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1 (1844) Unter-Aegypten
Entstehung
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Gewühl der nahen Hauptstadt, machten diese ver-hältnißmäßig modernen Ruinen, diese Menge vonPallästen hingcschiedner Größe in verwitternderKunst und Pracht, einen viel wchmüthigcrcn Ein-druck aus mich, als die uns schon so viel weiterentrückten Todtenstädte der alten Aegppticr. Dererste Dom, in den wir traten, war das Grab desvon den arabischen Dichtern hochgefcicrtcn HeldenMelek-el-Adhel, der auch Chateaubriand den Stoffzu einer seiner lieblichen Dichtungen lieferte. DieArabeökenmalerei und zierlichen Schriftzeichcn diesesMonuments werden als die vollendetsten ihrer Art inKahira angesehen. Die Kuppel ist kühn, leicht undluftig, von imposanter Wirkung, noch voll Farben-glanz und Vergoldung, doch da das Ganze an vielenOrten gewaltsam beschädigt wurde, droht, ohneschleunige Reparatur, die von den Türken nie zu er-warten ist, diesem schönen Mausoleum der baldigeEinsturz. Eins der großartigsten und prachtvollsten.Gräber, von dem ein Theil wahrscheinlich zugleichals Pallast gedient haben muß, ist das eines Kaliphender ersten Dynastie und seiner Gemahlin, deren Na-men mir entfallen sind. Es bildet ein Viereck mit