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Damals als ich in Aegypten war, konnte ich,nach seinen so oft wiederholten Aenßerungen, michnur überzeugen, daß er eben so sehr eine friedlicheLösung seiner Angelegenheiten durch Europäische Un-terstützung gewünscht hätte, um alle Kraft seinesGenies auf das Wohl seiner eignen Länder zu wenden,als er auf der andern Seite von der Wahrheitdurchdrungen war: daß die Erlangung seiner aner-kannten Unabhängigkeit auf jede mögliche Weise jetzteine Lebensfrage, vielleicht eine Bedingung seinereignen Eristenz, jedenfalls die der Dauer seinerSchöpfung in der Gegenwart, wie in der Geschichtefür ihn geworden sey. — Seiner anerkanntenUnabhängigkeit, sage ich, denn mehr hat er nie er-strebt, und cs ist nichts lächerlicher, nichts mehreine völlige Unbckanntschaft mit türkischer Verfassung,Religion und den dort unumstößlichsten Ueberzeu-gungcn vcrrathcnd, als die so häufig auf das Tapetgebrachte Besorgniß: Mehcmed Ali habe den Sultanentthronen wollen, um sich an seine Stelle zu setzen.Dies kann Mehcmed Ali eben so wenig in der Türkei,als cs z. B. dem Fürsten Metternich in der Chri-stenheit, trotz all seines Einflusses, möglich seyn