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3 (1872) Die Thronbesteigung des Kaisers Franz Joseph I
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Sieffcnhanfer an ©orbon.

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'Kein Beugniö ift nur bann Von uncrmcßlißeui ©einigt für toie öffentliche äKcinttng(Sittopaö wenn ihm bie motalifeße ©tärfc nicht fehlt. 3)iein Beuguis muß als ber reineSluSjluß roit ©ewiffett Überjeitgitug unb Pflichtgefühl bem Urttjctl ber SBelt oorlicgeu.®Jan barf utir feiuerlei fDiotiüe uoit gurßt für meine Freiheit ober begleichen unter*fßieben Sonnen. Sie Slnfcßulbiguug id; fei erfanft, ober ich nähre wenigstens Hinter-'gebauten mir bereinft eine gtänjenbe Selohiutug jit fichcrn, werbe ich leicht cutträftenföiiuen, ba id; hier blos bie naefte ©aßrßeit jit meiner Pcrtßcibigmtg aufjurufen hohe®ie 'Maßregeln @r. HMu-ßlaucßt hoben bie aitSfßwcijcubcu Hoffnungen ber ®ral*taboö factifd; zertrümmert. ®ic gemäßigten Slnßänger ber couftitutionelleu Ptonarßicfinb befreit worben oou ber allmählig unerträglichen .ßnccßtfcßaft beb reootutiouären3od;. Pad; benumwäljenben ©türmen ber Freiheit barf mau hoffen Stußc unb ©rßolung$u finben. 3 d; würbe cs als bas größte öffentliche Uuglitcf betraßten weint jene Partei ftd;einen Pcft »ott Sichtung unb Mitgefühl in ber öffentlichen Meinung erhalten follte. Um biefclebten ÜButjelfafcrit beS rabicaleu gauatiönmö ju brechen, werben (folßcö ift meineiubioibuclle 9(itftd;t als ®citfcr ttuto Mann ber 2öi[fcitfd;aft) bie factifßeit (Srfolge@r. ®urd;laitßt nißt aitSteißeu. @ic muffen burd; lttotalifßc ©enteilte ooit einer au--beren ©eite »erfiärtt werben. ®ie Seröffcittlißuitg aller ©ericßtSacten über bie ausSlitlaß ber Dctoberereiguiffc jitr Haft gebrachten wirb nicht beit gleichen ©titßnß aufbas Urtßeil ber unabhängigen unb felbflüitbigcu ©eiffter haben als biefeuige ©ißriftbie icß gefonnen bin mit bem gaumen heiligen ©ruft felbfterlebtcr Slufßauungcn niebet;jufeßretben unb ber Öffenttißteit jtt übergeben, Wenn mir bie obcubeyeißuetc Sebin--gnug, bie conditio sine qua non, uid;t gcrabeju unmöglich gemaeßt wirb, uöutlicß mir beitflareit Staßweis meines freien, Don feinem (Sinftuß abhängigen HauSclnS jtt fteßetn.

Herr ©eiteraf! 3d; ßörc bie ©eßmähnngen ber (Srattirteu über bie ©onfcgitettjeumeines Sencßnteuö oßne Born mit Sebanerit. wünfeße aber aitd; biefen fclbeu(Sraltirtcn 51t geigen baß id; unter teiuerlei Siußitßeu Ooit Syttreßt geftaitben, unt ju bem(Sntfeßluß ju gelangen, ißre priucifueu unb Gnbjiclc mit aller Maßt meiner Srfaß*ruitgcn ttub Beugniffe öffentlich aujugretfen. SOteine fernere Söirffamfeit gmn -Seitenber neuen Drbitnug bet ®iugc mag fie aitd; itocß fo gering angcfd;lageu werbentann nur bann eine Bolle feilt, wenn es mir erleichtert wirb: meinen »öllig nnabßän*gigcit unb nentralcn ©tanbpuuft 51t behaupten. 3d; habe in biefer Hiitßcßt ©r. (Srccl.leitg beut Herrn gmiujinnufter Saroit .Braus bie Sitte »orgelcgt mir bei ber hobenMilitätbeßörbe meine Slbreife in bie tieffte Buritctge*

(®ic gortfeßiitig, bejiehitugSWeifc ber jweite Sogen biefeS ßalbbritcßig aufgroßem Formate abgefaßteu ©cßreibenS feßlt in bcu itus jjttr ©itfißt geftat*teten Papieren).

5) ajlcffett^aufcr ntt (Sotbon.

Herr ©eneral!

©0 eben wirb mit ein piacat mitgcthcilt wclcßes bctti ©emeinberatß gttr pflißtmaeßt meine pcrfoit aitsjitlicfcrn. ®a meine Housgcuoffett meinen waßreit Stauen ttitbmeinen waßreit ©ßarafter uießt fenuen, and; Dor meinem Scwußtfcitt feilte Itrfacßeju haben glaube ein uupartciifßcs ©critßt über meine Slmts'hanbluugcu jit fd;citen, foßabc id; bie ®ß« ®ner Hoßwoßlgeboreu mit meinem (Sßrcnwort aitjitjeigen baß id;rnid; morgen SlbenbS bei ciubrcd;eitbet ®ämincruitg auf ber ©ommanbantur freiwilligals ©cfattgeuer ftclle. Sis baßiit bitte id; mir bie nötßige förpetliße fflitßc naß foaußerorbenttid;en Slnftrcitgungen ju gönnen,

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