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nemlich blos Ähnlichkeit des Worts statt, wie bei den Potenzen in derGeometrie; auch sprechen wir von möglich und unmöglich bei dem, wasin gewisser Beziehung ist, in gewisser nicht ist. Wo es sich aber umden eigentlichen Begriff von Potenz handelt, da hat man immer ge-wisse Principien und man geht dabei zurück auf eine Urpotenz, welchedas Princip ist, wodurch eine Veränderung in einem andern als sol-chem bewirkt wird'). Die Potenz ist bald eine Potenz der Passivität,des Leidens, das in dem leidenden Subjekt liegende Princip der Ver-änderung, wornach es durch ein Anderes als solches etwas leidenkann; bald ist es aber auch 'eine Potenz der Nichtpassivität, wor-nach es nicht ini Stand ist, durch ein Anderes als solche?, d. h.durch ein veränderndes Princip eine Verschlechterung oder eine Ver-nichtung zu erleiden. In allen diesen Bestimmungen haben wir denBegriff der Potenz im ersten Sinn. Wir unterscheiden serncr Po-tenz des Thuns oder Leidens schlechthin, und Potenz des Thuns oderLeidens aus rechte Weise, wobei also auch in dem Begriff der letzterenPotenzen gewissermaßen der Begriff der ersteren enthalten ist. Es istnun klar, daß die Potenz des Thuns oder Leidens in gewissem Sinneine und dieselbe ist, (denn es hat etwas Potenz, sofern es selbst etwasleiden kann oder sofern ein anderes durch es leiden kann), in gewissemSinn aber eine Verschiedenheit stattfindet. Die eine Potenz liegt nem-lich in dem Leidenden; weites nemlich ein gewisses Princip enthältund weil auch die Materie ein gewisses Princip ist, leidet das Lei-dende und leidet eins durch das andere; so ist das Fette verbrennbar,das so und so Nachgebeude zerbrechbar, u. s. f. Die andere Potenzliegt im Wirkenden, wie z. B. das Warme und die Baukunst, dieseliegen im Wärmenden, resp. im Baukiiustlcr, daher was von NaturEins ist, leidet als solches nichts durch sich selbst, eben weil es Einesund nicht ein Mehrfaches ist. — Was nun die Unpotenz, das Unver-mögen und das Unvermögende beirifft, so ist dicß die dem betreffen-denden Vermögen (Potenz) entgegengesetzte Beraubung, daher den»jedes Vermögen an ebendemselben und in Beziehung auf eben dasselbestatt findet wie das Unvermögen. Die Beraubung hat aber ver-schiedene Bedeutungen: sie findet statt bei dem, was schlechthin nicht
') T. v, 12 m.