zien gülden dis ter- myns Sent Mertyns misse ind vort van allen anderen vur- ledenen termynen loss leidich ind quyt sonder alle argelist. In Yrkunde myns Jngesiegels an dese qytancie gehangen Datum anno domini Millesimo quadringentesimo quarto feria sexta post beati Martini episcopi
Dass K. Speyd mit K. Spede, Sibrechts Solin, derselbe ist, bezeugt das anhangende, Tafel IY. Ko. 20 abgebildete Siegel und eben dieses Siegel hängt auch an der Urkunde vom 28. Mai 1407, worin Karl Speden der Stadt Cöln die zehn Gulden für den Termin Pfingsten 1407 quittirt.
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63. Goosen Spede, Droste zu Geldern, besiegelt den Fehdebrief des Arnt Spede von Aldenhof und neunundzwanzig seiner Genossen , weiche sich auf Seite des Herzogs Wilhelm von Geldern und Jülich gegen die Brüder Johan und Otto von Büren und deren Helfer und Helfershelfer gestellt haben und dieses den beiden letzteren durch diesen Brief dem damaligen Kriegsrecht gemäss verkündigen, um nicht durch ihre künftigen, feindlichen Handlungen gegen den Landfrieden verbrochen zu haben. Gegen 1400.
Aus dem Originale auf Papier im Archiv des Hauses Arcen.
^eet Johan van Buren ende Ott van Buren ghe- bruder dat ic Johan Yinck amptman tot Brügge, ^ Johan van Wachtendonck, Arnt Spede inghenal- den haue, Johan van Wambeck, Henric Stoeunart, Hadert van Asselt, Johan Goltsteyn, Gadert van Tyegelen, Rutger van Brempt, Sibert van Kreken- beck, Henric Yinck ende Sander Yinck ghebruder, Gherit Stekelinth, Lambert van Roggel, Lueff van "Wachtendonck, "Willem Creits , Rutger op Heyde, Deric Gruter die jonghe, Gheret Groet, Johannes van Wanle, Jacob op Heide, Sibert op Heide ghebruder, Thys van Cronhusen, Job an opter Heiden ten Elsen , Johan ten Elsen ende Thys ten Elsen, Deric van Else Elberts soen bastart, Johan van Hesewich, Elys van Yossem bastart, lieuer hebben den hogebaren vorsten hertoch van ghelren ende van gulich ende greue van Zut- phen dan v ende willen daer vmme uwe viant syn ende uwer hulper ende op uwer hulper hulpher ende willen des onse ere bewart hebben. Ghegeuen onder zegel Go essen Spede drossart tot Ghelre des wy alle semelich ghebrukende syn op dese tyt.
Das einst aufgedrückte Siegel ist abgesprungen.
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Die beiden Johan und Otto von Buren waren Anfangs des 15. Jahrhunderts Herren zu Arcen, namentlich erscheint ersterer 1413 als solcher bei Hyhoff. Aus ihrem Archive ist vorstehende Urkunde.
64. Johann von Loon, Herr zu Heinsberg und Le- wenberg (jetzt Löwen bürg), und seine Frau Margaretha von Gennep stellen dem Grafen Friedrich von Mörs, welcher ihnen 4500 Gulden als Heiraths- gabe seiner Tochter Walburga für die Verhei- rathung mit ihrem ältesten Sohne eingezahlt hat, Schloss und Land Geilenkirchen als Pfand für die Rückzahlung der Gelder, falls die Heirath nicht vollzogen werden sollte. Auch besiegelt Arnt Spede, Amtmann zu Geilenkirchen die Urkunde als Bürge 1406, 9. Januar.
Aus dem Perg-Originale im Düsseldorfer Landesarchive, abgedruckt bei Lacomblet IY. S. 44, 42.
^ir Johan van Loyn herre zu Heynsberg ind zu Lewenberg md Margreta van Grennepe vrauwe derseluer lande doin bunt ind bekennen ouermytz diesen offenen brieff, dat want eyns wysslichen hilchs verraympt is tusschen unssen eldsten soen up eyn syde, ind "Walburge dochter unss lieueu neuen hern Frederichs greue zu Morse ind herre zu Bare up die andere syde, die mit synre dochter zu eynre mede- gauen ind hillichsgelde geuen seulde veirdusent ind vunff- hondert gude swaire ryntsche gülden, als dat die hillichs- brieue darup vermacht inde versiegelt vestlichen begryfft iod uysswyst, wilche medegaue ind hilichsgelde vierdusent ind vunifhondert gude swaire ryntsche gülden unss in unse sicher vry behalt unss lieue neue der greue van Morse nu gegeuen, geheuert ind betzailt hait, dairvan dat wir yn ind synen eruen quyt, loss ind ledich scheiden mit diesen brieue, ayn argelist; ind want wir Johan ind Margreta mit goiden vurraide
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ind bedachten synnen zu merre sichergeit, dat wir umbers willen dat unss lieue neue der greue van Morse des hilichs ind hiliehsgelde ze sicher sy, off sache were dat wir Johan van Loyn herre zu Heynsberg ind zu Lewenberg afflyuich wurden, dat got vur sy, ye dan die hillich tuschen unssen kynderen van beiden syden yolendt wurde na ynhalde der principailbrieue darup sprechende, off ouch dat van doides noiden unsere kyndere, dat got yerbieden wille, nyet zoengiencge noch ouch zugain enmoicht: dat asdan unss lieue neue van Morse off syne eruen ind nacomeiingen sulge vierdusent ind yunffhondert ryntsche gülden weder hauen, heffen ind buren moigen mit eynre gantzer sommen, ayn argelist. Jnd wir Johan ind Margreta hauen darumb vur unss, unsse eruen ind nacomeiingen mit gesamender hant dat sloss , lant, lüde ind undersessen des lantz van Geylenkirchen mit allen synen renten, upeomyngen ind gülden, nyet daean uysgescheiden, unssme lieuen neuen den greuen van Morse, synen eruen off nacomeiingen gesät ind verpant, versetzen ind verpenden ouermitz diesen brieff in alsulcher maissen, dat Amt S p e d e, die nu zer zyt alda unss amptman is, off sowie hernaimals alda unsse ampt- man wurde, die sal eyde ind huldingo doen unsme lieuen neuen, synen eruen off nacomelinge in diese voegen, off sache were, dat die hilich unsser beyder kyndere bynnen diesen nyesten zwen jairen na datum dis brieffs van doides noiden uns sehlfs off ouch van doids noiden unsser kyndere nyet zoengiencge noch zugaiu enmochte, so sali Amt Spede, die nu unss amptman aldae is, off die na yem in ampt- manswyse aldar koempt, zu gesynnen unsses lieuen neuen van Morse, synre eruen off nacomeiingen dat sloss van Geylenkirchen mit allen synen zubehuere in syne hant, gewalde ind moigen oeuerlieueren, lsoa dat unss lieue neue van Morse, syne eruen off nacomeiingen alle renten ind gulde, veruall ind upeomyngen, nyet daean uysgescheiden, des lantz van Geylenkirchen ungerechent ind zu yren nutz, urber ind willen heffen ind upburen sali ayn eyngerleye spraiche ind wederrede unss, unsser eruen off nacomeiingen off yemans van unsserwegen in eynger wys bys zer zyt, dat unssme lieuen neuen, synen eruen off nacomeiingen die viertusend
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ind vunffhondert rynsche gülden alynclicher ind zemail be- tzailt weren an eyner gantzer sommen, sonder argelist. Ind dis zu getzuge gantzer wairheit hauen wir Johan ind Mar- greta unsse ingesiegele mit unsser rechten wiste ind willen an diesen brieff doin hancgen, ind hauen yort beuolen Arnt Spede unssen amptman zu Geylenkirchen, dat want he eyde ind huldinge gedain hait van unssme geheische ind beuele unssme lieuen neuen dem greuen van Morse, gelych as vur geschreuen steit, dat he zu merre vestgeit syne ingesiegele by die unsse an diesen brieff gehancgen hait.
