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II. 17. 3nlhi8 Söcrfjcr unb Hermann 3etincf.
man in Saffcc=©d)änf'cn unb Sneipen hcrauSforbernbe Sieben non SDiorbmtb 3iad)e, non einer batbigen @d)ilberhebung u. bgl. — als mit citt=mal, an bcmfelbcn Sage ber Sligner bie greitjeit fünfte, bie SSoügie^mtgjroeier neuer ©obcSurtl)cile befannt mürbe, ©er Sinbrucf biefer Sunbcmirf'te um fo sermatmenber, als fic Vertreter einer Stoffe non '’perföntictjf'eitcn betraf, bie nad) ben eigentümlichen Gegriffen ber oorauSge=gangenen Sage gcmiffcrntaßen für fugetfeft galt. „©ic Bcrurtl)cilungsrocier @d)riftftellcr jum £obe", heißt cS in einem Bud)e aus fenergeit, „unb beren Einrichtung burd) ^utner unb Blei ift eine ber er-fdjrccftidjftcn Xljatcn" 23U ).
Oulius Bedjcr, geboren 1803 ober 1804 ju 9ftand)efter, in ®cutfch=taub erjogett nnb für bie jnribifche 8aufbal)n gebitbet, mar frühseitigeinem Eauge jur ©onfunft gefolgt, ber il)tt feinem cigenttidjcn Berufeentriß otjnc itjm in anbern SebenSfreifcn eine feftc (Stellung ju nerfdjaffen.©o mürbe er ßatb in feinem SEßiffen unb Sonnen, unftät in feinemSBcitcn unb Treiben, unttar in feinen 3roedcn unb Bieten. 9tadjbcmer in Berlin, in bemagogifdje Umtriebe oermidelt, öoriibergehenbc Be=lanntfehaft mit ben Strreften ber fpauößogtei gemacht, ließ er fidj inStberfclb als 2lboocat nieber unb begriinbetc fid) einen häuslichen §>erb.grühjeitig SBitroer iiberfiebettc er nad) ©üffelborf, mo er mit 3mmer*mann unb BlenbelSfohn Umgang pflog, mit bem miifteu genialen ©rabbetneipte unb ben ®t)mnafial=©irector Bifdfof in SBefcI fetinen lernte,beffen Tochter er jur jmeiten ©attin nahm. f)anb in §anb mit feinemmufifalifd) gebilbeten ©dfmiegeroater betrat er baS ©ebiet ber Sritif,betämpfte ben Somponiftcn fferbinanb ÖfieS, ließ fid) mit ©djinbler bentBiographen Beetl)oDcn’S in einen ffeberfrieg ein, trug 1838 in E aa 9Xheorie ber SüJhtfif oor unb ging 1840 nach Bonbon, mo er in ähnlicherÜBcife tljätig mar, baneben aber feine 3ted)tSl'cnntniffc mieber ju ber*mcrtljcn fuchte. <So fam er, rnittlermcile jum jmeitcnmal Sßiimcr, im3al)re 1845 um eines ißroceffeS mitlen, aber sugleid) mit ^Empfehlungenoon SDicnbelSfoljn oerfefjeu, nad) Söicn, mo halb fein s Jted)tSftreit jur■Dtcbcnfadje, bagegen bie Berührung mit ben fd)riftftcllcrifd)cn unb fiinfUterifdjen Steifen ber Saifcrftabt ,jur J^auptfaclje ronrbe. Sr ftanb mitIknan auf oertrautem Soße, t)alf Bauernfetb bie iKomane oon Bojöid'cnS überfein unb feßrieb in mufifalifcljc unb betletriftifd)c gcit=fdjriftcn. ©aS mar fein eigentliches $etb. ®ie unter ben bamaligcn