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1 (1844) Unter-Aegypten
Entstehung
Seite
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Hügeln bis an den Nil herantritt. Es gewährteeine Veränderung, und ich stieg daher an's Land.Der Sand war meistens so hart, daß man sehrangenehm darauf hinwandelte, und nur selten etwaseinsank. Auch hatte der Anblick dieses sehr bewegtenTerrains, obgleich ohne Vegetation, doch gar nichtsso Abschreckendes als man sich gewöhnlich unterWüste vorstellt, und ich kann den Berlinern zuihrem Tröste die Versicherung geben, daß vieleStellen ihrer Umgegend die ächte Wüste noch über-treffen.

Es dauerte indeß nicht lange mit dieser Wüstcn-freude, und gleich darauf gelangten wir wieder indie aller fruchtbarsten und auch durch Bäume allerArt verschönten Goldauen, die den Nil von Alexan-drien bis Kahira fast durchgängig begrenzen. Da aberder Fluß hier einen großen Haken macht, so kamenwir zu Fuß unsrem Schiff so weit voraus, daß wirnach Sonnenuntergang wieder umkehren mußten, umes aufzusuchen. Auf dieser Ercurston erlegten wireinige wilde Gänse und Enten, und mein DienerAckermann schoß in der Krone eines immergrünenBaumes, der im Abendwinde, gleich einer Aeolsharfe,