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13 : (Continuationis IX) (1854) 1423 - 1436
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1434.

wurger und Hannsen Ingelsteter, Burgern zu Regenspurg, durch seinen Diener Pef.er Reichl etlichebei seiner jüngsten Anwesenheit in Regenspurg an diese versetzte silberne und vergoldete Kleinodauslösen. G. zu Prespurg an sand Thomas Abend, (c. S.) (B.)

21. Dec.

Ulreich Aynweig, Dechant und Kirchherr zu Abensberg, Thoman Aman Dechant und Kirchherrzu Aw, Ulreich Schnurrer Kirchherr zu Wald, Ulreich Hintzenhauser Pfleger und Peter Pehayin ent-scheiden schiedsrichterlich die Beschwerden Johanns Herrns zu Abensberg wider den Dechant und dieChorherren des von seinen Vordem gegründeten Stifts zu Essing wegen Vernachlässigung ihrer Sta-tuten und Pflichten: sie sollen sich fortan priesterlich halten, alle Tage ihre Tagzeit und Amt singen,die gestifteten Jahrläge halten, das Spital und Herberg und die Stiftskirche bessern, letztere auch mitLichtern, Ornaten und andern Bedürfnissen versehen; der Dechant soll einen erbaren Gesellen undauch einen Kaplan für die Frühmesse halten, und im Spital sollen die zwölf Spitaler, worauf es ge-stiftet ist, bestellt, und dieselben wie auch der Gesell und der Caplan mit Speiss und Trank gepflegtwerden. G. an sand Thomas des h. Zwelfboten tag. (c. 4 S.) (B.)

21. Dec.

Herzog Heinrich von Beiren schreibt seinem Pfleger Oswalden Mauttner und dem Rathe seinerStadt Reichenhalle, er habe deren versiegelten Zettel mit der Ordnung und dem Gesetze, welches sievon des Ärlztes wegen unter sich gemacht hätten, empfangen und sich vorlesen lassen; es sei nunseine Meinung, dass sie die Gemeinde noch mehr vor sich forderten, und die Ordnung mitsammt der-selben noch eigentlicher verläsen und verhörten, und würden sie darin eins, und setzten noch mehrGutes einhelliglich hinein, so gebe er dazu seinen Willen, doch auf Widerrufen. G. an sand TomasTag apostoli, (c. S.) (B.)

24. Dec.

Dieterich Erzbischof zu Mainz giebt seine Einwilligung, dass vom römischen Kaiser Sigmunddem Ritter Caspar Sligk Pfleger zu Eger und Burggrafen zum Einbogen um 3300 Gulden die 200rhein. Gulden jährlicher Rente auf der halben Judensteuer zu Nuremberg verschrieben worden sind,die vormals Albrecht von Colditz inne gehabt hat. G. zu Aschaffenburg an dem heiligen Christabent.(c. S.) (F.)

18. Dec.

Kaiser Sigmund confirmirt der Stadt Rotenburg an der Tauber die Freiheit, dass wenn Jemandzu ihr einen Anspruch hätte, sie aus den nächstgelegenen drey Reichsstädten, aus welcher sie wolle,drey, fünf oder sieben von den Räthen dieser Städte nehmen, und in der Stadt Rotenburg vor derenRäthen und des Reiches Amtmann daselbst entscheiden lassen sollen, womit sich jeder Kläger zu be-gnügen habe. G. zu Basel an St. Johanns Tag des hl. Zwelfboten und Evangelisten. (Transs.) (F.)

27J Dec.

Kaiser Sigmund confirmirt der Stadt Rotenburg an der Tauber die Freyheit, dass wenn ver-leumpte schädliche Leute in derselben zu Gefängniss gebracht würden, welche keine Ankläger hätten,und die Mehrzahl des Ralhes daselbst solche Leute als des Todes würdig erkennen würde, sie die-

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