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Einen von der „Theilnahme" reden und sich abmühen mit der Ursachedieser Theilnahme und dem Begriff derselben; Andere sprechen voneinem Zusammensein, wie z. B. Lykophron ") sagt, die Wissenschaftsei ein Zusammensein des Wissens und der Seele; noch Andere nennenz. B. das Leben eine Zusammensetzung oder Verbindung der Seelemit dem Körper. Indessen müßte das Verhältniß überall das gleichesein: denn das Gesundsein müßte sein ein Zusammensein oder eineVerbindung oder Zusammensetzung von Seele und Gesundheit; daßdas Erz dreiwinklig ist, müßte sein eine Zusammensetzung von Erzund dreiwinklig; daß eine Fläche weiß ist, müßte sein eine Zusammen-setzung von Fläche und weiß. Solche Behauptungen haben darinihren Grund, daß man nach einem Begriff sucht, welcher die Einheitvon Potenz und Aktualität vermitteln soll, und daß man zwischen die-sen beiden einen Unterschied annimmt. Das Wahre aber ist dieß, daß,wie gesagt, die letzte Materie?) und die Form eins und dasselbe sind,wofern man formell zwischen Potenzialität und Aktualität unterschei-det. Die Frage nach der Ursache des Einsseins fällt daher zusammenmit der Frage nach der Ursache des Eins; jedes ist ein Eins und daspotenziell und das aktuell Seiende ist in gewissem Sinn Eins. Manbraucht also keine weitere Ursache, außer etwa das Bewegende, welchesvon der Potenz zur Aktualität führt. Was aber keine Materie hat,ist immer schlechthin Eins und schlechthin seiend ^).
>> Ein Rhetor aus der Schule des GorgiaS. S. Zeller, griech. Phil. l. 879,
2) Die Materie aus der letzten Stufe ihrer Entwicklung, wo sie zum Einzeln-ding wird.
3) Nach Bonitz- re caxTikp xcet o?rtp öe- re.