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3 (1872) Die Thronbesteigung des Kaisers Franz Joseph I
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I. 2. ©reif gratis ©tabton.

er mit SSorurtljeiten itnb Unwiffenljeit gu fämpfen patte, oor eigenmäcp*tigern ©ingreifen nicf)t guriidfcpredte, fo fjat e# anbererfeit#, wo e# bar-anf anfam auf ©inficpt itnb oerftünbige Itbergengung burd) ©rünbe gumirten, niemanb beffer oerftauben at# er, bic SBerwirftidjung feiner^ßtäne in bie gefätiigften formen gu fteiben. 3n oieter funfidjt tjat erbei weitem mehr oon feinem ©alon au#, bei STfjee nnb ©igarre, at# an#feinem ©ipunggfaat mit §eber nnb Stinte regiert, SStttmocpenttich warenbei it)m_ein ober mehrere £>errem=2tbenbc; ba würbe entweber ein atUgemeine# ©efpräd) auf eine SIngetegentjeit geleitet bie ber ©ouuerneuranf bem §ergen Tratte, ober e# würbe oon ihm ober einem ber Ütätljefeine# ißertrauen#, bie bafür itjre 3nftructionen hatten, biefer ober jenereinflußreiche Sütann unter beit Sinn genommen ober in eine genfterniftpegegogen unb ihnen bieSadje auöeinanbergefefet. Stuf fotcpem SBege tarnenneue 3been unter bie Seute, würben oon ihnen be# weiteren erwogen be=fprod^en oerpanbett, unb gutept fcfjien bie ^Regierung nur ben Söimfcheuber intelligenten ©eoötferung in einer Sache eutgegengufommen, bie im©runbe nur oon ihr fetbft ihren 2ltt#gang genommen fjatte. 3nt 3. 1840würbe auf ©tabion# Stnregung berSQlonte bitßietä" oon ber ©e=meiube wieber Ijergeftettt; ber ©anitnt#*®ienft erfuhr wefentließe 93er=befferungen; bie .Quarantaine*@inrid)tungen, bie ®r. ©obbi b. gufeinem befonbern ©tubium mailte, fottten umftattet werben, ©inen ©egen»ftanb, ben ©tabiou gum Stntaßc mieberljotter SSerhanbtimgeit unb 23e*fprecpungen nahm, bitbete ba# ftäbtifdje 2trmenmefen. 9iacf) feiner 3beefottte eine Sentrat*©ommiffion mit bem 53ifdE>of au ber ©pipe, mit 2Ser=tretern ber ©emeinbe nnb ben Strmenoäteru ber eingetnen ffiegirte a(#SOiitgtiebern, ba# ©ange leiten, bie ©eftfjäfte fetbft nach t?ä«^ern abge=ttjeitt, für Slrbeiterwopnungen unb 2trbeiter*Sotonien, für asili dinfanzia,fijr bie ©ettjeitung oon tpau#armen geforgt werben :c.

Seiber war e# bei fo oiet ©onnengtang unb btenbenben ©rfotgeufchon jene SCriefter ßeit, wo fic^ bie erften SBotfen geigten, bie fo frühben fjodjftiegenben @eift be# geniatften alter Staatsmänner be# neuenÖfterreich für immer umnachtcn fottten. Stabion war in frütjeften3at)ren nicht oon ber ©d) mache freigitfprecpen, in feinem £t)un .unbSaffen ein Original fein unb, oietteidht mehr noch, at# ein fottte#getten gu wotten, unb wenn ihm um biefer ©igenfdjaft mitten iBiete itad)fagten, er habe oon jeher in feinem Äopfe ein 9fäbd)en gu oiet gehabt,fo mochten fie nicht fo gang Unrecht haben. 3itm minbefteu fdjeint bafür