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was man bei uns einen guten Wirth zu nennenpflegt. Oft hörte ich ihm in Europa wie in Ae-gypten verwerfen, daß er dem Trünke übermäßigergeben scy. Ist dies wirklich früher zum Theil be-gründet gewesen, so hat er sich auch hierin geändert,denn ich weiß mit Bestimmtheit aus den zuverlä-ßigstcn Quellen, daß er zwar guten Wein liebt,aber in keinem größeren Maaße, als es z. B. fastbei jedem wohlhabenden Engländer der Fall ist, unddaß er Champagner zu seinem Lieblingsnektar er-wählte, hat er ja sogar mit den Damen gemein. Jetztwar er nun gar auf Nilwasser allein reducirt, wasich sehr bedauerte, da er vortreffliche EuropäischeDiners geben soll, und einen der ausgezeichnetstenPariser Künstler zu diesem Behuf in seinen Dienstgenommen hat. Ich selbst aber habe mich um sei-nen Keller etwas verdient gemacht, indem ich Her-ren Bonfort, seinem Factotum, auf dessen Bitte ausmeinem kleinen Adresseuschatz die besten Nachwei-sungen für Rhein- und Ungarwein, Champagnerund Bordeaux mitgctheilt habe, eine Handlung, dienicht ganz frei von Egoismus war, da ich nächstesJahr in Syrien selbst davon zu profitircn hoffe.