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3 (1872) Die Thronbesteigung des Kaisers Franz Joseph I
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äkvftönutg bei- gvaulfurtcr SiuJcii.

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@tf)t<ffal Sinnt« bctreffenbcn Slttfang ©agcrn unter bem atßemlofctt Scßwei*gen ber Serfammtung obla«. Die Sinfe war wie sermalmt.3cß t)abenocß nie eine fcßretflidßere Sirfung auf menfdßltdße ©emütßer gefcßen",briicft fiel) ein Slugeitjeuge ait« 215 ). Sic faß bernießtet mtb ratßlo« aufißren Santen; bie Serlcßlicßleit ber Sol!«aufWicgter ftanb mit blutigenSettern bor ißren Singen gefeßrieben.£)ie SBoß8=9Jiajeftät ift auf immerim Stute Stöbert Slum« ertränlt", ftotterte einer unter ißnen nnb warleidjetiblaß. (Sinige Stinutcu fpöter berla« berfkäfibeut aueß ben swei*ten an Sie«ncr gerichteten Sricf ber mit ben Sorten fcljlog:(Sollteba« ©eriidljt waßr fein, unb e« feßeint baß c« Waßr. ift, fo Wirb SlumStäcßer finben!" ©agern« Stimme fiel, al« er ju biefer Stelle tarn,erfdßrodfett in tiefen Saß herunter, wäßrenb bon ben Sänfen ber Sintenbie Sieberßolung gemurmelt würbe:fo Wirb Slum Stäcßer finben!"3fn$wifdßeu fjatte ber Önfti^Stinifter feine Raffung Wiebergewonnen unbtßeiltc ber Serfammlung al« SlntWort auf ben jweiten Sßeil berSimonfcßen Interpellation mit, baß noch int Saufe be« Sage« jweiSlbgeorbnete mit Sollmacßt naeß Sien abgeßett werben,junädßft umbie anbertt Slbgeorbnetett in Scßuß ju neßrnen bie fidß bort etwa be*finben, überhaupt aber um ba« notßwenbige borjufeßren baß bem ®e=feße feine bolle ©eltung werbe". 3unt ©eßluße ber Sißung braute berIßräfibent nodt» einen oott Simott nnb 58 ©enoffett unterjeidßnetcn bring*lichett Eintrag jur Serlefuttg, baß bie Sentral*®eWatt in (SrWägung,baß bie gegen bie au«brüillicßen Seftimmungcn eine« 3teicß«gefeße« er*folgte cSrfdljießmtg Stöbert Slum« fiel; at« SJtorb barfteüe bie er*forberlichen SDtaßregeln jur Srmittlnng nnb Seftrafnng ber mittelbarenunb unmittelbaren Störber" ergreifen möge. Sie ©ringlicßfeit be« Sin*trage« würbe uon ber Steßrßeit abgeleßnt, allein in ber itäcßften Sißungbom 16. nocl) einmal geftellt nnb bie«malfaft einftimmig", wie ber$räfibent conftatirte, angenommen 216 ). Slm felben Sage erfdßien aueßiene fcßoit fritßcr erwäßnte Slttfpracßean ba« beutfeße Sol!", Worinim Sinne be« Simonfcßen Slntrage« bie ©rfdßießnng Slum« al«fei*ger Siorb" bejeießnet nnb jum Scßlnß jur Sratter um ißn aufgeforbertwürbe;bergiß be« Sobten uießt, beutfeße« Soll, unb erinnere bieß wieer ftarb, für Wetcße Sacße er ftarb unb bureß wen er gemorbetwürbe!" Slncß bie II. babifeße Kammer fanb mißt« beffere« ju tßunal« ißretiefe dntrnftung" über bieunter bem Sdßeiite be« ©efeße«boßjogene Söbtung" Slum« auöjufpredßen, oßne fidß jubor gejiemenb