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13 : (Continuationis IX) (1854) 1423 - 1436
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1433.

Grafen zu Grayspach, der durch seiner trefflicher Sachen und auch durch Liebe willen, welche der-selbe zu seiner Maiestat hat, zu seinen kaiserlichen Hof kommen wird, freies gestrecktes Geleit gege-ben habe. G. zu Basel am nechsten Eritag vor s. Katherinetag (c. S.) (B.)

24. Nov.

Jörig der Kayb zu Hohenstain verkauft der Frau Dorothea von Halldenberg, geborne von Karner,Wittwe, seinen halben Theil an dem Sedelhof zu Bachern im Möringer Gericht sammt dem Burgstall,3 Hofstätten und den Holzmarken, genannt der Hailach in der Möringer Grafschaft, dem Tannach, derElinaw und dem Alsterloch im Gericht zu Fridberg um 70 rh. Gld. Mitsiegler: Hainrich Truchsess,Domprobst, und Berchtold von Renhartsweil, Domherr zu Augspurg. G. an sant Kathreinen Aubentder hl. Junkfrawen. (c. 3 S.) (S.)

25. Nov.

Sigmund Römischer Kaiser verleiht die mit dem Banne belegten Herzog Ludwigs, Grafen vonMortaigne, Lande, damit selbe bei dem Hause und Stamme von Bayern bleiben, dem Herzoge Wilhelmund dessen Erben, als Lehen innezuhaben, mit Vorbehalt aller Städte und Schlösser der Krone Böhmengehörig, der Juden in Regensburg, der Städte und Pfändschaften von Brandenburg und dem Reichean Ludwig gekommen, und mit dem Vorbehalte, dass er selber von Herzog Ludwigs Landen undLeuten lebenslänglicher rechter Herr und Besitzer, Herzog Wilhelm und dessen Erben aber sein Ver-weser und Statthalter seyen. G. Basel an S. Kathrintag. (B.)

25. Nov.

Wilhalm, Herzog in Beyern, gelobt treuen Gehorsam dem Römischen Kaiser Sigmund, nachdemihm derselbe Land und Leute des exkommunizirten und geächteten Herzogs Ludwig in Beyern Grafzu Mortani verliehen hat. G. zu Basel an h. Kathreintag. (c. S.) (B.)

25. Nov.

Herzog Wilhalm in Bayern verschreibt sich dem edeln Caspar Sligk, des römischen KaisersKanzler und Pfleger zu Eger, der unter anderen willigen Diensten sich sonderlich um die Verleihungdes Landes Herzog Ludwigs an ihn, damit es bei dem Haus zu Baiern bleibe, verdient gemacht, ihmauch als Sr. Majestät Kanzler zum mindesten auf 3000 Dukaten anzuschlagende Briefe aus der kaiser-lichen Kanzlei frei übergeben: demselben Sligk und seinen Erben oder dessen BruderMatheisenSlickenund seinen Erben, sobald Herzog Ludwigs Land oder der mehrere Theil davon und sonderlich derTonaw-Strom in des Herzogs Hand wäre, von diesem Land ein Schloss und gute Behausung, daraus500 rhein. Gulden jährlichen Nutzens falle, mit den Privilegien, die andere edle Leute zu Baiern haben,zu geben; im Falle einer Veruneinigung wegen der Begabung mit dem Schlosse soll der ErbmarschallHaubt zu Bappenheim Schiedsrichter seyn, sollte aber dieser mit Tod abgehen und eine Einigung aufeinen andern Biedermann nicht zu Stande kommen, der Herzog den Slicken 4000 rhein. Gulden zahlen.G. zu Basel an sand Kathrein tag. (c. S.) (B.)

27. Nov.

Hainreich Gumppenperger, Wilhelm Paulsdorfler, Gebhart Judman und Seitz Yon Hausen, zuPerchingen zu Gericht sitzend entscheiden zwischen Wilhelm und Wiglasen vom Wolfstein, Gebrüdern,Rittern auf einem und Dietrich von Stauf, Ritter, zu dem andern Theil, und sprechen zu Recht: die