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sie jetzt einiges arme Salz geführt hätten, was sie wohl durften. Sie möchten also künftig mehr Salzsieden, dass man es zu Wasserburg finde. Sobald sie (die Herzoge) zu ihrem Vetter, Herzog Hein-richen, kämen, wollten sie sodann das Ärcz bereitwillig fördern. D. München, am Micken nach In-vención e s. crucis, (c. 2 S.) (B.)
4. Mai.
Hainrich Gumppenperger, Wilhelm Huetinger zu Amerfeld, Hanns Paulstorifer zu der Kuren,Räthe des Herzog Ludwig in Bayren, Hanns Stauffer zu Ernfels, Gorg Aichperger zu Säldenaw undHanns Frawnberger zu Prunn, Räthe des Bischof Leonhart zu Passaw, sprechen auf die Klage desherzoglichen Anwaltes Hanns Loterbekch gegen den Bischof wegen einer angeblichen Schuld von 2000Gulden, darüber Gerichtsbriefe vorhanden seien von Johannsen seligen Amtleuten, den Bischof von derSchuld frei, und erkennen, dass der Gerichlsbrief kraftlos seyn solle. G. zu Regenspurg dem nächstenMitwochen nach des heiligen Cräwtztag, als es funden ward. (c. 5 S.) (B.)
5. Mai.
Die nämlichen sprechen auf die Klage des bischöflichen Anwalts Conrad Pladegk gegen denHerzog, dass er um eine vorgebliche Schuld von 2000 Gulden dem Bischof etliche Güter zu Scherdingeingezogen, zu Recht, dass der Herzog in sechs Wochen und drei Tagen solche Güter wieder gebensolle. G. zu Regenspurg am nächsten Pfintztag nach des heiligen Iiräwztag, als es funden ward,(c. 6 S.) (B.)
6. Mai.
Dieselben sprechen zu Recht, dass die Herrn vom Kapitel mit einer weitern Klage gegen denHerzog von Bayern wohl vor Gericht kommen mögen unbeschadet des früher erfolgten rechtlichenSpruches, dahin lautend, dass man dem herzoglichen Kästner von Schärding solange billig Verzug gebe,bis derselbe her gen Regenspurg zum Rechten käme. G. zu Regenspurg des nächsten Freitags nachdez heiligen chräwcz tag als ez funden ward. (c. 6 Sig.) (B.)
8. Mai.
Kaiser Sigmund erlheilt der Stadt Dinkelspühel die Gewalt, alle Räuber, Uebellhäter, Betrüberdes Friedens und Bescliädiger der Lande und Reichsslrassen, welche des Gezigs bekenntlich wärenoder an wahrer That befunden würden zu fallen, gefangen in ihre Stadt zu führen, und über dieselbsennach der Stadt Rechten und Gewohnheiten zu richten. G. zu Prespurg am Suntag nach des hl. CrewtzTag Inventionis. (S.)
8. Mai.
Kaiser Sigmund bestätigt der Stadt Dinkelspühel die Freiheit, dass Niemand dieselbe, dann ihreund ihres Spitals Leute und Güter vor ein fremdes Gericht laden, sondern dass, wer Foderungen ansie hat, sein Recht vor dem Rathe und Gerichte zu Dinkelsbühl nehmen solle. G. zu Prespurg amSuntag nach des hl. Crewz Tag Inventionis. (S.)
10. Mai.
Julianus, titulo s. Sabinae Romanae ecclesiae presbiter cardinalis sancti Angeli, vulgariter nun-cupatus in Germania apostolicae sedis legatus, indulget Elizabeth de Bauaria ducissae Montensi, utliceat ei habere altare portatile, super quo in locis ad hoc congruentibus et honestis possit per quem-