Giegeuen in den jairen unssers herren Dusent vier- hondert ind seess, des soiterstages nae deme h. Druytziendach.
Das Siegel des Arnt Spede habe ich Tafel IX. Xo 44 abbilden lassen. Johan von Loon hat in einem runden Siegel einen quadrierten, nach rechts geneigten Schild 1 und 4 ablang getheilt, rechts mehrere Querbalken, links zwei gegeneinander gekehrte Fische; 2 und 3 einen rechtsspringenden, gekrönten, doppeltgeschwänzten Löwen, über das Ganze einen Schild, dessen Figuren unkenntlich sind. Auf der obersten rechten Schildecke ruht ein gekrönter Stechhelm ohne Helmzierde , gehalten zu jeder Seite von einem doppeltgeschwänzten Löwen, — hier also nicht Schild-, sondern Helmhalter. Marg. v Gennep führt in ihrem runden Siegel einen, zierlich von gothisehen Bögen umschlossenen, ablang gespaltenen Schild, dessen rechte Seite quadrirt, 1 und 4 mehrmal gebalkt, 2 und 3 mit den 2 Fischen versehen ist, und dessen linke Seite das Genneper Wappen, das Andreaskreuz mit den Scheren, füllt Umschrift S. Margrita de ghenep. domina de leuenberch.
65. Godert Spede und seine FrauMechtilde vertheilen ihre Güter unter ihre Kinder, wobei ihnen ihre Verwandten, Henrich von Vossen, Johan v. Wachtendonck, GodartsSohn,HeinrichSpede, Johanns Sohn, undCarl Spede, Siberts Sohn, ihren Beistand leihen. 1406, 9, Mai.
Aus dem P.-Originale zu Schloss Heitorf.
ädert Spede van Langenyelt die ald Mechtelt myn witlicke wyf bekennen yn desen apenen brief, dat wy by Kaet ande guet- duncken onser maech vnde vrunde van beyden als Henrichs van Yossem. Johan ¥ achtendonchHeren Graderts soen rieh Spede Johans soen ende Karl berts soen onss lieve soene ende kynder hyr bescreuen mit namen Heinrich, Goissen, Arnt, der, Gadert ende Her man Spede gebruder verleben, gedeilt ende verscheiden hebben van allen eruen ende gelyck hyr na bescreuen steit. Jnden irsten so soilen rieh ind G o i s s e n . . vur oir scheydinge ende dey- hebben ende behalden dat hues to Langenvelt hirtsguet ende dat guet te westeruelt mit bosch, broken, water, weyde, beende, getimmer ende artlant, so als die van alts gelegen syn mit allen hoiren rechten ende thobehoren dair nyet aen vytgesceiden dat hollantsche en syn ende rueren an Heinrich Spede n. Ende voirt so soilen die selue Heinrich ende Goissen onse soene vurss hebben ende hehalden die Teynde oppen voirst gelegen den kerspel van Wanckem als na dode Heren Hein rix den broder myns Gaderts Speden vurss. teynde die men te leen heilt van H einrichSpeden vurss. Yortmer so soilen sy hebben ende behalden alman- leen, eygen guet, laetguet of lyfgewyn gelyck hyr na bescreuen steit. Ten irsten Yailroden guet gelegen in der Yaichdien van Gelrelande ynden honschap van Eoirt dat Bernt van Eyle te leen heift. Jtem dat guet oppen o i r s t mit namen Coenaleiden guet ende Coen- en guet, die Arnt Spede Amts soen te leen heift die Langhacker dat eyn sunderlingh leen is ende Arnt Spede vurss. oich te leen neift. Jtem eyn stuck lants dat WillemTendair was ende Heinr ichFran- soys van Kersdom te leen heilt. Jtem die hof te ¥ e- steruelt vurss. mit sinenthobehoren deSyb Jaexkens soen van ¥achtendonck te leen heilt so wo dieleen- guede vurss. van alts gelegen syn mit all hoiren thobehoeren
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Yoirtmer so soilen Heinrich ende Goissen hebben. dese laet guede byrna bescreuen. Jtem Heynken die haerd van- den guede angen wald ende gilt des jairs negen ald groten yiij hoinre. eynen boudacb ende is kormedich. Jtem Beiheyn van acht morgen artlands ende gilt twe ald groten twe hoinre. Jtem goissens guet van bosteden des negen morgen is metter baeffreysinge ende gilt sjaers vyf ald groten ind sees hoinre ende is kormedich. Jtem coen aleiden guet gilt sjaers drie ald groten. Jtem Gobbel oppen raede ende syn wyf van twe morgen baents ende gilt eynen baluen alden groet welke laetguede vurss. gelegen syn in den kirspel van Wanckem. Jtem de kerk van greuerade, die die kerk- meister an der bant hebben twe morgen lants ende gelden eynen haluen alden groet. Jtem Thys docbter oppen boschbusen van twe morgen lants ende gelde eynen baluen alden groet ende dese twe laetguede vurss. liggen in den kirspel van Greuerade. Jtem Teylken Quin van negen morgen lants ende gelden vyf aide groeten ende eenen pennincb tynss dair tbo sal be gelden twe capuyn tbent be die baestat betimmert heft ende is kormedich Jtem die weuer Oppen Ylenray van drie morgen lants mitter baefreysinge ende gilt eynen alden groet ende is kormedich ende dese twe laetguede vurss. liggen in den kirspel van Hinsbeke. Jtem die baent ingen hörnen eynen pennicb tynss gelegen in den lande Wachtendonck. Jtem Fyrkens ^ dochter van boiren hoiftrecbt twe pennich ende woent in den lande van "Wacbtendonck. Jtem Wraecb van boeftrecbt twe pennicb ende woent in dem lande van Straten. Endewant Sander, Gaederts ende H e r m a n s onser soene andeil dat wy boen tbogedeilt ende gescbeiden hebben nyefc also guet en was na beloep als H e i n r i c ende Goissens onser soene deilingb, so beift die selue Goissen ons soen vurss Sander Gaedert ende Herman onsen soenen vurss. eenen ygeliken bysonder gegeuen ende gehantreyckt hondert gülden gelr. yn alsulker vuegen, wert sake datHeinrich ons soen vurss te lande queem so mach be dat bues teLangenvelt metter weruender b ru gge , kiesen ende of be dat kiest so sal be goissen sine broder of sinen eruen of sins gebreick were sonder vertocb reyken geuen ende betalen anderhalf hondert
Fahne, Chroniken und Urkundenhücher. III. 7
