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3 (1872) Die Thronbesteigung des Kaisers Franz Joseph I
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©iplomatifcfie Scntfbafjn.

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Unglüd feiner fdjönften 8ebenS}af)re Werben follte. (SS War eine hergtänjenbften (Srfcfjeinungen ber britifdjen grauenweit, Habt) (Sllenborough©od)ter beS StbmiralS ©igbt), bie fic^ non bem ungeliebten ©atten ab*wanbte, bent liebenswürbigett ©ränger in bie Slrnte warf unb biefem,ber int §>erbft 1829 feine ©teile bei ber Honboner ISotfdjaft mit eineram §ofe Don SSerfailleS Dcrtaufchen muffte, auf baS Fefttanb rtatfjfolgte,bis jule^t bie 33erbinbung, bie bieSfeitS unb jenfeitS beS SanatS baSärgerlidjfte Staffel) en machte unb felbft ein ©aswifcljentreten ber ©eridjtcherbeifüljrte, ein uerbrieplicfjeS (Snbe nahm. ©aS §er$ unfeveS dürftentrug eine tiefe Sunbe baoon. ißerfonen feiner Umgebung, bie if)m 1831in bie abgefcf)iebene ©title ber oätertidjen £)errfdjaften in ©üb=23öhutenfolgten, fdjilbern feinen bamaligen 3uftanb als einen wahrhaft bemitleibenS*werden, fa beängftigenben. (Ss mar üielleidit bie einzige wahre Heiben»fdjaft in feinem Heben, Don ber er fid) gewaltfam Ijatte loSfagen muffen,ttnb bie järtlidje in ben fdjonenbften formen gehaltene ©orgfalt für baSSinb, baS jener SSerbinbung entfproffen, fpracf) für bie 9tad)haltigfeiteiner Neigung bie iljm unter günftigeren SSerfjältniffeu ein beglüdenbeSFamilienleben begrünbet ()ätte. (Sr ^at an ein foldjes fpäter nie roiebergebaut, ©ie 3eit &ie alles lieilt goff and) über biefen heftigen ©djmersihren allmalig linbernben-öalfam; mit ben Fahren lehrte fein früherer§ang ju wechfetDollem ©reiben jurüd; er £>at bis an fein HebenSenbenicht baoon abgelaffen mit fdjönen geiftreidjen Frauen ä u tänbeln, erhat nie umfonft fein ©lüd bei ihnen Derfud)t: allein er hat Dietteid)t niewieber ernft geliebt. Sluif) in anberen fRidjtnngen blieb jene Äataftropljenicht ohne ernfte Folgen, ©er lebensfrohe eigenwillige, Don glüdlid)enSBerljältniffen unb entgegenlommenben Neigungen launenhaft Derjogene

Fiingling hotte «ie eine eigentlich wiffenfchaftlidje ©ruttblage feinerlöitbung empfangen, unb auch in biefer §infidjt fcljeint eS bie3eit feinestiefen ©eelenfchmerjeS gewefen §u fein, wo er nadjholte was früher Der»fäumt worben war, wo er fich ernfterer Seetüre hiugab, wo er inSbefpnberebie Kenntnis beS Hateinifdjen, bie ihm aus feinen Snabenjahren gebliebenwar, auffrifdjte unb ju claffifdjen ©tnbien benü^te bie halb eine reidjereÜtahrnng fittben follten. SlnbererfeitS aber war eS ein tief religtöfer

3ug ber feiner fdjetnbaren Fribolitöt nnbemerft jur ©eite ging, unb

gewifj bie wenigften, bie ihn nur Dom ©aton her bannten, hotten eineSlljnung baoon, baff ber gewinnenbe Seitmann leinen ©onn» ober

Feiertag oerabfäumte, meift in früher SJiorgenftunbe in irgenb einer ab»