r^uvk-x. > »ItM 5IHV5- vtjLZkUDOLf t ^—X DaS Jahr, daS einst im blut'gen Schlachtenringen Bei Waterloo des Korsen Herrschaft brach, ES wollte uns noch andern Segen bringen, Und seine Sonne schien auf einen Tag, An dem ein Kind ihr erstes Licht erblickte, DaS s» Begonnenes vollenden sollt. DaS Deutschland, das befreite, doch zerstückte, Zu Macht und Glanz und Einheit wenden sollt! WaS angestrebet Deutschlands größte Geister Auf hundertfacher, stets verfehlter Bagn, Das Kind, zum Mann geworden, ward der Meister, Der, was die Andern nur gedacht, gethan. Es haben ihn verkannt, bekämpft gar Viele, Und ach — im eigenen deutschen Vaterland; Weil er verhüllen mußt' die großen Ziele; Ein großer König war'S, der ihn verstand. Er hat es siegreich endlich doch erstritten, Furchtbar und herrlich war die Heldenzeit, Und Deutschland steht jetzt in Europas Mitten, Ein Hort des Friedens, doch zum Kamps bereit Und wenn auch in der irk'schen Dinge Wende Ein Schatten flog vorüber seinem Licht, Es drückten jüngst noch herzlich sich zwei Hände, Ein Zollern und ein Bismarck grollt sich nicht. Und wenn in unseres Vaterlandes Weite Kein anderer so, wie er, die Zeit versieht, Wo Schaffens Kraft bei regen Geist's Geleite Dampfbrauseud des Jahrhunderts Wege geht, Wie sollten wir ihn heut' nicht flammend preisen, Von seines großen Geistes Hauch beseelt, Im Ruhrgebiet wo Kohle und wo Eisen An deS Jahrhunderts Flamme sich vermählt? Da jetzt um Mitternacht der Glocke Schallen Den neuen Jahrestag uns kündet an, Den Jahrestag, an dem eS Gott gefallen, Deutschland zu schenken diesen großen Mann, Da echot Eures Herzens stolz'res Schlagen Aus Eurem klingenden Pokale nach, Und denkt: von Deutschlands allen Jahrestagen, Der schönsten einer ist doch dieser Tag! Ruft laut hier in deS Feuer- und Eisens Lande, Wo Euch des Feuers und Eisens Wert bewußt, Ein „Hoch" mit Bechern, perlend bis zum Rande, Dem Feuer und Eisen in des Helden Brust I Hoch lebe Fürst Bismarck I E. Henoumont.