gülden gelr. eyr he dat hues te langenuelt mitter weruender bruggen aen tasten ende in nemen sal. Yoirtmer so heift Goessen ons soen vertimmert tot desen dage tho datum dis briefs yn den vorgeborch te langenuelt anderhalf hon- dert gülden gelr. ende of Heinrich ons soen Goissen of sinen eruen dair yn niet en wold laten besitten ende mitten rechten dair yyt weren so sal Heinrioh ons soen Goissen of sinen eruen vurss. irstmails ende sonder vertrecken weder geuen ende betalen die anderhalf hondert gülden vurss. eir dan he syn hant an dat hues te langenuelt mit sinen thobehoer slaen sal ende aenvangen, Ende so wat Goissen of syn eruen van desen dage voirt datum sbriefs verlechten ende vertymerde an dat hues ende vorgeborchte tot langenuelt dat bewisliken wert, dat sal Heinrich ons soen Goissen sinen broder of sinen eruen sonder vertoch irstmails geuen ende betalen eyr Heinrich dat hues te langenuelt vurss. aenvangen ende aentasten sal. Ende die bewisinge soilen Goissen onse soen of syn eruen jairlix doen vur my Gaedert Speden of vur myne soenen vurss. Ende als Goissen onsen soen of sinen eruen dat gelt, dat sy daer aen gelacht hedden witlich ind wail betaelt is van Heinrich onsen soen vurss. so soilen Heinrich ende Goissen onse soene vurg. gelyck te deel gaen an alle erue ende guede als vurss steit in alre vuegen ende manieren als sy daer aen gedeilt ende geguet syn. of Heinrich on3 soen vurg. mach kiesen vur die helfte van alle erue ende guede vurss. dair he mit Goissen sinen broder aen gedeilt is 600 gülden gelr. of hem des genuecht. Ende so soile Goissen of syn eruen Heinrich sinen broder die sesshondert Gulden reyken ende betalen ende soilen dan voirt an (sie!) den erue ende guede dair sy semeliken aen bedeilt waren restelich ende vredelich besitten ende gebruken vur Heinrich onse soen vur syn eruen of vur ymant van hoiren wegen. Ende so soilen ons onse sess soene of hoir eruen bewisen ende maken male van hoen ende eyn ygelich bysonder thyen gülden gelr. des jairs die te helfen ende te boiren die wile dat wy semelicken leuen of onser eyn van ons beyden lyft ende leift ende soilen ons dat vast ende stede maken an alsulken erue ende guede dair wy oynen ygeliken bysonder aen gedeilt hebben. Ende
oft sake wer dat Heinrich ons soen vurss van liue ter doet komen wer ende nyet te lande en queme dat got verbiede, so soilen onse vyf soene of hoir eruen of hoire enichs ge- breke wer an den sesshondert gülden die goissen ons soen vurss. of syn eruen vyt geuen solen gelyck te deil gaen vur welke sesshondert gülden dat Goissen ons soen ende syne eruen dat hues te Langenvelt ende al erue ende guet mit al sinen thobehore gelyck dat vur en desen brief be- grepen ende geruert is vestelich ende vredelich gebruken soilen then ewigen dage tho sonder ymans bekrönen ende wederseggen. Yoirtmer al alsulke erue ende guet daer dat wy Gaedert Spede ende Mechteld myn witlike vurss yn bestoruen dat sy rurende of on rurende soilen ons vyf soene of hoir erue gelyck te deil gaen na onser twyr dode ende lyf sonder ymants wederseggen. Yoirtmer alsulke twe hondert gülden gelr, als Gaedert ons soen ont- fangen ende geboirt heeft, dair af dat he Katryne onse dochter des jairs geeft twyntich Guide Gelr. tot eynre lyf pense also langh als sy leift. Ende waneir dat Katrin dochter van leue ter doet komen wer, so soile Goedert soin of syn eruen die twehondert gülden hantreyken ende betalen onse sess soenen vurss. of hoiren erue ende dair soilen Gaedert ons soen of syn eruen mit te deel gaen ind dat seste deel daer af hebben ende behalden. Yoirtmer so sal A r n t ons soen vurss hebben ende behalden vur syn scheidingh ende deilingh dat guet te Moeinem so wo dat van alts gelegen is mit al sinen rechten ende thobehoren dair Goissen ons soen yn ontfangenre hant aen sitt van onsen Heren van Gulich ende van Gelre 1 ) ind te leen heilt Ende voirt so sal he hebben die beende die ons te pant staen van Hr Gaederts soene van "Wachtendonck vur hondert ende vertich ald schild. Yoirtmer so soilen Sander ende Gadert onse soene vurss. hebben ende behalden vur oir scheidinch ende deilingh den hof te broichhusen, so wo die van alts gelegen is mit al sinen rechten ende thobehoren yn den kerspel van Stralen gelegen den Goissen onse
*) Es war also Behandigungsgut.
100
soen vurss. te leen ontfangenheftvan Johan van W ach- tendonck Heren Gaderts soen ende datmen deyls te lyfgewyn heilt van de Heren van Sybergen. Ende voirt soilen sy hebben seuen mergen baents die te pant staen van Zweder van Wachtendonck vur veertich ald schild gelegen in den k i r s p e 1 van greuerade. Yoir^ soilen sy hebben vyf gülden gelr. sjairs te twiste den die ons van Heren "Wolter Vossem aen geuallen waeren. Ende sy soilen hebben twelf Morgen lants gelegen in den kirspel van stralen . . dat guit te Dockenbeck gehoirden ende ons oich van Heren Wolter van Vossem aen gevallen waren. Vortmer so sal Herrn an ons soen voerss. hebben ende behalden vur syn scheidinge ende deilinge den hof oppen boenhof so wie die van alts gelegen is mit all sinen rechten ende thobehoren den Goissen ons soen van onsen Heren van Gelre te leen ontfangen heift. Yoirt sal he hebben sess morgen lants die geheiten syn pasch« hadewigen lant ende twee morgen baents die wy gekocht hebben gelegen by pont in den kirspel van Wan- ckem. Yortmer all erue ende guet dair Arnt, Sander, Go- dert ende Hermann ons soene vurgt. aen gedeilt ende geguet syn gelyck vurs. steit dat soelen sy of oir eruen van Goissen ons soen of van sinen eruen ontfangen ende te leen halden ende te verhergeweyden ende hem dair af te doen als dat gewoentliken is ende sich dat mit recht geboirt, wenfc Goissen vurss. der leen vurss van den ouersten leenheren yn ontfangenre hant sitt ende de leen ontfangen heift vyt- gescheiden dat sy die leen ende leenguede vurss van Goissen vurss hoiren broder nu ter tyt datum dis briefs ontfangen soilen sonder hergeweyde daer af te geuen. Went dat van broder deilinge is sonder argelist. Yortmer einge scholt of aensprake die ymant op my Gaedert Speden hedde tot desen dage tho datum dis briefs dair ich of myn soene vurss mitten rechten nyet weder en konden geseggen die sal gelyx op myne soene of op hoire eruen vurss. staen. Ende voirt vur ilken gelr. gülden vurss. die sich an Goissen onsen soen dreft te nemen ende te geuen dair sal Goissen ons soen of syn eruen vurss. geuen ende nemen thien fleemsche placken of die wert daer vur. sonder argelist. Ende wy
