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1 (1844) Unter-Aegypten
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mir diese Anwandlung von Sentimentalität diesmalzu Gute zu halten, ohne sie für eine Affektationauszugcben. Von dem unbefangenen Leser habe ichohnedem nichts dieser Art zu befürchten.

Man wird jetzt immer mehr gewahr, daß mansich der Hauptstadt nähert. Einzelne Landhäusermit Mauern umgeben unterbrechen die grünen Flu-ren rechts und links des Flusses, die Citadelle amFuß des dunkeln Mokatamm blitzt in der Ferne auf,man kommt bei den prachtvollen Gärten von Schubravorüber, weiterhin steigen thurmhohe Feueressen derDampfmaschinen neben ausgedehnten Fabrikgebäu-den empor, dicke schwarze Rauchsäulen hoch in dieblaue Luft wirbelnd, und so von Ucberraschung zuUeberraschung fortschreitend, erreicht man endlichBulac, den Hafen Kahira's von der Meerseite.Während dieser im buntesten Gewirrc das geschäf-tige Leben des Handels entwickelt, zeigt sich gegen-über im reizendsten Contraste und in idyllischer Ruhedie liebliche Insel Garante, sich mit ihrem Luftschloßund ihren weiten Pflanzungen hinter einem trans-parenten Mantel von Trauerweiden verbergend, wieeine Schöne unter einem Schleier von Gaze, nur