IV
sehen Rahmens, so gut es anging, dafür gesorgt, dass Zusam-mengehöriges zusammenkam. Uebrigens ersetzt das Namen-und Sachregister einigermassen die Zusammenstellung nachFächern, von der ich hauptsächlich desswegen absah, weil dasMissverhältniss zwischen Inhalt und Ausstattung bei vielen Hand-schriften der zweiten Abtheilung die Wahl erschwerte. Eswiderstrebte mir z. B., ein Officium Mariae oder ein Antiphonarmit ihrem bekannten, immer wiederkchreiulen Inhalt unter Theo-logie einzuordnen, wenn die Ausstattung mit Malereien oder Musik-noten eine derartige war, dass die betreffende Handschrift sichviel wichtiger für die Geschichte der bildenden Kunst oder Musikdarstellte.
Von den Nummern 9, 10, 14, 15, 21, 22, 24, 26, 35—37,42, 43, 49, 52—56, 60, 61 habe ich bei meinen Bibliotheksactenausführliche, hauptsächlich künstlerische Würdigungen von derHand des Professors Andreas Müller an der Akademie zu Düssel-dorf, welche ich benützt habe. Was ich den verehrten HerrnD. H. Hundert in Calw, Prof. D. Merx und I). L. Schmid inTübingen, Prof. D. Leskien und D. Schuchardt in Leipzig, Prof.D. Wattenbach in Heidelberg und Prof. D. Droysen in Berlinverdanke, ist bei den betreffenden Nummern bemerkt. Allen seiliiemit nochmals der herzlichste Dank abgestattet.