101
Ooissen, Arn t, Sander, Gadert ende Herman Spede gebrudere vurss bekennen, dat wy hyr mede mit Minsen vryen eygenen wille vur ons ende onse eruen ouer- mits Gaderts Spede des alden ende Mechtelt sinen wit- licken wyue ons lieuen gemynde vader ende moeder vurss ende by raede ende guetdunken onser lieuer maech vurss. op mallic anderen vertegen hebben ende verthien ende ygelich van ons sunderlinge mit hand halm ende monde als op all erue ende guet dat ons thogedeilt ende gescheiden is. yn allen formen ende manyeren als dat vur gescreuen steit ende hebben gesekert ende gelaeft, sekeren ende gelauen yn gueden trouwen vur ons ende ons eruen. dit gescheit ende auerdrach vurss. male anderen stede waer ende onuerbraken te halden, sonder onser eniche of onser eruen wederseggen ende sonder all argelist. Voirtmer so bekenne ich Heinrich Spede vurss. vur my ende myn eruen als eynleenher orkonde mynre manne mit namen Arnt Spede Amts soen ende Emont vanPairle dair oeuer onthaelt ge- beden ende geropen, want dat hues ende guet tot Langen- velt ende den hof te Westeruelt mit hoiren thobehoren die Gaedert Spede myn lieue Oem van my ontfangen heift ende te leen heilt ende die teynde oppen Yoirste die her Heinrich Spede myn Oeme van my te leen heilt, dat Gadert Spede myn lieue oeme vurss dat guet te Langen- uelt ende den hof te "Westeruelt mit hoiren thobehore tot behoift Goissen spede syns soens ende synre eruen heift ende yn ontfangenre hant sitt jn vuegen ende manyeren waneir dat Gadert spede ende Her Heinrich Spede syn broder myn lieuen oemen vurss afliuich wurden ende van liue ter doet komen syn , so sal ich of myn eruen. of myns ge- breke wer, alsdan Goissen speden myne lieue neue of sine eruen vurss of syns gebreke wer, die drie guede vurss. mit hoiren thobehoren belenen ende sy soilen ons daer af doen as dat gewoentlich is , beheltaisse my leenhere vurss. myns rechten Jn orkonde enle vestenisse alre saken ende punten vurss. so heb ich Gadert Spede van langen- uelt die ald vur my ende vur Mechtelt mynen witliken wiue om hoire beden wil went sy op dese tyt seluer gheen segel en heift desen apenen brief vur besegelt met mynen segel»
Ende om die meere vestenisse wille alre vurwarden vurss* so hebben wy Goissen Amt Sander Gadert endo Herman Spede gebroder soene Gaderts Speden one segele by ons lieuen ende gemynden yader segel yurss. mit an desen apenen brief gehangen. Ende wy Heinrich Spede als eyn maech ende leenher ende Karl Spede Siberts soen als maech swager ende scheytslude vurss. hebben om beden willen Gaderts Speden yanLan- gu e 11 ende Mechtelden syns witliken wyfs, Goissen^ Arnt Sander Gadert ende Herman Spede gebruder yurss. onser lieuer maech ende swegersse want wy oeuer deser scheidingen yurss. geweist hebben ende ons dese saken kundich syn onse segele oich an desen apenen brief gehangen — Ende wy Arnt Spede Amts soen Emont van Pairle als manne Heinrich Speden ons leenherenyurss. hebben om beden willen des seluen Heinrich Spede,. Gadert Speden yan L ang enu elt des alden ende Mecli- telt syns witliken wyfs, Goissen, Arnt, Sanders, Gadert ende Herrn ans Speden gebruder soene Gadert Speden ende Mechtelden syns witliken wyfs yurss, onser lieuer Maech ende zwegerschen desen apenen brief mit besegelt mit onsen segelen ende yn getuchnisse der wair- all argelist, ferpel ende quade yonde sy syn geistelich of wertlich yn allen yorwarden ende punten yurss alentlich buten beslaten. Gegeuen int jair ons Heren dusent vyr- hondert ende sess, des sonnendags Cantate.
Yon den 11 Siegeln sind 6 abgefallen, es hangen noch an: die Siegel von Arnt und Carl Spede, Heinrich v. Yossem, Johan v. Wachtendonck und Emont v. Pairle. Das erste ist Tafel II Ho. 10, das zweite Tafel III Ho. IL abgebildet. Die drei anderen führen folgende "Wappen :
103
Es ergiebt sich, dass Carls Siegel mit dem, Tafel IY No. 20 abgebildeten identisch ist. Die Abstammung ist gemäss der Urkunde folgende:
N. S p e d e.
1. Johan Spede, 1406 2. Godert S. der 3. Herr (geistlich) todt. Alte h. Mech- Heinrich Spede,
tilde, beide ver- 1406 Lehnsherr theilen ihre Güter 1406.
Heinrich Spede 1. Heinrich. 2. Goissen. 3. Arnt. 4. San- 1406, Lehnsherr der. 5. Godart. 6. Herman. 7. Catha- der Güter Langen- rine velt, "Westeruelt,
65. Carl Spede, Pastor zu Lommersum bei Euskirchen 1407 bis 1432,
Aus dem Archive der Herrschaft Lommersum und den . Cölner Schreinen.
66. Lehnsfolge in dem Bittersitze Baerle zum vormaligen Lande Kessel gehörig 1407 bis 1499.
Aus den Lehnsregistern des Landes Kessel im Archive des Hauses Geistern.
Hendrich Eychber von Myrler de jonge, belehnt 1407. Egbert von Montfort, belehnt 1410.
Egbert von Montfort, wie es sein Yater Jacob vonMont- fort besessen hat, belehnt 1424.
Sybert von Montfort, Sohn des vorigen, belehnt 1456- Jacoba, Egberts Tochter, von Montfort, Ehefrau des Wynand Spede, mit ihrem Antheile belehnt 1456.
104
Sybert von Montfort erneuert die Belehnnng 1473. Derselbe belebnt 1493.
Reinet von Merwyck, Johannes v. M. Tochter, Erbin ihres Grossvaters Sybert von Montfort, belehnt 1499.
67. Gerard von Scheilberg und seine Söhne. Seger und Peter von Scheilberg, vergleichen sich wegen ihrer, in Folge eines Darlehns des verstorbenen Arnold von Wachtendonck entstandenen und auf Wachtendonck haftenden Forderung von 1000 vlämischen Gulden mit dem Herzoge (Reinald) von Jülich und Geldern, gestatten Zahlfristen und entbinden die Bürgen, darunter den Knappen Goissen Spede von Langen- velt, ihrer Verpflichtungen. 1409, 3. Januar,
Aus dem Codex diplomaticus Neerlandicus, uitgegeven door het historisch genootschap gevestigt te Utrecht, II. Serie, I. afdeeling. p. 98.
