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eine Reiseapotheke mit mir geführt, so schenkte ermir mit großer Artigkeit eine solche, wohl fournirtmit allem in Aegypten Nothwendigen, die ich auchals ein sehr werthvolles Andenken seitdem stets beimir geführt, glücklicherweise aber noch nicht vielgebraucht habe. Um 11 Uhr machten wir uns aufden Weg, Herr Lubbert und ich in einer vierspän-nigen Kutsche des Mcekönigs, Doktor Koch zu Pferdeund ClotBey, sich selbst in einem sehr gut in Ka-hira von einem deutschen Sattler gebauten kleinen Gigfahrend, um uns den Weg zu zeigen. Bald befanden wiruns in der Wüste und fuhren ohne Weg und Steg raschüber den festen Sand dahin. Rechts nahm ein Theil desMokkatamm die Form eines Königl. Sarkophages an,links zogen sich die grünen Pflanzungen hin, welcheHerrBonfort der Wüste abzugewinnen gewußt hat. Schonin weiter Ferne dämmerten hinter uns die Minaretsder stolzen Hauptstadt, im Blau des reinsten Him-mels verschwimmend, vor uns aber lag nichts alsein Meer von Sand, vom Winde zu weißen, ihreFormen stets wechselnden Hügeln zusammen geweht.
Eine Stunde nachher erreichten wir ein Kaffee-haus, von einem alten Araber gehalten'', der zur
Mchemed Ali's Reich. I. ZZ