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einen künftigen Khalifen der Araber anzu-sehcn, und diese unermeßlichen Massen, mit gänzli-cher Befreiung vom langen türkischen Joch, alle ineinem neugebornen Enthusiasmus um seine Personzu vereinigen gewußt, so wäre seine Macht kolossalgeworden — statt daß jetzt die Türken, deren klei-ner Zahl er die Araber unterwirft, immer nochhalb an Constantinopel hängen, und doch eigentlichnur seinem Glücke folgen. Im Unglück möchtedie Treue vieler derselben sehr problematisch seyn.
Die Anstalt zu Dschiseh ist unter der unermüd-lichen Sorgfalt des Oberst Wann zu einer solchenVollkommenheit gediehen, und hat zugleich ein soganz Europäisches Ansehen gewonnen, daß man inihrem Bereich wirklich ganz vergessen könnte, in Ae-gypten zu seyn, und versucht wird, denen Recht zugeben, die behaupten: daß Erziehung und Dressurallein den Charakter der Völker wie den der In-dividuen bestimmen. Soviel ist nicht abzustreitcn,daß hier rohe Türken und der Sklaverei frisch ent-rissene Fellah's, wenigstens in Allem, was manäußerlich an ihnen bemerken kann, zu vollkommnenFranzosen umgcschaffen worden sind, diesen wirk-