^y Gerart van Scheiibergh, Seger ind Peter van •öcheilbergh, Grerits- soene vurss. doen kont allen luden ind bekynnen myt desen apenen brieue vur ons ind onse eruen dat wy op dach datum dis briefs omme begerden ind liefden wille des hoege- boeren vursten hertoghe van Guylike ind van Gelre ind greue van Zutphen ons lieuen genedigen heren by synen vrynde ind van synen rade van onser scholt wegen tot Wachtendunck also ouerdragen ind eyns worden syn dat die gesamende scholt vurss myt allen Scaden die dair op komen syn mach die bynnen off buten brieffs gerekent ind getaxiert ys op dusent komans Gelr. gülden an vleemischen
105
payement, als nv op datum dis briefs genge ind geue is des wy nv op desen hudigen dach datum des briefs ont- fangen ind op geboirt hebben twe hondert deser vurss gülden dair wy onsen lieuen genedigen heren vurss in behoef der jonfrouwen van Waclitendunck ind alle der ghenre dair die vurrs scolt ayn treffen mach af quyt scheiden in afslage der vurss scholt, ind syn mede ouerdragen dat raen ons die ander acht hondert gülden vurss die ons noch breclic syn tot vier jaren ilks jairs op den heiligen kyrsdach nv neest körnende na datum dis briefs twe hondert deser vurss gülden betalen ind hantreiken sal in onse seker behalt op ylken termyne ouermyds onse quitancien in afslage ind quitingen der vursz soramen, ind waneir ous off onsen eruen vurss termyne alle volkoemlic betailt ind gehantreict syn dair myt. sal die principael brief den wy van der vurss scolt spre- kende hebben op heren Arnolt heer van Wachtendunek seliger gedacht ynne haldendo dryhondert ind vyf ind dertich aide Schilde ind alle schade die dair af onss geschiet >weer geloist gequyt ind geledicht syn ind mede die dair vur an ons geloift hadden in den vurs brieue mit name heer Jacob heer tot Meevle, her Harman van Yshem, heer Wynant Shynck van Nydeggen, ridder Johan van Wachtendunck, Gysbrecht van Kessel ind Goissen Spede van Langenvelt knapen die ind ire eruen en soillen wy tyds der betalingen der vyf termyne vurss in egeynre wys sonder besweren omme der vurss scolt willeind soellen dan den vurss principail brief ouer reicken onsen lieuen genedigen heren vurss in behoef der jonfrouwen van Wachtendunck vurss ind alle der genre den die vurss scolt ayn treffen mach sonder onser of onser eruen weder seggen ind sonder argelist Jn orkonde ind kennysse der w^irheit so hebben wy Gerit Seger ind Peter van Scheilberghen onse segelen vur ons ind onse eruen an desen apenen brieff gehangen ind hebben to meerre konden deser vurss dinghe ge- beden ind bidden Jannes van Sceilbergh mynen lieuen soen ind onsen broeder desen brief myt ons te besegelen ter konden, dat ich Jannes vurss gerne gedayn hebbe ombeden wille myns vader ind broeder vurss ind hebbe myn segel ter konden myt an desen brief gehangen in den jare onss
heren dusent vierhomlert ind neghen des donredages na den heiligen jairsdach.
68, Reinold, Herzog von Jülich und Geldern, überträgt dem Ritter Engelbrecht v. Oersbeke, seinem Rathe das Amt Wachtendonck, welches bis dahin Goissen Speden von Langenveltinne gehabt hat. 1409, 1. October.
Ans dem Copiar im Archive der Stadt Roermund in omslag 7 Ro. 1.
y Reinoldt by der genaeden Godts hertoege yan Gulich ende van Gelre ind graue van Sutphen vur ons vur onsen eruen und naekommelinghen doen kunt allen luyden und bekennen dat wy■
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Friedr. Christ. Freih. v. Spee zu Aldenhoff.
Cath Elis. v. Loe zu Wissen.
Leop. Willi, v. d. Gracht zu Wangen und Eller.
Elis. Amalia Freiin von Metternich zu Niederberg.
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Franz Died. Freih. y. Hillesheim zu N. A. u. F.
Anna Maria Ursula Freiin y. Cortenbach zu A. u. F.
Sebastian des H. R. R. Graf zu Gleichen u. H. Herr zu Drachenrosen und Wildenberg.
Anna Elis Freiin y. Kessel- statfc zu Föhren.
Degenhard Bertram Freiherr v. Spee zu Aldenhoff.
Elis. Amalia von der Gracht von Wangen.
Franz Caspar Wilhelm des H R. R. Graf von Hillesheim Freiherr zu Reipolskirchen j Jagweiler, Herr zu Franken u. Gladbach.
Maria Cath. Elis. des H. R. R Gräfin zu Gleichen und Hatzfeld, zu Drachenrosen u. Wildenberg.
Ambrosius Franciscus Graf von Spee zu Aldenhoff und Heitorf.
Carl Wilhelm Graf von Spee zu Aldenhoff, Heitorf, 18J
Rittterschaft ais
|Anna Elis. Augusta Maria des H. R. R. Gräfin von Hillesheim zu Arenthal.
November 1779 zu Düsseldorf bei Jülich-Bergischen |fgeschworen.
251
49. Aus einer Ahnentafel der Broichhausen zu Oyen.
Martin v Broichhuysen. N. Spede. N.
Johann ron Broichhuysen. Aleid Spede.
"Wilhelm ron Broichhusen zum Busch, was schon seine Mutter besass, 1560 belehnt.
50. Aus einer zweiten Tafel.
Oarl Spede. IS". Michael yon Broichhuysen IT.
zu Oyen.
/ i —
Johann Spede. Margaretha von Broichhuysen.
Mathias Spede gegen 1530.
252
51. Ahnentafel des N. von Vellbrück zu Mierlo.
ans rlam at*a.1iiva >7.-11 ttarfan
Elisabeth Spede, Erbin zu Mirlo.
von Yellbrüggen.
NB. Mirlo wurde an die v. Winckelhausen verkauft.
*) Das "Wappen §eite 193 oben deutet hin auf Broich genannt Volkert (Yolmerincheim).
Johann von Yellbrüggen.
N. v. Myrle, Erbin zu Mirlo.')
253
52. Aus den Acten des Rittersitzes Merötgen.
Ludolph von "Wilhelmine Calcum gen. von Keppel. Lohausen,
Oberstlieutenant.
H | ||„ M , ^
Reinard Werner von Calcum genannt Lohausen.
Mathias von Anna Maria Spee zu v. Ollmüssen Merötgen. gen Mülstro.
Christine Spee, Erbin zu Merötgen, f 1660
von Calcum genannt Lohausen zu Lovenburg.
Diese Linie Spee war protestantisch und hatte ihr Erb- begräbniss in der Kirche zu Inden
257
Aus den Lehnsacten des jülichschen Amts Wassenberg.
Der Spee'r und Horricher Zehnten zu Ratheim, welcher 1562 von den Brüdern Diederich von Horrich zu Brachelen und Reiner von Horrich zu Pesch in Gemeinschaft mit deren Reffen Yincenz von Horrich, je zu ein Drittel, besessen wurde, kam durch eine Erbtochter an die Spee und wurde folgender Gestalt vererbt:
R. Spehe (zu Ohe) h. R. von Horrich zu Brackelen.
, —■■■.■■■II. ■ '
Franz Heinrich v. Spehe zu Ohe besitzt den Zehnten 1655 gemeinsam mit seinen beiden Brüdern: Peter Ernst und Andreas.
1. Andreas Wilhelm von Spee 2. Tochter h. R. von zu Ohe vererbt den Zehnten Holthausen,
nach seinem Tode (1686 26. October f) auf Arnold Hartard von Holthausen.
Arnold Hartard von Holthausen wird nach dem Tode des Andreas Wilhelm von Spee zu Ohe , mit dem Zehnten belehnt f 4. Januar 1708 zu Horst.
, , . T T--» ■ ■
Johann Hartard v. Holthausen 1708 9. Febr. belehnt.
