1433 .
5. April.
5. April.
13. April.
14. April.
17. April.
Urfehde. Siegler: Conrad Grafenrewter, Schultheiss. G. am Freitag nach dem Suntag, als man in derVasten singt Judica, (c. Sig.) (B.)
Herzog Ernst gebietet dem Pfleger zu Rietenburg auf die Anzeige eines seiner Bürger von da,genannt der Swefgger, derselbe wolle dessen Weib, weil sie mit Peters des Grünen Weib in der ver-gangenen Vasnacht uneinig geworden, und beide einander gerauft und geschlagen hätten, als dieSchuldige hart strafen, diess zu unterlassen, und den Bürgern nicht zu gestatten, mehr zu thun, als wasrecht sei, indem durch solche unredliche Beschwärung man die Leute von dem Markte vertreibe, wasdann ihm und Denen von Rietenburg schädlich würde. D. München am Palmtag. (B.)
Ernst, Herzog in Bayrn, verleiht Hannsen Mawrer den Zoll zu Dachaw von der Quatemberder künftigen Weyhennachten an auf 3 Jahre und gegen jährliche Entrichtung von 32 vngrischenGulden oder 6 Pfd. Müncher Wehrung zu jeder Quatember, und erlaubt demselben, in seinen Wäldernbehufs der Ausbesserung der Wege und Brücken das nothwendige Holz zu schlagen. G. zu Münchenan dem heiligen palmen tag. (B.)
Die Gebrüder, Ber von Rechberg, Ritter, und Albrecht von Rechberg, bekennen, dass sie demGrafen Michel zu Wertheim für den von demselben und dessen Brüdern, Linhart und Thomas, ge-kauften Erbantheil aus dem hinterlassenen Vermögen ihres Oheims, Herzogs Vlrich zu Decke sei.,11844 rein. Gulden schuldig seien und diese innerhalb Jahresfrist nach dem Tode ihres Oheims Ludwig,Patriarchen zu Aglay und Herzogs zu Decke, bezahlen wollen. Bürgen: Graf Ludwig von Otingen,Hofmeister, Graf Hanns von HelfFenstein, Conrad Thruchses von Pomerssfeld, Ritter, Landrichter desBurggrafenthums zu Nüremberg, Walther von Hürnheim, Ritter, Gaudentz von Rechberg, Jorg Thruchseszu Waltpurg, Haupt Marschalk zu Bappenheim, Burgkart von Ellerpach, Boppelin von Ellerpach zuBrandenburg, Fritz von Zypplingen, Hauptmann und Mertin von Eybe. G. am montag inn der Osternwuchen. (S.)
Connrat Bischof zu Regenspurg bevollmächtigt seinen Hofmeister Hannsen von Satelpogen, imSchloss und in der Herrschaft Werde, die ihm von Herzog Wilhalm in Beyern übergeben worden, mseiner Statt Huldigung und Gelübde aufzunehmen. G. zu Basel am Eritag nach dem heiligen Ostertag. (c. S.) CB.)
Der Schultheiss und Rath der Stadt Bern entscheiden die Irrungen zwischen den Kaufleutenvon Nüremberg, Nörlingen, Costentz und Rauenspurg an einem, und dem Schultheissen, Rath und denBürgern zu Burgdorff am andern Theil, wegen des Zolles dieser Stadt, dahin, dass von einem ge-ladenen Wagen, welcher durch Burgdorf geführt wird, 3 Schilling Stehler Pfenning, und einem ge-ladenen Karren 18 Stehler Pfenninge Zoll gegeben werden solle, doch unbeschadet des Bruckenlohnes,welcher wie vormals zu geben ist. G. zu Bern an dem Freitag in der Osterwoche, (c. S.) (F.)
19. April.
Sigmund, Römischer Kunig, enthebt die Stadt Kempten, die von der Geschieht wegen,
die sich