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1 (1844) Unter-Aegypten
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in größter Vollkommenheit nachahmende Geschick-lichkeit ergötzte. Der besonnene Schimmel des Vice-königs, den ich ritt, hätte, auch bei dem bestenWillen meinerseits, nichts Aehnlichcs vollführen kön-nen, so daß ich mich mit einem kurzen Galopp ge-radeaus begnügen mußte, der uns bald in die un-ermeßlichen Steinbrüche brachte, aus denen diePyramiden erbaut wurden, und wo auch noch meh-rere Königsringe und Hieroglyphen nebst kunstvollausgchaucncn Thoren das einstige Walten der altenAegypticr verkünden. Ungeheure Gewölbe ziehensich tief in die Felsen hinein, doch licht und frei,nicht in der Art der griechischen Steinbrüche durchlange, dunkle Gallcrien und Jrrgänge mit einanderverbunden. Der Sandstein bricht in Schichten, welchedie Bearbeitung sehr erleichtern, und im Steinbruck)schon gewissermaßen das Format der kolossalenSteine anzeigcn, welche man beim Bau der Pyra-miden verwendet hat. Auch jetzt ward fleißig gear-beitet,' um für ein gleich gigantisches Unternehmendas Material zu sammeln, welches dann durch eineEisenbahn zum Wasser gebracht werden soll. DasWerk, von dem ich spreche, ist die von Herrn Linant