Anton Joseph v. H. 1744 15. Juni durch Franz Joseph Montz L. I. Amtsverwalter belehnt, f 10. März 1774, seine Frau überlebt.
1 Sohn f vor dem Täter. 2. Anna Maria v. H. h. den
Fähndrich R. v. Mengius, der sieverlässt; sie hat nur 35 Pattacons aus dem Zehnten zum Unterhalt.
1. Joseph Florenz v H. zu 2. Justenius Emanuel v. H. Horst im Amte Montfort wird nach dem Tode seines 1774 belehnt, f imp. Bruders 1780 belehnt.
17
260
B. Fortsetzung. Hans Wilhelm von Holthuisen, j
h. Anna van den Yelden. v 1 Y 1 ^
1. Hancelmus, 3. Arnold Hartard, 4. Maria Elisabeth
2. Anton Franz, 1699 noch un- v. H., h. Herrn beide Mönche verheirathet. Eduard K". N. zu Corucyen.
Diese hier aufgeführten Holthuisen, sowie die S. 257 benannten Holthausen führten, wie hier folgt, in Blau einen silbernen Querbalken und auf dem Helme einen blauen, offenen Flug beladen mit dem silbernen B,alken.
261
Zu S. 36«
18a Gefälle aus dem Speden Hofe zu Sevelen zwischen Flors und Speden Kath gelegen. 1844—1771.
Aus den Domanial-Heberegistern.
1344. de Curte Speden X mald. siliginis XX. mald. auene.
1413. Ot Spede zahlt an Schattong I Guld.
1441. Item die Cloister jouffrouwen van Roermunde van oirer jairgülden vyt Speden haue II mald. I. vaet.
1617. Acoord fact. avec Syb. Tucher touehantlacceptation des biens, dits lyfgewins goet, dit Speeden-Hoff. 11. Avril 1617.
1674. Spedenhoff gbildt jaerlix 12Vi Mald. rogh. 11% Mald. haver. Diese wurden geliefert 1674 durch Hermann Speden, 1714 durch Adrian Speden.
1771 wurde der Hof dem Colon Peter Sybben genannt Speden gegen eine jährliche Recognition von 7 Malter 2 Fass Roggen und 9 Malter Hafer zu Erbpachtsrecht von der Domaine übertragen. Der Hof bestand 1765 aus 40% Morgen Acker uud 4V 4 Morgen Wiesen.
Zu Seite 76.
48 a. Rechnung über Verzehr beim Vertrage mit Johan Spede und über geschenkten Wein an Goessen Spede 1893.
Aus den Rechnungen der Stadt Geldern.
Xiijx_ XCiij. Jtem doe wy mit Johau Speden oeuerdrogen ind eyntelich worden die brieue van der gruet te segelen ind ouermids den Schepenen die die brieue gesegelt hadden by rade der werckmeyster verdain XYI ß. Yiij d.
Item Goessen Speden, onsen dross, geschenct Xiiij quart ad III g (grote?) val. Xiiij ß.
263
Zu Seite 79.
51 a. Die Brüder Sybert und Hermann Speden für sich und ihre Knechte in Verbindung mit sechs anderen Adeligen, als Helfer des Grafen Adolph von Cleve, sagen dem Hertzoge Wilhelm von Berg, Grafen von Ravensberg Fehde an. 1397. 15. Mai.
Ans dem Papier-Orig. im Landesarchive zu Düsseldorf.
^eet her Wilhelm hertouge van den Berghe end greue van Rauensberge, dat wy Stefken van Malderich ritter, Bernd van Eyil, Goedert, Sybert end Herman Speden gebroider, Ywaen van Engelssem, Johan van Holthusen geheiten Eag- liolt, Johan van der Lyeten, Johan vyt den Venne bastart Diderix soon end onse knechte lieuer heb- ben onsen genedigen heren greuen Adolph van Cleue dan v ind uwe hulper end uwer hulper holperen ind wy willen omme synen willen uwe, uwe hulper, uwer hulper hulpere end alle der gheenre, dye wy op v. op uwe hulpere end op uwer hulper hulpere veden moighen viande wesen end willen des onse eer verwart hebben, myt desen brieue end onder segel onss gnedigen heren greue Adolphs vorss des wy op dese tyt gebruken. Gegeuen in den jaren onss heren dusent driehondert seuen end negentich des dynssdags nadem sonnendaige jubilate.
Mit dem anfgedrukten Siegel des Grafen v. Cleve.
Zu Seite 93
63a. HeinrichSpeede und Hermann van der Beke, als Verbündete des Herzogs Wilhelm von Berg, Grafen von Ravensberg schicken dem Jungherzoge Adolph von Berg einen Fehdebrief 1405. 24. Mai. Aus einer Copie im Landesarchive zu Düsseldorf.
Yp/f^etet herAdolff junge hertoghe van den Berghe und greve to Bavensberghe dat wy Herman van der Wl) BekeindHinrichSpeedeleyverhebthernWillem hertoghe von den Berghe ind greve the Ravens- berghe den v und wilt um sinen willen uwe vy- ande wesen und uwer helper und helpershelper und alt dat wy op v und op v helper und helpershelper veden mögen und wilt des unse ere thegen v verwaert hebn und entseigen v onder ingesiegel Henken van Ore des wy gebruken opp dusse tyd. datum anno domini MCCCC quinto vigilia Urbani Papae.
265
Zu Seite 110.
69a. Johann v. Loin, Herr zu Heinsberg und seine Frau verkaufen den Eheleuten Heinrich Spannerbock und Grete Spede einen Hof und Zehnten. 1411 2. Nov.
Aus dem Düsseldorfer Landesarchive. Reinsb-Renteirechnung.
(Nr. 167 S. 51?)
"Wir Johann 'van Loin here zu Heynsberge zu Lewen- berg, Margaretha van Gennepe syne ehelige bedgenoisse, vrauwe derselver landt doin kunt allen luyden ind kennen offenbare vur unss vur unss erwen ind nahekomlingen dat wir sementlich ind eindrechtlich in rechter wiesslicher ind bescheiden kommentschaft verkoicht hain Heinrich Spanre- buyk van Gennepe ind Griet Speden syner ehelichen huysfrowen onse frei eigen erffe ind guet mit liamen unsen hoff ind zehende gelegen zu Lynner binnen dem Dinckstoill van Braeckelen.
Datum in den jairen vierhondert ind eilff des neisten dags nahe aller heylligen daghe
Zu Seite 166.
99a. Arnold Spede zu Aldenhof verspricht der Kirche zu Kaldenkirchen für 50 Gulden Darlehn jährlich 1^2 Malter Roggen. 1438 24. Febr.
Aus dem Kirchenarchive zu Kaldenkirchen.
Ich Arnt Spede in den alden hoff bekenne openbaerlich overmitz desen brieff vur mich ende vur mynre erven dat ich schuldig bin de kirchen van Kaldenkirchen vyfftich aerenemsche gülden op datum dieses brieffs genge und geve ende daer vur sali ich alle Jahr der Kirchen vurss geuen ander halff malder roggen brachter maeten. In urkundt der waerheit heb ich mynen zegell op spatium dies brieffs ge- drucht. Gegeven in den Jahren ons beeren duysent vierhondert ende achtendaertig op sent Mathys avent.
Mit Siegel in grünem Wachs.
Geschlechterverzeichniss.
(Die Zahlen verweisen auf die Seiten.)
Abroecke 162.
