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1 (1844) Unter-Aegypten
Entstehung
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den, früher mit so viel Hunderten bezahlt werdenmußten. Als eins der ergötzlichsten Beispiele dieserArt zeigte mir der Direktor drei in Maroquinprächtig gcbundne Folivbände, die nichts weiter ent-hielten, als eine Menge darin aufgcklebtcr Zeuch-proben viclartiger Muster, die man sich in Europamit leichter Mühe für gar nichts als ein gutesWort, oder wenigstens mit der geringsten Gcldaus-gabe verschaffen kann. Demohngeachtct hatte sichein Handlungshaus nicht entblö'det, dem Mcekönigfür diese eclikuitilluns , als etwas höchst Kostbares,und eine schwer zn erlangende Sammlung, 24,000Franken! anzurechnen. Ist cs ein Wunder, wennnach solchen Erfahrungen christlich-europäischer Ehr-lichkeit Mehemed Ali einigen Widerwillen gegenden Verkehr mit Europäern gefaßt hat? Daß ersich aber auch hier im Anfang durch nichts abschre-cken, ja sich hundertmal ruhig betrügen ließ, nurum schneller zum Zwecke zu kommen, da ihm diegewonnene Zeit viel kostbarer als das verlorneGeld schien, war groß und zugleich das einzigeMittel, einen Ncformplan wie den seinigen nochwährend seines Lebens zu realisiren.