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3 (1872) Die Thronbesteigung des Kaisers Franz Joseph I
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fpc mib Vribcr bie ©trnfuvtljcitf.

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rebettifdjcn Stabt twr baS $ricgSgerid)t ftelte*): biefe fetbcn Seute er*bticfteit im §crbft etwas ungeheuerliches bariit, baß ber ftctbntarfdjattgegen VMeit, beffen Stufftanb ltnb SJejWiitgung bod) ungleich größereVcrhättniffc angenommen t)atte, uad) benfetben ©rmtbfähett nerfnljv,erftärteu beit über SBicit oertjängten Velageritngö3itftanb fürmtgc=rcdjt, allen conftitutioneticn ©rttttbfäbeit gerabeju wiberfpred}eitb mtbunheitootl", nnb forberten beit in Srentfier jufammentretenben $Reid)S=tag auf,im 'Jiameit beS ÜicdjteS, beS VotfeS itnb ber SOIcttfd)hcit umucrjüglid) auf bie Vehebmtg ber ?(t(gematt beS dürften VMitbifchgrfifc uitbbie Stufhcbmtg beS StuSitahmS» itnb ©cwaltjuftaubes itt SSJiett 31t britt»gen" e42 ). Gemäßigtere fdjtugcu miubefteuS ben V 3 eg ber Vorftetlmtg,ber Vitte ein; burd) bieSdjrecfen" beS VetagernngSsuftanbeS, burd)bie £obeöurtt)cile nnb Einrichtungen, warnten fie, Würben nur bie ©e=mütt)cr geängftigt, Verftodtere 3uut Unwillen gereist; man möge fdjonaitS fRüdfidjteu ber Klugheit Gttabe für 9 ied)t ergeben taffen. SerVrüttner Vaitbtag befdjtoß eine Slbrcffc an Se. SDtajeftät ben Saifer 3Urichten, baß bie SBiener Sdjutbigeit utitbe beljanbett, 33 icle felbft ohneStrafe enttaffen würben. Von beit miebererfdjeiiteitben VHeiter Vlätternappetlirtc bietreffe" an bie©cfittuug Europas", an biegegenwäwtige Sage ber Singe", an bieSDiadßt ber öffentlichen Meinung", biemitbere Strafen nicht bloß erlaubten foubern forberten; bie geiten feienuorbei woGratoS ftrenge Sugenb, bie jpfirte beb -VrutuS" beWttnbertnnb gerühmt worbett; ber Saifer mögebaS fdpnfte nnb fieitigfte Siechtber Srone", bas ber ©nabe, itt ootlem SDtaße üben 243 ). . .

Sttlein bie Sichreren waren nicht biefer fOieiitttng.Vier feien beimSeite", fragten fie,bie baburdj baß bie ftrafeube ©crechtigfeit ihresSlmteS Watte ,geängftigt', ,311m Unwillen gereist' werben? Sie nichts ber=brochen, bie fiel) feiner Sdjittb bewuft, gewiß nicht; baß aber ben Stübernnicht betjagtidj 31t iÜcittl)c fei, barin liege ja eben eines ber $iete berStnbrohung mtb Verhängung ber Strafe, bie ben Sdjith beS redjttiebemben VitrgerS mtb bie Vergeltung- beS jitgefügteit UitreihtS int 9 luge habe.Uitb feien eS etwa btoS teidjte Vergehen über bie man in Sßien 3U©eridjte fitje ? ÜBemt matt, in beit Sagen wo alte Vegriffe auf benSopfgeftettt worben, nahe baratt gewefeit fei baS Söort ,potitifdjeS Verbrechen«ganj aus beut Strofgefcpbudi 3U ftreidjen, fo werbe man bod} nicht alsbtofe ,Verirrungen' gelten taffen Wollen, was Siebftaljt unb Sftaub,

*) <S. Vanb I. ?tnm. 44.

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