Aigeren s. Egeren.
Aldenbockum 236.
Aldenhoven 33, 42, 43, 46.
Aldenroyde 120.
Alpen 144, 146, 162,171,172.
Alrawen 189.
Angenendt 217, 221.
Ar ekel 126.
Arwyler 149.
Assel 117, 136, 205.
Baecke 77.
Baexen 5.
Barsdonk 78, 209.
Battem 213.
Beeck 201, 240.
Beke 44, 259.
Bellykhauen 136.
Bemmel 86, 194.
Bemten 108, Bensenrat 244.
Berenbrok 162.
Berendonk 221.
Berge 16, 81, 249, 259.
Bergerhausen 26, 28.
Bernsau 207. Bernheim 246.
Beusdael 213, 225.
Bingerden Bingarden 20;', 209,
217, 219, 221.
B litter swick 205.
Bocholtz 148, 181, 186, 243. Bocks 242.
Boedberg 67, 75, 78, 83, 88,
136, 205, 236.
Boemell 86.
Boeningen 199.
Boese 86.
Boetzeler 194.
Bolenheim 22, 25, 32, 34. Bolle 170.
Bonenburg 88.
Boulois 237, 242.
Boxmer 200, 255.
Boy ff 201.
Brackel 200, 212.
Bracht 33 t Bree 223.
Breme 9.
Brinen 176 Broke 44, 61.
Brockhausen 41, 153, 161, 162, 197, 200, 211, 212, 228, 237, 238, 245,246, 251. Bronkhorst 16.
Brüggenei 79.
Büren 92, 161, 211.
Busche 24, 71.
Busch Leid 35, 199.
Calemberg 147. Calcum 253. Camphausen 205.
Cleve 16, 17, 122, 141, 180, 249.
Collick 151. Cockmans 245. Cortenbach 199.
Culenburg s. Koelenburch.
Dammerscheid 225 Barth (Dörth) 77.
Daswylre 170.
Deelen 200.
Diepenbrok 217.
Diest 212.
Doenradt 203.
Dombruch 148.
Dorslar 25.
Driel 147.
Dript 162, 205, 207, 231. Dücker 236, 246.
Dügelsdorf 6.
Dunk 64, 121.
Düsseldorf 6, 7.
Dyck 141»
Egeren 136.
Eggenrade 162.
Egmont 126, 148 Eiehber 103.
Eller 236.
Elmpt 162.
Elteren 213-
EngelsheimEngelsuin 217,219, 249
Erf Erp 90, 186, 194.
Etze 35.
Eycke 47, 149, 158. 243. Eyl 42, 43, 72, 77, 78, 81, 88, 96, 136, 146, 147, 148, 162, 166, 205, 207, 231, 244. Eys 213, 225, 244.
Fagholt 259 Erambach 24.
Franzoys 96.
Fridag 236.
Galen 162, 171. 194.
Geldern 17, 34, 55, 60, 82,
106, 110, 124, 148, 171. Gemen 183, 196,197,238,245. Gennep 93, 251, 265.
Gestein 162.
Gewenich 199.
Ghygink 183.
Gisper 242.
Goltstein 33, 92, 203. Gommersbach 196 Götterswick 243.
Goor 243.
Gracht 239, 248.
Greve 196.
Grevratk 30.
Grosbeck 148.
Grünen 24.
Grüter 140, 172,200,212,255. Gryn 230.
Kaeften 89, 190.
Hagdorn 177.
Hagen 228.
Hall 201, 240.
Haloin 242.
Hambach 139.
Haren 60, 223, 228.
Harff 239 Haersolte 245. Hattem 110.
Hausen vergl. Huvssen 203,
209, 219.
Hegghen 60.
Heese 200, 207 Heiden s Rinsch.
Helfenstein 79.
Hemberg 172, 188.
Hembize 237, 238. Hemmerich 246.
Henin 237, 233 Hersel 231.
Hertefeld 162,190,205,207,231 Hetterscheid 88.
Heufft 112.
Hieb erf 9-
Hiesfeld 213, 217, 219.
Hildenradt 217, Hillen 258.
Hoebusch 71.
Hoef 223.
Hoevel 196
Hoevelich 196.
Hoewen 9. Hofen 245.
Holtappel 21.
Holte 13
Holtei 207.
Holthausen 30, 168, 181,190, 205, 207,221, 229,231,260. Holtmülen 162,194, 205, 223. Honseler 37, 55, 136, 146,
181, 183, 205, 207.
Horbach Horbeck 63, 67. Horrich 202, 240, 257.
Horst 17, 172, 179, 195,203,
209, 245, 246.
Hove 229, 245.
Hüchelhoven 70.
Huckinc 33
Huissen Huessen 141, 217. Hülhoven 46, 227.
Hüls 17, 170.
Hünchen 70.
Huene 175.
269
Huysman, Huessen 55.
Huseu 142.
Hylgeraide 122.
Impel 175.
Ingenhaef 205, 207, 231. -U-:
Joede 112.
Issum Issem 171.
Jungingen 79.
Jülich 22, 51, 52, 101, 124.
Kacher 60.
Keeldonk 162.
Keken 17. Keppel 253.
Kervenheim 162.
Kessel 47, 78, SO, 162, 223.
Kesselstatt 247.
Keuelberg 57.
Keuerney 149.
Kintzweiler 203.
Kipholt 201.
Kloet 243.
Kodinchauen 83.
Koelenburch 244.
Krackrügge 236.
Kremer i39.
Krikenbeck 30, 37, 46, 48, 81. 88, 89, 92, 101, 223, 240.
Lahine 9.
Langen 205.
Lawick 243.
Leek 196.
Lewen 199, 246.
Loe 238, 239, 246.
Losz Areos 9.
Loyn 93, 265.
Luysch 71.
Luyzem 27.
Lyeten 259.
Maiderik 249.
Marek e 180.
Martena 243.
Meeroide (Meradt) 52. Mekeren 77.
Melich 33.
Merheim 17, 20, 21.
Merode 153.
Merresheim 28.
Merwyk 104, 162.
Metternich 239.
Mevert 131.
Mirbach 213
Moelen 52.
Molenark 108.
Montfort 103. Montz 257.
Mörs 93, 139.
Mülstro 199, 221, 253.
Munt 57.
Myrlo 103, 192, 252.
Wederhoven 180.
Kesselrode 233.
Keubirch 230.
Kiel 146.
Kienrod 212.
Kuynhem 162.
Kyto 35.
Kyvenheim 230, 231, 232.
Oefte 147.
Oer 259.
Oerbrock 245. Olimart 258- Orsbeck i06, 136, 205.
Oeste 161, 162.
Olmesheim 26, 253.
Op dem Berg 205, 207, 217,
231, 235.
Ophoven 195.
Oplo 162.
Ortega 9.
Overbecke 236, 242.
Padevoort 196.
Pal and 108, 203.
Panhaus 228.
Parle 57, 101, 153, 158. Pelant 146, 158.
Pleese Pleys 162, 170. Petershem 230.
Plettenberg 207.
Pollart 194, 207.
Pricke 122.
Eanderode 13.
270
Recke 205, 207, 231, 244.
Reifferscheid 83.
Retersbeck 57.
Retraedt 231.
Reys 30.
Rhede 212.
Rinsch 217, 219.
Ripperbant 192, 105, 196.
Rödingen 44.
