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6 (1891) Große Ethik [u.a.] Metaphysik
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zusammenuehmen muß, wie z. B. bei Hand oder Fuß. Hier han-delt es sich nun darum, die Gattungen dieser Unterschiede festzustellen;diese sind nemlich die Principien des Seins, z. B. die Gattung desStärkeren und Schwächeren, des Dichteren und Lockerem, und der-gleichen; alles dieses nemlich läßt sich zurücksühren aus das Mehr oderWeniger. Liegt ferner das Charakteristische in der Gestalt, z. B. inGlätte oder Rauheit, so haben wir die Kategorie des Geraden undKrummen. Bei einigen wird das Sein im Gemischtsein liegen, dasNichtsein im Entgegengesetzten. Wenn nun die Substanz die Ursachedafür ist, daß jegliches ist, so müssen wir offenbar in diesen Unter-schieden die Ursachen dafür suchen, daß jegliches so oder so ist. Sub-stanz nun ist keine von diesen Bestimmungen, auch nicht wenn man siezusammennimmt mit dem Substrat, indessen liegt doch in jeder einAnalogon der Substanz. Und wie in den Substanzen das, was vonder Materie ausgesagt wird, eben das aktuelle Sein ist, so ist es auchbei den übrigen Bestimmungen. Z. B. wenn man eine Untcrschwelledefiniren wollte, so müßte man sagen, es sei ein Holz oder ein Steinin der und der Lage, oder ein Haus sei Backstein oder Stein in der»ad der Lage. (Bei manchen Dingen kann man auch noch den Zweck-begriff hereinstehen.) Hat man Eis zu definiren, so sagt man: Was-ser, welches so oder so erstarrt oder verdichtet ist; eine musikalischeHarmonie ist die und die Mischung von hohen und tiefen Tönen u. s. f.Hieraus ist zu sehen, daß die Aktualität bei der einen Materie so, beider andern anders ist, entsprechend dem Begriff; bei dem einen ist dasUnterscheidende die Zusammensetzung, beim andern die Mischung, beieinem andern wieder eine andere von den genannten Bestimmungen.Wenn man daher bestimmt, was ein Haus ist, und sagt: cs sei eineAnzahl Steine, Ziegel, Hölzer, so gibt man das potenzielle Sein desHauses au, denn das Genannte ist Materie; sagt man aber, ein Haussei ein Behältniß, welches zum Schutz von Personen und Sachendiene, oder was man sonst hinzusetzen mag, so gibt man das aktuelleSein an; setzt man aber beides zusammen, so hat man die dritte, ausden zwei ersten zusammengesetzte Substanz. Wir können nemlich an-nehmen , daß die Bestimmung vermittelst der Unterschiede auf dieForm und das aktuelle Sein, vermittelst der Bestandtheile mehraus die Materie sich bezieht. Aehnlich verhält es sich mit den Bestim-

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