Druckschrift 
13 : (Continuationis IX) (1854) 1423 - 1436
Entstehung
Seite
262
Einzelbild herunterladen
 

262

1433.15. Juni.

Herzog Ernst in Bairn verschreibt sich, Sigmunden Waltenhouer und Osanna seiner Hausfrauum 600 rhein. Gulden bis auf St. Michels tag über zwei Jahr zu bezahlen. G. zu München an sandVeits tag. (B.)

16. Juni.

Wilhalm der Tichtel und VIrich der Lienberger, Bürger zu München, verkaufen als PflegerLudwigs, Meister Heinreichs des Platner sei. Sohn, dessen Haus und Hofreute in U. L. Frauenpfarrean dem Graben der alten Feste gegenüber an Oswold Tuchsenhauser um 220 vngrisch Gulden. Tai-dinger: Johanns Fuchsmündel, Probst zu Ylmiinster, und die Weisen, Peter Rudolf, Stephan Pütrichund Jorg Püchler. G. zu München an Eritag nach sand Veits tage. (c. S.) (B.)

16 Juni.

Wilhalm vom Woll'stain, Ritter, Landrichter in der Grafschaft zu Hirsperg, bisher Vormund undTräger KristofTs vom Wolfstain, übergibt in offem Landgericht demselben all sein Gut, um selbes fürbas selbst zu tragen. G. zu der Freyenstat am Erichtag nach Sand Veilstag. (c. S.) (B.)

20. Juni.

Hainricus Prugger deNewnburga, presbyter Augustensis dyoceseos et notarius publicus, vidiraatliteras de 1430 26. Februar, in quibus sacrosancta generalis synodus Basiliensis concedit Georgio,fratrum ordinis s. Augustini heremitarum in Bauaria et Austria prouinciali in sacra pagina magistro,plenariam potestatem nomine ipsius synodi in inimicitiis et hostilitatibus inter Fridericum, marchionemBrandeburgensem et Burgrauium Nuermbergensem, Heinricum et Johannem Bauariae duces et certosalios magnates ex una et Ludouicum, Bauariae ducem et eorum adherentes partibus ex altera agendi, eteinen Brief, worin genannter Provinzial die Partheien auf kommenden 16. August gen Eystet vorladet.D. die vicesima mensis Junii. (B.)

20. Juni.

Der Rath der Stadt Sultzpach beschwert sich bei dem Herzoge Ernsten von Beyern über dievon Amberg, dass sie ihnen nicht gönnen wollten, auf dem Wasser der Vilss ihr Eisen und Aercztanzulegen, und sie nicht fahren liessen an Enden und Stätten, wo doch die Herrschaft meist demselbenzustehe; und bitten um Aufklärung wegen angeblicher Freibriefe deren von Amberg. D. am Samsstagvor Johannis Baptiste, (c. S.) (B.)

20. Juni.

Die Bürger zu Sulzbach, welche schon des Herzogs Albrecht Vater vielmal, jedoch erfolglosgeklagt, wie die von Amberg ihnen nicht gestatten wollten, ihr Eisen und Erz auf dem Wasser derVils anzulegen und fahren zu lassen an Enden und Steten, daher etliche der ihrigen ihr Eisen überLand nach Schmidmülen, drey Meilen unterhalb Amberg in der Herrschaft Lengfelt gesandt, und dannweiters hinab auf dem Wasser auf Regensburg gefördert und von Regensburg wieder herauf Salz nachSchmidmülen auf dem Wasser und weiterher auf dem Land geführt, bitten, da den Ambergern diesesVerführen des Eisens und Salzes auch nicht anständig sey, den Herzog Albrecht um Untersuchung derSache und gnädigen Beystand. G. Samstag vor Johannis Baptiste. (B.)

21. Juni.

Albrecht Herzog zu Oesterreich eröffnet seinen Hauptleuten, Mautnern und Amtleuten, dass er