Roermund 181.
Roffart 47, 117, 223.
Rommel 196.
Rost 46. Roper 246.
Rossum 200, 212, 255.
Rouer 77, 183, 244, 256.
Rulle 162.
Rufus 24.
Rump 207.
Ryn 148.
Sande 196.
Sandeval 9.
Scendehof 26.
Scheidt 241.
Seheiffart 207.
Scheilberg 104.
Schenk 161. 162.
Schoinhart 142.
Schoiwa 28.
Schwarzenberg 79.
Selbach 207.
Smalbrock 115, 119, 124. Soeteren 238.
Spaen 217, 219, 221. Spannerbock 233, 251, 265. Spiering 239 Spies 32.
Stael y. H. 172, 252.
Steck 192, 195, 196. Steckeling 92.
Steen 196.
Steinbrink 6.
Steinhaus 226, 231.
Stroyff 195, 196.
Swalmen 36. Swaefken 245.
Tegelen 92.
Tengnagel 241.
Till 19.
Torck 148.
Troistorf 70, 22.
Ulenbusch 26, 28.
Upkem 17
Velde 21, 55, 76, 83, 86,
120, 187, 259.
Velbrück 172, 193, 252.
Velen 212.
Velradt 201.
Venne 259.
Vink 90, 92, 162, 194, 199,
211, 230.
Virmund 241.
Vittinghof 79.
Vlatten 32.
Vlodorp 136, 161.
Vorst 209, 221.
Vossem 25, 92, 100, 137,170. Vrimersem 162.
Wachendorf 229, 231. "Wachtendonk 41, 89, 92, 99,
138,141, 148, 181, 190. Waes 217.
Waldoss 223.
Wallenrode 79.
Wambach 92.
Wambus 33.
Wassenberg 21, 28.
Watripont 242. Weschpfenning 241.
Weuert 217.
Wickrath 161.
Wiiacb 195.
Wileborch 79. Winkelh. 255. Wisschel Wissel 46, 180, 209. Wyenhorst 30, 64, 79, 122, 168, 184, 188,215,237,256. Wyenhouen 227.
Yssem 79, 83.
Zellair 162.
Zulen 17.
Zweiffei 231.
Zyyel 45.
271
Orte.
Aldekerk 88, 89, 117. Aldenhoven 9, 112, 113. Ameren 33, 78.
Angenend 88.
Anrath 40.
Arssen 162.
Backhuyshof 80, 124, 136. Baerle 101.
Barmen 14.
Bedbur 14. Beeck 240. RnoTplrl 77
Blatzheim 22, 25, 26, 29. Blerick 20.
Boenhof 89, 100, 246.
Bolenheim 22, 24.
Bonn 149, 158.
Bracht 112. Brackel 257.
Breda 200.
Breyl 213.
Broichhausen 99.
Büderich 14.
Bysterwald 120.
Camp 17,20,56,116,119,153.
Caster 62.
Cleve 18, 172.
Crefeld 14.
Dahlen 194.
Darih 46.
Dinslaken 201.
Dugelsdorf 6. Düffel 171, 180.
Dülken 36.
Dunk 120.
Düren 26.
Düsseldorf 6.
Düssildorf 6.
Dyck 56.
Dycke 88.
Dyrvoirt 178.
Echt 169.
Emmerich 16, 191, 195, 196. Eimpt 77.
Ende Angen 88 Gastendonc 77, 81, 111. Geilenkirchen 94.
Geiseren 37, 40, 119, 153.
Geistern 103, 148, 161. Geldern 37, 261.
Gravenhaag 212.
Grevrath 29, 36, 78, 89. Guntersterp 37.
Hamm 217.
Heithüsen 78, 89.
Heitorf 10, 241.
Hinsbeck 36, 58, 88.
Hoimoile 30.
Hoenkirehen 24.
Homolt 30, 88.
Hüls 40, 63.
Hüchelhoven 199.
Immekeppel 14.
Kaldenkirchen 112, 113, 265. Kempen 37, 40, 57, 64, 65,
86, 119, 184.
Kessel 103.
Kneuelshof 89.
Krickenbeck 45, 246. Kuckuckshof 45.
Langenfeld 41, 45, 50, 89,
96, 97, 170.
Langst 14.
Lewen 77.
Lomersum 101.
Lonce 78.
Lulle 77.
Meirl 161, 162.
Millen 197. Merötgen 253, Mirlo 161.
Moilhem Molenheim 31. Moelbeck 112.
Montabauer 9.
Müllem 78, 86, 89.
Nierst 14.
Notboemsgut 30.
Neuss 13, 45, 205, 207. Neuwerk 70.
Niederzier 23.
Niersdom 41, 86.
Nieukerk 117.
Ohe 5, 257.
272
Oerbruc 45.
Oppenberg 40, 182.
Pellant 161. Pont 246. Prumern 14.
Rees 47.
Rheinberg 36
Roermund 37, 117, 146, [47, 161
Schaephuis 29, 30, 88. Scbanle 78.
Schwarz - Rheindorf 146, 149,
158, 170.
Smalbroick 64.
Scraveln 108, 122, 144, 151. Sittart 21.
8 leb eck 30, 88.
Sonsbeck 146.
Steenhusen 89.
Sieinveld 22, 23.
Straten 30, 88.
Süchteln 36.
Tüschenbrock 71.
Uphem 17.
Utrecht 16, 73.
Valkenburg 5, 230.
Velde 184.
Yenlo 48.
Yenray 117.
Yernem Yernum 44, 46.
Yirsen 36.
Yockenlo 17.
Yogelsang 30, 86, 177. Volrodengoet 89, 96.
Yorst 89.
Yrimershem 115.
Yucht 44, 52.
Wachtendonk 104, 106, 119 f
138, 141.
Walbeck 46.
Waldniel 33.
Wankum 30, 31, 34, 36, 41 y
52, 53, 78, 89, 177. Wassenberg 5, 21. Wenkendonk 79, 151. Wetten 117, 146.
Westerveid 4-5, 96.
Wickrath 153.
Winnendonk 221.
Windboel, Windvondern 109 r
122, 144, 151.
Wisschel 17 Winknaem 77- Wyer 86.
Winternaem 177.
Xanten 17.
Yssem 79.
Zoppenbruch 14.
Zülpich 28, 34, 75.
Einiges Sachliche.
Aelteste Ahnentafel 170. Erbrecht am Mobilar 81. Excommunicatiön 36. Faustrecht 66, 75. Fehdebriefe 92, 259. Form bei Erbtheilungen zwischen Eltern und Kindern 96, 177. Bei Eheverträgen 93, 167, 168. Bei Gutsabtretung (elfenbeinernes Messerheft) 113. Bei Zeugenverhör 33. Fürstlicher Bastard als Kirchenwürdner 140. Grütbier 69. Kir- chenunterhaltungspflicht 117, 146. Rechte an eigenen Leuten 86. An wilden Stuten 18. Stadt-Bevölkerung 84. Stadt- Einkommen 68. Ständerechte 161. Rechtlosigkeit. Mangel an Rechtsvollstreckung. Personen wegen vermeintlicher Rechtsansprüche lebenslänglich in den Stock gespannt und in Eisen geschmiedet 68, 183 u. a. a. O. Merkwürdiges herzogliches Testament, tiefer Culturzustand 82. Konnen- Yersorgung 70. Geldwerth 50.