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zeigen. Ich hatte wirklich Mühe, meine Dankbar-keit für so viel ganz unerwartete und unverdienteEhrenbezeugungen, wie für eine so grandiose Gast-freundschaft genügend auszudrücken, fand aber anArtim Bey, der einen Thcil seiner Erziehung inParis erhielt und französisch wie seine Muttersprachespricht, einen eben so feinen als nachsichtigen Ent-schuldiger meiner Unbeholfenhcit. Viele andere Vi-siten folgten sich jetzt, unter denen mich vorzüglichdie Sann Bey's interefsirte, des ersten Adjutantenund Lieblings Seiner Hoheit, welcher nicht blos alsStaatsmann, sondern auch als orientalischer Sprach-gelehrter und erotischer Dichter eines großen Rufeshier genießt. Ihm folgte Muktar Bey, Gcneral-lieutenant und Chef des Ministeriums des öffent-lichen Unterrichts, welcher ebenfalls sieben Jahre LnEuropa verweilte, und mit vornehmen Anstand eineangenehme Conversation verbindet, als Ministeraber nicht beliebt sepn soll.
Das Palais, welches ich bewohne, befindet sichin der Vorstadt und hat eine überaus reizende Lage,denn es steht unmittelbar am Nil, von dem es nurein schmaler Blumengarten trennt, so daß ich aus
Mchcmcd Ali's Rcich. I. 11