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1435.
7. Jan.
8. Jan.
8. Jan.
11. Jan.
12. Jan.
14. Jan.
Herrn zu Laber,, an Vlrichen Reissalier Schloss und Feste zu Obern Viehausen sammt der Mess, diedazu gestiftet ist, dem Hofbau und aller Zugehürung, und stellen zu Bürgen die Ritter und Knecht;Herrn Dietterichen und Albrechten von Staufl' zu Ernfels, Friderichen vom Wollstain, Albrechten Mu-raher, Andre Punczinger und Stelfan den Holler. G. an sandt Erharts Abent. (B.)
Ernst und Wilhalm, Herzoge in Bayrn, der Bitte des Rates von Sultzpach willfarend, schreibenihrem Aidem und Vetter, dass das Dorf Falcz gegen die Meinung des Conrad von Rosenberg Vitztums,und des Landgerichtes zu Amberg nicht in dieses, sondern nach Sultzpach gehöre; von der Schiffartwegen, welche die von Sultzpach auf der Vilse haben, Träger schicken zu wollen und bitten zugleichüber den Stand der Sache um Nachricht. Dat. München an Freitag nach dem Obristen. (B.)
Albertus episcopus Eystettensis cum consensu capituli sui decimam universalem in villa Rod-mansdorf ab ecclesia Eystettensi in feodum procedentem, quam Johannes decanus et capitulum ecclesiasOnolspacensis a- Sigismundo de Leonrod seniore pro 472 florenis Renensibus emerunt, eidem ecclesiaeOnolspacensi appropriât. Dat. octava die mensis Januarii, (c. S.) (F.)
Marquard Stör, der das herzogliche Schloss und die Herrschaft Regenstauf auf Lebensdauerpflegweise dergestallt erhalten hat, dass er die Gilten für sich behalten und auch den Zoll und dasGericht inhaben und nützen mag, vermacht dagegen seinen Sitz zu Regenstauf für den Fall seinesTodes an den Herzog zur Einverleibung mit dessen Herrschaft, verheisst den Zwinger um dasSchloss zu mauern, und gewährt einen Nachlass von sieben hundert Gulden an den dem Herzogegegebenen Tausend Gulden. Mitsiegler: sein Bruder Hanns Friedrich Zenger zu Swerzenberg, undHeinrich der Igel. G. an Sannt Erhartztag. (c. 7 S.) (B.)
Gorg Pawtler, Burger zu Regenspurg, der in des Raths der Stadt Gefängniss gekommen, weiler Gorgen des Sailers Hausknecht hart geschlagen, schwört Urphede und verspricht, ein ganzes Jahrlang zu keinem Wein zu gehen, und keine Wehre zu tragen. Siegler: Markus auf Tünaw Brobst zuRegenspurg. G. am Eritag nach sant Erharcz tag. (c. S.) (B.)
Pauls von der Laytier, Herr zu Bern, tliut kund, dass sich der Herzog Ludwig in Bahn aneinem und der Bischof Leonard zu Passawe am andern Theil vereinigt hätten, zu Entscheidung ihrerStreitigkeiten, welche endlich zu offnem Krieg erwachsen waren, von jeder Seite drei weltliche Rälhe,die dazu ihrer Eide entbunden seyn sollten, auf den Sambstag nach dem Sonntag Invocavit schierstnach Regenspurg zu schicken, bei deren Sprüchen es bleiben solle; sollten die Sechs nicht einig wer-den, so wollten sie den Spruch dem Kaiser oder irgend einem weltlichen Fürsten überweisen; die inSchürdinger und Kunigstainer Gerichten vom Herzog verbafften Güter sollten zurückgegeben und Allesdas sich in dem Krieg beiderseits verlaufen, berichtigt werden. Mitsiegler: Herzog Ludwig in Bairn.G. am Mittwochen nach sand Valentintag. (B.)
Julianus, s. rom. eccl. s. Angeli diaconus cardinalis, attestatur, quod nullae litterae s. Concilii