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Schluß, daß etwas Gutes dem Bösen angehört'); die Klugheitsei nemlich eine Wissenschaft des Bösen. Allein, „daß dieses die-sem angehört/' ist nicht ein vieldeutiger Ausdruck, sondern be-zeichnet den Besitz. Wenn aber je eine Vieldeutigkeit darin liegt(wir sagen ja auch, der Mensch gehöre den Thieren an, meinenaber nicht ein Besitzverhältniß, und wenn etwas zum Bösen insolchem Verhältnis; steht, daß cs als demselben angehörend be-zeichnet wird, so gehört es dem Bösen an, ist aber deßwegennicht selber ein Böses) — jedenfalls liegt die Sache in dem Ge-brauch bedingter und schlechthiniger Aussage. Nun mag es abervielleicht möglich sein, daß etwas Gutes dem Bösen angehöre, inzweifachem Sinn, aber nicht in unserem Fall, sondern eher etwa,wenn etwas Gutes einem Schlechten dient. Vielleicht aber nichteinmal dann; denn wenn etwas gut ist und dem Schlechten an-gehört, so ist es deßwegen nicht als Gutes demselben angehörig.Und wenn man sagt, der Mensch „sei von den Thieren," so istdieses nicht vieldeutig; denn eine Vieldeutigkeit entsteht nicht sofortin dem Fall, wo wir einen elliptischen Ausdruck gebrauchen;denn auch wenn wir den halben Vers sagen, z. B. „laß michhören: Singe, o Göttin, den Zorn," so wollen wir sagen: laßmich die Ilias hören.
Fünfundzwanzigstes Kapitel.
Widerlegung solcher Schlüsse, welche schlechthin setzen, was nur bezie.hungsweise gilt.
Die Schlüsse, welche darauf beruhen, daß das im eigentli-chen Sinn Geltende entweder in gewisser Beziehung oder irgend-wo oder irgendwie oder im Verhältniß zu etwas gesetzt ist undnicht schlechthin, müssen dadurch gelöst werden, daß man denSchlußsatz mit dem Gegentheil vergleicht, ob es möglich ist, daßsolche Bedingungen dabei stattfinden. Denn daß Entgegenge-setztes, Widersprechendes, Bejahung und Verneinung schlechthin
') Die mannigfaltige Bedeutung der griechischen Eenitivconstruction läßt sichnicht ganz entsprechend wiedergeden,