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6 (1891) Große Ethik [u.a.] Metaphysik
Entstehung
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Uebergossenen zusammenschaudern, so auch dort beim Hinauf-steigen des Warmen das angesammelte Kalte eine abkühlende sWirkung hat und das von Natur Warme bindet und zurück- ps

drängt? Ueberdieß, wenn viel Nahrung herandringt, welche durch ss

das Warme nach oben geführt wird, so wird dieses, wie das s,:

Feuer, wenn man neues Holz zulegt, erkältet, bis die Nah- psrung verdaut ist. Der Schlaf tritt nemlich, wie gesagt, ein,wenn das Körperliche von der Wärme durch die Adern zum D

Kopf hinaufgeführt wird. Ist dieß aber nicht mehr möglich,überwiegt vielmehr das Hinaufgeführte an Masse, so wird es Ä

wieder heräbgedrängt und fließt nach unten. Daher, sobald das Knach oben führende Warme weggezogen wird, sinken die Menschen Wzusammen, (der Mensch ist ja das einzige Thier, welches aufrecht Hist) und wenn das Warme herandrängt, bewirkt es Geistesab- H

Wesenheit und später Einbildungen. Doch kann man auch an- K

nehmen, daß die eben genannten Lösungen zwar die Ursache davon ff,sein können, daß die Abkühlung eintritt, daß aber doch der Ort P

um das Gehirn her die Hauptrolle spielt, wie schon bemerkt

worden ist. Das Gehirn aber ist von allen Theilen des Körpers Uam kältesten, und bei solchen Wesen, welche kein Gehirn haben, Dist es der dem Gehirn entsprechende Theil. Wie nun das ver- §dunstende Wasser, welches durch die Sonnenwärme zum Verdunsten Tgebracht wird, sobald es nach oben gelangt ist, abgekühlt wird Z

durch die Kälte, welche oben herrscht, und dann sich verdichtet Ä

und wieder in der Form des Wassers herabkommt, so ist es auch ^hier: bei dem Hinaufdringen des Warmen zum Gehirn verdichtet Zssich die überschüssige Ausdünstung zu einem Schleim, (weßhalb 's

auch der Katarrh offenbar aus dem Kopf kommt), die nahrhafte . -und nicht krankhafte Ausdünstung aber concentrirt sich, kommtherab und kühlt das Warme ab. Zur Abkühlung aber und !Erschwerung des Aufnehmens der Ausdünstung trägt auch die ?!Dünnheit und Enge der um das Gehirn her liegenden Adernbei. Dieß also ist die Ursache der Abkühlung, wenn auch die jAusdünstung eine besonders große Wärme entwickelt. DasErwachen tritt ein, sobald die Nahrung verdaut ist und die in H

einem kleinen Raum zusammengedrängte viele Wärme Herr ge- «