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1 (1844) Unter-Aegypten
Entstehung
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Am Morgen darauf, und nachdem wir die ganzeNacht weiter geschifft, erlebten wir einen LondnerNebel, der in dieser Jahreszeit auf dem Nil nichtsSeltnes ist, und sahen bis 1 Uhr Nachmittags kaummehr als das Wasser des Flusses und unsre Barke.Desto fleißiger sangen die Schiffslcute. Das Ge-schrei, Stöhnen, Wiehern und Singen dieser Araberbei allen Geschäften ist zuweilen belustigend, aberhäufiger lästig. Oft klingt es als wenn sie dieBastonnade bekämen, oder sich in Colik-Schmerzenwälzten, aber alles im Takt; ein andres mal möchteman glauben, das Schiff ginge unter, so furchtbarsteigt der Lärm, es wird aber nur ein Segel ge-wendet. Heute hätte man sich einbilden können,wir wären von Seeräubern angefallen worden, undin der That entstand unter ohrbctäubendcm Geschreieine Art Kampf zwischen unfern am ganz nahenUfer die Kangsche ziehenden Schiffsleuten und mehre-ren herbeigckommenen Fremden. Der Grund war,daß unser Rais (Schiffsherr) den Dorfbewohnernfrüher eine kleine Summe Geldes schuldig geblieben-war, und obgleich mein Kawaß seine Autorität

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