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1 (1844) Unter-Aegypten
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einem Orangengarten voll rothcr Früchte und weißerBlüthen war der ganze Grund jetzt wie ein Tep-pich mit Narzissen und Tacetten bedeckt, deren Wohl-geruch fast betäubend wirkte. Später kommt man zueinem See mit prachtvollen Marmorbädcrn, zu denenKrokodille das Wasser ausspeien. Jenseits desselbenschließt sich eine dunkle, mit einem äußerst zierlichenBambuözaun eingefaßte Wildniß an, in der vieleder seltensten Thiere Raum genug haben, frei umherlaufen zu können. Ich bemerkte unter diesen eineauffallende Antelope aus Darfur, die mit der klein-sten Taille ihres Geschlechts die vollständige äußereGestalt eines Bisamochsen mit stattlichem Höcker ver-einigte. Es ist ein Addar, wie mich ein Naturforscherbelehrt, der 8t,ep8i'eero8 des Plinius. Auch dieschöne Antelope, welche so häufig auf den ägyptischenMonumenten vorkommt, von den Arabern AbouHarbVater des Weißen" genannt (der Oryr derAlten) erging sich in diesen Gebüschen. Als einegroße Curiosttät aus England ward uns nachher inbesonderer Vermachung ein gemeiner nordischerBär gezeigt, hier so interessant, als bei uns dieGiraffe.